gastli
26. Januar 2017
Der Deutschlandfunk mit einer Reportage aus dem reichen Deutschland:
| Zitat: |
| “So etwas gibt es nur ein einziges Mal im reichen Deutschland: Eine Krankenstube, in der sich Menschen – auch ohne Versicherung – stationär pflegen lassen können – teilweise monatelang. Offene Beine, abgestorbene Zehen, faule Zähne: Die Mitarbeiter haben schon einiges gesehen. Ein Team aus sechs Pflegern und einem ehrenamtlich arbeitenden Arzt betreut hier rund um die Uhr die Patienten. Georgs eitrige Beine seien eine typische Wunde für Menschen, die auf der Straße leben, erklärt die Sozial- und Gesundheitsmanagerin der Krankenstube, Ingrid Kieninger. “Die Menschen, die haben oft monatelang ihre Schuhe an, die Menschen, die zu uns kommen, die haben eingewachsene Socken, die haben schwerst entzündete Beine.” |
[Quelle:
http://www.deutschlandfunk.de/einzige-pf...ticle_id=375689]
Ist der Kapitalismus nicht toll?
gastli
30. Januar 2017
Inzwischen schon über 3 Millionen Menschen in Deutschland können von einem "Job" allein nicht leben. Viele sind
Obdachlose trotz Arbeitsstelle.
gastli
07. Februar 2017
| Zitat: |
Kinderarmut: Jedes 5. Kind ist arm
Was für eine Schande, sagen alle. Wir müssen etwas ändern, sagen die Politiker. Unsere Autorin schreibt seit zehn Jahren über Kinderarmut in Deutschland. Sie ist die billige Heuchelei leid.
...
Es sind ja auch traurige Zahlen: Rund zwei Millionen Kinder in Deutschland sind von Armut bedroht, das ist jedes fünfte. Besonders häufig arm sind Kinder von Arbeitslosen, Alleinerziehenden und solche mit mindestens zwei Geschwistern. Armut ist in Deutschland natürlich relativ und, um den Einwand der Leserbriefschreiber schon mal vorwegzunehmen, natürlich nicht mit der in Kalkutta zu vergleichen.
Arm sein heißt laut Statistik erst mal nur, dass die Familie mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen muss. Arm sein bedeutet aber auch: beengte Wohnungen, raue Stadtviertel, kein Geld für individuelle Förderung, für Wünsche, nie Urlaub. |
[Quelle:
http://www.zeit.de/2017/02/kinderarmut-d...komplettansicht]
Der ganze Artikel ist ein Anklage.
gastli
09. Februar 2017
Die Zahl der von Armut oder Ausgrenzung bedrohten älteren Menschen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren auf fast sechs Millionen gestiegen. Waren 2010 noch 4,9 Millionen Menschen im Alter von 55 und älter betroffen, stieg deren Zahl seither kontinuierlich auf zuletzt 5,7 Millionen. Dies geht aus aktuellen Daten des Europäischen Statistikamts Eurostat hervor.
Damit waren 2015 20,8 Prozent aller Menschen im Alter von 55 und älter von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. 2006 waren es noch 18,2 Prozent. EU-weit liegt der Anteil mit 20,7 Prozent leicht unter dem in Deutschland. Daten für 2016 liegen noch nicht vor.[Quelle:
http://ec.europa.eu/eurostat/de]
gastli
15. Februar 2017
Hartz IV-Leben im Dunkeln: Mehr als 350.000 Haushalte ohne Strom
Der Deutschlandfunk berichtet:
| Zitat: |
Mehr als 350.000 Haushalte waren laut der Bundesnetzagentur im Jahr vorübergehend ohne Strom, sechs Millionen waren von einer Sperrung bedroht. Betroffen sind oft Empfänger von Sozialleistungen. Ein Grund: Die Regelsätze für Stromkosten sind in vielen Fällen zu gering angesetzt. Zwischen dem tatsächlichen und dem vom Staat bemessenen Strom-Bedarf klafft somit eine Lücke.
Kaum ein Betroffener mag öffentlich erzählen, wie es ist ohne Strom, zu groß die Scham. Auch er möchte seinen richtigen Namen nicht im Radio hören. Aber immerhin ist er bereit zu erzählen: Er lebt getrennt, hat zwei Kinder, die ihn eigentlich an den Wochenenden besuchen kommen. Eigentlich – doch in Zeiten der Stromsperre war auch das ein Problem: "Die letzten Monate haben mir doch stark zugesetzt, man kann sich nicht waschen, duschen, pflegen, kochen. Man ist psychisch sehr belastet in dem Zustand dann auch. Also, man sieht keine Auswege. |
[Quelle: Deutschlandfunk]
gastli
19. Februar 2017
Armut in Deutschland. Erst die Arbeit, dann die Tafel. In Deutschland sind immer mehr Menschen arm, obwohl sie arbeiten, meist sind es Teilzeitjobs. In der Statistik werden diese Jobs als Erfolg gefeiert, aber die Tafeln zeigen ein anderes Bild: Dort holen sich immer häufiger Berufstätige Essen.[Quelle:
www.tagesschau.de; 19. Februar 2017]
Erfolg im Neoliberalismus.
