Chronik Sozialabbau und Verelendung

gastli
06. Februar 2013
Landkreis Diepholz:
Jeder Siebte kann von seinem Lohn nicht leben.
„Von den 60.000 Beschäftigten kreisweit müssen bereits 8900 Menschen zusätzliche staatliche Beihilfen beantragen.“
Meister
Las mich mal ran, wir wissen doch wie wir aus der Pleite kommen. Ja

SPD oder PDS bekommen dann einen Punkt. Ja

CDU und CSU bekommen ein Komma und einen Punkt. Ja Ja

Die Partisanen und Piraten bekommen alles in Ratten? großes Grinsen geschockt

Die NSU bekommen ein Motorrat zum verschwinden. Ja verwirrt

Die Schattenwirtschaft besteht aus Wulf und anderen `Mitessern, weg sparen, stimmts?

Frettchen.
gastli
15. Februar 2013
Die Zahl der Solo-Unternehmer erhöhte sich vom Jahr 2000 bis 2011 um rund 800.000 auf 2,6 Millionen. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum gab es nur drei Prozent mehr Selbstständige mit Beschäftigten, wie eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ergibt. Bei der größten Gruppe steht die Arbeitslosigkeit im Vordergrund, also die Gründung mangels einer anderen Alternative am Arbeitsmarkt.
gastli
27. Februar 2013
Weil ihr Arbeitslosengeld zum Leben allein nicht ausreicht, sind immer mehr kurzzeitig Erwerbslose auf Hartz IV angewiesen. Laut aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit gab es im vergangenen Oktober bundesweit 83.118 Parallelbezieher von Arbeitslosengeld I und Hartz IV. Das berichtet die "Saarbrücker Zeitung". Somit war etwa jeder zehnte Arbeitslosengeld-Empfänger auf Hartz-IV angewiesen. Ein Jahr zuvor, im Oktober 2011, galt das nur für 73.178 Menschen. Im Jahresvergleich stieg ihre Zahl damit um fast 14 Prozent.
gastli
04. März 2013
Auch hochqualifizierte Berufe bekommen die Folgen der Arbeitsmarktreformen zu spüren. Eine Studie des WSI, die auf der Auswertung von knapp 30.000 Datensätzen beruht, zeigt: IT-Experten verdienen als Leiharbeiter 22,1 Prozent (841 Euro) weniger, Techniker müssen auf 18,5 Prozent (664 Euro) verzichten, Ingenieure machen Abstriche in Höhe von 18,4 Prozent (865 Euro).
Meister
Zitat:
gastli hat am 04. März 2013 um 08:18 Uhr folgendes geschrieben:
04. März 2013
Auch hochqualifizierte Berufe bekommen die Folgen der Arbeitsmarktreformen zu spüren. Eine Studie des WSI, die auf der Auswertung von knapp 30.000 Datensätzen beruht, zeigt: IT-Experten verdienen als Leiharbeiter 22,1 Prozent (841 Euro) weniger, Techniker müssen auf 18,5 Prozent (664 Euro) verzichten, Ingenieure machen Abstriche in Höhe von 18,4 Prozent (865 Euro).


Trotz Doppelbesteuerungen von vielen Produkten, ist kein Geld für die Unterschicht (drei--Klassen) Gesellschaft vorhanden.

Würden wir in der Familie so wirtschaften, lägen wir alle schon unter der Brücke.
Politiker lernen es eben nie.


Frettchen.
Eisenacher
Politiker lernen es eben nie.


Frettchen,
ob wir uns um die Politiker Gedanken machen müssen? Ich denke schon das die persönlich für sich zurecht kommen.
Was Du denen lernen willst wissen sie vieleicht auch. Denken zuerst aber mal an sich.Wollen es vieleich gar nicht lernen.

Frettchen mal ungereimter Gedanke. Liegt es vieleicht daran das man von anderen zu viel erwartet?
Die etwas wohlhabender sind brauchen vieleicht gar nichts von uns zu lernen. Die wollen vieleicht gar nicht zu denen gehören die weniger haben.
Meister
Zitat:
Eisenacher hat am 04. März 2013 um 10:53 Uhr folgendes geschrieben:
Politiker lernen es eben nie.


Frettchen,
ob wir uns um die Politiker Gedanken machen müssen? Ich denke schon das die persönlich für sich zurecht kommen.
Was Du denen lernen willst wissen sie vieleicht auch. Denken zuerst aber mal an sich.Wollen es vieleich gar nicht lernen.

Frettchen mal ungereimter Gedanke. Liegt es vieleicht daran das man von anderen zu viel erwartet?
Die etwas wohlhabender sind brauchen vieleicht gar nichts von uns zu lernen. Die wollen vieleicht gar nicht zu denen gehören die weniger haben.


