Chronik Sozialabbau und Verelendung

gastli
Christa F., 76 Jahre alt, lebt seit Jahren in Altersarmut. Mit Witwenrente, Erziehungsgeld und Grundsicherung kommt sie auf 826, 59 Euro im Monat. Das ist für sie zu wenig zum Leben -- und zu viel zum Sterben.

Meister
Wenn sie damit nicht zurecht kommt, müsste ich schon Mause-tot sein.




Meister
Bernhard P.
Achtung:
Ich darf weder nähere Inhalte einer vertraulichen Informstion an mich persönlich, noch dazu führende Inhalte, die auf den Autor sdhließen könnten, ungefragt weriter geben. Möchte auch nicht dem Autor Schwierigkeiten machen. Deshalb gibt es dazu keine weiterführenden Links von mir! Dies betrifft nur die folgende Information!


Das AGB II soll überarbeitet werden!

Ob es künftig für Betreffende besser oder schlechter wird, kann und will ich nicht einschätzen. Auch eine persönliche Meinung verkneife ich mir.
gastli
23. Oktober 2013
"Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl der über 65-Jährigen, die Grundsicherung im Alter erhielten, 2012 um 6,6 Prozent angestiegen", berichtet das Statistische Bundesamt. Und wenn man bedenkt, dass viele Rentner aus Scham gar nicht erst diese Grundsicherung beantragen, kann man sich vorstellen, wie die tatsächlichen Zahlen aussehen.

[Den Umfragen zufolge sollen Rentner ja hauptsächlich CDU wählen. Im Alter kommt eben die Weisheit.]
gastli
26. Oktober 2013
Fast jeder sechste Deutsche ist armutsgefährdet. In Deutschland drohen immer mehr Menschen in Armut abzurutschen. Dies traf 2011 auf rund 13 Millionen Bürger zu und damit auf fast jeden sechsten, teilte das Statistische Bundesamt mit. Der Anteil an der Bevölkerung stieg auf 16,1 Prozent – 15,8 Prozent im Vorjahr.

* Wachstum im Neoliberalismus.
Meister
Meister Rentner, bekommt kein Urlaubsgeld und kein Weihnachtsgeld.....wieso nicht? großes Grinsen




Meister
gastli
04. November 2013
2012 waren nur noch 58 Prozent der abhängig Beschäftigten durch Tarifverträge abgesichert, 60 Prozent in den westlichen und 48 Prozent in den östlichen Bundesländern. 15 Jahre zuvor waren es noch 75 respektive 63 Prozent.
Meister
Wenn es so gewünscht wird, dann bitte hohe Schuhe mit Schnürsenkel und protestieren. Ja
Wenn es sein muss auch mit Transit-Rollator. großes Grinsen

Wir sind das Volk Ja und nicht die Diätenrammler.






Meister
gastli
07. November 2013
504 000 Ausbildungsstellen hat die deutsche Wirtschaft im Ausbildungsjahr 2012/13 angeboten - ein Rückgang um 2,4 Prozent. Nur 52 Prozent der Bewerber hat einen Ausbildungsplatz gefunden. Haupt- und Realschüler bekommen kaum eine Chance. Und nur ein Fünftel der Betriebe bildet überhaupt aus. Dies ist die verheerende Bilanz des "Ausbildungspakts".
gastli
14. November 2013
Viele Erwerbslose erhalten Arbeitslosengeld unter Hartz-IV-Niveau. So bekamen Ende 2011 rund 45 Prozent der Arbeitslosengeld-Bezieherinnen weniger als 600 Euro im Monat, bei den Männern betrug der Anteil fast 20 Prozent.
gastli
20. November 2013
Nur noch 48 Prozent der Betriebe im Osten und 60 Prozent im Westen zahlen ihren Mitarbeitern Tarifgehälter.
gastli
25. November 2013
Fast jeder fünfte Rentner in Deutschland erhält Alterseinkünfte wegen geminderter Erwerbsfähigkeit. Die Mehrzahl der Betroffenen lebt aus Sicht des Sozialverbandes SoVD in Armut. Denn die Erwerbsminderungsrente sinkt seit Jahren. Jetzt zeigen neue Berechnungen des IAQ-Instituts der Universität Duisburg-Essen, dass die rückläufige Entwicklung der durchschnittlichen Zahlbeträge der Erwerbsminderungsrenten noch deutlicher ausfällt, als bisher angenommen.
Dies geht aus Berechnungen des Duisburger Wissenschaftlers Gerhard Bäcker hervor. Demnach erhält ein Erwerbsminderungsrentner, der im Jahr 2000 in Rente gegangen ist, im Schnitt 875 Euro. Wer hingegen im Jahr 2012 in Rente ging, hat nur noch Anspruch auf 647 Euro. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr bis zum Rentenalter arbeiten kann, ist enormen Armutsrisiken ausgesetzt.
gastli
26. November 2013
Selbst der beschönigte 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung von 2013 sagt, dass die reichsten 10 Prozent der Haushalte über 53 Prozent des gesamten Nettovermögens in Händen halten, während die ärmere Hälfte der Bevölkerung, also 50 Prozent, nur über 1 Prozent des Gesamtnettovermögens verfügen darf. Über 40 Millionen Menschen leben sozusagen von der Hand in den Mund.
Der Durchschnittsverdiener, der kein Vermögen besitzt, sondern lediglich nur seinen ungesicherten Arbeitsplatz, befindet sich in einer Art sozialem Schwebezustand zwischen Armut und Wohlstand, vom Absturz trennt ihn nur eine schwere Erkrankung oder die noch nicht ausgesprochene Kündigung.
gastli
26. November 2013
Die sozial bedingten Unterschiede bei der Gesundheit haben in den letzten 20 Jahren zugenommen. Ein Beispiel: Mehr Frauen und Männer aus der niedrigsten Einkommensgruppe beurteilen heute ihren Gesundheitszustand als "weniger gut" oder "schlecht". Bei Frauen und Männern, die sehr gut verdienen, ist eine gegenläufige Entwicklung zu sehen.
Armut wirkt sich auch unmittelbar auf die Lebenserwartung aus. Die mittlere Lebenserwartung von Männern der niedrigsten Einkommensgruppe liegt bei der Geburt fast elf Jahre unter der von Männern der hohen Einkommensgruppe. Bei Frauen beträgt der Unterschied acht Jahre.

