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Katholische Kirche
Heiner Koch: Schwule und Lesben können keine "volle Sexualität" leben
In einem "taz"-Interview bekräftigt der Berliner Erzbischof das Eheverbot für gleichgeschlechtliche Paare. Der "Homosexuellen-Community" warf er vor, schwule und lesbische Katholiken auszugrenzen. |
[Quelle:
http://www.queer.de/detail.php?article_id=28108]
Man bekommt hier einen schönen Eindruck davon wofür wir Steuerzahler dem Katholiban das Theologie-Studium finanzieren.
Koch fährt hier das ganze dialektische Rüstzeug auf, um zu erklären, dass Schwule geschätzt und toleriert werden, aber eben doch klar minderwertig sind.
Ihm gelingt das recht gut, weil taz-Reporter Philipp Gessler ihn lässt und nicht ordentlich nachfragt.
Die meisten Aussagen des Katholiban stehen auf den kurzen Beinen der Lüge.
Was anders kann auch niemand erwarten.
Ein paar Fakten:
Sehr viele heterosexuelle Ehen sind selbstverständlich auch nicht offen für Kinder.
Zu behaupten, das wäre grundsätzlich bei Heteros so und bei Homos nicht, ist glatter Unsinn.
Knapp ein Viertel der deutschen Heteroehen ist und bleibt kinderlos.
Offenbar mögen also auch viele Heteros Sex, der nicht auf die Weitergabe des Lebens ausgerichtet ist.
Ganz normalen einfachen Sex eben.
Bekanntlich ist eine Frau nicht immer empfängnisbereit.
Es gibt Verhütungsmittel [was die Katholiban stört].
Es gibt das Klimakterium
Es gibt sterile Männer.
Nach Kochs Argumentation könnten all diese Paare keine "umfassende Sexualität" leben und dürften sich nicht Ehe-Paare nennen.
Vollkommen unsinnig ist auch die Aussage, schwule und lesbische Eltern könnten keine Ehe leben, da "jemand anderes" Vater oder Mutter wäre.
Nach dem kruden Ansichten dieses Mannes kann es also gar keine Adoptionen geben, weil ein Paar mit einem adoptierten Kind keine Ehe ist.
Noch eine Kostprobe:
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| Als Kirche betrachten wir die menschliche Sexualität nicht isoliert, wir sehen sie in einem größeren Zusammenhang: Liebe, Verantwortung, Dauerhaftigkeit und Weitergabe von Leben und Lust und Freude in der Sexualität gehören zusammen. Diese ganzheitliche Perspektive reißen wir nicht auseinander. Ich finde das nicht weltfremd, sondern menschen- und lebensfreundlich. |
[Quelle:
https://blasphemieblog2.wordpress.com/20...ualitaet-leben/]
Der wegen seinem eigenen religiösen Irrsinn Sexlose Mann redet wirres Zeug.
Es gibt Liebe ohne Sex.
Es gibt auch Sex und Leidenschaft ohne Liebe,
Es gibt auch Liebe, Sex und Verantwortung ohne Dauerhaftigkeit.
Es gibt Weitergabe von Leben ganz ohne Freude und Liebe.
Es gibt Ehe ohne Dauerhaftigkeit,
Es gibt Verantwortung ohne Sex.
Es gibt natürlich auch Ehe ohne Weitergabe von Leben.
.....
Aber diese religiösen Irren [Päpste, Kardinäle, Bischöfe ...] haben eindeutig festgelegt, was man in seinem eigenen Schlafzimmer mit seinen Geschlechtsteilen tun darf:
Gar nichts.
Es sei denn, man ist kirchlich verheiratet und will Kinder bekommen.
Die sind immer noch im Mittelalter.