Was sonst noch auf der Welt geschah.

Adeodatus
Rückschau: Kampf um Ackerboden

(© NDR) Schwere Zeiten für Bauern in Ostdeutschland: Weil kapitalkräftige Investoren auf Einkaufstour sind, haben sich die Preise für Ackerland verzehnfacht. Klassische Landwirte können da oft nicht mehr mithalten. Es sind Aktionäre und branchenfremde Investoren, die nach Äckern, Wäldern und Weiden greifen.

Quelle: ARD


Stromkunde zahlt 2.000 Euro pro Hektar Mais

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt die Vergütung für Ökostrom. Kostet eine Kilowattstunde Strom an der Börse ungefähr sieben bis acht Cent, erhalten Biogasanlagenbetreiber für die Einspeisung einer Kilowattstunde ins Netz eine Vergütung von 18 bis 24 Cent. Nach Berechnungen von Professor Folkhard Isermeyer vom Bundesinstitut für Ländliche Räume (Johann Heinrich von Thünen-Institut) subventioniert der Stromkunde jeden Hektar Mais, der in eine Biogasanlage wandert, mit 2.000 Euro.

Quelle: ARD

Biogas-Strom verursacht neue Umweltprobleme

Das Problem der "Vermaisung"

In Niedersachsen wird deshalb immer mehr Mais angebaut. Riesige Felder ziehen sich an Landstraßen und Autobahnen entlang, aus grünen Kuhweiden wird Ackerland. „Vermaisung“ haben Naturschützer dieses Phänomen getauft. Und das hat Folgen für die Umwelt. Vor allem die Wasserwirtschaft schlägt Alarm: Sie sieht das Grundwasser in Gefahr.

Quelle: NDR
RudiRatlos
Nun, es kann sein dass der gute Mann heimlich im Forum mitliest. Vor einigen Tagen noch war das Datum nicht mit einem Link verbunden. großes Grinsen

Ich danke dir für den nachträglichen Hinweis welcher nun ein wenig Licht ins Dunkel bringt.

Aber selbst dadurch ändert sich nichts daran das dessen Kritik plump und unbeholfen wirkt,wie so mancher Post hier im FT auch, ungeachtet der Tatsache das er Wahrheiten zum Ausdruck bringt.
Meister
Mais alleine kann es ja nicht sein, wie ich weiter unten mit einem Link belegen kann.

Ich bin nun Vorreiter für den Klimaschutz. großes Grinsen

Man sagt dort weniger Menschen auf der Erde bedeuten auch weniger Co2.
Darum ist nun Schluss mit menscheln. Ja



Frettchen.
gastli
Wow huiuiui, die Financial Times stellt die Systemfrage.
Vom Primat der Politik zum Primat der Nettomarge.
gastli
In den USA muss die Vollstreckung von Todesurteilen in diesem Jahr voraussichtlich umgeplant werden. Der einzige zugelassene US-Hersteller eines Gifts für Hinrichtungen will die Produktion des Stoffs einstellen. Auch deutsche Firmen sollten den Stoff nicht liefern, appellierte Bundesgesundheitsminister Rösler.
[Tagesschau; 23. Januar 2011]

* Der erste tragbare Satz des Laufburschen der Pharmaindustrie und der Privatkassen den ich je gehört- gelesen - habe.
Mehr wird sicherlich auch nicht kommen.
Meister
Tote und verletzte, mangels Sicherheit. klick hier:http://www.welt.de/vermischtes/weltgesch...itssysteme.html


Wer wird nun zur Verantwortung gezogen von puf, puf Eisenbahn. verwirrt
Richtig, immer das schwächste Glied in der Kette.

Es war einmal: großes Grinsen

Früher bestand die Besatzung der Lok noch aus zwei Personen.
Musste der eine auf den Topf, sah der andere noch Rot. großes Grinsen

Und selbst da, gab es trotzdem noch Unfälle.
Ein Bekannter von mir hat Zuchthaus bekommen, weil er Gleisbauarbeiter auf seiner Seite der Lok übersehen hatte und ein Toter zu beklagen war.

Wenn man schon die Elektronik weg-spart, sollte man wenigstens den Führerstand der Lok verdoppeln, um das Risiko zu minimieren.


