gastli
15. August 2011
Für viele Rentner ist der Rentenbezug nicht mehr identisch mit dem Ruhestand. Denn ihre Rente ist so gering, dass sie mit diversen Nebenjobs ihre Rente aufbessern oder Grundsicherung im Alter beantragen müssen, um zu überleben. Die in seichten Filmen präsentierten Senioren, die sich auf dauernder Kreuzfahrt in der Karibik befinden oder den Traum vom Leben auf einer Finca im sonnigen Süden verwirklichen, sind selten.Was man allerdings in deutschen Städten häufiger sehen kann, sind jene Alten, die sich mit dem Sammeln von Pfandflaschen ein Zubrot verdienen oder bei den "Tafeln" anstehen.
Meister
| Zitat: |
gastli hat am 15. August 2011 um 07:48 Uhr folgendes geschrieben:
15. August 2011
Für viele Rentner ist der Rentenbezug nicht mehr identisch mit dem Ruhestand. |
Aber was kann man dagegen tun?
"Neue Bande knüpfen" oder wie man das bezeichnet.
Geht doch schneller, als die Mitesser abzuwählen.
Das Minimum wäre doch nach 21 Jahren Wiederverarschung, die Angleichung der Renten zwischen Ost und West.
Ein weiterer Schritt wäre, das heutige Generationen soviel Rente bekommen, das sie keine Flaschen sammeln müssen.
Schließlich wurde ja aus dem Grund, die Altersgrenze auf 67 Jahre hochgeschraubt.
Das diese Maßnahme nur eine Rentenkürzung war, Gott vergib ihnen, den sie wissen nicht was noch tun sollen, um die Menschen zu belügen.
Die Diäten-Rammler müssen sich über ihre Diäten keine Sorgen machen.
Schicken wir "sie" nicht endlich zum Teufel, wird sich auch nichts ändern.
Frettchen.
RudiRatlos
| Zitat: |
Frettchen hat am 15. August 2011 um 11:52 Uhr folgendes geschrieben:
Aber was kann man dagegen tun?
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Oder aber eher abnippeln...

Da wäre noch gaaaaaaaaaanz alt zu werden, damit könnte sich der Radiospruch von heute bewahrheiten das die jetzigen Rentner "mehr" Rente beziehen; also in Laufe der Zeit...
Adeodatus
| Zitat: |
| Das Minimum wäre doch nach 21 Jahren Wiederverarschung, die Angleichung der Renten zwischen Ost und West. |
Nur wenn auch die Löhne angeglichen würden. Oder aber die Westrenten werden an die Ostrenten angepasst!
| Zitat: |
| Ein weiterer Schritt wäre, das heutige Generationen soviel Rente bekommen, das sie keine Flaschen sammeln müssen. Schließlich wurde ja aus dem Grund, die Altersgrenze auf 67 Jahre hochgeschraubt. |
So Arm drann sind die derzeitigen Rentner nun auch wieder nicht, der Übergroße Teil kann von seiner Rente sehr gut Leben - wenn Du es nicht glaubst schau mal aus dem Fenster welche Altersgruppe sich noch neue Autos leisten kann.
| Zitat: |
| Schließlich wurde ja aus dem Grund, die Altersgrenze auf 67 Jahre hochgeschraubt. |
Betrifft Dich aber wohl nicht mehr?
gastli
23. August 2011
40,8 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Mecklenburg-Vorpommern arbeiten im Niedriglohnsektor.
Von 2008 bis 2010 in Mecklenburg-Vorpommern gibt es einen Rückgang der Vollzeitarbeitsverhältnisse um 1,9 Prozent, während die Teilzeitjobs im selben Zeitraum 8,2 Prozent zulegten.
Meister
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spidy hat am 15. August 2011 um 13:21 Uhr folgendes geschrieben:
| Zitat: |
| Das Minimum wäre doch nach 21 Jahren Wiederverarschung, die Angleichung der Renten zwischen Ost und West. |
Betrifft Dich aber wohl nicht mehr? |
Betreff: doch, wie verrückt.

