Chronik Sozialabbau und Verelendung

gastli
11. Juli 2012
40 Prozent der Alleinerziehenden benötigen Hartz IV – fast ausschließlich Frauen. Dabei wären drei von vier alleinerziehenden Hartz-IV-Empfängerinnen bei der Jobsuche bereit, unterhalb ihres fachlichen Könnens und unter belastenden Arbeitsbedingungen zu arbeiten. Gut die Hälfte würde auch für ein geringes Einkommen arbeiten. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die am Montag in der Zeitschrift IAB-FORUM veröffentlicht wurde.
Eisenacher
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Eisenacher
Gastli,
einen Link zu der angeführten Übersicht hast Du nicht?
Stellt sich die Frage warum so viele freie Stellen es gibt.
Vieleicht sagt die Übersicht mehr auf den Du den Beitrag beziehst.
gastli
12. Juli 2012
Im vergangenen Jahr wurde in Rheinland-Pfalz 100.000 Haushalten angedroht den Strom abzustellen und rund 36.800 Haushalten der Strom abgestellt, weil sie ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen konnten.
gastli
16. Juli 2012
Nach Daten der gesetzlichen Krankenkassen und des Robert Koch-Instituts sind Arbeitslose überdurchschnittlich häufig krank, leiden etwa besonders häufig unter Depressionen und Schlafproblemen. Der Anteil psychischer Erkrankungen an den Arbeitsunfähigkeitstagen ist bei Hartz IV-Betroffenen von 21 Prozent im Jahr 2007 auf heute 25 Prozent gestiegen.
Hartz IV-Betroffene werden oftmals von den Arbeitsagenturen mit einer Fülle bürokratischer Auflagen schikaniert und gedemütigt. Sie werden dazu aufgefordert, eine möglichst hohe Stückzahl an Bewerbungen vorzulegen. Auch dann, wenn die Bewerbungschancen gering oder völlig aussichtslos einzuschätzen sind. Sie sollen über eine "hohe Arbeitsorientierung" verfügen, eine "starke Bereitschaft zu Zugeständnissen" an den Tag legen und zudem auch noch "Optimismus" zeigen. Wer die vorgegebenen Bemühungen nicht einhält, wird sanktioniert. Derartige Demütigungen machen krank. (Studie der Unis Leipzig und Dresden, Frau Prof. Dr. Gisela Mohr vom Institut für Psychologie II der Universität Leipzig)
Eisenacher
gastli,
hat aber nichts mit Arbetdlosigkeit direkt zu tun. Sondern wie aktiv man ist.
Wenn man viel zu Hause auf dem Sofa sitzt, schadet es dem Kreislauf und Herz.
Das Erfogserlebniss was geschafft zu haben fehlt.

Darum guck mal TLZ. Unsere Oberbürgermeisterin rief auf ohne Bezahlung Grünanlagen zu pflegen. Leider kamen zum ersten Einsatz sehr wenige am Theaterplatz. Dabei gibt es da Bewegung und das gute Gefühl was für die Stadt getan zu haben. Sogar noch das eine von Links regierte Stadt noch schöner wird.