* Das System hat seine Mission erfüllt.
gastli
15. Dezember 2013
In den vergangenen zwei Jahren ist die Zahl der Bedürftigen, die ihre Lebensmittel über die Hamburger Tafel beziehen, rasant gestiegen. Woche für Woche werden inzwischen bis zu 15.000 Menschen versorgt.
Sie will allen Menschen in Not helfen – aber jetzt stößt sie an ihre Grenzen: Die Hamburger Tafel mit ihren 16 Lebensmittelausgabestellen ist vielerorts komplett überlastet. In Altona, Eimsbüttel oder Osdorf wurden bereits Aufnahmestopps erlassen. Immer öfter müssen Bedürftige weggeschickt werden, da die Lebensmittel nicht ausreichen.
"Wir werden komplett überrannt", sagte Birger Warncke, Vorstandsmitglied der Hamburger Tafel, der "Welt". Allein in Osdorf kämen pro Woche bis zu 400 Menschen zur Lebensmittelausgabe. "Wir tun unser Möglichstes, aber unsere Kapazitäten sind erschöpft."
gastli
16. Dezember 2013
Der am stärksten von Kinderarmut betroffene Landkreis in Deutschland ist einer Studie der Bertelmann-Stiftung zufolge der Landkreis Stendal. Demnach lebten 2012 43,4 Prozent der Kinder in Armut
gastli
28. Dezember 2013
Auf der Basis vorläufiger Ergebnisse der vierteljährlichen Kassenstatistik stiegen die Einnahmen der Kern- und Extrahaushalte des öffentlichen Gesamthaushalts im 1.-3. Quartal 2013 gegenüber den ersten drei Quartalen des Jahres 2012 um 2,5 % auf 867,7 Milliarden Euro, die Ausgaben erhöhten sich um 3,0 % auf 896,4 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, errechnet sich hieraus für den Zeitraum 1.-3. Quartal 2013 ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit – in Abgrenzung der Finanzstatistik – von 28,7 Milliarden Euro. Das Defizit war damit um 5,1 Milliarden Euro höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
gastli
31. Dezember 2013
Die gesetzliche Rente wird nach Angaben der Bundesregierung künftig noch weniger ausreichen, um den Lebensstandard aus der Zeit der Berufstätigkeit im Alter fortzuführen. So werde das sogenannte Sicherungsniveau vor Steuern von 48,7 Prozent im Jahr 2013 auf 47,5 Prozent im Jahr 2020 und weiter auf 45,4 Prozent im Jahr 2027 absinken. Bis 2030 sei mit einem Rentenniveau von 43 Prozent zu rechnen, heißt es in einer Unterrichtung der Regierung (18/95) zur gesetzlichen Rentenversicherung.
gastli
02. Januar 2014
Im neuen Regelsatz für Hartz-IV-Empfänger in Höhe von 391 Euro im Monat sind 32,69 Euro für Strom sowie das Instandhalten der Wohnung vorgesehen. Das reicht jedoch nicht aus. So zahlt ein Single-Haushalt mit 1500 kWh Jahresverbrauch von Januar 2014 an durchschnittlich 473 Euro im Jahr, monatlich also 39,42 Euro und damit mehr als der Staat für Hilfsbedürftige im Bereich Strom zahlt. Dabei sind Kosten für Reparaturen in der Wohnung noch nicht berücksichtigt.
Meister
Zitat:
gastli hat am 31. Dezember 2013 um 09:04 Uhr folgendes geschrieben:
31. Dezember 2013
Die gesetzliche Rente wird nach Angaben der Bundesregierung künftig noch weniger ausreichen, um den Lebensstandard aus der Zeit der Berufstätigkeit im Alter fortzuführen.


Ja und was macht man dagegen?

Um sich die Kiste zu verdienen reicht ein Anruf bei der Agentur für Arbeit, und schon ist man wieder im Rennen.
Ich habe von der Agentur in Nordhaussen prompt einen Job, für eine Gütekontrolle bekommen.
Also bitte geht doch, andere sind schon in der Kiste und ich starte wieder durch.
Wenn man sich mit dem aller wertesten bewegt, bewegen sich auch andere.
Schon möglich das mich einige bedauern mit 70 noch einmal los zulegen, ich selber finde es Affen Geil. großes Grinsen
Immer noch besser als ein Männergesangverein. großes Grinsen

Meister