Der 60 Punkteplan von François Hollande

gastli
„Ex-Kanzler Schröder fordert Paris zum Umdenken auf.“
[heute.de; 25. Dezember 2012]

* Paris folgte dem deutschen Befehl:
Der Eiffelturm steht jetzt Kopf,
die Seine fließt jetzt rückwärts,
jeden Tag gibt es Sauerkraut,
Straßencafés werden wieder in Offizierskasinos umgewandelt,
der Louvre stellt jetzt nur noch deutsche Kunst aus.
Nur die Trikolore bleibt noch dreifarbig: Schwarz, Rot, Gold.
gastli
RudiRatlos
Zitat:
Die Bürger wenden sich ab, die Unternehmen haben das Vertrauen verloren: Frankreichs Präsident François Hollande ist ein Jahr im Amt – und sein Land so tief in der Wirtschaftskrise wie lange nicht.

http://www.welt.de/wirtschaft/article115...he-Patient.html



Kein weiterer Kommentar nötig, ich sagte vorraus dass der es nicht kann. smile
gastli
Meine Hoffnungen in François Hollande haben sich fast alle zerschlagen. Hollande hat sich "einmerkeln" lassen. Die Hoffnung der französischen und europäischen Linken auf ein Gegenpol zur Politik Angela Merkels erfüllte sich bisher nicht. Sehr schade.
Meister
Aber knutschen wie ein Staubsauger können sie beide, auch wenn sie unterschiedlichen Parteien angehören, oder näh?



Meister
gastli
Ursprünglich, nach den Wahlen in Frankreich, hatte ich die Hoffnung, dass endlich jemand in Europa an die Regierungsmacht käme, der der Merkel die Stirn bieten würde. Die Hoffnungen sind zerstört.

Frankreichs Wirtschaft soll aufschwingen. Die Rezepte sind die der Merkel: sparen, sparen, sparen ...
Der Staat will seine Ausgaben kürzen. Er muss es, weil den Unternehmen Steuergeschenke hinterher geworfen werden.
Der "Deal" zwischen Hollande und den Unternehmern soll sein, dass die im Gegenzug Arbeitsplätze schaffen sollen.
Und warum sollten die das machen?
Sie werden es nicht machen!
Der tiefe Abstieg von Hollande in die Arme der Merkel zeigt, dass der gewinnt, der die Verträge in Europa NICHT einhält.

Noch ein letzter Satz zur Kehrtwende von Hollande:
Nur Dumme meinen, dass sich das Angebot die Nachfrage schafft, wenn das Geld knapp geworden ist, weil die Einnahmen derer sinken, die konsummieren.

Folge: Die Abwärtsspirale für die meisten Franzosen wird sich schneller drehen.
gastli
Zitat:
Nationalversammlung beschließt 50-Milliarden-Sparpaket
50 Milliarden Euro bis 2017: Das französische Parlament hat den Sparplänen der Regierung unter Präsident Hollande zugestimmt. Doch die Abstimmung spiegelt die Uneinigkeit der Sozialisten wider.

[Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/frank...paket-1.1947346]

Damit ist nun auch Frankreich bereit für den Abstieg in die Zweite Liga - und wird ganz nebenbei auch noch die Deflation innerhalb der Euro-Zone kräftig beschleunigen.
Traurig, dass man es so sagen muss, aber:
Der französische Präsident Hollande ist ein wirtschaftspolitischer Totalversager. Statt sich mit seinen südeuropäischen Nachbarländern zu verbünden, um gegen Merkels katastrophale Kürzungspolitik zu agieren, schickt er seine eigenen Landsleute lieber in die Verelendung. Typisch Sozialdemokraten eben. Leider.
gastli
Heute muss man sagen, dass der Mann grandios gescheitert ist.
Wenigstens hat er im Gegensatz zu anderen Politikern noch so viel Ehre im Leib, dass er das erkennt und nicht noch einmal antritt.