Adeodatus
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| Weil es mir nicht darum ging wie die Tat begangen wurde sondern warum. |
Und was ändert das an einem Verbrechen? Das aufgrund seiner Begehensweise und der Opferauswahl dazu beitragen wird das die Taliban weiter an Macht gewinnen.
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| Für Gastli ist es klar, es war ein amerikanischer Soldat. |
Stand ja auch so in den Pressemeldungen.
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| Wer so argumentiert sieht eben nicht was dahinter steckt und will dies auch garnicht. |
Es ist der Krieg der dahintersteckt. Nicht mehr und nicht weniger.
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| außer man bekommt vorgesetzt er wäre ein Psycho |
Ja mein Gott was ist der denn sonst? als guten Samariter kann man den ja nun nicht gerade bezeichnen.
RudiRatlos
Da platzt doch Einem fast der Kragen wenn sich Jemand absichtlich weigert zu verstehen.
Die Talibam zB fragen auch nicht nach dem "warum" wenn sie Jemanden steinigen, so entsteht der Unterschied zu rechtsstaatlichen Kriterien. Es steckt nicht nur einfach ein (sinnloser) Krieg dahinter.
Natürlich nutzt Aufklärung den Opfern selbst nichts, eventuell aber doch den Hinterbliebenen und wirkt im besten aller Fälle gegen Antiamerikanismus und wachsender Zustimmung zu den Ansichten der Taliban.
Und ein weiteres mal wiederholt sich die Beurteilung eines amerikanischen Soldaten rein danach in welcher Armee er dient. Menschen (und dass sind Soldaten auch) werden einfach mal so zum "Verrückten" erklärt. Es steht ja auch so in allen Medien denen man aber bitteschön in anderen Dingen nichts abnehmen soll weil sie vorgeblich zur Verblödung beitragen. Wenn dem so ist denke ich hat diese ihren Zweck bei Einigen bereits erfüllt.
Adeodatus
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Die Talibam zB fragen auch nicht nach dem "warum" wenn sie Jemanden steinigen, so entsteht der Unterschied zu rechtsstaatlichen Kriterien. Es steckt nicht nur einfach ein (sinnloser) Krieg dahinter.
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Hier geht es aber nun einmal nicht um Taliban, die unbestritten schwerste Verbrechen verübt haben. Sondern es geht darum das ein Angehöriger der Besatzungsmacht ein Massaker verübt hat. Die Konsequenz daraus werden in erster Linie Helfer ziehen die dem afghanischen Volk tatsächlich helfen wollen.
Rudi ob Du es verstehen willst oder kannst jeder Krieg ist Sinnlos, denn Kriege kennen keine Gewinner.
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Die Taliban kündigten Vergeltung für das Massaker an. „Das Islamische Emirat“ versichere den Hinterbliebenen, „dass es sich an den Invasoren und brutalen Mördern für jeden einzelnen Märtyrer rächen wird“, teilten die Aufständischen auf ihrer Homepage mit.
Quelle: Focus |
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| Natürlich nutzt Aufklärung den Opfern selbst nichts, eventuell aber doch den Hinterbliebenen und wirkt im besten aller Fälle gegen Antiamerikanismus und wachsender Zustimmung zu den Ansichten der Taliban. |
Eine Aufklärung wirkt nicht gegen den Antiamerikanismus in der islamischen Welt dafür gab es schon zu viele zivile Opfer in den Krisenregionen.
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| Und ein weiteres mal wiederholt sich die Beurteilung eines amerikanischen Soldaten rein danach in welcher Armee er dient. Menschen (und dass sind Soldaten auch) werden einfach mal so zum "Verrückten" erklärt. |
Wenn ein Angehöriger der BW dieses Massaker verübt hätte würde man ihn auch nicht anders beurteilen, das Soldaten auch Menschen sind ist schon klar denn keine andere Spezies tötet nur mal so aus einer Laune heraus.
RudiRatlos
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| ...keine andere Spezies tötet nur mal so aus einer Laune heraus. |
Genau dass ist der Punkt welchen ich ablehne und der sich durch das Thema zieht wie ein roter Faden! Man darf eine solche Behauptung nicht unerwidert im Raum stehen lassen.
Nicht einmal "normale Mörder" töten aus einer "Laune" heraus.
Adeodatus
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| Nicht einmal "normale Mörder" töten aus einer "Laune" heraus. |
Nein? Wie kommt man Deiner Meinung nach auf die grandiose Idee einem anderen Menschen das Leben zu nehmen?
Auf Befehl handeln nur Soldaten, dieser Fall ist damit nicht gemeint, doch sind auch sie den Gesetzen und ihrem Gewissen unterworfen.
RudiRatlos
Liese einfach mal ein Buch des bekannten Kriminalpsychologen Müller, dann wirst vieleicht auch du verstehen wie ich es meine.
gastli
[
Ria Novosti]
Afghanische Experten: US-Massaker an Zivilisten soll Truppenabzug aus Afghanistan forcieren
Die Verbrennung von Koran-Büchern in einem US-Militärstützpunkt in der afghanischen Provinz Parwan und die jüngste Massenerschießung von Zivilisten in der Provinz Kandahar durch einen US-Soldaten sind afghanischen Experten zufolge Glieder einer Kette und sollen einen schnelleren Abzug des Nato-Kontingents aus Afghanistan forcieren.
Wie der afghanische Politik-Experte Waheed Mozhdah in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Pazhwak am Montag sagte, sind die Amerikaner nicht mehr imstande, ihre Mission in Afghanistan fortzusetzen, und begehen derartige Schritte, um bei den Afghanen negative Gefühle sich gegenüber auszulösen, was ihnen helfen solle, die Truppen schneller aus dem Land abzuziehen.
* Eine gewagte These aber auch nicht völlig abwegig. Zumindest in Bezug auf einen möglichen neuen Krieg gegen den Iran.
Amoklauf in Afghanistan: Zweifel an Einzeltätertheorie