29. November 2012
In Leipzig lebten im vergangenen Jahr 25 Prozent der Menschen unter der bundesweit errechneten Armutsschwelle, die mit 868 Euro monatlichem Haushaltseinkommen für eine alleinstehende Person und 1272 Euro für ein Paar ohne Kind definiert ist. Den höchsten Anteil von Menschen, die nach SGB II Hilfe zum Lebensunterhalt bekommen, hat Berlin: Dort ist jedes dritte Kind auf finanzielle Hilfen vom Staat angewiesen, bei den Erwachsenen ist es jeder fünfte. In Berlin handelt es sich um einen zunehmenden Trend seit fünf bis sechs Jahren.
In Leipzig hatte sich die Situation seit 2006 dramatisch verschlechtert: Hier erreichte der Anteil der armen Menschen im Jahr 2009 mit 27,2 Prozent einen bundesweiten Höhepunkt. Seitdem hat sich die Lage im deutschlandweiten Vergleich verbessert. Wird jedoch das Durchschnittseinkommen innerhalb einer Stadt als Maßstab gewählt, so hat Stuttgart mit 20,8 Prozent die meisten armen Menschen, während Berlin mit 15,5 und Leipzig mit 16 Prozent besser da stehen.
Dr. No
Zitat:
Meta hat am 10. November 2012 um 05:13 Uhr folgendes geschrieben:
Alles Lüge!
Stammt der nicht aus so einer linken "Politik-Combo" (die wegen Schulden Pleite ging) und war er nicht seit 1990 Mitglied der PDS!?
Und warum hört man den Song nicht mehr im Radio und warum wird das Video von allen Musiksendern boykottiert?! Alles klar
--> Alles Wahrheit!!!
gastli
05. Dezember 2012
127.000 selbstständige Aufstocker gab es 2011 im Jahresdurchschnitt. Ihr Einkommen ist so niedrig, daß es ohne Hartz-IV nicht für den Bedarf des Haushalts ausreicht. Fast zwei Drittel von ihnen erwirtschaften ohne die ergänzenden Hartz-IV-Leistungen rechnerisch weniger als fünf Euro netto pro Stunde. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.
gastli
09.Dezember 2012
Altersarmut in München. Alt, arm, allein. Schicksalsschläge und Krankheit können von heute auf morgen Existenzen zerstören. Die Rente reicht nicht mehr zum Leben - es ist kein Geld für Tabletten da und am Monatsende gibt es nur noch Kartoffeln und Reis. Am unerträglichsten ist jedoch die Einsamkeit.
gastli
15. Dezember 2012
Die Mitte schrumpft. Die deutsche Mittelschicht wird immer kleiner. Größer wird nur die Gefahr des sozialen Abstiegs. Den Aufstieg aus den unteren Einkommen in die Mittelschicht schaffen dagegen immer weniger. Die Gruppe der Geringverdiener wächst.
gastli
17. Dezember 2012
Gemachte Armut
Meta
George, Henry:
Fortschritt und Armuth. Eine Untersuchung über die Ursache der industriellen Krisen und der Zunahme der Armuth bei zunehmendem Reichthum.
Berlin, Elwin Staude, 1881, DEA, 8°,.
gastli
22. Dezember 2012
Hartz-IV-Gesetze. Mehr als 70 Milliarden Euro für Aufstocker. Menschen in mehr als 1,2 Millionen Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften haben im vergangenen Jahr aufgestockt, also ergänzende Leistungen erhalten. Seit dem Hartz-IV-Start wurden nach Angaben der Bundesregierung mehr als 70 Milliarden Euro für „Aufstocker“ ausgegeben.
Das sind 70 Milliarden Subventionen für die Wirtschaft.
gastli
23. Dezember 2012
Nach der Meldung von Eurostat vom 20. Dezember 2012 hat Deutschland mit 22,2 % den höchsten Niedriglohnanteil unter allen Vergleichsländern in Westeuropa.
23. Dezember 2012
Nach regierungsamtlich noch nicht bestätigten Pressemeldungen plant Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) für die Zeit nach der Bundestagswahl ein umfassendes “Spar”-Programm – diesmal allerdings nicht für “die Griechen”, sondern für das deutsche Volk.
Der lang “diskutierte” reduzierte Mehrwertsteuersatz soll abgeschafft werden. Zur Finanzierung des Gesundheitssystems will man einen “Gesundheits-Soli” einführen. Und erneut ist ein Angriff gegen die Rentner geplant. Die Witwenrente soll gekürzt und der Vorruhestand wesentlich unattraktiver gemacht werden.