Frettchen.
Adeodatus
Duisburg21: Offener Brief bezüglich Leiharbeiter bei der Duisburger DVV

Die Bürgerinitiative Duisburg21 BÜRGER!MACHT!POLITIK! hat heute allen Ratsfraktionen einen Brief zukommen lassen, in dem die Praxis der Leiharbeit durch die DVV angeprangert wird. Die Bürgerinitiative nennt den Vorgang ein menschenverachtendes Geschäft und fordert die Stadt auf, ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden.

Sehr geehrte Mandatsträger/innen,
Am 31. Januar 2011 wurde in der Sendung „report” über die Leiharbeitsfirma octeo Multiservice in Duisburg berichtet. Ca. 40 Busfahrer der DVV, von octeo „entliehen”, befördern Duisburgs Bürger, und dies zu einem Lohn, der 50 % dessen beträgt, was die fest angestellten Busfahrer erhalten. Und diese Art der Arbeitnehmerüberlassung kann nur deshalb stattfinden, weil Vertreter Ihrer Parteien dem in den entsprechenden Gremien zugestimmt haben.

Nun kennen wir alle die üblen Spiele, die in der freien Wirtschaft mit Leiharbeitern betrieben werden. Dass inzwischen der öffentliche Dienst dieses unmoralische Spiel mit betreibt, ist dagegen weniger bekannt und vollkommen inakzeptabel. Städte haben die Aufgabe, ihre Bürger auf der Grundlage von Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit zu versorgen, jedoch nicht, marktorientiert zu wirtschaften.

Lt. Art. 23 Abs. 2. der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN: „Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit” stellt die Beschäftigung von Busfahrern zur Hälfte des regulären Entgelts einen eklatanten Verstoß gegen die Menschenrechtskonvention dar. Über solche Bedenken hat sich die Wirtschaft immer schon leichtfüßig hinweggesetzt, doch an Sie als Politiker christlicher und sozialer Parteien werden andere Ansprüche gestellt, und das mit gutem Recht.

Zur Leiharbeit an sich ist längst alles gesagt worden, wobei die negativen Aspekte die positiven bei weitem überwiegen. Der Mensch „Leiharbeiter” wird zur Ware, der günstig angeboten wird, wenig bis keine Rechte hat, seiner Würde beraubt wird – all das, um dem Anbieter einen Gewinn zu erwirtschaften. Es ist perfide, wenn an der Arbeitsleistung eines Menschen zwei Unternehmen verdienen, einmal der Entleiher, der einen Hungerlohn zahlt, und dann der Leiher, der eine billige rechtslose Arbeitskraft hat, die er jederzeit ohne Konsequenzen feuern kann. Wie weit ist dann noch der Weg zum Sklaven, der seinem Herrn verkauft wurde?

Und genau dieser Menschenhandel wird in Duisburg, offenbar von der Politik legitimiert, betrieben. Eine Stadt, die unvorstellbar hohe Summen für sogenannte „Leuchtturmprojekte” ausgibt, verdient auf der anderen Seite Geld durch die Ausbeutung von Arbeitnehmern. Eine Stadt, die mit ihren Wirtschaftsbetrieben am Projekt „Citizen Value” teilnimmt und sich mit der Übernahme sozialer Verantwortung brüstet, negiert diese Verantwortung völlig bei den Menschen, die durch die octeo Multiservice „verliehen” werden, nicht nur Busfahrer, auch Arbeitskräfte aus anderen Bereichen. Wir fordern Sie hiermit auf, diesem menschenverachtenden Geschäft ein schnelles Ende zu machen und die Stadt zu beauftragen, ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden.

Quelle: xtranews
gastli
Integration für Deutsche kann nicht so schwer sein wie irrtümlich angenommen wird. Die deutsche Sprache und das Türkische haben mehr gemeinsam, als man denkt.

gastli
Saar-TV: Oskar Lafontaine im Interview
Mal wieder ein bisschen aktueller Klartext. Vor allem nach Minute 16 kommen nachdenkenswerte Themen.
gastli
249 Tage ohne Regierung. Belgien ist Weltmeister – noch vor dem Irak. Belgien kann seit heute einen fragwürdigen Titel sein Eigen nennen: Weltmeister in Sachen „Land ohne Regierung“. Am 13. Juni 2010 – also vor 249 Tagen – wurde gewählt und seitdem gibt es nur eine geschäftsführende Regierung. Politiker sind ratlos und Studenten rufen zur Frittenrevolution auf.
[Tagesschau.de; 17. Februar 2011]

* Das ist der Beweis! Anarchie ist machbar, Frau und Herr Nachbar!
nameless
Sarrazin und Broder pöbeln im Ausland Studenten voll.
Sarrazin und Broder die ungemässigten doppelten Riesenarschlöcher.
RudiRatlos
In diesem Fall hat wohl der Klügere mal nicht nachgegeben und mit gleicher Münze zurückgezahlt. großes Grinsen
nameless
Studenten sind im Allgemeinen schon klüger als rassistische Arschlöcher.

