gastli
27. Januar 2012
Fast jede zweite 45- bis 50-jährige Frau in Westdeutschland muss einer Studie zufolge mit einer gesetzlichen Rente unterhalb der Grundsicherung rechnen. Die Betroffenen müssten sich darauf einstellen, weniger als 680 Euro zu erhalten.
gastli
01. Februar 2012
Eine differenzierte Auswertung der Ausgaben des Bundes für die „Grundsicherung für Arbeitsuchende“ im Haushaltsjahr 2011 zeigt u.a.: Für „Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II“ (ohne die nicht im SGB II geregelten Bundesprogramme) wurden von den Jobcentern nach Berechnungen des Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) insgesamt 722 Millionen Euro weniger ausgegeben als ihnen für diese Leistungen vom Bund zugewiesen worden waren. (3,938 Milliarden Euro von 4,660 Milliarden Euro) Für „Leistungen zur Eingliederung inArbeit“ insgesamt wurden sogar insgesamt 855 Millionen Euro weniger ausgegeben als veranschlagt. (4,445 Milliarden Euro von 5,300 Milliarden Euro)
Für den Bundesanteil an den „Verwaltungskosten für die Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende“ (84,8 Prozent der Gesamtverwaltungskosten) wurden 49 Millionen Euro mehr ausgegeben, 4,339 Milliarden statt der veranschlagten 4,290 Milliarden Euro. Die SGB II-Gesamtverwaltungskosten betrugen damit rechnerisch insgesamt 5,116 Milliarden Euro.
gastli
07. Februar 2012
Nach bisher unveröffentlichten Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sank die Zahl der unbefristeten Vollzeitjobs von 1999 bis 2009 um 18,5 Prozent. Mittlerweile sind nur noch etwas über die Hälfte alle Arbeitnehmer so beschäftigt. Zugleich stieg die Zahl der atypischen Erwerbsformen - etwa Leiharbeit oder Solo-Selbständigkeit - um fast 79 Prozent an.
gastli
07. Februar 2012
638.000 Versicherte standen im August 2011 mit Beitragsrückständen von 1,2 Milliarden Euro bei den gesetzlichen Krankenkassen in der Kreide. 530.000 davon waren "Selbstständige und Freiberufler". Das geht aus Zahlen des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen hervor.
gastli
09. Februar 2012
Im vergangenen Jahr sind an den hessischen Sozialgerichten 26.312 neue Klage- und Eilverfahren eingegangen. Die seit 2005 kontinuierlich wachsenden Eingangszahlen haben damit einen weiteren Höchststand erreicht. 9.317 dieser neuen Verfahren - und damit mehr als ein Drittel - betreffen die Bereiche Grundsicherung und Sozialhilfe.
gastli
09. Februar 2012
937.194 Menschen erhielten im Januar 2012 Arbeitslosengeld I, 4.456.870 mußten mit Hartz IV überleben, und 1.698.119 Menschen erhielten Sozialgeld. Das sind zusammen 7.092.183 Leistungsempfänger. Auch diese Zahl zeigt noch nicht das wahre Ausmaß, denn hinzu kommen noch die Empfänger von Wohngeld, von Kinderzuschlag, von Grundsicherung im Alter oder von Sozialhilfe nach SGB XII.
gastli
19. Februar 2012
Die Lebenserwartung von Geringverdienern ist seit 2000 um zwei Jahre gesunken. Statistisch gesehen hat ein Kind, das in Deutschland in einem sozialen Brennpunkt zur Welt kommt, inzwischen bereits eine zehn Jahre geringere Lebenserwartung als eines, das in sozial abgesicherten Verhältnissen aufwächst.
Eisenacher
Hallo Gastli,
da sind die " großen Errungenschaften" der SPD und Grünen aber nicht enthalten.
Riesterrente u.s.w. Das viele Geld laut Lavontain(jetzt Linke) SPD und Grüne fehlt gänzlich.
Oder siehst Du es wie ich als Mogelpachung. Da man da ja wirklich mehr hat. Aber erst wenn man sehr alt wird. Mit 93 Jahren hat man ja erst mal eingezahltes raus. Von Lavontain der die Verhandlung mit den Banken führte. Tatsächlich erst mit 95 weil hier über 1000 Euro die Bank Gebühren hat.
CDU runterrechnen. Spd hochrechnen was Riester mehr ausmacht, jetzt wieder runter weil Lavontain nicht mehr an der Regierung ist. Was kommt dann ist er wieder in der Regierung, wird Riester wieder der Erfolg.
Das es dem Rentner so gut geht und wenn er 110 wird 15 Jahre Geld vom Staat bekommt.
Laut Links hat ja jeder viel mehr wenn er Riester nimmt. Doppelt so hoch wie Du angibst und der Staat zahlt auch dazu. Zahlen die Du verschweigst.
Wo sich ddoch genau der Linke Lavontain sich als Finanzverwalter sich mit Riester darum kümmerte.
