Chronik Sozialabbau und Verelendung

strubbel
gibbchen:
bei latexallergien (ob stimmig oder oder nur aus bequemlichkeit vorgeschoben) kann es, wie wir bereits andernorts gelesen haben, dazu kommen,dass man dann 5 (!) unterhaltszahlern nachlaufen muss und das mit hartz
Adeodatus
Zitat:
also, erwischt, wieder mal so ein chauvi, der meint, dass verhütung NUR frauensache wäre.... Respekt !!!


Nein nicht erwischt - es ging um diesen von @ strubbel verlinkten Artikel und ihrer Kommentar dazu.


Zitat:
Schwanger aus Armut: Beratungsstellen schlagen Alarm: Frauen, die Hartz-IV bekommen, müssen Verhütungsmittel aus ihrem Regelsatz bezahlen. Doch viele können sich die Pille schlicht nicht leisten - und verzichten. Zum Beitrag: http://www.sueddeutsche.de/politik/verhu...armut-1.1039559


Darin ist nicht die Rede davon ob man oder man nicht mit Kondomen verhüten kann oder sollte, sondern um die Pille und ungewollte Schwangerschaften.

Zitat:
ist die sterilisation beim mann - im gegensatz zu der bei der frau - später noch operativ rückgängig zu machen.... Nee Ne


in den meisten Fällen ist es nicht möglich die Zeugungsfähigkeit wieder herzustellen, daher Raten die Ärzte ja auch sich diesen Schritt reiflich zu überlegen (egal ob bei Mann oder Frau)
strubbel
ich finde es im artikel selbst auch recht einseitig betrachtet Ja aber dennoch halte ich es für wenig schlau, sich aus "armut" für kinder zu entscheiden, ohne zu bedenken, dass kinder mal nüchtern betrachtet, auch kostenfaktoren sind und die finanzielle leistung keine vollversorgung ist, sondern eine unterstützung und vor allem ein kind nicht ausschließlich versorgung braucht, sondern weit mehr. da wäre der bildungsgutschein (für ein paar mathestunden mindestens) für diese damenschaften ganz schnell angebracht großes Grinsen

wer nun für die verhütung herhält, müssen sich die pärchen halt untereinander ausmachen, aber ich finde, dass beide geschlechter bei solchen geforderten zusatzleistungen berücksichtigt werden, denn sonst kommt eben das gefühl auf, es läge alles an/ bei der frau.
so manche einstellung bestätigt das ja.
schon amüsant: einerseits werden einige sachen als "altbacken" (z.B. die der kirche) dargestellt, aber ebenso altbacken finde ich auch die einstellung, dass eben nur das weibchen die schwangerschaft verhindern soll Ja

und warten wir mal gespannt auf die hormondröhnung für die herrschaften, dann wissen wenigstens beide dank der packung, welcher tag gerade ist (ansonsten sieht man das ja an regelmäßigen versammlungen vor einkaufscentern) großes Grinsen
gibbchen
spidy, meine kommentare bezogen sich auf die beiträge in der diskussion, nicht explizid auf die verlinkten texte.

wenn man über schwangerschaftsverhütung spricht, dann komplett und nicht nur über die pille (was ja nur ein mittelchen gegen ungewollte schwangerschaften ist)

und was die wiederherstellung der zeugungsfähigkeit beim mann anbelangt, spidy, gibt es genügend aussagen, dass diese in den meisten fällen - hier spricht man von 80 - 90% - operativ wieder hergestellt werden kann. bei frauen liegt sie bei komplett 0%. in beiden fällen fordern die ärzte die betroffenen auf, sich diesen schritt reiflich zu überlegen.


aber egal, ob der staat schwangerschaftsverhütung subventioniert oder nicht, es wird dennoch zu ungewollten schwangerschaften kommen, weil der staat zwar die möglichkeiten schaffen kann, aber nicht für die sorglosigkeit mancher verantwortlich gemacht werden kann.... und mal ehrlich, irgendwo endet auch die fürsorgepflicht des staates. die leuet mosern doch sonst immer so gern rum, dass sich der staat bitte aus der privatsphäre raushalten soll. darf und soll er das nur solange er dafür nicht zur kasse gebeten werden kann/darf oder soll?