Alles richtig was du sagst, nur könnte man ab und zu ausrasten.
Die kommen mit ihren Diäten nicht aus und lassen sich zusätzlich von Lobbyisten noch sponsern.
Bei normalen Bürgern heißt das dann Schwarzarbeit.
Wie es den anderen geht, interessiert sie nur vor Wahlen.


Frettchen.
gastli
12. März 2013
Aufstocker: Callcenter kosten den Staat jährlich 36 Millionen Euro.
Die umstrittene Callcenter-Branche wächst - auch dank großzügiger Subventionen der Bundesregierung: 2011 flossen rund 36 Millionen Euro in den Sektor. Der Großteil waren Hartz-IV-Leistungen an Beschäftigte, deren Lohn nicht zum Leben reicht.
Ohne Hartz IV Aufstockung hätten wir diese Niedriglöhne nicht. Die arbeiten da, mit anderen Worten, alle genau deshalb, weil sie vom Arbeitsamt dazu gezwungen werden. Und das Arbeitsamt zwingt sie, damit Merkels Arbeitslosenstatistik schöner aussieht. Ursprünglich haben wir das natürlich Schröder zu verdanken, dieses kalte soziale Klima im Lande. Und die Lemminge in diesem Land wählen diese Gurken auch immer wieder brav.
Meister
Zitat:
gastli hat am 12. März 2013 um 08:16 Uhr folgendes geschrieben:
12. März 2013
Aufstocker: Callcenter kosten den Staat jährlich 36 Millionen Euro.
Die umstrittene Callcenter-Branche wächst - auch dank großzügiger Subventionen der Bundesregierung: 2011 flossen rund 36 Millionen Euro in den Sektor. Der Großteil waren Hartz-IV-Leistungen an Beschäftigte, deren Lohn nicht zum Leben reicht.
Ohne Hartz IV Aufstockung hätten wir diese Niedriglöhne nicht. Die arbeiten da, mit anderen Worten, alle genau deshalb, weil sie vom Arbeitsamt dazu gezwungen werden. Und das Arbeitsamt zwingt sie, damit Merkels Arbeitslosenstatistik schöner aussieht. Ursprünglich haben wir das natürlich Schröder zu verdanken, dieses kalte soziale Klima im Lande. Und die Lemminge in diesem Land wählen diese Gurken auch immer wieder brav.


Ja was "die" nicht auf die Reihe bekommen, müssen die Callcenter und Kirchen als Arbeitgeber mit Niedriglöhnen aus-bügeln.
Hauptsache die Statistik stimmt.
Schröders soziales Klima, prima.
Erst enteignet er die Ärmsten der Armen und dann kauft er sich bei den Kosaken Putin ein. großes Grinsen
So werden Sozialisten zu Faschisten. Ja

Frettchen.
Lazarus
Zitat:
gastli hat am 12. März 2013 um 08:16 Uhr folgendes geschrieben:
12. März 2013
Aufstocker: Callcenter kosten den Staat jährlich 36 Millionen Euro.[...]

Wenn Du schon wörtlich kopierst solltest Du wenigstens die Quellen mit verlinken:
http://blog.fefe.de/?ts=afc33bdd
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...o-a-888076.html
sonst denkt noch jemand das wären Deine eigenen Gedanken. Augenzwinkern
Moon
Zitat:
Lazarus hat am 12. März 2013 um 13:04 Uhr folgendes geschrieben:
Wenn Du schon wörtlich kopierst solltest Du wenigstens die Quellen mit verlinken:
... sonst denkt noch jemand das wären Deine eigenen Gedanken. Augenzwinkern