also Minimal über der Grenze von Sozialhilfe
768,68 Netto reicht gerade für WC-Papier und ab und zu ein paar Runden Karussell fahren.
Mein Vorteil ist nur mein Haus und Grundstück welches ich Erich, aber nicht Merkel und deren Konsort.. zu verdanken habe.
Aber auch selbst das, muss ja schließlich für die nächste Generation erhalten werden.
Die Sack Gesichter werden doch immer länger, von den Abzügen und Einsparungen bei der unteren Schicht.
Frettchen.
gastli
10. September 20111
Während der Sozialverband Deutschland (SoVD) und der Sozialverband VdK ein sofortiges Ende der Benachteiligung von behinderten Menschen anlässlich einer Veröffentlichung eines Gutachtens der Hans Böckler Stiftung zur Neuregelung der Hartz IV Regelbedarfe bei Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe fordert, verteidigte die Bundesregierung in einer Antwort auf die Frage der Bundestagsabgeordneten Katja Kipping die Kürzungen von behinderten Menschen um monatlich 73 Euro, wenn Erwachsene bei ihren Eltern leben. Denn statt des vollen bei Hartz IV üblichen Regelsatzes von 364 Euro, erhalten Behinderte lediglich 291 Euro monatlich, wenn sie das 25. Lebensjahr überschritten haben und mit anderen Erwachsenen in einem Haushalt leben.
10. September 2011
Gut jeder fünfte Vollzeitarbeitnehmer in Deutschland ist im Niedriglohnsektor beschäftigt. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit betraf das Ende vergangenen Jahres 4,6 Millionen der rund 21 Millionen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten hierzulande.
Meister
Wir diskutieren mit wahrer Begeisterung hier über Sozialabbau und die Folgen.
Warum macht sich aber keiner Gedanken darüber, das es bei einer ordentlich arbeitenden Gewerkschaft überhaupt nicht so weit kommen musste.
Parolen schreien zum ersten Mai braucht es dafür eine Gewerkschaft?
Hartz 4, Sozialabbau, Verelendung, Niedrig löhne, wäre es gegen eine ordentlich arbeitende Gewerkschaft möglich gewesen?
Immerhin, bei solchen sozialen Beschneidungen, wäre auch ein Generalstreik berechtigt gewesen.
Aber kungeln mit Parteien von Schröder und Co ist natürlich angenehmer.
In der ddr war die Gewerkschaft nur ein jämmerlicher Zauberlehrling, für die Verwaltung von Urlaubsplätzen.
Aber heute ist die Gewerkschaft nur zur Stärkung der jeweiligen Partei zuständig.
Schröder knutscht den ehemaligen Klassenkampf Gegner und KGB Offiziere Putin bei der Eröffnung der Gas Trasse durch die Ostsee, am Boden nieder.
Dem gleichen Schröder verdanken wir, das mit den Steigbügelhalter (Gewerkschaft) das erst alles möglich geworden ist.
Aber dann bei jedem Anlass Brüder zu Sonne zur Freiheit plärren.
Besser wäre es Ihnen den Marsch zu blassen, dann würde man sich das Eintrittsgeld für die Gewerkschaft wenigstens sparen.
Aber genau diese Truppenteile, geben sich so gern Links orientiert und laufen doch nur zum Spektakel -rum.
Frettchen.
gastli
13. September 2011
Eine Studie der Gemeinnützigen Gesellschaft für Verbraucher und Sozialberatung (GVS), die von öffentlich-rechtlichen Fernsehsender MDR beauftragt wurde, kommt zu dem Schluss, dass die im Regelsatz enthaltenen Anteile für die Begleichung der durchschnittlich für Strom anfallenden Kosten nicht ausreichend sind.
