Adeodatus
Ja da bringt die Tagesschau eine toppaktuelle Meldung vom 05.02.2017, tolle Leistung!!
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| Der Präsident hat so viele rechtskonservative Christen um sich geschart, dass das Internetportal Lifesitenews.com wenige Tage nach der Amtseinführung jubelte: "Trump bringt Gott nach langer Abwesenheit zurück in die Bundesregierung." Da ist etwa die Sonderberaterin und Wahlkampfmanagerin Kellyanne Conway, eine strenge Katholikin, die täglich in die Messe geht. "Gott steht ganz oben bei ihren Prioritäten", schrieb Lifesitenews.com. Auch Sean Spicer, der Sprecher des Weißen Hauses, sei ein "Hardcore-Pro-Life-Katholik". Spicer sagte in einem Interview, er blicke täglich auf Gott, um gestärkt zu werden und das Richtige zu tun. "Trump hat verstanden, dass Gläubige in den vergangenen Jahren an den Rand gedrängt worden sind", sagt Spicer. Das werde sich nun ändern. Auch Trumps Stabschef Reince Priebus ist strenggläubiger Christ. Er gehört der griechisch-orthodoxen Kirche an, hütet ein liturgisches Buch im Büro und ist für eine kompromisslose Haltung in Sachen Abtreibung bekannt. Über Vizepräsident Mike Pence weiß man, dass er aus einer irisch-katholischen Familie stammt und in eine evangelikale Kirche übertrat. "Ich habe mein Leben Jesus Christus anvertraut", sagte er einmal. Ende Januar nahm er als erster Vizepräsident am "Marsch für das Leben" in Washington teil. Auch der von Trump berufene CIA-Direktor Mike Pompeo gehört einer evangelikalen Kirche an. Der Chef des Auslandsgeheimdienstes behauptet: "Jesus Christus ist die einzige Lösung für unsere Welt." ... Eine so offensichtlich und offensiv christliche Regierung gab es in den USA lange nicht mehr. Jetzt wird mit Religion wieder Politik gemacht. Bannon und Burke stehen an der Spitze einer sich formierenden weltweiten christlich-fundamentalistischen Allianz, die ihre Identität vor allem aus dem Kampf gegen Abtreibung, gegen Homosexuellenrechte und für traditionelle christliche Werte bezieht. |
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| Massengrab in ehemaligem Waisenhaus Umgang mit unerwünschten Kindern in Irland Im streng katholischen Irland wurden Frauen, die vor der Heirat schwanger wurden, oft in Heimen der katholischen Kirche untergebracht. In einem solchen Heim in der Grafschaft Galway wurde jetzt der Fund von nahezu 800 Leichen von geborenen und ungeborenen Kindern bestätigt - in einer ungenutzten Sickergrube. Die unehelichen Kinder waren offenbar nicht wichtig genug, formell begraben zu werden. |
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| Bayern muss Karfreitags-Tanzverbot lockern Bundesverfassungsgericht entscheidet nach neuneinhalb Jahren über eine verbotene Veranstaltung des Bundes für Geistesfreiheit Das Bundesverfassungsgericht hat in einem jetzt bekannt gemachten Beschluss vom 27. Oktober unter dem Aktenzeichen 1 BvR 458/10 entschieden, dass das bislang im Freistaat Bayern geltende absolute Tanzverbot an Karfreitagen grundgesetzwidrig ist. Die Entscheidung bedeutet jedoch nicht, dass nun an diesem Feiertag beliebig Tanzveranstaltungen stattfinden können, sondern nur, dass deren Genehmigung nicht einfach mit Verweis auf eine absolute Geltung des Verbots verweigert werden darf. Stein des Anstoßes war die Veranstaltung “Religionsfreie Zone”, die der (für eine striktere Trennung von Staat und Kirche eintretende) Bund für Geistesfreiheit für den Karfreitag 2007 in einem Theater der bayerischen Landeshauptstadt München angemeldet hatte. Zu dieser Veranstaltung sollte