ne, irgendwo hört es eindeutig auch mal auf. wer rumpimpert ohne das gehirn einzuschalten, dem sollte die illusion genommen werden, dass die allgemeinheit für die blödheit einzelner immer zahlt. sorry, aber auch das geld muss von anderen erst erarbeitet werden.
strubbel
Zitat:
gibbchen hat am 27. Dezember 2010 um 15:29 Uhr folgendes geschrieben:
....aber egal, ob der staat schwangerschaftsverhütung subventioniert oder nicht, es wird dennoch zu ungewollten schwangerschaften kommen, weil der staat zwar die möglichkeiten schaffen kann, aber nicht für die sorglosigkeit mancher verantwortlich gemacht werden kann.... und mal ehrlich, irgendwo endet auch die fürsorgepflicht des staates. die leuet mosern doch sonst immer so gern rum, dass sich der staat bitte aus der privatsphäre raushalten soll. darf und soll er das nur solange er dafür nicht zur kasse gebeten werden kann/darf oder soll? ne, irgendwo hört es eindeutig auch mal auf. wer rumpimpert ohne das gehirn einzuschalten, dem sollte die illusion genommen werden, dass die allgemeinheit für die blödheit einzelner immer zahlt. sorry, aber auch das geld muss von anderen erst erarbeitet werden.


müsste man in die signatur reinhauen, da es in fast jedes thema passt, vor allem das von mir fett markierte. denn wie oft haben wir das gerödelt?
gibbchen
ist eigentlich das pochen auf die pille als einziges verhütungsmittelchen nicht auch verkappter neoliberalismus? verwirrt ich mein ja nur wegen der profite der produzierenden pharmakonzerne...
strubbel
joa, wenn man das so liest -> “Hartz IV Debatte: SPD fordert kostenlose Antibabypille„

und dann das hier
Zitat:
Berlin (dpa) - Eine junge Mutter hat ihr an Weihnachten geborenes Baby in Berlin aus dem Fenster geworfen. Der nackte Säugling landete im Hinterhof im tiefen Schnee.
Adeodatus
Also ist die Forderung der SPD daran Schuld dass die Mutter ihr Kind ermordet hat? Oder wie soll man jetzt die beiden aneinander gepappten Links verstehen?
gibbchen
jetzt dämmert den genossen also, dass sie sich mit der abschaffung der kostenübernahme (im zuge von agenda 2010) wieder einmal verrechnet haben.... Respekt !!!

ich finde es wirklich absolut lächerlich, wie sich heute die selben leute wieder hinstellen und mit krokodilstränen im knopfloch die retter der enterbten spielen, aber dabei hoffen, dass sich niemand mehr daran erinnert, dass sie selbst für den scheiß verantwortlich sind... Kopfpatsch

und wie schon öfters geschrieben, die pille ist nicht das einzige verhütungsmittelchen, dass es gegen ungewollte schwangerschaften gibt. da gibt es noch wesentlich mehr ohne dass man gleich in aboluter enthaltsamkeit leben muss.

dieses künstliche dramatisieren von zuständen, die man selbst verursacht hat, geht mir auf den zeiger. die menschen wollen mehr eigenverantwortlichkeit? da wäre das gedankenmachen über verhütung ja mal ein netter anfang.... nachdenklich
strubbel
spidy:
nein, hängt natürlich nicht zusammen mit dem artikel selbst aber thematisch.

wieder wird sich nur einseitig orientiert, als gäbs nichts anderes als die hormondröhnung (das ist das eine)

und dass mal wieder solche fälle wie das mit dem säugling aufkommen, wundert mich parallel auch nur noch wenig bis nicht mehr. über sowas finde ich echt keine worte mehr (jedenfalls keine, die nicht mit sternchen dargestellt werden)
gibbchen
Zitat:
spidy hat am 28. Dezember 2010 um 14:13 Uhr folgendes geschrieben:
Also ist die Forderung der SPD daran Schuld dass die Mutter ihr Kind ermordet hat? Oder wie soll man jetzt die beiden aneinander gepappten Links verstehen?


strubbel hat da sicherlich den chaostheoretikern schon ein paar gedanken vorweg genommen.
irgendwann wird es heißen, die arme frau musste ja das kind aus dem fenster werfen, weil sie sich die pille nicht leisten konnte und ungewollt schwanger wurde... dass das aufhört, dafür kämpfen wir in der SPD.... Ja
nameless
Ihr schreibt entsetzlich dumme Beiträge, die nichts, absolut nichts mit dem Thema dieser Chronik zu tun haben.

