gastli
07. August 2017
Propaganda-Artikel des Tages:
Vom SPIEGEL
Als grosse Überschrift: Armut in Deutschland geht zurück!
Im Bericht: Armutsquote der Gesamtbevölkerung liegt bei 15,8 Prozent – somit 0,1 Prozentpunkte höher als im Vorjahr.
gastli
17. August 2017
| Zitat: |
| Der BDH Bundesverband Rehabilitation warnt vor den Folgen der stetig steigenden Zahl an Minijobbern für die Rentenentwicklung. Zu den jüngsten Entwicklungen erklärt die Bundesvorsitzende des Verbands, Ilse Müller: „Wenn beinahe jeder vierte abhängig Beschäftigte in einem Mini-Job tätig ist, muss uns das in zweierlei Hinsicht erhebliche Sorgen bereiten: Zum einen wird auf absehbare Zeit das Fundament der gesetzlichen Rentenversicherung weiter erodieren und Altersarmut auf breiter Front die Folge sein. |
[Quelle:
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueb...lle-minijob.php]
Und was diese Überschrift noch verschweigt.
Altersarmut betrifft bei weitem nicht nur Minijobber, sondern ALLE!
„In Deutschland etwa lag die Armutsgefährdungsgrenze (60 Prozent des Medianeinkommens) 2015 bei 1033 Euro pro Monat. Die Armutsquote lag bei 16,7 Prozent der Bevölkerung. 1998 betrug die Armutsquote 10,6 Prozent und ist seitdem stetig steigend“, schreibt Wikipedia zur Armutsgrenze. Nach den bereits beschlossenen Rentengesetzen von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE beträgt eure Rente zukünftig nur noch 43 Prozent vom letzten Durchschnittslohn.
Um die Armutsgrenze von 1.033 Euro im Monat erreichen zu können, müsst ihr also grob gerechnet 2.400 Euro netto als Lohneinkommen erhalten.
Und nicht vergessen.
Wer weniger als 45 Jahre lang in die Rentenkasse einzahlt, hat auch noch Abschläge!
[Weit über 80 Prozent der Wähler finden dieses Rentensystem völlig genial und werden in sechs Wochen erneut ihre CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE oder die Faschisten ankreuzen.]
gastli
11. September 2017
| Zitat: |
Befristete Beschäftigung nimmt dramatisch zu
Wer immer noch glaubt, in Deutschland profitierten Arbeiter von einer guten Wirtschaftskonjunktur und von steigenden Beschäftigtenzahlen, wurde am Mittwoch eines Besseren belehrt.
Nach neuen Zahlen des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit waren die Neueinstellungen im Jahr 2016 nahezu zur Hälfte befristete Jobs. Das Arbeitsministerium teilte auf eine entsprechende Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag mit, dass bei 3,4 Millionen neuen Arbeitsverträgen ohne Auszubildende und Minijobber „rund 45 Prozent, also etwa 1,6 Millionen Stellen, befristet“, waren. |
[Quelle:
http://www.wsws.org/de/articles/2017/09/08/befr-s08.html]
Ist der Kapitalismus nicht toll?
Viel zu schön, um ihn überwinden zu wollen, oder?
Meister
Verelendung und Sozialabbau.
Das Politbüro der CDU/CSU unter Führung von Kauderwelsch und Merkst nicht mehr hat beschlossen:
die Angleichung der Renten in Ostdeutschland erfolgen, erst nach dem Tot der Ost-Rentner. (Wegen der Generationengerechtigkeit.)
Meister
Pfiffikus
| Zitat: |
gastli hat am 11. September 2017 um 09:00 Uhr folgendes geschrieben:
11. September 2017
 |
Oh, da hat der gastli aber eine merkwürdige Grafik ausgegraben. Aber schauen wir doch mal mit offenen Augen in die Welt:
Millionen Menschen aus anderen Teilen der Welt verlassen ihre Heimat, riskieren Leib und Leben auf dem Weg hier her, nur um hier "Sozialabbau und Verelendung" an der eigenen Haut erleben zu dürfen.
Und dann sollten wir noch ein weiteres Mal hin sehen. Die allermeisten Fremden streben in das eine Land, welches in dieser Grafik als das Ärmste dargestellt wird. Wie viele Flüchtlinge wollen in die Slowakei, welcher hier die wenigste Armut bescheinigt wird? Sind die denn alle doof?
