Chronik Sozialabbau und Verelendung

gastli
12. Februar 2018
Zitat:
Mehr als ein Viertel der Deutschen hat keine Ersparnisse
Die Sparquote der Deutschen mag im Schnitt hoch sein, aber eine neue Studie zeigt ein alarmierendes Ergebnis: 27 Prozent haben keine Ersparnisse.
[Quelle: handelsblatt.com]

Agenda 2010 wirkt.
27 Prozent aller Bundesbürger haben keinerlei Ersparnisse mehr.
Wir erinnern uns:
Bevor man überhaupt Hartz IV ausgezahlt bekommt, muss man sämtliches Vermögen vernichten, welches man sich vorher vom Arbeitslohn mühsam abgespart hat.
Und heute, 15 Jahre später, kann man die Folgen der sozialdemokratischen Reformpolitik in sämtlichen Statistiken ablesen.

Und trotzdem behaupten CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE/AfD, dass die Agenda-Politik richtig war.
Und über 90 Prozent der Wähler glauben das ebenfalls.
Wie hoch kann der IQ einer solchen Bevölkerung wohl sein?
Meister
Zitat:
gastli hat am 12. Februar 2018 um 07:29 Uhr folgendes geschrieben:

Bevor man überhaupt Hartz IV ausgezahlt bekommt, muss man sämtliches Vermögen vernichten, welches man sich vorher vom Arbeitslohn mühsam abgespart hat.
Und heute, 15 Jahre später, kann man die Folgen der sozialdemokratischen Reformpolitik in sämtlichen Statistiken ablesen.

Und trotzdem behaupten CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE/AfD, dass die Agenda-Politik richtig war.
Und über 90 Prozent der Wähler glauben das ebenfalls.


Näh, die Wahlbeteiligung spricht über "die Verbrecher Agenda" eine andere Sprache.

Was die Tunten -Parteien auf dem Gewissen haben, zeigt sich bei den Sondierungen. Verhandeln bis der Arzt kommt ohne Ergebnis.

Selbst wenn es zum Zeitpunkt der Einführung, der Agenda richtig war, ist es nicht heute auch noch automatisch richtig.

Meister
kritiker
Zitat:
gastli hat am 12. Februar 2018 um 07:29 Uhr folgendes geschrieben:
Und über 90 Prozent der Wähler glauben das ebenfalls.
Wie hoch kann der IQ einer solchen Bevölkerung wohl sein?

de "IQ" ist endlich, das wachstum der bevölkerung nicht Augenzwinkern
bis dann
gastli
15. Feberuar 2018
Zitat:
Rund 37.000 Jugendliche leben einer Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) zufolge auf der Straße. Die Stiftung »Off Road Kids« brachte im vergangenen Jahr 511 unter 27jährige unter, fast dreimal so viele wie 2006. Das geht aus ihrer am Montag veröffentlichten Jahresstatistik hervor. Viele dieser jungen Obdachlosen seien in Heimen aufgewachsen und rutschten ab, kaum dass sie volljährig und auf sich gestellt sind, sagte Vorstandssprecher Markus Seidel im Gespräch mit junge Welt. »Sie werden fallengelassen, weil Heimkinder in Deutschland keine Lobby haben«, kritisierte er. Das liege vor allem an der dauerhaft unterfinanzierten Jugendhilfe.
[Quelle: jungewelt.de]

Quizfrage: War diese schlimme Entwicklung wohl ein Thema für CDU/CSU und SPD während ihrer Koalitionsverhandlungen?
Natürlich nicht.
Die ganze Knete wird ja auch wo anders gebraucht.
Grenzsicherung, Bankensicherung, Auslandseinsätze.
gastli
15. Februar 2018
DIE LINKE deckt auf: Jeder dritte Alleinstehende lebt in Armut – Tendenz steigend
Zitat:
„Fast jeder dritte Alleinstehende in Deutschland ist von Armut bedroht. Nach den jüngsten Zahlen des europäischen Statistikamts Eurostat waren dies 2016 32,9 Prozent der Alleinstehenden. Zehn Jahre zuvor waren nur 21,5 Prozent aller Alleinstehenden armutsgefährdet. Auf die aktuellen Zahlen machte DIE LINKE im Bundestag aufmerksam.

