Die etwa 20 Millionen Rentner in Deutschland erhalten ab 1. Juli mehr Geld. Die Bundesregierung beschloss die diesjährige Rentenerhöhung. Die Bezüge für die 16,6 Millionen Ruheständler im Westen steigen um 0,25 Prozent. Die Altersbezüge der etwa vier Millionen Rentner im Osten werden um 3,29 Prozent angehoben. Bei einer Monatsrente von 1.000 Euro sind das im Westen 2,50 Euro und im Osten 32,90 Euro mehr. Für die Rentner im Westen bedeutet dies real eine Minusrunde. Ihre Anhebung wird von der erwarteten Preissteigerung von etwa 1,5 Prozent aufgezehrt.
Meister
Dumm nur das es aus Sicht der Ostrentner insgesamt gesehen, noch keine Erhöhung ist.
Bis zur Höhe der Westrente fehlen noch schlappe 10%.
Erst wenn diese Höhe erreicht ist und alle nicht nur vor dem Gesetz sondern auch bei der Rentenklasse gleich sind, fängt die Erhöhung der Rente im Osten an.
Da aber die Verantwortlichen warten, bis die meisten Ost-Rentner die Karte mit den schwarzen Streifen bekommen haben und sie nicht mehr zahlen brauchen, ist die Angleichung vollzogen, amen.
Hau, ich habe gesprochen.
Frettchen.
gastli
23. April 2013
Die jährliche Rentenbestandsstatistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) offenbart Finsternis für Millionen Rentner der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland. 6,117903 Millionen Rentner in Deutschland erhalten eine Rente von unter 500 Euro, beachtliche 13,456166 Millionen Rentner von unter 1000 Euro im Monat.
Meister
Selbstverständlich, wenn ich meinen Hund nicht hätte der die Schulden frisst wäre ich verloren.
Eigentlich haben sie soviel Überschuss in der Rentenkasse, das sie den Armen ein paar Lappen rein schieben könnten.
Frettchen.
gastli
16. Mai 2013
Seit Hartz IV: Immer mehr Menschen müssen mehrere Minijobs annehmen.
Leider bemüht das ZDF hier mit Schneider ein INSM-Mietmaul als "Arbeitsmarktexperten" und lässt zu allem Elend auch noch Brüderle und Rösler ihren Müll absabbeln.
Schade.
gastli
17. Mai 2013
Die Zahl der Stromabschaltungen in Hamburg übersteigt im laufenden Jahr möglicherweise die Marke von 10000 Haushalten. 8500 Familien und Einzelpersonen wurde 2012 der Strom abgeschaltet, weil sie ihre Rechnung nicht mehr zahlen konnten. Allein im ersten Quartal 2013 bereits 2700. Das ergab eine Senatsantwort auf eine Anfrage der Linksfraktion in der Bürgerschaft.
Meister
Zitat:
gastli hat am 17. Mai 2013 um 08:03 Uhr folgendes geschrieben: 17. Mai 2013
Die Zahl der Stromabschaltungen in Hamburg übersteigt im laufenden Jahr möglicherweise die Marke von 10000 Haushalten.Anfrage der Linksfraktion in der
Warum man die Verelendung des eigenen Volkes vorantreibt bleibt mir rätselhaft.
Von Tagelöhnern die ihre Brut nicht ernähren können, oder keine Familienplanung machen können will keiner was hören.
Den Zusammenhang von Kinder bekommen und Familien Ernährung ist unbeliebt.
Argumente mit Hartz IV und Rentenanpassungen haben wir Arbeitsplätze geschaffen ist mehr oder weniger unverschämt hoch 10.
Was es dem Steuerzahler kostet, Billiglöhne und Aushilfskräfte mit Hartz IV aufzustocken darüber schweigt die Statistik.
Mit der Rentenanpassung wollte man die Rente wieder sicher machen.
Mit weniger Arbeitskräften und längeren Lebensarbeitsjahren sollte es praktiziert werden.
Der Hinweis auf ein Griechenland mit erfolgreicher Korruption und Spanien mit selbst-verschuldeter Jugendarbeitslosigkeit trotz Regenschirm, stinkt zum Himmel.
Himmel, Arsch und Wolkenkratzer wie wächst den die Produktivität in Deutschland bis zum Jahre 2030 mit dem Schwund von Arbeitskräften und durch Technik weiter?
