gastli
25. Oktober 2018
[Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik/stud...t/23216720.html]
Und wenn man jetzt den Schlaumeiern von der Humboldt-Uni erklären würde, dass schon der Immobilienbesitz allein die Schere zwischen Arm und Reich verstärkt, sind die Forscher bestimmt völlig aus dem Häuschen.
Unfassbar, dass es heutzutage schon für die reine Logik eine Studie nötig ist.
| Zitat: |
| Die Schere zwischen Armen und Reichen geht durch die steigenden Miet- und Wohnkosten in Deutschland weiter auseinander. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie der Humboldt-Universität in Kooperation mit dem University College in London. Die Wissenschaftler haben dabei die Einkommens- und Verbraucherstichprobe der Amtlichen Statistik zwischen 1993 und 2013 beobachtet und Daten von mehr als 100.000 Menschen ausgewertet. Demnach müssen Geringverdiener im Verhältnis zu ihrem Einkommen immer mehr fürs Wohnen bezahlen. Gleichzeitig sanken im Beobachtungszeitraum die Kosten für Mieten und Wohnen bei Personen mit den höchsten Einkommen. Mussten sie 1993 für Wohnraum noch 16 Prozent ihres Einkommens aufbringen, waren es 2013 noch 14 Prozent. Bei den 20 Prozent mit den geringsten Einkommen, stiegen die prozentualen Wohnkosten dagegen von 27 auf 39 Prozent. |
Und wenn man jetzt den Schlaumeiern von der Humboldt-Uni erklären würde, dass schon der Immobilienbesitz allein die Schere zwischen Arm und Reich verstärkt, sind die Forscher bestimmt völlig aus dem Häuschen.
Unfassbar, dass es heutzutage schon für die reine Logik eine Studie nötig ist.