Der Nestbeschmutzer schmückt sich mit fremden Federn ... es geht ihm wohl langsam der Schaum aus? großes Grinsen
gastli
15. März 2013
Jedes siebte Kind in Deutschland lebte 2011 in Hartz-IV-Haushalten. Diese Kinder haben nachweislich ihr Leben lang schlechtere Gesundheitschancen, hieß es auf dem Berliner Kongress "Armut und Gesundheit".
gastli
gastli
20. März 2013
Heise meldet:
Eine Anfrage der Piraten-Fraktion im Abgeordnetenhaus hat ergeben, dass Vattenfall im letzten Jahr 18.978 Berliner Haushalten den Strom und 1.893 Haushalten das Gas abgestellt hat. Insgesamt hat Vattenfall 2012 über 1,8 Mio. Abmahnungen und 92.373 Sperrandrohungen verschickt. Rechtlich darf ein Stromversorger Kunden mit mehr als 100 Euro Schulden, nach vorhergehender Mahnung, die Versorgung kappen. Der Berliner Gasversorger Gasag ist da anscheinend noch rigoroser und macht schon ab 50 Euro Energieschulden von Sperren Gebrauch.
Dass ein Zusammenhang zwischen weiter geringen Einkommen und steigenden Energiepreisen besteht machen die Zahlen deutlich: 2011 erfolgten Stromsperren bundesweit noch 312.000 mal, 2012 schon 600.000 mal. Und zum Jahreswechsel zogen die Energieversorger die Preise weiter an, Vattenfall erhöhte seine Strompreise zum Jahreswechsel 2012/2013 um weitere 13 Prozent, wobei nur ein Fünftel dieser Erhöhung auf das Konto von Abgaben und Umlagen z.B. für das EEG zurück geht.
Im Moment bezieht fast jeder sechste Berliner Hartz IV und immer mehr Menschen in Berlin haben Probleme mit den Energiekosten. Birgit Holfert vom Bundesverband der Verbraucherzentrale berichtet von einem regelrechten Ansturm in Berlin auf die Beratungsstellen, während das Thema früher weniger als ein Drittel der Hilfesuchenden belastete, seien es heute mindestens zwei Drittel.
gastli
22. März 2013
Das RWI befragte aktuell in NRW 25 000 „geringfügig Beschäftigte“ und 10 000 Arbeitgeber. Ergebnis:
43 % der gaben an, keine Feiertagsentgelte zu erhalten.
39 % wurden im Krankheitsfall nicht weiter bezahlt.
25 % cirka wurde der Anspruch auf Bezahlung im Mutterschutz vorenthalten – 60 % sind Frauen
25 % haben nach der Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) noch nie bezahlten Urlaub nehmen dürfen.
Alles klare Gesetzesverstöße – aber normale Praxis im Kapitalismus
Etwa 50 % der Befragten erhält weniger als 8,50 Euro pro Stunde,
etwa 25 % weniger als sieben Euro,
4 % sind es, die fünf Euro und weniger bekommen.
RudiRatlos
Wärest du so nett den "Zahlenschwurbel" mal zu übersetzen? Selbst nachsehen ist ja wegen fehlendem Quellen-Link nicht möglich.
gastli
* Oh da gab es wohl Probleme mit der Darstellung von Sonderzeichen.
Bittefein, extra für Herrn Ratlos.

Das RWI befragte aktuell in NRW 25000 "geringfügig Beschäftigte" und 10000 Arbeitgeber.
Ergebnis:
43% der gaben an, keine Feiertagsentgelte zu erhalten.
39% wurden im Krankheitsfall nicht weiter bezahlt.
25% cirka wurde der Anspruch auf Bezahlung im Mutterschutz vorenthalten – 60 % sind Frauen
25% haben nach der Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) noch nie bezahlten Urlaub nehmen dürfen.
Alles klare Gesetzesverstöße – aber normale Praxis im Kapitalismus
Etwa 50% der Befragten erhält weniger als 8,50 Euro pro Stunde,
etwa 25% weniger als sieben Euro,
4% sind es, die fünf Euro und weniger bekommen.

* Hallo Herr Ratlos. Natürlich kannst du selbst nachsehen. Die Handhabung der Internetsuche fällt dir doch sonst auch nicht so schwer. [Suchstring: rwi geringfügige]
gastli
05. April 2013
Die Leipziger Zeitung schreibt: " In einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage hat das Institut für Marktforschung Leipzig (IM Leipzig) 1.001 Personen in Ostdeutschland befragt. Eine ganz simple Frage: Stimmen Sie der Aussage zu, "In Deutschland werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer"? 85 Prozent der Befragten ab 18 Jahren stimmten zu. Und auch die bürgerlichen Wählermilieus werden von dieser Umverteilung mittlerweile in Angst und Schrecken versetzt. So stimmen CDU- und FDP-Anhänger zwar "nur" zu 78 beziehungsweise 79 Prozent dieser Aussage zu, unter den Anhängern der LINKEN sind es dagegen 91 Prozent. Aber das sind Werte, die auch in den Führungsgremien von CDU und FDP ein Nachdenken auslösen sollten."
gastli
10. April 2013
20 Jahre nach Gründung der ersten deutschen Tafel in Berlin werden heute nach Schätzungen des Bundesverbandes rund 1,5 Millionen Menschen regelmäßig mit Lebensmitteln versorgt. Die mehr als 900 Tafeln in deutschen Städten und Gemeinden füllten die Lücke, die durch Abbau staatlicher Leistungen zulasten der Schwachen entstanden ist. Es sei beschämend für den Sozialstaat, wenn es nur mit Hilfe der Lebensmittel von der Tafel gelingt, als Familie mit Kindern oder als Alleinerziehende über die Runden zu kommen.