28. Dezember 2010
Zum Ende des Jahres zeigt sich das die Verelendung der meisten Menschen in jeder Hinsicht zunimmt.
Da fast alles am Kapitalkreislauf gekoppelt ist, wird man durch die Armut schwer gezeichnet. Man altert sehr schnell, verliert seine letzte Kraft und jeden Mut. In einem monoton gewordenen Lebensfluss geht es ein jeden Tag nur darum, irgendwie zu überleben. Zum Leben zu wenig und zum Sterben gerade so zu viel. Jeden Tag erbringt man mehr Leistung, um seine Ziele zu erreichen, macht sich Nachts im Schlaf Gedanken, was noch optimiert werden könnte, bis der Körper das erste Mal zusammenbricht, denn die Seele spürt nichts mehr, jeder Feiertag wirkt nur wie eine zusätzliche Belastung, freie Minuten, wo die Gedanken fließen eine Qual. Denn immer sagt man sich: „Ich will doch nur von dieser Arbeit, dem was ich wirklich kann, was ich mit Herzblut mache, leben“, worauf man sich dann die Frage stellt: „Ist das zuviel verlangt?“, was ein Anzeichen von Hoffnungslosigkeit ist, denn die Antwort kennt man als finanziell armer Mensch unlängst.
Schwimmbad, Theater oder mal ein Kaffee, all das ist nicht mehr möglich. Die eigenen Gedanken drehen sich tagein und tagaus nur darum, wie man der Armut entfliehen kann. Damit wären wir wieder bei der Menschenwürde; ist die Würde unantastbar, wenn man von seiner Prägung, dem was man kann, der eigentlichen Berufung, nicht leben darf?
Wenn einzig und allein Großkonzerne bestimmen, wo es lang geht?
Wenn man gezwungen wird seine Ziele aufzugeben, um zu dienen?
Alles nur, weil Menschen so umerzogen wurden, dass sie in Mitmenschen eher eine Gefahr sehen als eine Chance?
Der Kreislauf hinter dem Vorhang des ewigen Theaters ist nur noch eine einzige Farce. Menschen lassen sich gegen Menschen aufhetzen, obwohl es ihnen selbst im Grunde keinen Deut besser geht. Wir lassen uns alles nehmen, nur für ein Schulterklopfen, von einem großen Namen, der rein aus der Logik betrachtet, nicht mehr ist wie jeder andere Mensch auch.
strubbel
Zitat:
nameless hat am 28. Dezember 2010 um 15:12 Uhr folgendes geschrieben:Ihr schreibt entsetzlich dumme Beiträge, die nichts, absolut nichts mit dem Thema dieser Chronik zu tun haben.

gebe ich müde lächelnd zurück

"besser" sind natürlich irgendwo ständig daherkopierte dinger, die nur einseitige ansichten haben und noch "besser" ist es, keine andere meinung zuzulassen (wie eh und je bekannt) cool

das anscheinend kopierte ding
Zitat:
28. Dezember 2010 Zum Ende des Jahres zeigt sich das die Verelendung der meisten Menschen in jeder Hinsicht zunimmt. Da fast alles am Kapitalkreislauf gekoppelt ist, wird man durch die Armut schwer gezeichnet. Man altert sehr schnell, verliert seine letzte Kraft und jeden Mut. In einem monoton gewordenen Lebensfluss geht es ein jeden Tag nur darum, irgendwie zu überleben...
etc. (woher auch immer)

könnte man auch zeitlos betrachten, hat auch gut 20 jahre vorher gepasst
gibbchen
tut mir leid, aber das ist für mich inzwischen jammern auf einbem ziemlich hohem niveau.... und das was nameless (wer auch immer das sein mag) schreibt ist fpr mich ein ebenso dummer wie einseitiger beitrag.