Pfiffikus,
der über diese Grafik nur die Stirn runzeln kann
Tina
Bei solchen Grafiken/Statistiken bietet sich die Frage an:
Cui bono
gastli
| Zitat: |
Pfiffikus hat am 13. September 2017 um 22:15 Uhr folgendes geschrieben:
Pfiffikus,
der über diese Grafik nur die Stirn runzeln kann |
Du kannst doch die Grafik sehen und die zum Vergleich herangezogenen Länder lesen oder?
Gastli, der über deine seltsame Einlassung auch nur die Stirn runzeln kann.
gastli
15.September 2017
In Deutschlands Großstädten rutschen viele Menschen durch hohe Mieten in die Armut oder haben nur noch extrem wenig Geld zum Leben. Dort müssen bereits gut eine Million Haushalte mit 1,6 Millionen Bewohnern mehr als die Hälfte des Einkommens für die Kaltmiete ausgeben. Etwa 1,3 Millionen Haushalte können nach Abzug der Mietzahlung nur noch über ein Resteinkommen verfügen, das unterhalb der Hartz-IV-Leistungen liegt.
Hintergrund:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wo...armut-1.3664772
gastli
28.September 2017
München: Rentnerin (76) sammelt Flaschen – Jetzt ist sie vorbestraft
An solchen Zeitungsartikeln erkennt man, wie tief man in dieser BRD inzwischen gesunken ist.
Es ist keineswegs ein Skandal, wenn man in Deutschland von seiner Rente nicht mehr leben kann.
Nein, ein anprangernde Berichterstattung findet nur noch statt, wenn diese Armut durch Flaschensammeln im Hauptbahnhof München zu einer Straftat wird.
Mit empörten Fingern und grossen Buchstaben wird dann gegen die Deutsche Bahn geschimpft, die das "in Mülleimern suchen" in ihren Bahnhöfen verbietet
Wer aber nun fragen würde, woher denn die Altersarmut stammt, die solches Flaschensammeln erst nötig macht, der würde die gesellschaftliche Schieflage in dieser BRD tatsächlich hinterfragen.
Damit hat die deutsche Qualitätsjournaille nichts am Hut.
gastli
10. Oktober 2017
In einer Stadt leben in der wir gut und günstig wohnen können.
Diese Zeiten sind vorbei.
Die Nachfrage nach Wohnungen in Berlin ist immens gestiegen, die Preise auch.
Ein Ende ist nicht in Sicht.
Da melden sich dann schon mal eben 800 Interessenten auf ein vergleichsweise noch sehr günstiges Angebot aus dem Herzen des Prenzlauer Berg:
Altbau, 80 qm, unter 1000€.
Jackpot!
Nur, die Chance ihn zu knacken ist verschwindend gering, wie uns diese kurze Horrordoku veranschaulicht. Viel "Spaß" beim gucken:
http://mediathek.rbb-online.de/tv/Abends...mentId=46758538
gastli
19. Oktober 2017
| Zitat: |
2,1 Millionen Beschäftigte arbeiten auf Abruf
...
Bei der sogenannten „Arbeit auf Abruf“ schließen Arbeitnehmer und Arbeitgeber einen Vertrag über eine Tätigkeit mit flexiblen Einsatzzeiten. Es wird eine Mindestarbeitszeit festgelegt, die aber je nach Arbeitsanfall auch überschritten werden kann. Arbeit auf Abruf betrifft demnach 13 Prozent der niedrig qualifizierten Beschäftigten, aber nur fünf Prozent der Hochqualifizierten. Oft sind Krankenpfleger, Verkaufspersonal und Servicepersonal in der Gastronomie auf Abruf beschäftigt. Wegen flexibler Arbeitszeiten, schwankender Einkommen und permanenter Bereitschaft gilt diese Form der Beschäftigung als besonders belastend. Das räumt auch die Bundesregierung ein. „Wer Anfang und Ende seiner Arbeitszeit nur wenig beeinflussen kann, klagt häufiger über Schlafstörungen und Erschöpfung“, heißt es in der Antwort. |
[Quelle:
http://www.rp-online.de/politik/flexibil...d-1.7118435.amp]
So weit, so bekannt – wir leben schließlich im widerlichen System, in dem widerliche Menschen ihre widerlichen Motive ausleben - im Kapitalismus.
Der Lacher an dieser Sache ist, dass es DIE GRÜNEN sind, die diese Anfrage an die Bundesregierung stellte.
Und die zeigt sich dann auch mächtig empört:
| Zitat: |
| Die Bundesregierung vertritt einseitig die Flexibilitätsinteressen der Wirtschaft und zeigt bei den Folgen für die Beschäftigten keinerlei Problembewusstsein“, kritisierte GRÜNEN-Politikerin Beate Müller-Gemmeke. „Bei Arbeit auf Abruf werden betriebswirtschaftliche Risiken auf die Beschäftigten verlagert. |
[Quelle: wie oben]
Dass dieser massive Missbrauch nur aufgrund der rot-grünen Agenda 2010 entstehen konnte, wird natürlich verschwiegen.