Die Sarrazin-Posse findet einen weiteren „Höhepunkt“ und die Reihe derer, die meinen, man könne über Rassismus und Sozialdarwinismus nicht ohne Sarrazin diskutieren, reißt nicht ab. Ausgerechnet oder gerade mit ihm wollen nun Pfarrer i. R. Hartmut Bartmuß (Selbständige Evangelisch-Lutherische-Kirche (SELK) und Pfarrer Harald Kunze vom Evangelischen Kirchspiel Halberstadt) die Frage klären: “Deutschland – abschaffen oder verändern?”. Als Quasi-Leumund wird, wen wundert es da noch, Broder zitiert. Der hatte erst vor kurzem in London einem gegen den Sarrazin-Auftritt protestierenden Studenten seine Vorstellung der zukünftigen Meinungsfreiheit mit: “Arschloch, Doppelarschloch und Superarschloch” kundgetan. Auf die Androhung einer Anzeige erwiderte Broder: ” … er soll mich ruhig anzeigen, am besten bei der Stasi, und wenn da keiner wäre, dann bei der Waffen-SS.“ (http://www.tagesspiegel.de/politik/einla...elarschloch-und superarschloch/3846826.html)
Aus purer Dankbarkeit für den Besuch in Halberstadt will die NPD Sachsen-Anhalt einen ganztägigen Infotisch und eine Begrüßungskundgebung organisieren.
Adeodatus
Zitat:
Ermittler verlieren Kontakt zu Terror-Informanten

Der Reichstag wurde für Besucher gesperrt, die Polizeipräsenz verstärkt: Ein Qaida-Insider hatte die deutschen Behörden vor einem möglichen Anschlag Ende November gewarnt. Nun haben Fahnder nach Informationen des SPIEGEL die Spur des Mannes durch eine Panne verloren.

Hamburg - Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sprach im November 2010 von einem Hinweis eines "ausländischen Partners", der einen Anschlag in Deutschland angekündigt habe und berichtete von "konkreten Ermittlungsansätzen" der deutschen Behörden. Der Minister rief eine erhöhte Terrorgefahr aus, Sicherheitskräfte sperrten den Reichstag für Besucher, schwerbewaffnete Polizisten patrouillierten an Bahnhöfen und Flughäfen.

Nun haben deutsche Ermittler bei der Terroraufklärung einen Rückschlag erlitten. Nach Informationen des SPIEGEL haben sie den Kontakt zu dem Informanten verloren, der mit für die massiven Warnungen vom vergangenen November verantwortlich war. In der Bundesregierung wachsen allerdings inzwischen auch Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Mannes, der dem Qaida-Umfeld zugerechnet wird.

Fahnder durchsuchten mehrere Wohnungen von Angehörigen in Westdeutschland. Der Insider hatte sich im November beim Bundeskriminalamt (BKA) gemeldet und von angeblich bevorstehenden Anschlägen im "Mumbai-Stil" in Deutschland berichtet.

Nachdem auch US-Behörden vor Angriffen gewarnt hatten, rief Innenminister de Maizière eine erhöhte Terrorgefahr aus. Sicherheitskräfte sperrten den Reichstag für Besucher.

In mehreren späteren Telefonaten blieb der Informant bei Nachfragen vage. Er forderte Sicherheit für sich und seine Familie sowie eine Millionensumme für weitere Aussagen. Darauf wollten die deutschen Behörden nicht eingehen. Aufgrund einer Panne ging die Spur des Mannes inzwischen verloren. Mitarbeiter einer Fluglinie waren vor einigen Tagen auf ihn aufmerksam geworden, als er ein Ticket kaufte. Sie fragten bei der deutschen Botschaft vor Ort nach, ob der Reisepass echt sei.

