gastli
17. September 2012
Das deutsche Rentenniveau liegt bei Durchschnittsverdienern aktuell lediglich 42 Prozent, im OECD-Durchschnitt gut 57 Prozent. Das Alterssicherungsniveau von Geringverdienern, die laut Definition nur die Hälfte des nationalen Durchschnittseinkommens verdienen, liegt in Deutschland so niedrig, dass Deutschland innerhalb der OECD-Staaten an letzter Stelle liegt.
gastli
18. September 2012
Nach dem aktuellen Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung vereinten die vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens auf sich. Die untere Hälfte der Haushalte verfügte demnach zuletzt über nur gut ein Prozent des Nettovermögens.
gastli
20. September 2012
Die Quote der männlichen Rentner unterhalb der Grundsicherung hat sich zwischen 2000 und 2011 von 3,2 Prozent auf 12,5 Prozent nahezu vervierfacht. Die Quote der Rentnerinnen, deren gesetzliche Alterseinkünfte unterhalb des Brutto-Grundsicherungsbedarfs lagen, hat sich im gleichen Zeitraum von 18 Prozent auf 46,1 Prozent um das 2,5-fache erhöht.
Meta
Verarmung hat aber auch positive Aspekte, wenn Menschen wieder mehr zueinander finden und die Individualisierung abschütteln; wenn nicht dann haben sie sich selbst verloren gegeben.
gastli
10. Oktober 2012
Rund 1,5 Millionen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. Bemerkenswert ist, dass laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) mehr als 80 Prozent der 1,5 Millionen jungen Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung einen Schulabschluss besitzen. Rund 550.000 haben laut BiBB sogar einen Realschulabschluss oder Abitur. Offenkundig blieb diesen jungen Menschen nicht etwa aufgrund mangelnder Kenntnisse und Fähigkeiten der Zugang zu einer Ausbildung verwehrt, sondern durch einen eklatanten Mangel an betrieblichen Ausbildungsplätzen in den zurückliegenden Jahren.
gastli
19. Oktober 2012
Grundsicherung – immer mehr brauchen sie. Wenn die Rente nicht zum Leben reicht oder jemand dauerhaft arbeitsunfähig ist, springt der Staat ein und füllt die Lücke. Eine Grundsicherung wird gezahlt. Immer mehr Menschen in Deutschland sind auf diese Hilfe angewiesen. Im vergangenen Jahr erreichte die Zahl der Empfänger einen neuen Höchststand.
RudiRatlos
| Zitat: |
gastli hat am 19. Oktober 2012 um 07:28 Uhr folgendes geschrieben:
19. Oktober 2012
Wenn die Rente nicht zum Leben reicht oder jemand dauerhaft arbeitsunfähig ist, springt der Staat ein und füllt die Lücke. Eine Grundsicherung wird gezahlt. |
Wie gut dass dies in diesem Staat möglich ist.
| Zitat: |
gastli hat am 19. Oktober 2012 um 07:28 Uhr folgendes geschrieben:
Immer mehr Menschen in Deutschland sind auf diese Hilfe angewiesen. |
Anders ausgedrückt und der Wahrheit näher: Immer mehr Menschen nehmen ohne Gewissensbisse diese Sozialleistung in Anspruch. Die Zahl derer steigt logischer Weise durch die zunehmende Zahl an Rentnern.
gastli
24. Oktober 2012
Die Rentner in Deutschland haben seit der Jahrtausendwende rund ein Fünftel ihrer Kaufkraft verloren. Demnach sank die Kaufkraft der Rentner im Osten um knapp 22 Prozent, im Westen um rund 17 Prozent.
24. Oktober 2012
Rentner müssen mit weiteren Kürzungen rechnen. Den etwa 20 Millionen Rentnern in Deutschland steht für das Jahr 2013 ein weiterer Kaufkraftverlust bevor. Grund dafür ist, dass bei der Berechnung der letzten Rentenerhöhung mit aus heutiger Sicht veralteten Zahlen gerechnet worden ist. In die Berechnung des Rentenniveaus für 2013 gehen Lohndaten aus dem Jahr 2009 ein.
24. Oktober 2012
Wie das Statistische Bundesamt meldet, sind inzwischen 436.210 Menschen ab 65 Jahren in die Grundsicherungs-Armut abgestürzt. Das waren rund 24.000 mehr (plus 2,6 Prozent) als ein Jahr zuvor. Insgesamt sind es sogar 844.000 Menschen (plus 5,9 Prozent zum Vorjahr), da ja auch die Erwerbsminderungsrente dazuzählt.