Münchhausen könnte diese Politik nicht besser machen.
Wenn trotz Schwund von Arbeitskräften mehr produziert wird, steigen die Gewinne welche man teilweise nutzen könnte, um die Renten ordentlich und in angemessener Höhe zu zahlen.
Allen ernstes glauben die Parteien nun auch noch das ihre Schandtaten und Lügen zur Wahl mit einem Kreuzchen belohnt werden.
Was bleibt da für eine Alternative zur Wahl? Kreuzchen ja, aber mit Hacken.
Sie wollen es doch so,... also sollen sie es bekommen.
Verarschen können wir uns doch alle selber, dazu benötigen wir keine Konsorten von Schröders und Merkels mehr.
Frettchen.
Bernhard P.
Bin auch der Meinung, das Münchhausen gegen Merkel und Schröder usw. nur ein harmloser Anfänger im Lügen war. Ich kann Frettchens Meinung, aus eigenem Erleben, nur bestätigen.
gastli
18. Juni 2013
Die Lohnpolitik des Einzelhandels wird vom Staat kräftig gefördert: Jedes Jahr fließen nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen 1,5 Milliarden Euro an Beschäftigte des Handels, deren Einkommen nicht zum Leben reicht. Jeder Fünfte verdient weniger als 8,50 Euro in der Stunde.
gastli
21. Juni 2013
Die Situation im Einzelhandel, mit über zwei Millionen Beschäftigten die größte Branche Deutschlands, ist bereits seit Jahren katastrophal. In den letzten Jahren sind zunehmend klassische Handelstätigkeiten als Leiharbeit oder auf Werkvertragsbasis ausgegründet worden. Die LeihkassiererInnen und selbstständigen Regale-EinräumerInnen werden mit Billiglöhnen oft 45 Prozent unter dem normalen Tarifniveau abgespeist. Nicht nur bei ohnehin schlecht beleumundeten Unternehmen wie Kik grassieren solche Methoden, auch die Rewe Group oder die Metro Gruppe greifen gern auf sie zurück. Ein ähnlicher Trend ist die sogenannte »Privatisierung«, die Verwandlung von Filialen in »selbstverwaltete Partnermärkte«. Die tragen zwar noch den Namen des Konzerns - Edeka, Rewe oder tegut - als selbstständige Märkte sind sie allerdings an keine tariflichen Regeln gebunden. Entsprechend niedrig ist das Lohnniveau. Während die Gewinne der Unternehmen trotz Krise kräftig sprudeln, zahlt der Staat über 1,5 Milliarden Euro Aufstockerleistungen für Beschäftigte der Branche - eine Niedriglohnsubvention durch Steuermittel.
[Quelle: http://www.akweb.de/ak_s/ak584/44.htm]
gastli
26. Juni 2013
Statt die steigende Altersarmut zu bekämpfen, haben CDU, CSU und FDP mit der Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters das Armutsrisiko für Millionen Menschen sogar noch erhöht, die vorher mit entsprechend höheren Abschlägen in den Ruhestand gehen (müssen). Ausgerechnet im Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung (2010) wurden die Langzeitarbeitslosen im Rahmen des „Zukunftsprogramms 2011 bis 2014“ der Bundesregierung aus der Gesetzlichen Rentenversicherung ausgeschlossen: Seither entrichten die Jobcenter für Hartz-IV-Bezieher keine Beiträge mehr.
[Suchstring: Altersarmut? Ein Armutszeugnis für die Bundesregierung]
gastli
01. Juli 2013
In Deutschland beantragen Millionen sozial schwache Menschen keine Hartz IV-Leistungen, obwohl sie Anspruch darauf hätten. In einer Berechnung gehen Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von 3,1 bis 4,9 Millionen Betroffenen in verdeckter Armut aus, wie der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet. Umgerechnet verzichteten damit zwischen 34 und 44 Prozent der Berechtigten auf staatliche Unterstützung, also mehr als jeder dritte. Als mögliche Gründe nennen die Forscher Unwissenheit, Scham oder eine voraussichtlich nur geringe Leistungshöhe und -dauer.
gastli
10. Juli 2013
Das unabhängige Vergleichsportal Verivox hat ermittelt, dass die Hartz-IV-Leistungen im Bereich Strom um mindestens 21 Prozent zu niedrig sind.