Weil aber kein Diplomat über das Wochenende erreichbar war, gab es zunächst keine Antwort. Danach war der mutmaßliche Qaida-Mann verschwunden. Ein Teil der Sicherheitsmaßnahmen ist mittlerweile wieder zurückgenommen worden.

han

Quelle: SpOn


Och nö, jetzt brauchen wir auch noch ein neues Orakel.
gastli
Josef Ackermann ist als erster schweizer Bürger nun schon achteinhalb Jahre Regierungschef in Deutschland.
Merkel reihte sich inzwischen in die Schar der Gratulanten ein. "Es ist mir eine große Ehre und Inspiration, seit 2005 unter Herrn Ackermann arbeiten zu dürfen.
Es war auch eine schöne Geburtstagsparty die ich ihm ausrichten durfte."
[Ackermann, dass ist der mit dem Stinkefinger der Reichen.
]
RudiRatlos
Gorbi wird heute 80 Jahre alt. Happy Birthday!
gastli
Nach mehr als viermonatiger Haft sind zwei im Iran inhaftierten deutschen Journalisten auf freiem Fuß.

Zue Erinnerung.

[Stern]
Die beiden Reporter der «Bild am Sonntag», Marcus Hellwig und Jens Koch, waren am 10. Oktober 2010 in der Provinzhauptstadt Täbris beim Versuch verhaftet worden, den Sohn und den Anwalt von Sakineh Mohammadi-Aschtiani zu interviewen. Die Frau war wegen Ehebruchs zum Tode verurteilt worden. Den Deutschen wurde ein Verstoß gegen Visabestimmungen vorgeworfen. Der Fall Mohammadi-Aschtiani ist zudem ein Tabuthema für die ausländische Presse in Teheran.

Am 05.Dezember letzten Jahres schrieb die Tagesschau: „Iran deutet Freilassung der „Bild“-Reporter an.“
Damals dachte ich "Schade."

Erstmalig äußert sich die BamS Redaktion in einem Interview über die Festnahme ihrer beiden Reporter Hellwig und Koch im Iran.
Dabei geben sie unverfroren zu, die Aktion genehmigt zu haben und versuchen sich in sehr abwertender Manier jegliche moralische Schuld runterzuspielen.

Zitat:
Waren Sie als Chefredakteure involviert, oder war es allein die Idee der Reporter?

Mayer: Die beiden Kollegen sind mit Genehmigung der Chefredaktion gereist. Die konkreten Reisevorbereitungen wie Visa-Beantragung haben sie – wie üblich – selbst getroffen. Es ist sehr einfach, hinterher zu sagen, man hätte es besser so oder so gemacht. Die beiden waren von der Bedeutung dieser Recherche und der Richtigkeit ihres Vorgehens überzeugt. Sie wollten die Reise antreten, obwohl sie wussten, dass sie mit Risiken behaftet war. Wir stehen auch heute hinter unseren Reportern.


Mayer gibt offen zu, dass die Redaktion die Reise genehmigte. Auch versucht er den Reportern Mitveranwortung zuzuschreiben, da diese ja so „überzeugt“ von der Sache wären. Wie armselig.

Ich habe richtig gedacht. Schade das sie wieder ihr journalistisches Unwesen treiben können. Die Bezeichnung "Recherchierender Journalismus" in dem Interview aus dem Mund eines BamS-Redakteurs gibt mir recht.
RudiRatlos
Was ändert dass alles am Todesurteil für die iranische Ehebrecherin? Nix? Aha.

Und wo ist der Hinweis auf China und die Vorgänge um die "Jasmin-Revolution"?
gastli
RudiRatlos
Außer in Japan gibt es immer noch den Brennpunkt Libyen.

Zitat:
Die Resolution sieht ein militärisches Eingreifen in Libyen vor. In dem Text wird die internationale Gemeinschaft ermächtigt, eine Flugverbotszone einzurichten und "alle notwendigen Maßnahmen" zum Schutz von Zivilisten zu ergreifen. Dazu gehören auch Luftschläge. Der Einsatz einer Besatzungstruppe wird dagegen ausgeschlossen. Die Uno-Mitgliedstaaten dürfen auch individuell handeln.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,751631,00.html



Nun kann der Franzmann doch noch "draufhauen". Deutschland hat sich erwartungsgemäß vorbehalten nichts dazu aber auch nichts dagegen zu sagen.