Umbruch im arabischen Raum ??? Demonstranten auf Ägyptens Straßen

nameless
gastli
RudiRatlos
Zitat:
gastli hat am 02. August 2011 um 08:02 Uhr folgendes geschrieben:
Springt der Funke über auf Israel? Arabischer Frühling in Israel?


Es ist dort doch wohl eher so wie bei uns in Europa. Das hat mit den Wirrungen in den arabischen Ländern nichts zu tun.
Meister
Zitat:
RudiRatlos hat am 02. August 2011 um 13:29 Uhr folgendes geschrieben:
Zitat:
gastli hat am 02. August 2011 um 08:02 Uhr folgendes geschrieben:
Springt der Funke über auf Israel? Arabischer Frühling in Israel?


Es ist dort doch wohl eher so wie bei uns in Europa. Das hat mit den Wirrungen in den arabischen Ländern nichts zu tun.


Ich denke mit Israel hat es schon etwas zu tun.
Syrien und die derzeitigen Unruhen, bzw. Stichwort: die Golanhöhen, das wird sich auch auf Israel so, oder so auswirken.
Ich frage mich überhaupt von wem bekommt in Syrien die Opposition, die Waffen geliefert.
Also alles hängt mit allen, doch irgendwie zusammen.



Frettchen
RudiRatlos
Auswirkungen von Aussen. Aber die Proteste sind nichts anderes als das was zB in Spanien passiert.
gastli
gastli
Für Demokraten ist es ein Verfassungsbruch, für Verfassungsbrecher ist es gängige Praxis.

Deutsche Soldaten im Libyen-Einsatz aktiv
Die Beteiligung von Bundeswehrsoldaten an der Auswahl von Bombenzielen in Libyen hat einen Streit in Berlin ausgelöst. Der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele bestand am Freitag darauf, dass der Bundestag der Entsendung von elf Soldaten der Luftwaffe in die Nato-Einsatzführung in Italien hätte zustimmen müssen. Verteidigungsminister Thomas de Maizière wies die Bedenken zurück und sagte, es handele sich um eine gängige Praxis.

* Die Beteiligung am internationalen Terrornetzwerk NATO ist aus meiner Sicht nicht nur ein Verfassungsbruch sondern auch Völkerrechtsbruch.
Meister
Zitat:
gastli hat am 20. August 2011 um 07:00 Uhr folgendes geschrieben:
Für Demokraten ist es ein Verfassungsbruch, für Verfassungsbrecher ist es gängige Praxis.



* Die Beteiligung am internationalen Terrornetzwerk NATO ist aus meiner Sicht nicht nur ein Verfassungsbruch sondern auch Völkerrechtsbruch.


Ja Wenn es um Öl geht, wird es immer schmierig.




Frettchen.
gastli
gastli
Deutschland schickt Spezialeinheit GSG 9 nach Libyen.

* Diese Regierung interessiert sich einen Dreck für Gesetze und die Bedeutung des Parlament. Der Bundestag wird wieder umgangen.
RudiRatlos
Dieser Bundestag hatte auch nichts dagegen Leute dorthin zu schicken welche diplomatische Aufgaben bei der vom BT als rechtens anerkannten "Rebellenregierung" wahr zu nehmen. Nun, da Gaddafi wohl das Weite sucht und die "neuen Regierer" wohl mehr oder weniger chaotischen Zuständen auch in einer künftigen Regierung, also nicht nur im Land Libyen allgemein gegenüberstehen wollen unsere hiesigen Oberen wohl per GSG9 diese Menschen in Schutz sehen. Faktisch eine Erweiterung bereits bestehender und aus genannten Gründen auch notwendiger Massnahmen. Die GSG9 ist ja eine Polizeitruppe mit Kenntnissen militärischer Einflussnahme auf bestimmte Vorgänge.
gastli
[Tigerpantherin]
Lieber tot als Sklave der NATO
Die Menschen in Libyen haben sich offensichtlich entschlossen, lieber zu sterben, als ein Sklave der NATO zu werden. Obwohl die NATO am 21. August die Stadt Sirte und damit die libyschen Fernsehkanäle bombardiert hatte, dringen dennoch Meldungen über die tatsächliche Situation in Tripolis nach außen.
gastli
Borniertes .rschloch des tages:
Westerwelle verhöhnt das libysche Volk
gastli
UPDATE:
Tagesschau.de hat noch einen schönen Kommentar dazu.

Nur zur Erinnerung: Als es im März darum ging, die libysche Bevölkerung mit einer Flugverbotszone vor Angriffen von Gaddafis Luftwaffe zu schützen, war Westerwelle ausdrücklich dagegen.....
Damit stand der deutsche Außenminister international nicht nur weitgehend alleine da, sondern musste sich sogar von Gaddafi persönlich dafür loben lassen.
Adeodatus
Zum Thema Außenminister habe ich das hier gefunden, irgendiwie passend. großes Grinsen großes Grinsen

Zitat:


Guido Westerwelle
Außenminister
der Bundesrepublik Deutschland
Heinrich von Brentano-Gedächtnisplatz 1
Berlin
Bundesrepublik Deutschland

An
Libysche Übergangsregierung.
Martyrs Square
Tripolis
Arab Republic of Libya

Sehr geehrte Rebellen und Mitglieder der neuen Übergangsregierung,

ich möchte Ihnen auch im Namen des gesamten Deutschen Volkes meine Glückwünsche zu Ihrem erfolgreichen Kampf gegen unseren Ex-Freund Gaddafi übermitteln.