Die LINKEN-Abgeordnete Sabine Zimmermann, die die Eurostat-Zahlen ausgewertet hat, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Armut breitet sich zunehmend in Deutschland aus. Sie ist da und kann sich nicht verstecken.“ Im EU-Vergleich habe Deutschland einen ausgeprägten Niedriglohnsektor. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende forderte daher unter anderem eine Erhöhung des Mindestlohn auf zwölf Euro, ein Verbot von Leiharbeit und von sachgrundlosen Befristungen.“
[Quelle: https://www.stern.de/news/einsam-und-arm...ht-7861494.html]

Quizfrage: War diese schlimme Entwicklung wohl ein Thema für CDU/CSU und SPD während ihrer Koalitionsverhandlungen?
Natürlich nicht.
Die ganze Knete wird ja auch wo anders gebraucht.
Für Grenzsicherung, Bankensicherung, Auslandseinsätze.
gastli
28. Februar 2018
Zitat:
EU-Vergleich Arbeitslose in Deutschland am ehesten arm
Nirgendwo in der EU ist das Risiko so hoch wie in Deutschland, als Arbeitsloser in die Armut abzurutschen. In Frankreich und Dänemark ist die Quote nur halb so hoch“, berichtet das ehemalige Nachrichtenmagazin. „Nach Angaben des europäischen Statistikamts Eurostat lag das Armutsrisiko hierzulande im Jahr 2016 bei 70,8 Prozent und damit so hoch wie in keinem anderen Land der Europäischen Union. In der gesamten EU betrug das Armutsrisiko für Arbeitslose zwischen 16 und 64 Jahren im Schnitt 48,7 Prozent – im Jahr 2006 waren es noch 41,5 Prozent.
[Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...-a-1195535.html]

Tja, da sehen wir mal wieder, wie gut es Deutschland dank der sozialdemokratischen Agenda 2010 tatsächlich geht.
Und wie weltfremd DIE LINKE ist, die sich überhaupt erst wegen dieser Agenda 2010 gegründet hat und seitdem permanent eine stärkere Armutsbekämpfung fordern.
gastli
06. März 2018
Nicht die Tafeln sind das Problem, sondern die wachsende Armut

Der Tagesspiegel meldet:
Zitat:
Im Streit um die Essener Tafel wird deutlich: „Der Kern des Problems sind nicht die Tafeln, sondern die gewachsene Armut in einem reichen Land“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Ulrich Schneider, am Dienstag. Die regulären Beträge der Grundsicherung seien „definitiv zu knapp bemessen“ und böten „kaum eine Chance, über den Monat zu kommen“. Die Sprecherin der Nationalen Armutskonferenz, Barbara Eschen, ergänzte, man habe keine Lust mehr auf Diskussionen, die Arme gegen Arme ausspielten wie im Fall Essen. Armut wachse seit den 1990er Jahren, der Grund sei „langjähriges Versagen der Bundesregierungen“, nicht aktuelle Fluchtbewegungen.

In einer gemeinsamen Erklärung von 30 Verbänden, die unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Kinderschutzbund und die Tafel-Bewegung selbst unterschrieben haben, fordern sie, die Hartz-IV- und Sozialhilfesätze aufs tatsächliche Existenzminimum anzuheben – es liegt nach ihren Berechnungen zwischen 529 und 560 Euro – und dabei auch Geflüchtete einzubeziehen. Für sie gelten bisher geringere Sätze.

Deutliche Kritik gibt es zudem gegen den Koalitionsvertrag. „Hartz IV sei darin nicht einmal erwähnt“, sagte Schneider, die „vielgepriesene Grundrente“, die man Union und SPD verabredet haben, werde kaum einen Bedürftigen erreichen.
[Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik/deba...t/21039822.html]
Meister
Ja Ja

DDR-Lehrer bekommen nach über einem Jahrhundert das gleiche Gehalt wie ihre BRD Kollegen, sofern sie nicht schon kaputt sind und beten können. ich lach mich tot

Die neue Kokoloris Regierung macht es möglich.

Meister
gastli
14. März 2018
Tag des 4. Meineides und Beginn von Merkel IV.

gastli
15. März 2018

Zitat:
Hartz IV: Zum Leben zu wenig
Man muss kein Wissenschaftler sein, um zu ahnen: Die seit Jahresbeginn geltenden 416 Euro für einen Alleinstehenden sind knapp. Ein Anrecht darauf hat nur, wer kein verwertbares Vermögen besitzt. Von dem Satz müssen Betroffene nicht nur essen, sondern alle Fixkosten, wie Strom und Internet berappen, sowie fürs den Ersatz kaputter Möbel, Elektrogeräte, Winterschuhe sparen. Davon müssen sie Zuzahlungen für Medikamente leisten und Fahrkarten kaufen. Hinzu kommt: Ein großer Teil der Erwerbslosen und Aufstocker muss zusätzlich einen Teil der Miete vom Regelsatz abzweigen. Grund sind die von Kommunen oft so niedrig festgelegten Obergrenzen, dass dafür kaum noch Wohnungen zu haben sind. Hinzu kommt: Zuletzt litten pro Jahr rund 420.000 Bezieher unter teils mehreren Sanktionen. So mussten rund eine Million Betroffene drei Monate lang mit einer Kürzung ihrer ohnehin minimalen Bezüge leben, Zehntausenden strichen Jobcenter das Geld komplett.
[Quelle: https://www.jungewelt.de/artikel/328959.html]