Adeodatus
Das bedeutet aber noch lange nicht das Ihre Beschreibung auch richtig ist, denn die Ursachen liegen eben nicht allein
| Zitat: |
| auf Pump, angetriebenen Lohn/Preissysteme, bestehend aus Steuern und Staatsanleihen, wodurch die Bevölkerung systematisch verarmt wird. |
sondern vielmehr in der leistungslosen Geldvermehrung einfach mal bei Sylvio Gesell nachschlagen er hat das schon richtig erkannt, die Gier und die Möglichkeiten der leistungslosen Geldvermehrung führen zyklisch in die Krise. Die Zerschlagung der sozialen Marktwirtschaft nach 1990 hat die Mechanismen die Regulierend wirkten ausgeschaltet, die Quittung für dieses Geschenk an die "Geldbesitzer" zahlen wir eben jetzt. Ein Lernprozess wird aber nicht einsetzen die Regierungen werden mit ihrem Tun die nächste Krise vorbereiten. Der große Knall steht Deutschland erst noch bevor, spätestens wenn die reichen Industrienationen wie Deutschland und Frankreich erkennen müssen das kaputt gesparte Staaten nicht mehr als Exportpartner für ihre Produkte in Frage kommen, Griechenland war hierbei der erste Dominostein der angestoßen wurde, der Rest folgt unweigerlich.
gastli
28. Oktober 2012
Die Zahl der preiswerten Wohnungen in Deutschland geht immer stärker zurück. So hat sich zwischen den Jahren 2002 und 2010 die Zahl der Sozialwohnungen nach Angaben der Bundesregierung um ein Drittel verringert. Jährlich werden es 100.000 weniger, weil Preis- oder Belegungsbindungen auslaufen. Ende 2010 gab es nur noch 1,6 Millionen Sozialwohnungen in Deutschland. Dem stehen fast 6 Millionen Haushalte gegenüber, die dem Grunde nach berechtigt wären, eine Sozialwohnung zu beziehen.
Eisenacher
gasti,
das zu wenig Aufmerksamkeit dem Problem von Dir im Beitrag angedeutet geschenkt wird ist wirklich schade. Es liegt wohl daran das nur man sich auf Harz 4 da beschränkt.
Das nicht erkennbar ist das der Sozialgedanke ist.
Betrifft es nicht auch Bürger mit Behinderung?
"Nicht behindert zu sein, ist kein Verdienst,
sondern ein Geschenk,
das uns jederzeit genommen werden kann."
Auch hier gibte es das Problem. Auch das der Intergration in der Gesellschaft. Es ist nicht nur Sache der Regierung. Selbst hier im Forum wo die Forumsgemeinschaft weitgehenst
verantwortlich ist, ist häufig sogar das lächerlich machen über solche Menschen der Fall.
Egal ob das Handikap durch Krankheit oder Unfall entstand. Ob es Rechtschreibeschwäche ist, Fomulierungsschwierigkeit,Sehschwäche u.s.w.
Wo ist der Grund die besser zu behandeln die ihren Lebensunterhalt nicht selber verdienen können.
Glaubhaft ist doch der, der sich für die Personen Komplex selber eintritt, mit dem ihm machbaren.Nicht nur nach dem Staat ruft.
gastli
29. Oktober 2012
Am Jahresende 2011 erhielten in Deutschland rund 332 000 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt (nach dem 3. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch – SGB XII „Sozialhilfe“). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg die Zahl der Hilfebezieher im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 %. Damit waren am Jahresende 2011 deutschlandweit 4 von 1 000 Einwohnern auf Hilfe zum Lebensunterhalt angewiesen. Am häufigsten bezogen die Menschen in Hamburg mit 7 Personen je 1 000 Einwohner diese Sozialleistung.
gastli
30. Oktober 2012
400.000 Senioren können Altenheim nicht mehr zahlen.
Hunderttausende Senioren können sich aus eigener Kraft keine Altenpflege mehr leisten - das geht laut einem Zeitungsbericht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor.
gastli
02. November 2012
Vielen Städten in Deutschland droht die Schuldenfalle. Fast jede zweite Kommune wird einer Studie zufolge in den kommenden Jahren tiefer in die roten Zahlen rutschen. Jede dritte wird ihre Schulden wohl nicht mehr zurückzahlen können. Die Bürger müssen mit höheren Gebühren rechnen.
gastli
11. November 2012
Etwa jeder zehnter deutscher Erwachsene in Deutschland ist massiv verschuldet. Im Vergleich zum Vorjahr stieg Zahl der überschuldeten Personen 2012 wieder deutlich an. Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform zählt in ihrem Schuldenatlas 2012 insgesamt 6,6 Millionen Bürger, die in der Schuldenfalle stecken. Das sind rund 190.000 Menschen mehr. Insgesamt sind sie Zahlungen in Höhe von 217,6 Milliarden Euro schuldig geblieben. Die Schuldnerquote liegt so bei 9,65 Prozent.
Meta
Da kann man nur noch sagen:
"Abenteuer Leben1"
gastli
22. November 2012
2,2 Millionen qualifizierte Arbeitskräfte sind Billiglöhner.