Pfiffikus
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Simson hat am 01. September 2009 um 21:55 Uhr folgendes geschrieben:
Matschie hat im Wahlkampf betont, daß es mit der SPD keinen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow in Thüringen geben wird. Und daran hält er sich bisher auch nach der Wahl, was meinen ausdrücklichen Respekt verdient. |
Stimmt auch. Praktisch hat er sich durch seine Aussagen im Wahlkampf beide Optionen verbaut. Egal wie er sich entscheidet-Glaubwürdig regieren wird er nicht können.
Hast du heute schon fern gesehen? Schau mal auf heute.de!
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Streit um Regierungsbildung
Thüringens SPD wird erst mit der Linkspartei und dann mit der CDU verhandeln. Doch Bodo Ramelow will mehr: Regierungschef werden. Was halten eigentlich die Thüringer von diesem Plan? [Video starten] |
Pfiffikus,
der einem solchen Eiertanz keinen Respekt zollen kann
Markenhai
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Pfiffikus hat am 01. September 2009 um 23:00 Uhr folgendes geschrieben:
... Praktisch hat er sich durch seine Aussagen im Wahlkampf beide Optionen verbaut. ... |

... Ramelow wird kein Ministerpräsident (wie von Matschie vor der Wahl versprochen)

... und der Althaus ist weg vom Fenster ...
Markenhai,
der sich sicher ist, daß der Herr Althaus von dem "Landesvaterstuhl" verschwinden wird ....
Adeodatus
Da gibt es im Internet so viel über die Linke zum lesen und es wird immer wieder auf die Volksverdummung in den öffentlichen Medien zurückgegriffen. Gut das ist bequem man geht davon aus das alles was dort erscheint auch die Wahrheit ist. Ich empfehle einmal einen Artikel mit dem Titel „Die “rote Apokalypse” und die Angst der Leierkastenmänner auf Womblog der Verfasser zeigt nicht nur auf wer die wahren „ewig Gestrigen“ sind. Hier einmal eine Leseprobe.
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Oskar Lafontaine war nie in der SED. Petra Pau und Katja Kipping sind viel zu jung als dass man ihnen irgendeine schuldhafte Verstrickung in die SED-Machtstrukturen unterstellen könnte. Die Biographien von Gesine Lötzsch und Dagmar Enkelmann sind so zu werten wie die von Angela Merkel. Ostdeutsch eben. Gregor Gysi war in der DDR-Zeit eher eine Miniaturausgabe zwischen Oskar Schindler und Erwin Rommel, aber niemals eine Art Filbinger. Nie hat Gregor Gysi behauptet: Was damals Recht war, könne heute kein Unrecht sein. Entscheidend geprägt wird DIE LINKE inzwischen von Leuten wie Lafontaine, von Gewerkschaftern aus dem Westen und von enttäuschten Sozialdemokraten. Klaus Ernst war SPD-Mitglied und ist vor allem Gewerkschafter, eine ähnliche Biographie haben 80 Prozent aller ehemaligen WASG-Mitglieder. Ulrich Maurer war Landesvorsitzender der SPD in Baden-Württemberg, Bodo Ramelow, Parteichef in Thüringen, ist hessischer Gewerkschafter und praktizierender Christ. Wolfgang Nezkovic war Richter am Bundesgerichtshof, SPD- und GRÜNEN-Mitglied. Luc Jochimsen war von 1975 bis 1985 Redakteurin von Panorama. 1985 bis 1988 war sie für die ARD Korrespondentin in London. 1971 erhielt sie für ihre Arbeit den Adolf-Grimme-Preis, 1994 bis 2001 war sie Chefredakteurin des Hessischen Rundfunks. Dass alle diese Leute blind, dumm oder Antidemokraten sind, kann niemand einem nachdenklichen Kopf auf Dauer einreden.
Weiterlesen auf: Womblog
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Meister
"Schämt Euch Thüringer?"
Aber für was sollen sich die Wähler schämen, fosm2000?
Für die Vergangenheit von Althaus und Merkel?
Oder für die Auffassung von Frau Schipanski, Vera Lenksfeld oder der Jungen Union?
Die Wähler haben nur das ausgedrückt was die eigenen CDU Anhänger hinter vor gehaltener Hand oder ganz offen fordern.
Also Hochachtung vor dem Wähler der es mit einem Kreuzchen dokumentiert hat.
"Wozu haben sie für die Freiheit gekämpft?" genau aus diesem Grund.
Meister
RudiRatlos
Zitat: |
Pfiffikus, der einem solchen Eiertanz keinen Respekt zollen kann |
Ach, man wußte doch das es allen Parteien nur um die Ausübung von Macht geht. Wählerwille? Was ist das?
Warum sich dann über "Eiertänze" aufregen?!
Meister
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RudiRatlos hat am 02. September 2009 um 09:13 Uhr folgendes geschrieben:
Zitat: |
Pfiffikus, der einem solchen Eiertanz keinen Respekt zollen kann |
Ach, man wußte doch das es allen Parteien nur um die Ausübung von Macht geht. Wählerwille? Was ist das?