neben einem “Freigeister-Kino” mit “atheistischen Filmen”, einem Pralinenbuffet und einer “Erläuterungen der Anliegen und Ziele” des Bundes für Geistesfreiheit auch eine “Heidenspaß-Party” mit “Freigeister-Tanz” gehören. Diesen Teil der Veranstaltung lehnte die Ordnungsbehörde mit Verweis auf Artikel 5 des bayerischen Feiertagsgesetzes (FTG) ab, in dem es wörtlich heißt: “Die Gemeinden können aus wichtigen Gründen im Einzelfall von den Verboten der Art. 2, 3 und 4 Befreiung erteilen, nicht jedoch für den Karfreitag.” ... Außerdem geben die Karlsruher Richter Ordungsbehörden eine Anleitung, wie sie bei der Genehmigungsprüfung solcher Veranstaltungsanmeldungen an stillen Tagen vorzugehen haben: Bei der “Heidenspaß-Party” hätten sie nicht nur berücksichtigen müssen, dass eine Veranstaltung an Örtlichkeiten mit “vergleichsweise geringen Auswirkungen auf den öffentlichen Ruhe- und Stillecharakter des Tages” und “mit überschaubarer Teilnehmerzahl”, nur bedingt geeignet ist, andere Menschen zu stören, sondern auch, dass es den Veranstaltern nicht nur um Gewinnerzielung oder Vergnügen ging, sondern um ihre “Weltanschauung”. Deshalb sei sie wie die “Teilhabe am öffentlichen Meinungsbildungsprozess” ein “Element demokratischer Offenheit” und betreffend der Versammlungsfreiheit grundgesetzlich stärker geschützt als Partys, die “allein auf ein schlichtes wirtschaftliches Erwerbsinteresse oder allein auf ein Vergnügungs- und Erholungsinteresse von Veranstaltern, Künstlern und potenziellen Besuchern” abzielen. Zudem hätte die Ordnungsbehörde prüfen müssen, ob man störende Auswirkungen nicht durch mildere Mittel ausschließen hätte können – zum Beispiel durch Auflagen bezüglich der Lautstärke oder zu Ordnungspersonal vor dem Theatereingang. |
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| Nachwuchssorgen bei Kirchen – Neue Pfarrer braucht das Land Es werden Krisengespräche, so viel ist klar. Wenn sich ab Montag die 66 katholischen Bischöfe und Weihbischöfe der 27 deutschen Diözesen zur Frühjahrsvollversammlung erst in Köln und danach in Bergisch-Gladbach treffen, gehen sie eine heikle Angelegenheit an: "Zukunft und Lebensweise des priesterlichen und bischöflichen Dienstes" heißt das Hauptthema der Bischofskonferenz – und es berührt existenzielle Fragen. Ist das Priesteramt in der katholischen Kirche noch zeitgemäß – und wenn ja, wo gibt es den dringend benötigten Nachwuchs? Längst schlägt sich die Misere in den Zahlen nieder. Voriges Jahr wurden ganze 80 neue Priester in den 27 deutschen Bistümern geweiht. Im Jahr davor waren es sogar nur 58 – so wenige wie nie zuvor. Von 1995 bis 2015 sank die Zahl der katholischen Geistlichen von gut 18.600 auf knappe 14.000. Die Zahl der Pfarreien ging im gleichen Zeitraum von 13.300 auf rund 10.800 zurück. Mehr als 60 Prozent der katholischen Priester sind älter als 60. Leben und Strukturen der Kirchengemeinden stehen vor einem radikalen Umbruch. |
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| Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) treiben ebenso Nachwuchssorgen um – auch ohne tiefgreifende Konflikte um Zölibat oder Frauenpriesteramt. In den kommenden zehn bis 15 Jahren werden 30 bis 40 Prozent der Pfarrer in den Landeskirchen in den Ruhestand gehen, heißt es aus dem Kirchenamt der EKD in Hannover. Momentan seien im Raum der EKD circa 18.000 Pfarrerinnen und Pfarrer tätig. "Die bisherige Zahl von Pfarramtsstudenten wird nicht reichen, um die Lücken zu füllen", so die Leiterin der Bildungsabteilung im Kirchenamt, Birgit Sendler-Koschel. "In den nächsten zehn Jahren werden bundesweit Tausende neue Pfarrerinnen und Pfarrer benötigt." |