Der aktuelle Hartz IV Regelsatz enthält Anteile für Strom in Höhe von 321,80 Euro pro Jahr. Dem gegenüber steht beispielsweise beim günstigsten Stromanbieter in Sachsen ein Kostenaufkommen in Höhe von 435,50 Euro für einen Singlehaushalt. Dies würde zu einem rechnerischen Stromschuldenaufkommen von 113 Euro pro Jahr in einem sächsischen Ein-Personen-Haushalt führen. Bei Haushalten mit mehr als einer Person können sich der Studie zufolge die jährlich angehäuften Stromschulden schnell vervielfachen.
Erschwerend kommt für viele Betroffene hinzu, dass ihnen aufgrund von Bonitätsvorgaben faktisch ein Wechsel zu günstigeren Stromanbietern versagt ist und daher Strom von den oftmals teureren Grundversorgern bezogen werden muss.
gastli
18. September 2011
Ein Job reicht offenbar nicht mehr aus: Die Zahl der Deutschen mit mehreren Beschäftigungsverhältnissen hat sich in den letzten sieben Jahren verdoppelt.
Gab es im Juni 2003 rund 1,2 Millionen Arbeitnehmer mit einem oder mehreren Nebenjobs, so waren es im Juni 2010 fast 2,4 Millionen. Entsprechend stieg der Anteil der Arbeitnehmer mit Doppeljobs an allen Arbeitnehmern von 4,3 auf 8,5 Prozent.
gastli
23. September 2011
Ein 20 Meter langer und 2,80 Meter hohe Zaun an der Helgoländer Allee sorgt für Empörung. Unter der Kersten-Miles-Brücke zwischen Millerntor und Hafenrand aufgestellt, um Obdachlose und Punker von ihrem Schlafplatz zu vertreiben … - weiter im Text zu finden - Bezirksamtsleiter in Mitte, hatte das 18.000 Euro teure Stahlgitter errichten lassen. Frühere Versuche, die Gäste durch den Abriss eines Bunkers oder die Aufstellung von Feldsteinen von fernzuhalten, waren gescheitert.
Sinnbildlich könnte auch ein Schild diese Vorhaben noch unterstreichen
” Eure Armut kotzt den Herrschern an ”. Und jaaaaa … solche Vertreter wählte man sich in Hamburg erst kürzlich!
gastli
24. September 2011
Die Armutsgefährdungsquote in Ostdeutschland beträgt 19 Prozent. In Westdeutschland liegt sie bei 13 Prozent. Beide Zahlen sind Ausdruck eines gesellschaftlichen Skandals und Zeugnis einer völlig verfehlten Lohn- und Sozialpolitik der verschiedenen Bundesregierungen in den zurückliegenden Jahren. Die Aushöhlung der sozialen Sicherungssysteme sowie die konsequent fortgeführte Niedriglohnpolitik in Deutschland betrifft Ost wie West gleichermaßen. Dennoch wird anhand der Armutsgefährdungsquote einmal mehr die nach wie vor tiefe soziale Kluft zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland deutlich.
In Ostdeutschland werden 21 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung noch immer niedrigere Löhne gezahlt, sind fast doppelt so viele Menschen arbeitslos, liegt die Gefahr, im Alter in Armut zu geraten, wesentlich höher als in Westdeutschland.
gastli
25. September 2011
Am 23. September hat der Bundestag die radikale Kürzung des Gründungszuschusses beschlossen. Die Streichung von weit über eine Milliarde Euro jährlich allein bei dieser Maßnahme der Arbeitsförderung ist nun gesetzlich umgesetzt und wird zum 1. November in Kraft treten.