es gibt durchaus auch menschen, die mit sehr wenig zum leben aufgrund von arbeitslosigkeit, krankheit, etc. auskommen müssen, aber deswegen sind die nicht alle depressiv, schnell gealtert und kranken. es kommt auch immer auf einen selbst an, ob er sich in seinem "elend" suhlt oder oder die situation erfasst udn schaut, wie er was draus machen kann.

armut wird mir in unseren breiten immer zu schnell und zu sehr auf den tenor reduziert, dass mna sich bestimmte sachen nicht leisten kann, weil man eben nicht üppig geld zur verfügung hat.

vielleicht sehe ich es falsch, aber wieso zieht man sich denn immer wieder und immer wieder ohne müde zu werden, den armen gramgebeugten hartzIV empfänger heran? wieso nicht auch im selben maße die, die zwar mit hartz IV leben müssen - aus welchen gründen auch immer - und dann auch sagen, dass es zwar nicht üppig ist, aber man damit durchaus auch vernünftig leben kann, wenn man sich mit der situation gescheit auseinandersetzt und ein bisschen nachdenkt, wie man mit wenigen mitteln doch das maximale herausholen kann? von denen, die es durchaus gibt, hören wir vor lauter gejammer nichts.

dem gegenüber steht dann die tatsache, dass die selben leute, die immer jammern, dass sie sich dies, das und jenes nicht "leisten" können völlig vergessen, dass sie ihre lebenssituation durch menschen finanziert bekommen, die in unser solidarsystem einzahlen und nach abzug aller kosten auch meist nicht mehr zum leben haben.

wenn du wirklich arme menschen sehen willst, die schnell altern und früh sterben - sorry -, dann schau in die welt und sieh dir wirkliches elend an. über unsere wohlstandsprobleme, die wir als armut bezeichnen, würden sie sich totlachen oder ungläubig fragen, ob uns nichts anderes bedrückt als nicht ins theater, kino oder café gehen zu können.

auch leute, die im berufsleben stehen und die grundsicherung anderer mitfinanzieren liegen oft nachts wach und machen sich gedanken um die zukunft.

nameless, sorry, aber deine polemik hängt mir zum hals raus. wer seine berufung leben und nicht aufgeben will, der sollte im luftleeren raum leben. in einem system, in dem menschen zusammenleben, ist es nun mal so, dass man kompromisse eingehen muss - auch mit der gefahr, dass man die eigene berufung nicht ausleben kann.

wenn ein nach deiner definition armer mensch heute seine berufung in der sortierung von butterblümchen sieht und damit natürlich nicht für seinen lebensunterhalt selbst aufkommen kann, sollte dann die gemeinschaft wirklich völlig unsinnig in sich gehen und diesen lebensfremden träumer mit allen mitteln unterstützen, damit er nicht nur seine berufung ausleben kann, sondern dafür nichts tun muss und sich am ende auch noch komplett wohlfühlen kann?

nameless, es ist wirklich sehr ermüdend immer wieder die selben phrasen der unendlichkeit zu lesen ohne jedoch irgendwo auch nur ein fitzelchen zu erkennen, wie du deinen eigenen beitrag leistest, damit sich etwas ändert.
es ist ja so leicht auf die bösen, bösen großkonzerne zu schimpfen. was wäre denn, wenn diese von heute auf morgen verschwinden und die menschheit wieder sich selbst und zum beispiel ihrer berufung, butterblümchen zu sortieren, überlassen würden?

der mensch wird nie zufrieden sein und es wird immer dieses formulierungsmonster "würde des menschen" bemüht werden, wenn sich einer auf seine - mitunter von anderen gesponsorten - sandalettchen getreten fühlt.

die sortierung in gutmenschen (die eh immer alles besser wissen) und böse ausbeuter ist ein irrweg, der am ende niemanden hilft.