Warum sich dann über "Eiertänze" aufregen?! |
Natürlich geht es um Macht aber auch um Korruption, sonst währe es ja nicht möglich das ganze andere als die Mehrheit der Wähler gewählt haben, dann eventuell die Regierung stellen.
Deshalb werden von einem großen Teil der Wähler auch die Wahlen in Frage gestellt.
Meister
gastli
Vera Lengsfeld [CDU] - sogenannte ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin - jetz bekannt wegen ihrer großen Titten - hat sich in der
Springerpresse als erste prominente Unionspolitikerin für den Rücktritt von Ministerpräsident Dieter Althaus [CDU] ausgesprochen.
Krähen schonen doch nicht gegenseitig ihre Augen.
Meister
@gastli, Darauf habe ich in einem früheren Beitrag heute Morgen schon hingewiesen.
Auch Frau Schippanski und auch die Junge Union.
Das gleiche trifft auf die SPD zu. Klick
http://www.welt.de/politik/deutschland/a...it-Althaus.html
Wer zu spät kommt den bestraft das Leben. Nicht gelesen wah?
Übrigens die Frau Lengsfeld war selber auch SED-Mitglied und wurde 1983 gefeuert.
joschie99
Was sich gegenwärtig im Nachgang der Landtagswahl in Thüringen am 30.08.2009 abspielt, erinnert mich an den Schäferzug beim Schachspiel.
Ramelow (weißerLäufer)
Althaus (schwarz Dame)
Matschie (schwarzer Springer)
Ich hoffe Ihr könnt was damit anfangen?
Rothe-Beinlich und Barth symolisieren hierbei eher die Türme.
Meister
Noch ist keiner Schach matt.
Meister
joschie99
Zitat: |
Meister hat am 02. September 2009 um 16:43 Uhr folgendes geschrieben:
Noch ist keiner Schach matt.
Meister |
Vielleicht kommt jetzt ein Matt in zwei Zügen?
Meister
Zitat: |
joschie99 hat am 02. September 2009 um 16:46 Uhr folgendes geschrieben:
Zitat: |
Meister hat am 02. September 2009 um 16:43 Uhr folgendes geschrieben:
Noch ist keiner Schach matt.
Meister |
Vielleicht kommt jetzt ein Matt in zwei Zügen? |
Oder es kommt auf den schwarzen Springer an, eine Dame könnte auch noch das Zünglein an der Wage sein. Die kommt aber dann aus der gleichen Kader-schmiede wie der Herr Althaus. (Lengsfeld)
Meister
Pfiffikus
Zitat: |
joschie99 hat am 02. September 2009 um 16:41 Uhr folgendes geschrieben:
Was sich gegenwärtig im Nachgang der Landtagswahl in Thüringen am 30.08.2009 abspielt, erinnert mich an den Schäferzug beim Schachspiel.
...
Ich hoffe Ihr könnt was damit anfangen? |
Im Moment noch nicht.
Pfiffikus,
der im Laufe des Abends noch auf die Erläuterungen unseres Schachprofis wartet
joschie99
Vielleicht aber am Freitag oder Samstag? Bei den Sondierungsgesprächen zwischen CDU und SPD. Wenn sich Matschie als "Retter der Nation" hinstellen lassen sollte.
Was allein schon pädagogisch unklug ist, weil er damit auch seine letzten Anhänger verkraulen könnte.
Simson
Eine CDU/SPD-Regierung in Thüringen würde 49,7 Prozent der Wählerstimmen hinter sich vereinen und damit mehr als die bisherige CDU-Alleinregierung.
Nach den Erfahrungen mit Frau Ypsilanti in Hessen wäre mein Vertrauen in die SPD wieder gestärkt, wenn Herr Matschie bei dem bleibt, was er vor der Wahl gesagt hat und nicht umfällt.
meilenstein
Zitat: |
Simson hat am 02. September 2009 um 19:34 Uhr folgendes geschrieben:
Nach den Erfahrungen mit Frau Ypsilanti in Hessen wäre mein Vertrauen in die SPD wieder gestärkt, wenn Herr Matschie bei dem bleibt, was er vor der Wahl gesagt hat und nicht umfällt. |
da würde es Dich nicht einmal stören, dass er gleichzeitig ein anderes ebenfalls gegebenes Versprechen bricht?
Simson
Bitte benenne ein von Dir gemeintes Versprechen hier mal präzise!
meilenstein
Zitat: |
..... erklärte Matschie, er stehe bereit, Thüringen nach der Landtagswahl zu regieren. Er rief alle Parteimitglieder dazu auf, für einen Regierungswechsel zu kämpfen.
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Quelle
aber beim Lesen anderer Quellen sehe ich gerade, dass Matschie offensichtlich doch noch rechtzeitig die Kurve bekommen hat und auch die Juniorpartnerschaft unter Althaus nicht generell ausschloss; insofern ziehe ich meine obige Bemerkung zurück, sorry
Frank
@meilenstein, wäre nett, wenn du die Quelle mal hier rein setzt. Denn ich hab nirgends was gefunden wo steht, dass Matschie eine Juniorpartnerschaft unter Althaus generell nicht ausschließt.