gastli
05. Mai 2018
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16 Jahre gibt es die Hartz Gesetze nun.
Das heißt: Kinder und Jugendliche haben ihr Leben lang nichts anderes kennengelernt. Die Armut wird faktisch vererbt, die sozialen Garantien des Lebens werden ihnen vorenthalten. Sie sind damit lebenslang auf Billigangebote und Discounter angewiesen, müssen nicht selten zu einer Tafel, um genug
Essen zu haben. Und sind zudem weniger gesund: Guten Zahnersatz können sich einkommensarme Menschen zum Beispiel nicht leisten. 50-Jährige bekommen bereits Prothesen statt Implantate, wenn überhaupt. 70-jährige die in Armut leben haben durchschnittlich acht Zähne weniger als Menschen mit solidem Einkommen.[1] Man weiß seit langem: Bereits die Zahngesundheit von Schulkindern unterscheidet sich je nach sozioökonomischem Status.[2] Aber nicht nur das: Menschen in Armut sterben auch zehn Jahre früher. Selbst Schuld sind sie daran nicht. Wer in Armut lebt, lebt risikoreicher, hat mehr Stress, muss ständig um andere Dinge kümmern, als um die eigene Gesundheit – zum Beispiel um die Bürokratie, die im Hartz 4-Regime ständig anfällt.
Auf Dauer macht das krank. Es fördert Depressionen. |
[Quelle: https://diefreiheitsliebe.de/politik/meinungsstark-politik/gerechtigkeit-he
rz-statt-hartz/]
[1] https://www.zwp-online.info/zwpnews/dental-news/branchenmeldungen/acht-zaeh
ne-weniger-zusammenhang-von-armut-und-zahngesundheit
[2] http://edoc.sub.uni-hamburg.de/haw/volltexte/2010/945/pdf/ges_y_149.pdf
gastli
09. Mai 2018
In Deutschland nimmt Niedriglohnarbeit immer weiter zu.
n-tv meldet: "Deutschland hat den größten Niedriglohnsenktor Westeuropas. Sogar die Zwangsarbeit nimmt immer weiter zu. Das geht aus dem „Atlas der Arbeit“ hervor. Dieser zeigt, wie schon jetzt sogenannte atypische Beschäftigung wächst: Minijobs, Teilzeit- und Leiharbeit, Werk- und Zeitverträge. 7,4 Millionen Menschen arbeiteten demnach auf 450-Euro-Basis, für 4,7 Millionen von ihnen sei es die einzige Einkommensquelle."
Ich muss mich hier wiederholen:
Jeder weiss, dass es nicht genug Arbeitsstellen für alle gibt und niemals mehr geben wird.
Und erst recht nicht genug existenzsichernde !!! Stellen für alle.
gastli
24. Mai 2018
DIE LINKE deckt auf: Jeden Monat über 13.000 Darlehen an Hartz-IV-Opfer
Exakt 13.720 Menschen benötigen jeden Monat ein Hartz IV Darlehen von der Bundesagentur, nur um die lebensnotwendigsten Beschaffungen durchführen zu können.
Zitat:
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| Damit der Staat als Kreditgeber einspringt, müssen gleich mehrere Bedingungen erfüllt sein. Zunächst einmal wird vorausgesetzt, dass die Anschaffung unumgänglich ist. Zweitens müssen Hartz-IV-Empfänger nachweisen, dass sie selbst nicht in der Lage sind, zum Beispiel den Kühlschrank mit eigenen Mitteln zu bezahlen. Die Rückzahlung erfolgt übrigens automatisch. Ganz einfach, indem zehn Prozent der Hartz IV Bezüge einbehalten werden, bis das Darlehen komplett getilgt ist. |
[Quelle:
https://www.hartziv.org/news/20180523-ha...0-darlehen.html]
Pfiffikus
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gastli hat am 24. Mai 2018 um 08:01 Uhr folgendes geschrieben:
24. Mai 2018
DIE LINKE deckt auf: Jeden Monat über 13.000 Darlehen an Hartz-IV-Opfer
Exakt 13.720 Menschen benötigen jeden Monat ein Hartz IV Darlehen von der Bundesagentur, nur um die lebensnotwendigsten Beschaffungen durchführen zu können. |
Zusätzlich sollte noch ein anderer Fakt zitiert werden: Diese Kredite werden zinslos ausgereicht!