gastli
02. März 2017
| Zitat: |
| Armutsbericht 2017. Armut in Deutschland auf Höchststand. Der Trend geht zur Armut: Trotz wirtschaftlich guter Lage sind 12,9 Millionen Menschen in Deutschland betroffen, so der neue Armutsbericht der Wohlfahrtsverbände. |
[Quelle: heute.de; 2. März 2017]
Das Armutszeugnis dieser BRD
| Zitat: |
| Armutsbericht. Reiche leben bis zu zehn Jahre länger. Laut einer Studie leben reiche Menschen rund zehn Jahre länger als arme. Weniger Wohlhabende haben zudem öfter chronische Krankheiten. Es gibt auch ein sozialpolitisches Problem: Arme finanzieren indirekt das längere Leben der Reichen mit. |
[Quelle: tagesschau.de; 2. März 2017]
Ausbeutung findet in dieser BRD noch über den Tod hinaus statt.
orca
| Zitat: |
gastli hat am 02. März 2017 um 17:59 Uhr folgendes geschrieben:
Das Armutszeugnis dieser BRD |
Falsch. Das sind Erfolgsanalysen. Denn jeder Arme bedeutet mehr Reichtum bei den Auftraggebern und Nutznießern dieser Spottgeburt aus Faschismus und imperialistischem Besatzerdiktat. Das ist keine falsche, sondern ihre RICHTIGE Politik. Armut, Terror, Repression und Krieg sind nicht etwa unerwünschte Nebenwirkungen der B'R'D-Politik, sondern ihr Ziel.
Du kannst die B'R'D nicht aus einer moralischen Position ihrer Opfer verstehen, sondern nur aus der rein profitgesteuerten Position ihrer Herrscher, Auftraggeber und Nutznießer. Nur dann ist verständlich, daß das Verbrecherregime und seine Herren nicht dauerhaft sozialer, friedlicher und humanistischer gestaltet werden können und was die einzige Lösung ist.
gastli
03. März 2017
| Zitat: |
Habe wenig - biete Arbeit Tagelöhner in München: Alltag auf dem "Arbeiterstrich"
Sie kommen oft nur mit ein paar Habseligkeiten und suchen vor allem eins: Arbeit, notfalls auch stundenweise, ohne festen Vertrag und unterhalb der Mindestlohngrenze. In vielen deutschen Großstädten gehören Tagelöhner inzwischen zum Stadtbild. |
´[Quelle:
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inha...7de19db04d.html]
Kapitalismus eben.
gastli
06. April 2017
| Zitat: |
Länderbericht EU prangert Armut in Deutschland an
Die Europäische Kommission hält der Bundesregierung schwere Versäumnisse bei der Bekämpfung der sozialen Not in Deutschland vor. Wörtlich schreibt die Brüsseler Behörde in ihrem aktuellen Länderbericht: „Im Zeitraum 2008 bis 2014 hat die deutsche Politik im hohem Maße zur Vergrößerung der Armut beigetragen.“
...
Den Länderbericht veröffentlichte die EU-Kommission im Februar. In der öffentlichen Debatte blieb das vernichtende Urteil für die deutsche Sozialpolitik bislang weitgehend unberücksichtigt. |
[Quelle:
http://www.berliner-zeitung.de/26660836]
Wohlgemerkt: Originalzitat Europäische Kommission.
Im deutschen Mainstream wird das vernichtende Urteil aus Rücksicht vor der "tollen Bundesregierung" natürlich lieber verschweigen
Sie wissen also ganz genau, was sie tun.
gastli
07.April 2017
Rente – auf dem Papier um 16,9 Prozent gesunken, real um ca. 34 Prozent!!
Im Jahr 2000 betrug der Zahlbetrag einer Durchschnittsrente (35 Jahre Versicherte) laut Tabelle der Rentenversicherung 1021 Euro (
S.123) Die Differenz zur heutigen Nettorente von 848 Euro beträgt nominell 16,9 Prozent. Der Rentenbetrag von 2000 entspricht allerdings heute preisbereinigt 1285 Euro. Die Differenz zu den 848 Euro, die heute gezahlt werden, beträgt also real 437,89 Euro. oder 34 Prozent ![Quelle:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=37732]
Weit über 80% der Wähler in dieser BRD finden das absolut großartig.
Was sagt das über den politischen Bildungsstand der Bevölkerung?