Kann schon sein das Du es besser könntest. Aber Du erhälst die Chance nicht. Da gibts bei euch ganz andere. Die wieder anders denken und rechnen.
gastli
23. Februar 2012
Schuldner- und Verbraucherberater, Mieterbund und Paritätischer Wohlfahrtsverband warnen vor einer grassierenden Energie-Armut. Laut Schätzung der Verbraucherzentrale NRW haben die Versorger etwa 600.000 Menschen im Jahr 2010 den Strom abgeschaltet, weil sie ihre Rechnung nicht bezahlen konnten. Ohne Energie beginne ein schleichender Abstieg.
gastli
23. Februar 2012
Zehn Jahre Hartz-Kommission. Für den Sozialstaat und die auf ihn angewiesenen Menschen haben die Hartz-Gesetze verheerende Folgen gehabt. Mit den rot-grünen Reformen wurde eine Rutsche in die Armut errichtet. Mit der Arbeitslosenhilfe wurde erstmals seit 1945 eine für Millionen Menschen existenziell wichtige Transferleistung gestrichen und zugleich das Prinzip der Lebensstandardsicherung außer Kraft gesetzt. Für Familien war besonders der Wegfall einmaliger Leistungen und Beihilfen bitter. Vor den Hartz-Gesetzen lebten eine Million Kinder auf Sozialhilfeniveau, bald nach ihrem Inkrafttreten 2004/05 waren es fast doppelt so viele. Auch erwies sich das Versprechen des „Förderns und Forderns“ als bloßer Werbeslogan der Regierung.
Eisenacher
Hallo,
so glaubhaft ist es nicht. Ich kann Dir sehr viele Beispiele nennen wo Arge den Strom voll bezahlt. Benenne doch mal Deine Quellen. Um es mit dem Orginaltext zu vergleichen.
Ich bezweifle nicht das es vorkommt. Wenn ein Harz 4 Empfänger das Geld für ihn wichtigeres verwendet.
Der Vermieter kein Geld hatte und selber deshalb abgeschaltet wurde.
Das ist selbst in Betrieben passiert, wo Einnahmen fehlten.
Daraus zu entwickeln das es bei der Industrie generell, oder Harz4 schlechter geht ist doch etwas gewagt.
Kann man es nicht machen wie hier im Forum.
Auch wenn man etwas nicht versteht trotzdem Antworten und gleich nach der Ursache fragen. Oder bei Schreibfehler darauf aufmerksam machen. Wie ich es jetzt auch machen werde. Auch ich verstehe auch nicht alles. Wo man mal hinterfragen kann nach Kindheit und Eltern. Was da schief lief. Man kümmert sich gegenseitig. Ich denke da jetzt wie Du, das es an was ja liegen muß.
Warum nicht da die Urache erforschen.
Warum kümmert sich da nie ein Nachbar und hilft, weil das notwendiger ist wie vieleicht was anderes. Ruft gleich nach dem Staat.
Auch in einem Forum können alle teilnehmen, wenn sie die Bedingungen anerkennen und würden nicht mit Rechtschreibeschwäche abgewiesen. Und bekommt auch kein Studium in Retorik vom Staat.
Oder willst Du warnen Harz4 Empfängern eine Wohnung zu vermieten?
Weil sie kein Strom bezahlen, oder bezahlen können??
Adeodatus
| Zitat: |
| Ich kann Dir sehr viele Beispiele nennen wo Arge den Strom voll bezahlt. |
Kannst Du nicht weil laut SGB II die Kosten für Strom, Warmwasser oder Gas zum Kochen nicht übernommen werden und demnach aus der Regelleistung zu bestreiten sind.
Nachzulesen im SGB II
Eisenacher
Hallo Spidy,
Das kann ich nur unterstreichen was Du schreibst.
Ergänzend kann ich sagen das der Harz4 Empfänger auswählen kann, ob der Vermieter direkt den Betrag mit überwiesen bekommt. Oder er erhält um es dem Vermieter zu geben.
Bei Harz4 Empfägern mit Haus geht klar nur an Vermieter.
Ich finde ein sehr guter Hinweis von Spidy. Sonst würden bestimmt sehr viele nicht an Harz4 Empfänger vermieten. Weil eine Zusage der Bezahlung von Harz4 Empfängern nichtig ist. Wenn die angeführten Behörden schrieben können es gar nicht.
Denkbar wenn sich der Harz4 Empfänger dies auszahlen läßt und nicht weitergibt.
Wobei Regelleistungen da mit an den Vermieter überwiesen werden als Gesamtbetrag.
Eisenacher
| Zitat: |
spidy hat am 23. Februar 2012 um 12:20 Uhr folgendes geschrieben:
| Zitat: |
| Ich kann Dir sehr viele Beispiele nennen wo Arge den Strom voll bezahlt. |
Kannst Du nicht weil laut SGB II die Kosten für Strom, Warmwasser oder Gas zum Kochen nicht übernommen werden und demnach aus der Regelleistung zu bestreiten sind.