Das heißt: Es werden künftig deutlich weniger Menschen Mittel der Arbeitsmarktförderung bekommen als heute und die radikalste Kürzung erfolgt beim Gründungszuschuss. Konkret gilt hier in Zukunft:
Es wird keinen Rechtsanspruch auf den Zuschuss mehr geben. Dessen Vergabe liegt ab November im Ermessen der Arbeitsagenturen;
der Zeitraum, in dem der Zuschuss in Höhe des bisherigen Arbeitslosengeldes gezahlt wird, beträgt zukünftig sechs statt bisher neun Monate;
den Zuschuss bekommt künftig nur noch, wer noch mindestens 150 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld hat (bisher reichten 90 Tage).
gastli
27. September 2011
Seit dem Jahr 2005 hat sich der Anteil der Krankheiten aufgrund der Überschuldung verdoppelt. Zwar spielen auch andere Faktoren wie Arbeitslosigkeit, Scheidungen oder fehlgeschlagene Versuche der Selbständigkeit eine wesentliche Rolle bei den finanziellen Schwierigkeiten der mehr als drei Millionen überschuldeten Haushalte in Deutschland, doch die seelischen und körperlichen Beschwerden haben als Auslöser für Überschuldung in den letzten fünf Jahren am deutlichsten zugenommen.
gastli
01.Oktober 2011
In Berlin muss jeder zweite Bezieher von Hartz IV Leistungen die Wohnkosten aus den Arbeitslosengeld II Regelleistungen zu Anteilen selbst bezahlen. Der Grund: Die Richtwerte der Ausführungsvorschriften (AV) Wohnen des Landes Berlin sind zu gering bemessen. Viele Betroffene haben aus diesem Grund Mietschulden angehäuft.
gastli
02. Oktober 2011
Der Anteil der hilfebedürftigen Kinder im Norden ist in den vergangenen sechs Jahren von 27 auf 36 Prozent gestiegen, heißt es von den Tafeln. Das ist mehr als im Bundesdurchschnitt, der liegt bei 25 Prozent. Immer mehr alleinerziehende Mütter müssen die Tafeln in Anspruch nehmen und deshalb auch immer mehr Kinder.
gastli
15. Oktober 2011
"Man kann davon ausgehen, dass etwa 500.000 Kinder in Deutschland regelmäßig nicht ausreichend ernährt werden und immer wieder Hunger leiden", sagte der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Wolfram Hartmann, der Nachrichtenagentur dapd anlässlich des Welternährungstages, der am Sonntag (16. Oktober) begangen wird. Der Mediziner sprach von einem schlimmen Zustand.
Meister
| Zitat: |
gastli hat am 15. Oktober 2011 um 08:19 Uhr folgendes geschrieben:
"Man kann davon ausgehen, dass etwa 500.000 Kinder in Deutschland regelmäßig nicht ausreichend ernährt werden und immer wieder Hunger leiden", sagte der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Wolfram Hartmann, Oktober) |
500.000 das sind nur frisierte Zahlen.
Auf den Punkt gebracht.:
http://p2news.com/wissen/fast-2-mio-kind...r-armutsgrenze/
Frettchen.
gastli
17. Oktober 2011
Bundesweiter Heizspiegel 2011. Das Beheizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl kostete im vergangenen Jahr durchschnittlich 850 Euro. Das sind 220 Euro (+ 34,9 %) mehr als 2009. Mieter mit Erdgasheizungen zahlten 805 Euro und damit 20 Euro mehr (+ 2,5 %) als im Vorjahr. Die Heizkosten für Fernwärme stiegen ebenfalls um 20 Euro auf 880 Euro (+ 2,3 %). Verantwortlich für diese Entwicklung ist vor allem die Preisexplosion beim Heizöl und der im Schnitt um 13 Prozent gestiegene Heizenergieverbrauch in Folge des harten Winters.
Meister
| Zitat: |
gastli hat am 17. Oktober 2011 um 07:18 Uhr folgendes geschrieben:
Verantwortlich für diese Entwicklung ist vor allem die Preisexplosion beim Heizöl und der im Schnitt um 13 Prozent gestiegene Heizenergieverbrauch in Folge des harten Winters. |
Quark mit Soße.
Der harte Winter heißt Merkel und Co, die freuen sich über die Mehrwertsteuer, sonst hätten sie gegen gesteuert.
Gleiches gilt auch für die Preise an den Tankstellen.
Frettchen.