Du kannst ja gerne mal bei einer Privatbank oder Sparkasse ein Vergleichsangebot einholen.
| Zitat: |
| Ganz einfach, indem zehn Prozent der Hartz IV Bezüge einbehalten werden, bis das Darlehen komplett getilgt ist. |
Oh! Da ist ja noch ein Schlupfloch eingebaut? Wenn sich der Schuldner kurz danach eine Arbeit sucht, schaut die Agentur in die Röhre!
Pfiffikus,
der es gut findet, dass die Agentur die Betroffenen nicht im Regen stehen lässt, wenn mal eine solche Großanschaffung zwingend nötig ist
gastli
17. Juni 2018
Verbraucherzentrale warnt: Hartz-IV-Bezieher können Strom nicht nicht mehr bezahlen
Der Staat erstattet Empfängern von Hartz IV oder anderen Sozialleistungen zwar die Kosten für Miete und Heizen pauschal. Strom hingegen müssen Sozialhilfeempfänger selbst bezahlen. Im Regelsatz von 409 Euro sind dafür 34,50 Euro monatlich eingeplant. Laut einer Studie der Verbraucherzentralen ist der im Regelsatz verankerte Betrag jedoch rund 27 Prozent zu niedrig.
Das Problem sei dramatischer, je weniger Geld jemand zur Verfügung habe. Denn energieeffiziente Geräte sind oft teurer als alte Stromfresser. Deswegen sei der Stromverbrauch armer Haushalte oft größer als anderer. Die Verbraucherzentrale NRW fordert deshalb, endlich mit einer bedarfsgerechteren Pauschale zu kalkulieren.
gastli
26. Juni 2018
| Zitat: |
Eine halbe Millionen Rentner erhält keine Sozialhilfe
Viele Rentner leben unterhalb der Armutsgrenze, da die Erwerbsminderungsrenten häufig zu gering ausfallen. Jedoch erhalten diese Rentner häufig keine Sozialhilfe. Grund hierfür ist nicht die fehlende Anspruchsberechtigung. |
[Quelle:
https://www.gegen-hartz.de/news/eine-hal...sozialhilfe-333]
Wer weniger als 750 Euro monatlich an Rente bekommt, der hat Anspruch auf die sogenannte "Grundsicherung im Alter".
Hätten wir einen demokratischen Sozialstaat, würden die Betroffenen automatisch diese 750 Euro ausgezahlt bekommen.
Stattdessen aber leben wir in dieser BRD.
Da müssen die Betroffenen ihre Bedürftigkeit bei den Behörden nachweisen.
Und erst dann wird die Grundsicherung ausgezahlt.
Natürlich nicht für immer, sondern in festgelegten Intervallen muss man wieder und wieder seine Bedürftigkeit nachweisen.
Der wahre Grund für diese politisch gewollten Schikanen ist klar:
Wie bereits Erwerbslose gelten auch Armutrentner nicht als Menschen, sondern als Kostenfaktoren, die unter Finanzierungsvorbehalt stehen.
gastli
27. Juni 2018
Statistisches Bundesamt: Vielen Arbeitslosen fehlt das Geld für Essen.
DIE ZEIT berichtet:
| Zitat: |
| Jeden zweiten Tag eine volle Mahlzeit ist für ein Drittel der Erwerbslosen in Deutschland oft zu teuer. Das geht aus einer Auswertung des Statistischen Bundesamts hervor. Weitere 18,4 Prozent, das sind 519.000 Personen, gaben an, ihnen habe das Geld gefehlt, ihre Wohnung angemessen zu heizen. Auch wurde erhoben, was unerwartete Ausgaben in Höhe von mindestens 985 Euro für die Haushalte bedeuten. Hier gaben 2,27 Millionen Erwerbslose (81,5 Prozent) an, dies nicht aus eigenen Finanzmitteln bestreiten zu können. In der Gesamtbevölkerung lag der Anteil bei gut 30 Prozent. |
[Quelle:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-06/a...n-mahlzeit-geld]
Seht ihr: Deutschland geht es gut.