Ich will an dieser Stelle nur nochmal für alle Ignoranten wiederholen:
JEDER abhängig Beschäftigte von uns ist nur 12 Monate + Kündigungsfrist von Hartz IV entfernt.
Eine kleine Umstrukturierung im Betrieb, oder ein wegbrechender Kunde und/oder Folgeauftrag und ihr steht 12 Monate später im Jobcenter.
Und solchen Figuren wie Spahn interessiert es nicht, weswegen ihr arbeitslos geworden seid.
Für ihn gehört JEDER zum beschimpfbaren Bodensatz, der Hartz IV benötigt.
Deswegen geht das menschenverachtende Hartz-System, der Regelsatz, die Sanktionen und die Ein-Euro-Jobs auch uns alle an.
Meister
Zitat:
gastli hat am 15. März 2018 um 07:25 Uhr folgendes geschrieben:



Und solchen Figuren wie Spahn interessiert es nicht, weswegen ihr arbeitslos geworden seid.
Für ihn gehört JEDER zum beschimpfbaren Bodensatz, der Hartz IV benötigt.
Deswegen geht das menschenverachtende Hartz-System, der Regelsatz, die Sanktionen und die Ein-Euro-Jobs auch uns alle an.


Unpolitisch aber praktisch wäre es, wenn alle Minister im Stechschritt zur Tafel müssen und ein viertel Jahr von Hartz IV leben müssten. (Probe)

Diese Lause-jungen welche sich als Minister bezeichnen haben weder Ahnung von
Hartz IV noch von selbständigen Rentnern der unteren Klasse, die von der Gucklinse bis zu den Schmatz--zähnen an der Tafel alles in sich rein fressen.

Meister
gastli
Zitat:
Menschen ohne Krankenversicherung
Durchs Raster gefallen

Hunderttausende Menschen in Deutschland sind laut Schätzungen nicht krankenversichert. Dabei gibt es eine Versicherungspflicht. Mit einer Kundgebung will der Verein "Ärzte der Welt" darauf hinweisen.
[Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/krankenversicherung-105.html]

Lasst uns doch lieber nochmal "Hartzer" öffentlich beschimpfen.
Oder den Islam "kritisieren".
Oder gegen Flüchtlinge hetzen.
DAS wird die wahren Probleme hierzulande
– Armut, Hungerlöhne, Wohnungsnot und die Habgier der Abkassierenden –
ganz bestimmt lösen.
gastli
27. März 2018

Zitat:
Massenphänomen Hartz IV: 18 Millionen Bezieher binnen zehn Jahren
Hat sich Deutschland an Hartz IV gewöhnt? Zumindest haben weite Teile der Bevölkerung schon einmal Erfahrung damit gemacht.
Berlin - In den vergangenen zehn Jahren haben insgesamt 18,2 Millionen Menschen Hartz-IV-Leistungen bezogen.
Es waren 9,33 Millionen Männer und 8,97 Millionen Frauen, wie aus einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervorgeht. Unter 15 Jahre alt waren 5,47 Millionen.
[Quelle: https://www.merkur.de/politik/18-million...zr-9724263.html]

Und wann bitte fangen wir endlich an, über eine Mindestteilhabe am gesellschaftlichen Leben zu diskutieren?
Ohne Sanktionen und Arbeitszwang?
Es ist ja nun schon mehr als hundert mal nachgewiesen worden, dass das Hartz-Regime nur Hoffnungslosigkeit, Verelendung und Selbstmorde produziert.
Meister
Zitat:
gastli hat am 27. März 2018 um 08:24 Uhr folgendes geschrieben:
27. März 2018


Und wann bitte fangen wir endlich an, über eine Mindestteilhabe am gesellschaftlichen Leben zu diskutieren?
Ohne Sanktionen und Arbeitszwang?
Es ist ja nun schon mehr als hundert mal nachgewiesen worden, dass das Hartz-Regime nur Hoffnungslosigkeit, Verelendung und Selbstmorde produziert.