Und dass die GRÜNEN sich für die Arbeitsbedingungen der Bevölkerung einen Dreck interessieren, wird schon der nächste Koalitionsvertrag mit Union und FDP zeigen.
wie gesagt: Wir leben schließlich im widerlichen System, in dem widerliche Menschen ihre widerlichen Motive ausleben - im Kapitalismus.
gastli
20. Oktober 2017
Binnen zehn Jahren ist die Zahl der Mehrfachbeschäftigten in Deutschland um rund eine Million gestiegen. Vergangenen März hatten 3,2 Millionen Menschen mehr als einen Job, wie aus einer Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der LINKEN hervorgeht. Im Schnitt in jeder achten geringfügigen Beschäftigung wird bei Minijobbern auch noch illegal der Mindestlohn unterschritten.
gastli
23. Oktober 2017
| Zitat: |
Düsseldorfer Kindertafel wird zehn Jahre alt
Mit einem Konzert für 1.000 Kinder in der Tonhalle feiert die Düsseldorfer Kindertafel ihr zehnjähriges Bestehen. Sie muss etwas anders arbeiten als die üblichen Tafeln für Erwachsene. |
[Quelle:
http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland...d-zehn-100.html]
Und ja, ihr habt richtig gelesen.
Es handelt sich um eine Kindertafel !!!, die hier 10-jähriges Bestehen feiert.
Und niemand von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNEN, die in den letzten 10 Jahren durchregierten, haben sich dafür geschämt, dass inzwischen schon Kinder an solchen Armenspeisungen anstehen müssen.
Nein, ganz im Gegenteil.
Sie haben den Andrang an diesen Tafeln nochmal deutlich vergrössert.
Der WDR schreibt:
| Zitat: |
| Vor zehn Jahren unterstützte die Kindertafel an drei Schulen rund 20 Kinder. Mittlerweile sind stadtweit 28 Schulen dabei, 1.800 Kinder bekommen diese Art der Hilfe in Düsseldorf – Tendenz steigend. Laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung lebt jedes vierte Kind im Regierungsbezirk Düsseldorf in Armut. |
[Quelle: wie oben]
gastli
24. Oktober 2017
Agenda 2010 wirkt: Jeder dritte Alleinerziehende lebt von Hartz IV.
Die Armut von Alleinerziehenden hat sich in den vergangenen Jahren erhöht. 2016 verfügten 43,6 Prozent dieser Bevölkerungsgruppe über entsprechend geringe Einkünfte, wie die „Saarbrücker Zeitung“ unter Berufung auf aktuelle Daten der Bundesregierung berichtet, die Sabine Zimmermann (Die Linke) abgefragt hatte. Im Jahr 2005 lag der Anteil demzufolge noch bei 39,3 Prozent.
gastli
27. Oktober 2017
| Zitat: |
| Die Seniorin, die früher als Schneiderin gearbeitet hat, sagt, nach Abzug der Fixkosten blieben ihr „höchstens 100 Euro im Monat“. Wochenlang habe sie sich von Knäckebrot und Wasser ernährt, bevor sie sich nicht anders zu helfen wusste und die Waren in Supermärkten mitgehen ließ. Gesamtwert der Lebensmittel und Drogerieartikel: etwas mehr als 70 Euro. Ingrid M. wurde fünfmal beim Stehlen erwischt und zu einer Geld- und zwei Bewährungsstrafen verurteilt. |
[Quelle:
https://www.welt.de/regionales/bayern/ar...Gefaengnis.html]
84-Jährige Münchener Rentnerin wegen Mundraubs zu 90 Tagen Gefängnis verurteilt.
So funktioniert das widerliche System, in dem widerliche Menschen ihre widerlichen Motive ausleben.
Aschemännl
| Zitat: |
gastli hat am 27. Oktober 2017 um 12:21 Uhr folgendes geschrieben:
.. nach Abzug der Fixkosten blieben ihr „höchstens 100 Euro im Monat“. Wochenlang habe sie sich von Knäckebrot und Wasser ernährt, bevor sie sich nicht anders zu helfen wusste und die Waren in Supermärkten mitgehen ließ. |
So ist das, wenn man in München beim privaten Halsabschneider zur Miete wohnt
und im Alter seine Wohnverhältnisse nicht an seine Finanzen anpaßt.