gastli
28. Juni 2018
Ein-Verdiener-Haushalt immer öfter von Armut betroffen,
| Zitat: |
| Das früher weitverbreitete Ein-Verdiener-Modell, bei dem der Vater arbeitet und die Mutter die Kinder betreut, reicht vielfach nicht mehr aus, um Kindern ein finanziell abgesichertes Aufwachsen zu ermöglichen. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hervor, die an diesem Mittwoch vorgestellt wird |
[Quelle:
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/sch...-a-1215011.html]
berichtet das ehemalige Nachrichtenmagazin.
Und weil es eine Bertelsmann-Studie ist, fordert man natürlich nicht, dass es eine gesellschaftliche Mindestteilhabe geben muss.
Sondern stattdessen dass die Frau dann eben auch arbeiten soll.
Inzwischen weiss zwar jeder, dass es nicht genug existenzsichernde Arbeitsplätze gibt.
Aber klar:
Wenn man noch mehr Menschen zur billigsten Zwangsarbeit prügeln kann, steht die Bertelsmann-Klitsche natürlich sofort parat und stellt entsprechende "Arbeitsmodelle" vor.
Denn eine Debatte darüber, warum das "Ein-Verdiener-Model"“ nicht mehr ausreicht und ob die Regierungsarbeit von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE daran schuld ist, wenn zeitgleich die Vermögen der obersten 10 Prozent explodieren – darüber soll nicht diskutiert werden.
Und deswegen fordert Bertelsmann den quasi Arbeitszwang für Frauen.
Und der stets kritische und seriöse deutsche Mainstream druckt es kritiklos ab.
gastli
29. Juni 2018
| Zitat: |
Sozialpolitischer Skandal
Fabian Lambeck über Kindergeld, das die Bedürftigen nicht erreicht.
...
Natürlich ist es gut und auch notwendig, normalverdienende Eltern, die oft eine gewaltige Steuerlast zu tragen haben, spürbar bei den Abgaben zu entlasten.
Doch die eigentliche sozialpolitische Herausforderung sind jene zwei Millionen Kinder, die in Armut oder zumindest in armutsgefährdeten Haushalten aufwachsen. Dazu zählen jene 1,6 Millionen Kinder, deren Eltern Hartz-IV-Leistungen erhalten. Diese riesige Betroffenengruppe wird einfach ignoriert. |
[Quelle: neues-deutschland.de]
Oder anders formuliert: Wir leben eben im Kapitalismus.
Diejenigen, die den Profit für die obersten 10 Prozent erarbeiten, werden von den Herrschenden immer mal wieder ein wenig bei Laune gehalten.
Diejenigen aber, die keinen Ausbeutungsplatz haben, weil es halt nicht genug davon gibt, die zu alt sind, zu krank, schlicht überflüssig für das System, die werden nicht als Menschen angesehen, sondern als Kostenfaktoren.
Und natürlich bekommen diese Überflüssigen nur so wenig wie möglich.
Das kommt eben dabei heraus, wenn man kapitalistische Parteien wählt.
Sollte jeder mal darüber nachdenken, wenn er mal krank/arbeitslos/alt wird und von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE/AfD, die man vorher noch mit voller Überzeugung wählte, kalt lächelnd als unwertes Leben betrachtet wird.
gastli
12. Juli 2018
Drohende Altersarmut. Fast jede zweite Rente liegt unter 800 Euro.
[spiegel.de/wirtschaft/soziales/rente-fast-jede-zweite-rente-liegt-unter-80
0-euro-drohende-altersarmut-a-1218004.html]
Rente unter Herrschaft des Neoliberalismus.