Ich habe mir, als es zu den ersten Protesten und dem Kampf um Bengasi kam, einfach nicht vorstellen können, dass, ohne den Einsatz von Nato-Bodentruppen, ein Rebellenhaufen es schaffen würde, Muammar Gaddafi, den Herrscher Libyens und Freund der diversen Bundesregierungen, aus dem Sattel zu werfen, angesichts seiner starken Armee, seiner hervorragenden - auch von uns (mit-) - ausgebildeten Palastgarde und Leibwächter, und seiner überlegenen Waffen.

Uns ging und geht es in erster Linie darum, unsere massiven Wirtschaftsinteressen in Libyen zu sichern, die sich unter Gaddafi so vorteilhaft entwickelt hatten, Menschenrechte hin, Unterdrückung her.

Für uns kam es daher vor allem darauf an, auf das richtige Pferd zu setzen, was damals zweifellos Gaddafi hieß.
Aus diesem Grunde haben wir uns bei der Abstimmung im
Weltsicherheitsrat auch der Stimme enthalten, als es um den Militäreinsatz in Libyen ging.

Großes Bedauern
Das bedaure ich heute zutiefst. Ein derartiger taktischer Fehler wird uns in Zukunft, zumindest in Libyen, nicht mehr passieren.

Denken Sie bitte auch daran, dass ich noch relativ neu in diesem Gebiet der Außenpolitik war und bin.

Nun aber zur Sache
Ich denke, wir sollten alsbald uns über Milliardenaufträge an Deutsche Unternehmen zum Wiederaufbau unterhalten, und natürlich über den Neu-Aufbau von Armee und Polizei.

Wir können Ihnen dazu eine ganze Reihe von Experten mit Libyen-Erfahrung vermitteln, die völlig wertneutral seinerzeit schon für Gaddafi den Sicherheitsapparat aufgebaut hatten, nachdem dieser erklärt hatte, dass er die deutsche Terrorgruppe RAF für geisteskrank halte.

Hühnchen zu rupfen
Um zu zeigen, dass auch wir noch ein Hühnchen mit Gaddafi zu rupfen haben, möchte ich sie bitten, den Libyer Taher Chaabane und seine Mitstreiter alsbald an uns zu überstellen.
Die werden angeschuldigt, seinerzeit vier deutsche Nachwuchswissenschaftler in Djibouti umgebracht zu haben, aber wir haben aus verständlichen (opportunistischen) Gründen die Sache nicht weiter verfolgt.

Das soll nun nachgeholt werden.

Für Gaddafi selbst haben wir keine Verwendung, der kann nach Simbabwe oder Südafrika ins Exil gehen. Zum internationalen Gerichtshof sollte er besser nicht überstellt werden, er könnte sonst Dinge ausplaudern, die auch für uns sehr unangenehm sind.

Ich werde alsbald den Außenhandels-Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel nach Tripolis schicken, um alles Nähere auszuhandeln.

Auf eine weitere ertragreiche Zukunft.

Lang lebe die deutsch-libysche (Wirtschafts-) Freundschaft

Gez. Guidomobil Westerwelle
Deutscher Außenminister


Quellle: http://oraclesyndicate.twoday.net/storie...gsregierung-in/


gastli
Mehr muss man zum Thema nicht sagen als Peter Decker vom Gegenstandpunkt hier zusammengetragen hat.
gastli
Der päpstliche Nuntius in Tripolis, Bischof Innocenzo Martinelli, erklärte am Donnerstag gegenüber dem Deutschlandfunk, das einzige Ziel des Kriegs um Libyen sei es, »die besten Förderstellen zu sichern (und) Libyens Gas– und Ölvorräte auszubeuten«. Es tue ihm leid, das »so unverblümt« sagen zu müssen, »aber der Egoismus der beteiligten Länder ist unübersehbar«.

Das ist doch einfach nicht zu fassen, dass selbst Bischöfe jetzt auf linke ******* und Verschwörungstheoretiker herein fallen.
Unglaublich!
Dabei geben sich doch die Massenmedien alle Mühe die Wahrheit zu predigen.
Es geht um Menschenrechte, Frieden, Demokratie und Freiheit in Libyen! SpiegelOnline, die Tagesschau, die Welt, die FAZ ..... — ja, alle berichten und schreiben das. Das muss einfach stimmen.
RudiRatlos
gastli
Wahr ists, dass Libyens Staatschef Muammar al Gaddafi jetzt von Interpol wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Fahndung ausgeschrieben wurde.

Unwahr ists hingegen, dass zurzeit viele langjährige Freunde, Handelspartner und Waffenlieferanten des libyischen Staatschefs Muammar al Gaddafi von der Polizei aus den europäischen und US-amerikanischen Parlamenten und Ministerien abgeholt würden, damit sich bei ihren Vernehmungen sachdienliche Hinweise ergeben könnten.
gastli