Nachzulesen im SGB II |
Das ist für den Antragsteller und Vertragspartner Arge. Der Stromlieferer oder Vermieter hat mit der Schlüsselung im Vertrag nichts zu tun.
Er stellt ja nicht den Antrag, hat kein Mitwirkungsrecht. Auch kein Kündigungsrecht. Nicht mal bei Auszug, wo es auf der Hand liegt das die Leistung zu Unrecht ist.
Der Stromlieferer oder Vermieter muß wissen das es sich um Sozialgeld handelt.Zu Unrecht gezahlt zurückgefordert wird. Dabei bleibt unberührt ob der Antragsteller der Leistung falsche Angaben machte die der Vermieter gar nicht kannte.
Kannste in der Urteilsdatebank sehen. Es ist üblich da dies nicht als Regelleistung aufzuzählen. Da hier nur Sozialgel zählt mit 30 Jahren Verjährung.
Im Fall der Harz4 Bezieher ist der Hauseigentümer möchte ich nicht eingehen.
gastli
29. Februar 2012
Trier – Günther G. ist verzweifelt. Der 63-jährige Landwirt kämpft um seine Existenz. Den Hof, den bereits Eltern und Großeltern bewirtschafteten, musste er „schweren Herzens“ aufgeben, seit Jahren brachte der Betrieb nicht das notwendige Einkommen. Trotzdem machte G. weiter, bis es nicht mehr ging und sich die Schulden häuften. „Was soll ich denn anderes tun?“ fragt der „Bauer mit Leib und Seele“. „Ich habe nichts anderes gelernt und Arbeit gibt es hier nicht, schon gar nicht für jemanden in meinem Alter.“ Endgültig aufgegeben hat er aber erst, als die Gesundheit nicht mehr mitspielte. Die Rente wurde beantragt, aber abgelehnt. „Mein ganzes Leben habe ich schwer gearbeitet, im Alter habe ich jetzt nicht einmal mehr genug Geld, um den Sprit zur Arbeitsagentur zu zahlen.“ Er gehört zu den Landwirten, deren Familien über Hartz-IV Unterstützung erhalten.
gastli
29. Februar 2012
Rund 100.000 Empfänger von Arbeitslosengeld (ALG) II leben in zu teuren Mietwohnungen. Damit hat sich die Tendenz des letzten Jahres, in dem rund 65.000 ALG II Bezieher durch die Jobcenter aufgefordert wurden, ihre Wohnkosten zu reduzieren, bestätigt. Hinzu kommen sogenannten Härtefällen, unter die etwa 36.335 Empfänger fielen. Zu ihnen zählen ältere Menschen, Alleinerziehende und Schwangere, die höhere Wohnzuschüsse erhalten.
gastli
04.März 2012
Die Sozialämter in den Kommunen müssen immer häufiger für die Kosten von Bestattungen aufkommen, weil die Hinterbliebenen dazu finanziell nicht in der Lage sind. Das berichtet die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf das Statistische Bundesamt. Demnach haben die Behörden im vergangenen Jahr für 22.651 Personen eine entsprechende Kostenerstattung vorgenommen. Das waren knapp 19 Prozent mehr als 2009. Die kommunalen Ausgaben für diese sogenannten Sozialbestattungen beliefen sich im vergangenen Jahr auf rund 57,1 Millionen Euro.
gastli
08. März 2010
Die rasant steigenden Mieten haben für Zehntausende Berliner gravierende Folge. Denn bei Arbeitslosen und Aufstockern gilt eine Obergrenze der Zuschüsse, die mit der Realität des Wohnungsmarktes nur noch wenig gemein hat. Am Mittwoch schlugen drei Bezirke – Mitte, Neukölln und Tempelhof-Schöneberg – öffentlich Alarm. Sie müssen diese Grenzen bei den JobCentern durchsetzen und hoffen auf politische Solidarität für ihren Widerstand.
Geregelt wurden die Zuschüsse schon 2005 in der Ausführungsverordnung (AV) Wohnen - "angemessen" sind bei einem Ein-Personen-Haushalt 378, bei zwei Bewohnern 444 Euro. Bis heute hat sich dieser Wert nicht verändert, doch die Mieten stiegen nach Angaben des Berliner Mietervereins um 17 Prozent, bei Neuvermietungen sogar um 30 Prozent. Außerdem schnellten die Heizkosten um etwa 35 Prozent in die Höhe. Freie Wohnungen mit Mieten im AV-Rahmen kann man inzwischen "an den Fingern einer Hand abzählen", sagt Mittes Sozialstadtrat Stephan von Dassel.
gastli
15. März 2012
Fast acht Millionen Menschen in Deutschland müssen mit einem Niedriglohn auskommen. Zwischen 1995 und 2010 ist die Zahl der Menschen im Niedriglohnsektor um mehr als 2,3 Millionen gewachsen. Durchschnittlich verdienten die Beschäftigten in diesem Sektor im Westen 6,68 Euro, im Osten sogar nur 6,52 Euro.