Verantwortlich dafür die Systempartei namens CDUCSUSPDGrüne.
gastli
16. Juli 2018
Es gibt mehr erwerbstätige Arme als Arbeitslose Menschen in Deutschland
Erwerbstätigkeit muss vor Armut und Grundsicherungsbezug schützen. Es ist ein Armutszeugnis, dass in unserem reichen Land über eine Million Erwerbstätige Arbeitslosengeld II beziehen müssen und vermutlich weitere 1 bis 2 Millionen einen Anspruch darauf haben. Wir müssen dafür sorgen, dass Erwerbstätige nicht auf Hartz IV angewiesen sind: Durch Eindämmung prekärer Beschäftigung, durch einen höheren Mindestlohn und durch eine neue Garantie des Existenzminimums jenseits von Hartz IV, damit auch Selbständige und Teilzeiterwerbstätige besser vor Armut geschützt werden. Da häufig Erwerbstätige mit Kindern betroffen sind, ist darüber hinaus eine Kindergrundsicherung notwendig.
So richtig Wolfgang Strengmann-Kuhn Grünen MdB, mit einer kleinen Anfrage und Auswertung derselben:
http://www.strengmann-kuhn.de/parlament/...eutschland.html
gastli
25. Juni 2018
| Zitat: |
Des Armen Armut
Hartz-IV Bettina Kenter-Götte berichet in ihrem Buch „Heart´s Fear“ aus der „Schreckenskammer der Gesellschaft“
Armut tötet leise still und leise. Ein paar Zeilen in der Lokalpresse wegen eines Wohnungsbrandes oder eines Selbstmordes. Aber bei Gott weder Stromsperre noch fehlende Medikamente erwähnen.
Die Barbarei der Ökonomie legt ihren Schatten über alles. |
[Quelle:
https://www.freitag.de/autoren/sgleser/des-armen-armut]
Schließlich kann jederzeit ein Brief kommen, der einem Nahrung oder Wohnung wegnimmt.
Trotz Berufsabschluss, trotz Fleiss, trotz Sprachen und frühem Erfolg schuftest du dich der Grundsicherung entgegen.
Sie berichtet, wie die Leute sofort Abwiegeln, wenn sie gegenüber Freunden erzählt, dass Arme Fussfesseln tragen und ihre inneren Organe verkaufen sollten.
Das Thema wird sofort beendet, noch bevor es begann.
Doch in Wahrheit haben die Leute Angst.
Eine gesamte Gesellschaft lebt seit der Einführung von Hartz IV in Angst.
Und die Leute wollen einfach keinen Gedanken daran verschwenden, dass jeder nur 12 Monate + Kündigungsfrist von Hartz IV entfernt ist.
gastli
09. August 2018
Ein Fünftel der deutschen Bevölkerung lebt in Armut
Die Zahlen sind inzwischen im Grunde jedem bekannt und steigen von Jahr zu Jahr.
Es interessiert sich nur niemand dafür, sondern jeder hofft darauf, dass "sein" Betrieb nie in eine Krise gerät,
dass die eigene Rente noch irgendwie reicht
und das man hoffentlich auch niemals in so ein marktwirtschaftlich kaputtgespartes Pflegeheim eingewiesen wird, in dem man kapitalistisch endverarbeitet wird.
Aber die Lebensumstände sind nicht freundlich.
Unser Leben, das derzeit vielleicht noch ordentlich aussieht, ist im Grunde nur 12 Monate von Hartz IV entfernt.
Und bei einem Schicksalsschlag [Verkehrsunfall, Schlaganfall, Krebs, Trennung usw.] geht es meist noch schneller und man ist auf genau die Hilfe und Unterstützung angewiesen, die kaputtgespart wurde.
Und wofür?