überleg mal, was am anfang der großkonzerne stand. es waren menschen, die ideen hatten udn mehr leisteten als andere um ein handwerk, ein unternehmen aufzubauen, aus dem sich später eben auch ein großkonzern entwickelte. großkonzerne sind das ergebnis von langen entwicklungsprozessen, die man gut oder auch weniger gut finden kann. aber sie fallen nicht urplötzlich schon aus riesiger konzern vom himmel.

ich habe noch ein system gekannt, in dem der mensch im mittelpunkt stehen sollte und dennoch von einer kleinen führungskaste ausgebeutet wurde. auch in diesem system hatten die menschen (zwar arbeit) aber nie war zu tun, weil engpässe ihr leben in jedem bereich bestimmten. ich kenne ein system, in dem diese kleine politische kaste menschen einmauerte und wegsperrte. auch da waren menschen krank, depressiv und sind schnell gealtert. diesen aspekt deutscher geschichte wird jedoch von den selbsternannten gutmenschen udn zeitchronisten gern völlig ausgespart. wer aber seine vergangenheit verleugnet (oder glorifiziert), der kann für seine zukuinft kaum was lernen oder gar fehler vermeiden.
Adeodatus
Zitat:
es gibt durchaus auch menschen, die mit sehr wenig zum leben aufgrund von arbeitslosigkeit, krankheit, etc. auskommen müssen, aber deswegen sind die nicht alle depressiv, schnell gealtert und kranken. es kommt auch immer auf einen selbst an, ob er sich in seinem "elend" suhlt oder oder die situation erfasst udn schaut, wie er was draus machen kann.


Oftmals wird der einfachste und bequemste Weg gesucht der es ermöglicht eine, vor allem für sich selbst plausible Erklärung, zu finden warum es dem einen armen Schlucker schlechter als dem anderen geht. Aber egal was man positives an einer Situation erkennen will ein Fakt bleibt bestehen, Armut – hier meine ich nicht nur die in Hartz IV- Sozialgeld- und Sozialrentenbezug stehenden Menschen – macht krank und verstärkt Krankheiten insbesondere bei Seelische Erkrankungen das lässt sich auch nicht schön reden.
strubbel
spidy: du wirst nie eine gesellschaft erleben, in der es keine depressiven geben wird, die gab es schon immer. wie damit umgegangen wird, ob vom betroffenen selbst und von der gesellschaft

aber das was angesprochen wird und das eben spezieller ist, dass man sich so einiges aber auch einreden (lassen) kann. zum thema ausgrenzen (lassen) und dass es jedem seine eigene sache ist, dem entgegenzukommen, wurde auch schon zigmal gerödelt. zum ausgrenzen gehören nicht nur die "ausgrenzenden" sondern der betroffene selbst. man kann sich also 24 stunden in seiner hütte hinsetzen und nur lamentieren, man kann aber auch etwas dagegen unternehmen und die möglichkeit besteht auch ohne viel geld oder gar auch kostenlos.

es werden aber immer wieder die hoch"gejubelt" denen das geld permanent nicht reicht (haushalten?). es gibt, wie gibbchen schon brachte, leute, die damit auskommen, auch wenn es knapp ist und man von großen sprüngen nicht reden kann. dazu ist das geld auch nicht da (sozialleistungen) aber wie oft soll man das bringen?

kennt ihr nur leute, die nie mit ihrem geld auskommen und wurde mal hinterfragt, warum es so ist? ich kenne beide seiten. ich kenne durchaus leute, die permanent pleite sind, weil sie halt nicht richtig wirtschaften, ich kenne aber auch leute, mit denen ich mich auf anderen plattformen/foren und auch real (von angesicht zu angesicht) unterhalte, die wissen, wie es geht und die auch versuchen, aus der lage herauszukommen und man sich darüber austauscht.
ich lese hier allerdings nur mecker und genörgel, nichts anderes.

schöner wäre, sich gegenseitig aufzuzeigen, WIE es anders gehen kann Ja aber das scheint in so manchen plan nicht hineinzupassen ist wohl hier auch die falsche plattform dafür Ja . es nützt nichts,nur irgendwelche petitionen, versammlungen und wasweißich zu reißen, es hilft vielmehr (wie schon oben genannt), sich über möglichkeiten auszutauschen, mit der lage leben zu können und vor allem, da rauszukommen.