Angelehnt wahrscheinlich aus der DDR Rehabilitanten im Arbeitsprozess. 8 Std. Abeit für 180 Mark. Aber ohne Zuschuß Wohngeld Strom u.s.w.
Weil es da schon hieß ist ungesund besonders füt jüngere Menschen. Lieber unter Lohngruppe 1 für ganz geringes Geld irgendwo arbeiten.
Will ich nicht, oder zu wenig Geld ließ man aus der Sorge heraus gar nicht gelten.
gastli
27. Juli 2012
Alarmierende Zahlen: Jeder fünfte Ostdeutsche bezieht Niedriglohn
Rund elf Prozent aller Beschäftigten in Deutschland, die in Betrieben mit zehn und mehr Beschäftigten arbeiten, verdienten im Jahr 2010 weniger als 8,50 Euro je Stunde. Damit arbeitet jeder zehnte Arbeitnehmer in Westdeutschland im Niedriglohnsektor. In Ostdeutschland liegt sogar jeder fünfte Beschäftigte unter dieser Verdienstgrenze (22 %).
gastli
07. August 2012
mmer mehr Senioren sind laut einer Statistik des Statistikamts Nord von der Armut im Alter betroffen. 2011 mussten in Schleswig-Holstein 16.527 Menschen die Altersgrundsicherung in Anspruch nehmen.
gastli
08. August 2012
Die Zahl der Erwerbstätigen, die schon länger als zwei Jahre auf zusätzliche Hartz IV-Leistungen angewiesen sind, ist auf einen neuen Rekordwert von 800.000 Betroffenen angestiegen. So die neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Und dank hartnäckiger Verweigerung von menschenwürdigen Mindestlöhnen wird hier noch ein weiterer kräftiger Aufschwung erwartet.
gastli
25.August 2012
Im Landkreis Gotha sind in 2011 33,6 Prozent der sozialversichert Beschäftigten nach Verlust ihres Arbeitsplatzes direkt ins Hartz IV-System gerutscht. Sie haben trotz Beitragszahlung bei Jobverlust keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. 2.268 Beschäftigte, die nach einer sozialversicherten Tätigkeit arbeitslos wurden, sind direkt ins Hartz IV-System gerutscht.
gastli
25.August 2012
Millionen Menschen können von ihrer Arbeit kaum leben. Anerkennung finden sie ebenfalls wenig. Damit sei das Proletariat wiedergekehrt, welches man längst überwunden geglaubt hatte. Den ursprünglichen Proletarier kennt man noch aus Geschichtsfilmen über die Zeit der industriellen Revolution um 1900. Die heutige Zahl schätzt das Hamburger Institut für Sozialforschung in Deutschland auf mittlerweile etwa zwölf Prozent der Arbeitnehmerschaft.
Meta
Wie viel ALG II Zusatzverdiener gibt es denn?
Proletariat oder Prekariat das ist die Frage.
gastli
25. August 2012
Die Zahl der Menschen in Deutschland, die sich die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr leisten können, wächst. Die Schulden säumiger Beitragszahler sind von August 2011 bis Juni 2012 um 55 Prozent gestiegen, wie der Tagesspiegel berichtet. Demnach belaufen sich die Rückstände auf etwa 1,7 Milliarden Euro. Allein die Barmer GEK, Deutschlands größte Krankenkasse, wartet auf Zahlungen von 52.000 Versicherten. Deren Schulden belaufen sich auf 227 Millionen Euro - hinzukommen 300 Millionen Euro von Arbeitgebern, die ihren Anteil für die Beschäftigten nicht gezahlt haben.
Meta
Manche können sich auch die Miete nicht, obwohl es Wohngeld gibt, wie kommt das?
gastli
07. September 2012
Im August dieses Jahres kam es zu einer außergewöhnlichen Häufung von Familientragödien in Deutschland. Die traurige Bilanz sind 19 Tote, darunter 13 Kinder.
Auslöser der Taten waren meist finanzielle Probleme der Betroffenen, Armut und depressive Erkrankungen. Doch hinter den Tragödien stehen nicht nur individuelle Schicksale, ihre Häufung hat auch gesellschaftliche Ursachen. Immer mehr Familien geraten in eine prekäre Lage, sind vom gesellschaftlichen Absturz bedroht und betrachten ihre Lage als aussichtlos. Entsprechend erhöht sich der soziale und psychische Druck.
gastli
10. September 2012
Zahl der Geringverdiener gestiegen. Jeder fünfte Beschäftigte arbeitet für Niedriglohn. In Deutschland müssen immer mehr Arbeitnehmer für einen Niedriglohn arbeiten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erhielt im Jahr 2010 jeder fünfte Beschäftigte einen Stundenlohn von weniger als 10,36 Euro brutto.
Meta
Der Subventionismussumpf frißt das Geld der Bevölkerung.
Der Subventionismus ist schlimmer als Sozialismus, er daueret länger und die Kaufkraft des ersparten der Bevölkerung schwindet dahin.

Wozu gibt es denn Aktiengesellschaften und Genossenschaften die rechtlich schlechter sind als erstere?
In "D" wird nur das Geld mitgenommen und die Menschen bleiben zurück.
Das ganze Streikgeschwätz wäre nicht nötig wenn die Bevölkerungan den Betrieben sich beteiligen könnten, denn dann wüßten sie wie es um sie steht.

Wo Gesetze nicht demokratisch sind da ist der Staat es auch nicht.
Vielleicht benötigen wir einen Lehrstuhl für demokratische Gesetzgebung an den juristischen Fakultäten, damit es bei der Gesetzgebung besser klappt.
gastli
11.September 2012
Von den Mitarbeitern von Catering-Unternehmen und anderen Verpflegungsdienstleistern arbeiten 64,5 Prozent für Niedriglöhne.

67,7 Prozent der Zeitarbeitskräfte arbeiten im Niedriglohnbereich. Der Stundenlohn varriiert je nach Tarif. Betrachtet man die Tarife, die am häufigsten angewendet werden, beginnen die Stundenlöhne in Westdeutschland bei 7,60 Euro und in Ostdeutschland bei 6,65 Euro brutto pro Stunde.

Die Angestellten in Callcentern verdienen zu 68,1 Prozent Niedriglöhne.

Verkäufer von Getränken, Tabakwaren, Nahrungs- und Genussmitteln müssen zu 68,9 Prozent mit einem Niedriglohn auskommen. D

73,5 Prozent der Kino-Angestellten arbeiten im Niedriglohnbereich.

In Wäschereien und Reinigungsbetrieben müssen 73,6 Prozent der Beschäftigten mit einem Niedriglohn auskommen.

77,3 Prozent der Kellner, Eisverkäufer und Mitarbeiter an Imbissbuden arbeiten im Niedriglohnsektor.

Insgesamt arbeiten 81,5 Prozent der Reinigungskräfte im Niedriglohnbereich.

85,6 Prozent der Mitarbeiter in Kosmetikstudios und Friseursalons bekommen ein Gehalt, das deutlich unter der Niedriglohngrenze liegt.

Mit einer Quote von 87 Prozent bilden Taxifahrer den höchsten Anteil an Niedriglohnbeziehern.
gastli
14. September 2012
In Gelsenkirchen erhält jedes dritte Kind Hartz IV. „Die tragen auch im Winter Sandalen“, weiß der Geschäftsführer der Gelsenkirchener Kindertafel, einer Tafel, die speziell den Kleinen hilft. Wir haben eine Arbeitslosenquote von 16,5 Prozent. Da greift eins ins andere.
Meta
Im Ostdeutschland ist die Arbeitslosenquote weitaus höher da können sich die Menschen den Luxus eines Kinders nicht mehr leisten.