Damit einige wenige Superreiche NOCH mehr Reichtumg raffen konnten.
gastli
15. August 2018
Kindergeld in Höhe von 49,5 Milliarden Euro ist zwischen 2007 und 2017 bei Hartz-IV-Empfängern angerechnet worden. Allein im vergangenen Jahr wurden die Hartz-Leistungen unterm Strich um 4,9 Milliarden Euro vermindert, weil so viel Kindergeld an die Betroffenen floss, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Linken im Bundestag hervorgeht.
gastli
21. August 2018
Mindestens 14,5 Millionen Menschen in Deutschland haben bereits Hartz-IV-Leistungen bekommen. Jeder Fünfte ist von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Betroffen sind auch viele Kinder: 4,4 Millionen der Hartz-IV-Bezieher waren unter 15 Jahren. Die Quote der von Armut bedrohten Unter-18-Jährigen lag im vergangenen Jahr bei 18,5 Prozent.
gastli
28. August 2018
Genau 1.006.163 Schüler sind einem Zeitungsbericht zufolge beim Schulbedarf auf staatliche Unterstützung angewiesen.
Das waren gut 5000 Kinder mehr als ein Jahr zuvor, wie die „Passauer Neue Presse“ berichtet.
Die Zeitung bezieht sich dabei auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der LINKEN im Bundestag.
Schon eine tolle Politik, die in einer Gesellschaft, in der die Geburtenrate sinkt trotzdem jedes Jahr immer noch mehr Schüler auf soziale Hilfen angewiesen sind.
Solche Parteien wählt der BRDling doch immer wieder gerne.
gastli
24. September 2018
Laut Daten der Bundesagentur für Arbeit steigt die Zahl der Kinder, deren Familien auf Transferleistungen angewiesen sind.
Der Anteil der Hartz-IV-Kinder an der Gesamtbevölkerung [alle Kinder] betrug laut den Berechnungen zum Ende des vergangenen Jahres 15,1 Prozent.
Das Bundesland mit dem niedrigsten Anteil war Bayern mit 7,2 Prozent, den höchsten hatte Bremen mit 32,5 Prozent. In Baden-Württemberg betrug der Anteil 8,8, in Niedersachsen 15,5 und in NRW 19,4 Prozent.[faz.net]
gastli
26. Sptember 2018
38 Prozent der deutschen Erwerbstätigen gehören ganz oder beinahe zum »Prekariat«
Das Ergebnis der sozialdemokratischen "Arbeitsmarktreformen", für die die SPD sich heute noch abfeiert.
Tatsächlich war die Agenda 2010 ein reines Projekt zugunsten der Reichsten hierzulande.
Die obersten 10 Prozent hatten schon im Jahr 2000 derart viel Vermögen an sich gerafft, dass allein deren Zinserwartungen aus der normalen Wirtschaft nicht mehr zustande kommen konnten.
Selbst wenn die Bundesregierung keinen einzigen Euro für Rente, Strassen, Bundeswehr und Gesundheit ausgegeben hätte, hätte es nicht gereicht, um allein die Zinserwartungen der obersten 10 Prozent zu bedienen.
Also mussten Lohnsenkungen, Rentenkürzungen und Sozialabbau her, damit das Geld zusammenkommt. Die Agenda 2010 war geboren.
Die Agenda 2010 hatte NICHTS mit einer schwachen Wirtschaft oder dem globalen Wettbewerb zu tun.
Die Agenda 2010 war eine rein kapitalistische Verwaltungsarbeit,
wenn die Profitrate zu sinken droht.
Die Agenda 2010 wurde geschaffen von und dient ausschließlich den widerlichen Menschen, die in diesem widerlichen System ihre widerlichen Motive ausleben.
Ihr politisches Personal setzt es um.
gastli
03. Oktober 2018
Immer mehr Hartz IV ist zuletzt an Menschen mit einer Beschäftigung gezahlt worden. So übersprang die Summe, die sogenannte Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften mit mindestens einem abhängigen Erwerbstätigen erhielten, im vergangenen Jahr knapp die Zehn-Milliarden-Euro-Marke. Im Jahr zuvor waren es 9,85 Milliarden Euro. Somit sind hunderttausende Aufstocker in Deutschland trotz Arbeit auf Grundsicherung angewiesen. Das geht aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor, auf die Die Linke im Bundestag aufmerksam machte.
Die Gesellschaft subventioniert somit genau die Arbeitgeber, die nur Niedriglöhne zahlen oder ihre Beschäftigten mit Befristungen oder anderen Knebelverträgen ausbeuten.