so,könnt weiterlamentieren
nameless
Zitat:
ich habe noch ein system gekannt, in dem der mensch im mittelpunkt stehen sollte und dennoch von einer kleinen führungskaste ausgebeutet wurde. auch in diesem system hatten die menschen (zwar arbeit) aber nie war zu tun, weil engpässe ihr leben in jedem bereich bestimmten. ich kenne ein system, in dem diese kleine politische kaste menschen einmauerte und wegsperrte. auch da waren menschen krank, depressiv und sind schnell gealtert. diesen aspekt deutscher geschichte wird jedoch von den selbsternannten gutmenschen udn zeitchronisten gern völlig ausgespart. wer aber seine vergangenheit verleugnet (oder glorifiziert), der kann für seine zukuinft kaum was lernen oder gar fehler vermeiden.


@ gibbchen und wem sonst noch diese Jacke passt.
Na hoffentlich lernst du etwas für die Zukunft. Ich bezweifle es sehr.
Denn du verfällst in das alt bekannte Schema. Die Stasi-Keule wird geschwungen. Die Linke als SED-Haufen beschimpft. Die DDR als einen Unrechtsstaat dahergeschrieben. Wenn ich es wage und die DDR mit der heutigen BRD zu vergleiche, dann wird mir von euch Geschichtsrevisionismus unterstellt. SED- und Stasi-Vergleiche mit der BRD haben sich zu verbitten. Warum eigentlich?
Wenn ihr eure verklärten Augen etwas öffnen würdet könntet ihr vielleicht etwas sehen. Dann würde dem einen oder anderen auffallen, dass die heutigen Überwachungsmethoden der BRD weitaus umfassender sind, als sie es bei der Stasi jemals waren? Das liegt sicher viel am technologischen Fortschritt, aber an allererster Stelle am politischen und wirtschaftlichen Interesse seine Bürger zu überwachen.
Ich will keine Verharmlosung der Stasi vorantreiben, dennoch sind die heutigen Überwachungsmethoden in der BRD nicht weniger erschreckend als sie es in der damaligen DDR waren.
Nun lerne aus der Vergangenheit und vermeide Fehler in der Zukunft.
baumann
Hallo nameless, ich finde Deinen Artikel vom heutigen Tag gut - ob nun aus einer anderen Quelle übernommen oder nicht. Warum dieser dann in Folge wieder auf irgendeine politische Piste geschoben wird, bleibt mir bislang unverständlich....
bedenklich finde ich die Tatsache, dass sich die Lebensumstände der "Besser (?)"- und "Gut?"-Verdiener denen der HARTZ-IV-Empfänger immer weiter angleichen.
Mir drängt sich das Gefühl auf, das diese Entwicklung gewollt ist und bewußt gesteuert wird - und sei es durch pure Untätigkeit derer, die vom Volk gewählt wurden, um den sozialen Frieden in diesem Land zu erhalten.
Bloß: Wer ist eigentlich noch das "Volk"? verwirrt
RudiRatlos
@Baumann, da ist es doch hier bei uns "Kleinen" nicht anders wie im Bundestag. Alles wird irgendwo an politischen Orientierungen festgemacht. Und das macht auch die meisten der Debatten hier so umständlich und für so manchen unverständlich.

Ja und die Frage nach dem Volk... Da kann man sehr gut feststellen das niemand zu dem oder dem anderen teil des Volkes zählen möchte. Schon die Aussage: "Ich habe die nicht gewählt." sagt da so einiges.
baumann
Guten Abend Rudi, der Vergleich mit den "Kleinen" und denen im Bundestag hat nur den kleinen Haken, dass es sich mit Diäten und Lobbyverträgen im vollen Bauch genüsslich auf den weichen Polstern beim Herumtelefonieren oder iPad-lesen über das Für und Wider von 5 Euro für "die da unten" diskutieren läßt....und auch im Bundestagsrestaurant muß der arme Abgeordnete beim "Käfer" nicht an der lauen Bockwurst nagen Ja
Und wenn im kommenden Jahr bei den Landtagswahlen mal wirklich keiner an die Urne träte? Auch dafür hat Berlin bestimmt schon eine Antwort Augenzwinkern