Solange die Schröder-Truppe mit ihrer Agenda 2010 nicht ganz abgewählt ist, wird sich nichts ändern.
Noch ist dieser Verein laufend dabei, Frau Merkel an-zu tanzen.

Obwohl auch die schon auf der Abschussliste mit ihrer "schaffen das" steht.
Sieht man sich die Wählerprozente an, ist der Abgrund nicht mehr weit.
Die Frage ist nur wie kann man das Chaos auf dem Weg zum Rücktritt beschleunigen.
Herr Kohl hat ja postum jetzt einen Straßennahmen bekommen. großes Grinsen
Frau Merkel wird bald eine Sackgasse als Straßennahmen bekommen. großes Grinsen

Meister
gastli
05. April 2018

Armut, die sich lohnt
Hartz IV Die Inszenierung des Sozialschmarotzers hat Methode.

Durch Spaltung soll die Gesellschaft wieder auf Kurs gebracht werden.

L E S E B E F E H L !!
Was liebe ich Kathrin Hartmann für ihre stets klaren Worte.

Längerer Auszug:
Zitat:
„Steht im Morgengrauen ein nackter Kerl auf dem Balkon, und es ist nicht der Ehemann …“ So beginnen Thekenwitze in Deutschland. Aber solche familiären Katastrophen ereignen sich nicht nur, wenn gehörnte Ehegatten früher als gewöhnlich ins Heim zurückkehren. Manchmal klingelt lediglich der Prüfdienst der Arbeitsagentur frühmorgens an der Tür. „Dieter Schuster aus Mannheim wusste jedenfalls sofort, welche Richtung er einzuschlagen hatte, als er im Flur leise Stimmen und den Begriff „Prüfdienst“ hörte. Fluchtartig flitzte er in Unterhose aus dem Schlafzimmer Richtung Terrassentür. Draußen empfingen ihn feiner Nieselregen und bibbernde Kälte – leider kam der Prüfdienst Anfang März.“

Diese gehässige Geschichte stammt nicht von BILD oder RTL, sondern aus einer Broschüre der rot-grünen Bundesregierung namens „Vorrang für die Anständigen“. Herausgegeben hat sie das SPD-geführte Arbeitsministerium im August 2005, einige Monate nach dem Inkrafttreten von Hartz IV. Ein Brevier anekdotisch erzählter Betrugsfälle, das vor Hohn und Spott trieft. „Melkkuh Sozialstaat – die alltägliche Selbstbedienung am Gemeinwohl“ ist ein Kapitel überschrieben, in dem verheimlichte Lebenspartner, Phantomwohnungen, Falschangaben in Anträgen, verdunkeltes Vermögen, Sozialbetrüger aus dem Ausland und Schwarzarbeit verhandelt werden. In Deutschland, dieses Eindrucks soll man sich offenbar kaum erwehren können, feiern Sozialschmarotzertum und „Mitnahme-Mentalität“ fröhliche Urständ. Entsprechend schroff war die Sprache der Broschüre: „Biologen verwenden für Organismen, die zeitweise oder dauerhaft zur Befriedigung ihrer Nahrungsbedingungen auf Kosten anderer Lebewesen – ihren Wirten – leben, übereinstimmend die Bezeichnung Parasiten.“ Dieser menschenverachtende Satz steht ebenfalls in der 32-seitigen SPD-Propagandaschrift des Ministeriums von Wolfgang Clement.

Wer solch einen Popanz aufbaut, verfolgt zweierlei: Das Zerrbild des angeblichen faulen Arbeitslosen diente der Regierung dazu, die weitreichendsten sozialen Einschnitte in der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik zu rechtfertigen und die Bürger gegeneinander aufzuhetzen.

Der zweite Zweck des inszenierten Schreckgespenstes Sozialschmarotzer ist, dass es von einer Politik ablenken soll, die Reiche auf Kosten der Allgemeinheit begünstigt. Heute ist Deutschland so extrem gespalten wie zu Zeiten Kaiser Wilhelms des Zweiten: 1913 kassierte das bestverdienende Zehntel der Bevölkerung rund 40 Prozent des Volkseinkommens. Genauso war es im Jahr 2013. Der Grund: während Löhne stagnieren oder sinken, steigen nur die Einkünfte aus Kapital, sprich: die aus Unternehmenseinkünften und Vermögenseinkommen. Während 99 Prozent auf Lohnarbeit angewiesen sind, bezieht ein Prozent Einkommen aus Unternehmensbesitz.