Ein Single-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 1.500 kWh bezahlt derzeit durchschnittlich 464 Euro pro Jahr, was monatlichen Kosten von 38,67 Euro entspricht. Damit sind die Leistungen für Hilfsbedürftige im Bereich Strom um mindestens 21 Prozent zu niedrig. Erschwerend kommt noch hinzu, dass mit den 31,94 Euro pro Monat auch noch die komplette Wohnungsinstandhaltung abgedeckt werden soll.
gastli
16. Juli 2013
Urteil: Armutsverscharrung ohne Kerzen und Orgel
"Dem Rotstift fielen Elemente einer Beisetzung zum Opfer, die für Selbstzahler als selbstverständlich gelten. Orgelspiel (16 Euro), Kerzenständer (65 Euro) und Dekobanner (40 Euro) stufte man als "nicht erforderlich" ein. Gleiches gelte für Trauerkleidung, Todesanzeige und Danksagung, weil diese "nicht final auf die Bestattung selbst ausgerichtet sind".
Die trauernde Hinterbliebene müssen sich mit einem billigeren Reihengrab begnügen. Wenn sie neben ihrem Mann beerdigt werden wolle, handle es sich um "vorweggenommene Kosten", die nicht unmittelbar mit dem Tod des Gatten zusammenhingen. Außerdem hatte das Gericht kein Verständnis für den Leichenschmaus in einem Saal einer Kirchengemeinde (137,60 Euro): "Es wäre möglich gewesen, in stiller Trauer auseinanderzugehen oder sich zuhause zu treffen, auch wenn es eng ist."
gastli
18. Juli 2013
Die Agenda 2010 zeigt eindrucksvoll, wie gut es Deutschland damit geht. Zitat: "25 Prozent aller Beschäftigten, die sich vergangenes Jahr im Norden arbeitslos meldeten, auf das Arbeitslosengeld II angewiesen, obwohl sie in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hatten." Der Grund: Uferlose Befristungen, Leiharbeit und Niedriglöhne, in die man dank der Sanktionen vom Jobcenter hineingeprügelt wird, nachdem man seine Ersparnisse verbrauchen musste.
gastli
21. Juli 2013
Obwohl sich die Zahl der Geburten seit 1965 in Deutschland halbiert hat, stieg der Anteil der Kinder in Armut in derselben Zeit auf das 16-fache an.
[JÜRGEN BORCHERT SOZIALSTAATSDÄMMERUNG Riemann Verlag
248 Seiten
ISBN: 978-3-570-50160-3
€ 12,99 [D]
ET: 19. August 2013]
gastli
27. Juli 2013
2010 betrug der Anteil der Niedriglohnbezieher unter allen Beschäftigten in Deutschland 24,1 Prozent - damit ist die Niedriglohnquote in der Bundesrepublik höher als in Staaten wie Zypern, Bulgarien, Großbritannien und Polen, wo die Quoten zwischen 21,5 und 18 Prozent aufweisen.
[doku.iab.de/kurzber/2013/kb1513.pdf]
gastli
03.August 2013
Um 15 Prozent ist die Zahl der Menschen ohne feste Wohnung von 2010 bis 2012 in Deutschland gestiegen, meldet die "Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe" (BAGW). Der Verband fügt hinzu, dass seine Schätzungen eher vorsichtig sind.
Nach den Erhebungen der BAG gab es allein im vergangenen Jahr 25.000 Zwangsräumungen. In 40.000 Fällen kamen die Mieter einem Räumungsverfahren zuvor, indem sie notgedrungen selbst auszogen. Eine Hauptursache dafür sind neben Überschuldung und Arbeitslosigkeit die Hartz-IV-Sanktionen, indem vor allem jungen Arbeitslosen die Unterkunftszahlungen gestrichen werden.
gastli
07. August 2013
Renten verlieren deutlich an Kaufkraft. Millionen Rentner merken es täglich:
Lebensmittelpreise, Mieten und Versicherungsbeiträge steigen schneller als die Altersbezüge. Der Sozialverband beziffert den Kaufkraftverlust auf fast zehn Prozent seit 2004.
gastli
08. August 2013
70 Prozent der Arbeitnehmer haben heute niedrigere Reallöhne als noch vor zehn Jahren. Auch die Produktivität, die Deutschland gern von anderen Ländern einfordert, hat sich seit 1999 verschlechtert, und die Investitionsquote ist in diesen Jahren von über 20 Prozent auf 17 Prozent gesunken.