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| Bisher galten vor allem die Hunderttausenden jährlichen Kirchenaustritte als die große gemeinsame Sorge der beiden Konfessionen. Nun lautet die zweite gemeinsame Sorge: Wer will noch Gottes Wort verkünden? |

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| Euer ständiges "Wir-sind-besser-als-die" grenzt aus. Es führt zu Konflikten. |
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timabg hat am 10. März 2017 um 05:48 Uhr folgendes geschrieben:
Hier hat sich wohl der Autor ein Eigentor geschossen! |
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| Düsseldorf Evangelische Kirche stoppt Kondome mit Luther-Sprüchen "Hier stehe ich, ich kann nicht anders": Mit solchen Sprüchen auf Kondomen wollte die evangelische Jugendkirche Düsseldorf für das Luther-Jahr werben. Die zuständige Landeskirche findet das gar nicht lustig. ... In einem Brief schrieb der für Erziehung und Bildung zuständige Oberkirchenrat Klaus Eberl: "Wir halten diese Aktion für grundsätzlich ungeeignet für die Jugendarbeit." Daher sei sie in Absprache mit den Initiatoren gestoppt worden. Eine auf den Kondomen angegebene Homepage wurde abgeschaltet. Dort sollte der historische Hintergrund der Sprüche und ihre reformatorische Botschaft erläutert werden. Isoliert auf einer Kondomverpackung hätten die aus dem inhaltlichen und historischen Zusammenhang gerissenen Anspielungen auf Luther-Zitate eine sexistische Wirkung, kritisierte Landesjugendpfarrerin Simone Enthöfer laut "Rheinischer Post". Auf den Kondompackungen standen auch Sätze wie "Für Huren und Heilige". Eberl schrieb: "Am besten werden die Kondome sofort vor Ort vernichtet, damit keine weiteren in Umlauf kommen." Die Verteilaktion war als Werbebeitrag zum 500. Reformationsjubiläum gedacht. |
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| Je religiöser ein Land, desto schlechter seine Schüler in den Naturwissenschaften Forscher werteten 76 Länder nach den jeweiligen Schulleistungen und dem Grad an Religiosität aus |
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| Weihbischof Laun: LGBTI sind "gestörte Männer und Frauen" ... die "Gender-Ideologie" als "Lüge des Teufels" sowie sexuelle und geschlechtliche Minderheiten als "gestört" bezeichnet. Er rief "alle Christen und alle vernünftigen Menschen" auf, "sich zu wehren". |
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| Antisemitismus an Schulen. „Jude“ als Schimpfwort. Eigentlich hatte sich die Berliner Schule den Kampf gegen Rassismus auf die Fahnen geschrieben. Trotzdem wurde dort ein jüdischer Schüler von muslimischen Mitschülern gemobbt und belästigt. Es ist nur ein Beispiel für offenbar zunehmenden Antisemitismus an Schulen. |
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| gastli hat am 04. April 2017 um 14:11 Uhr folgendes geschrieben: Antisemitismus – seit 2500 Jahren die kollektive religiöse Geistesstörung schlechthin. Mit weitem Abstand. |
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| timabg hat am 04. April 2017 um 15:17 Uhr folgendes geschrieben: Auch du @gastli legst im übrigen Wert darauf,nach fast 70 Jahren nicht mit Nazideutschland in Verbindung gebracht zu werden! |
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| holgersheim hat am 05. April 2017 um 10:01 Uhr folgendes geschrieben: Ich auch nicht. Ich distanziere mich auch von jeder Religion. Ausmahnslos.
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