Die Verarmung der Arbeitslosen und ihre Diffamierung und Kriminalisierung sind politisch erwünscht. Und trotz vollmundiger Versprechen, das System Hartz IV zu ändern, wird die Große Koalition an der Niedriglohnpolitik festhalten.“
[Quelle: https://www.freitag.de/autoren/der-freit...-die-sich-lohnt]
Meister
Zitat:
gastli hat am 05. April 2018 um 08:37 Uhr folgendes geschrieben:
05. April 2018

Armut, die sich lohnt
Hartz IV Die Inszenierung des Sozialschmarotzers hat Methode.

Durch Spaltung soll die Gesellschaft wieder auf Kurs gebracht werden.



Die Verarmung der Arbeitslosen und ihre Diffamierung und Kriminalisierung sind politisch erwünscht. Und trotz vollmundiger Versprechen, das System Hartz IV zu ändern, wird die Große Koalition an der Niedriglohnpolitik festhalten.“
[Quelle: https://www.freitag.de/autoren/der-freit...-die-sich-lohnt][/QUOTE]

Ja Abendland ist Flaschenpfand.

Die beste Sozialpolitik ist Arbeit, Respekt !!! sagt die Union zu den Rentnern und verarmten Kindern in Deutschland.

Meister
gastli
17. April 2018

Zitat:
Armut im Rems-Murr-Kreis
Mit Hartz IV bleibt wenig Würde

Schorndorf - Helmut Voss würde gerne mal wieder zum Friseur gehen. Aber die 23 Euro dafür reißen ein empfindliches Loch in sein knappes Budget: Voss, Mitte Fünfzig, lebt von Hartz IV. „Jede Ausgabe muss ich mir genau überlegen“, sagt der Mann, der seinen richtigen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Er schämt sich für seine Situation, deshalb möchte er anonym bleiben.
33 Jahre lang hat er als Handwerker gearbeitet, war ein halbes Jahr arbeitslos, hat wieder einen Job gefunden. Dann bekam er gesundheitliche Probleme – erst der Rücken, später die Lunge und irgendwann waren seine Chefs der Meinung, dass er der Arbeit nicht mehr gewachsen sei. Seit 2015 bezieht er deshalb Hartz IV. „Wenn ich könnte, würde ich gerne arbeiten“, sagt Voss. Doch in seiner Situation eine Stelle zu finden sei quasi unmöglich. Die Beraterin bei der Arbeitsagentur habe ihm jüngst gesagt, er sei in der Rente besser aufgehoben.
[Quelle: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/i...319dc7dccf.html]

Nur eine weitere von tausenden Alltagsgeschichten aus unserem "modern" reformierten Sozialstaat.
gastli
23. April 2018
Waren im Jahr 2005 noch 9,96 Millionen Menschen in Deutschland von Armut bedroht, stieg ihre Zahl bis zum Jahr 2016 auf 13,42 Millionen. Die Armutsgefährdungsquote erhöhte sich in der Zeit von 12,2 Prozent auf 16,5 Prozent.
Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat.
gastli
23. April 2018
Statistisches Bundesamt: Jeder Dritte hat nicht mal 1000 Euro verfügbar
Die antikapitalistische FAZ berichtet:
Zitat:
„Im Jahr 2016 konnten gut 31 Prozent keine unerwarteten Ausgaben in Höhe von 985 Euro leisten. Das waren 21,3 Millionen Menschen, schreibt das Blatt unter Berufung auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes. Der Geldbetrag entspricht dem seinerzeit statistisch maßgeblichen Schwellenwert bei der Armutsgefährdung in Deutschland. Fast 4,9 Millionen Personen mussten darüber hinaus wegen ihrer bescheiden materiellen Lage beim Essen sparen. Sie konnten sich allenfalls nur jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit leisten.“
[Quelle: FAZ]

Seht ihr: Deutschland geht es gut dank Agenda 2010 und Hartz-Reformen.
gastli
27. April 2018
Zitat:
Die Zahl der erwerbstätigen Senioren ist stark angestiegen. Etwa 11,4 Prozent Menschen der Altersgruppe seien 2016 erwerbstätig gewesen, teilte das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung mit und beruft sich dabei auf Zahlen der EU. Zehn Jahre zuvor waren es demnach noch 5,1 Prozent. Wie das Bundesinstitut mitteilte, haben die Rentenkürzungen in den vergangenen Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass mehr Senioren ihre Rente aufbessern müssen.
[Quelle: zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-04/]

Seht ihr:
Die sozialdemokratischen Agenda-Reformen sorgen dafür, dass es Deutschland besser geht.