Es gibt Alternativen.
gastli
22. April 2017
In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Zahl der befristeten Arbeitsverhältnisse mehr als verdoppelt. Während sie 1996 noch bei 1,3 Millionen lag, waren es 2015 bereits rund 2,8 Millionen. Jeder fünfte Berufstätige zwischen 15 und 24 Jahren ist betroffen, bei den 25- bis 34-Jährigen sind es 13,1 Prozent. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage von DIE LINKE hervor, die der »Rheinischen Post« (Freitag) vorliegt.
[Quelle: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1048689.befristete-arbeitsvertraeg
e-nehmen-stark-zu.html]
gastli
02. Juni 2017
DIE LINKE deckt auf:
Knapp die Hälfte aller Anträge auf Erwerbsminderungsrente abgelehnt
150.752 von insgesamt 355.572 Neuanträgen werden direkt lachend abgelehnt.
Zur kapitalistischen Ausbeutung taugen die Kaputten noch, so das Denkschema hinter dieser politisch gewollten Pauschalblockade.
Und diejenigen, die man doch nicht abwimmeln kann, schickt man lachend in die Altersarmut.
| Zitat: |
| Die durchschnittliche Höhe bei Erwerbsminderungsrenten lag nach den jüngsten Zahlen im Jahr 2015 bei 691 Euro bei voller, 385 Euro bei teilweiser Erwerbsminderung – und somit deutlich unterhalb des Niveaus der Grundsicherung von 756 Euro. |
[Quelle: wie oben]
Unnötig zu erwähnen, dass auch die Grundsicherung von 756 Euro noch weit unterhalb eines menschenwürdigen Lebens liegt.
gastli
11. Juli 2017
| Zitat: |
Die Zahl der Beschäftigten, die trotz Job in die Armut abgleiten könnten, ist in Deutschland deutlich gestiegen. Laut einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung lag die Zahl der Beschäftigten, die unter die Schwelle der Armutsgefährdung fallen, im Jahr 2014 bei 4,1 Millionen. Im Jahr 2004 waren es nur knapp 1,9 Millionen gewesen. Damit sei die Erwerbsarmut in der Bundesrepublik stärker gestiegen als in jedem anderen EU-Land, so die Studie.
Als armutsgefährdet gilt, wer einschließlich aller staatlichen Transfers wie Wohn- oder Kindergeld weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommenserzielt. 2014 zum Beispiel lag diese Schwelle für Einpersonenhaushalte bei monatlich weniger als 917 Euro.
Der Anteil der 18- bis 64-Jährigen erwerbstätigen Inländer, die als armutsgefährdet gelten, lag 2004 noch bei 4,8 Prozent. Zehn Jahre darauf waren es laut der Studie 9,6 Prozent. In absoluten Zahlen falle das Plus noch deutlicher aus. |
[Quelle:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...-a-1156182.html]
gastli
11. Juli 2017
Der Deutschlandfunk berichtet:
| Zitat: |
| Unter dem verharmlosenden Begriff „mobile Beschäftigte“ arbeiten tausende Lohnsklaven in Deutschland. Auch wenn Sklaverei und Menschenhandel inzwischen international verboten sind – in Deutschland sieht man sie nur nicht. Sie sind im Behördendeutsch „Mobile Beschäftigte“. Die Arbeiter landen dann oft auf dem sogenannten „Arbeiterstrich“. In Kleinbussen werden sie vom Subsubunternehmer zum Treffpunkt beim Subunternehmer gefahren, der sie dann weiterfährt zur Arbeitsstelle. Nach Feierabend leben sie auf engstem Raum, haben kein soziales Leben, ihre Unwissenheit wird ausgenutzt. |
[Quelle:
http://www.deutschlandfunkkultur.de/mode...ticle_id=390475]
gastli
22. Juli 2017
Pflege-Mindestlohn ist doppelt zynisch.
So sagt es zurecht DIE LINKE-
Denn alles unter 12 Euro Stundenlohn landet dank schwarzrotgelbgrüner Rentenpolitik in der Altersarmut. Und 28 Jahre nach Mauerfall immer noch in Westlöhne [10,55 Euro] und Ostlöhne [10,05 Euro] zu unterscheiden.
DAS ist eine Abfälligkeit gegeüber den wertschöpfenden Menschen von CDU/CSU und SPD, die zusätzlich oben drauf kommt.
Widerlich!
gastli
27. Juli 2017
Der Anteil der Arbeitnehmer, die in Deutschland einen Niedriglohn beziehen, ist im europäischen Vergleich hoch. So verdienen 22,5 Prozent der Beschäftigten unter der Niedriglohnschwelle von 10,50 Euro pro Stunde. Im Euroraum insgesamt kommen nur 15,9 Prozent der Arbeitnehmer mit Niedriglohn nach Hause.