23. Dezember 2012
Keine andere Jahreszeit macht das soziale Gefälle in Berlin so deutlich wie der Winter, insbesondere die Vorweihnachtszeit. Der Frost treibt Obdachlose in die Innenstadt, Kältebusse suchen Straßen, Brücken und Hinterhöfe nach Hilfsbedürftigen ab, vor den Suppenküchen steigt die Zahl hungriger und frierender Menschen.
gastli
29. Dezember 2012
Seit Januar 2005 sind die Preise für Lebensmittel um 20,7 Prozent gestiegen, die Strompreise sogar um 45,8 Prozent.
Die Regelsätze für alleinstehende Erwachsene aber lediglich um 10,7 Prozent.
gastli
11. Januar 2013
Nach der Meldung von Eurostat hat Deutschland mit 22,2 Prozent den höchsten Niedriglohnanteil unter allen Vergleichsländern in Westeuropa.
gastli
11. Januar 2013
Das Risiko für ältere Arbeitslose, keine neue Stelle zu finden und so in die staatliche Grundsicherung abzurutschen, ist deutlich gestiegen. So waren im Vormonat rund 291.000 arbeitslose Hartz-IV-Empfänger im Alter ab 55 Jahre registriert. Das waren rund 40.000 mehr als noch im November 2010, was einem Zuwachs von 16 Prozent entspricht. Dabei sei das Ausmaß ihrer Arbeitslosigkeit noch stark unterzeichnet. Entsprechend einer gesetzlichen Regelung würden mittlerweile fast 118.000 Hartz-IV-Empfänger im Alter von über 58 Jahren nicht mehr als arbeitslos gezählt, weil sie von den Jobcentern ein Jahr lang kein Jobangebot bekommen hätten.
Meister
SOS Rette sich wer kann!
Wer gestern Abend Escher vom MDR gesehen hat, weiß was los mit dieser (Firma ARGE).
Wer heute die Mediathek ansieht, findet es selber, darum kein Link von mir.
Ab in die Wüste mit der Leyen und ihrer Firma.
Kann den der KukKluks Klahn noch schlimmer sein?
Frettchen.
gastli
19. Januar 2013
2012 sind die Preise für Fleisch, Fisch und Gemüse stärker als die Inflationsrate gestiegen. Auch 2013 erwarten Experten eine spürbare Verteuerung von Lebensmitteln.
gastli
19. Januar 2013
Im vergangenen Jahr waren 7,45 Millionen Menschen in Minijobs tätig.
30 Januar 2013
Baden-Württemberg: Augenarzt gründet Armenklinik für abgesunkene Mittelstandsbürger
Die Tageszeitung berichtet: "Ich mache im Moment 20 Wochenstunden Sprechstunde. Inzwischen sind ganz andere Leute von Armut betroffen, die haben nicht jahrelang auf der Straße gelebt, das sind ganz bürgerliche Leute, die sauber gearbeitet haben und dann plötzlich arbeitslos wurden oder bankrott gegangen sind. Die also ganz normal gelebt haben und dann abgestürzt sind, zum Beispiel in Hartz IV. Völlig normal treten die auf. Das geht vom ehemals Selbstständigen bis hin zum Akademiker. Einer ist ein ehemaliger Lehrer, der seine Medikamente nicht mehr zahlen kann. Und nun kriegte er den grünen Star, die Kasse verlangt soundso viel Selbstzahlung, was er nicht kann."
gastli
31. Januar 2013
Das reine Arbeitslosengeld II ist für junge Erwachsene unter 25 Jahre trotz gestiegener Lebenshaltungskosten spürbar gesunken. Im Dezember 2011 lag die durchschnittliche Höhe der gesamten Zahlungsansprüche von den jungen Erwachsenen, also auch einschließlich der Kosten für die Warmmiete, demnach bei 338 Euro. Davon verblieben den Betroffenen im Schnitt 135 Euro zum Leben. Ende 2007 betrug dieser Anspruch noch 142 Euro, also sieben Euro mehr.
gastli
01. Februar 2013
Laut einer Studie des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe leben allein in Nordrhein-Westfalen etwa 223.000 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren in Haushalten, die von Hartz IV abhängig sind. Das entspricht 10,7 Prozent aller Jugendlichen in diesem Alter. Die Quote liegt damit über dem bundesweiten Durchschnitt von 8,6 Prozent.
In vielen Städten des Ruhrgebiets liegt dieser Anteil noch wesentlich höher. Mit 22 Prozent erreicht Gelsenkirchen den bundesweiten Höchststand. Auch Essen, Duisburg, Wuppertal und Dortmund zählen diesen Angaben nach zu den 25 Kreisstädten mit den höchsten Quoten an armen Jugendlichen.
gastli
03. Februar 2013
Bereits sechs Prozent aller Straftäter sind über 60 Jahre alt, 70 Prozent von ihnen werden im Alter zum ersten Mal straffällig. Der Bund Deutscher Kriminalbeamten will nun mildere Strafen für die Rentner – weil sie, wie die Jugendlichen aus Geldmangel in der Straftat ihren letzten Ausweg sehen.