Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen

Bernhard P.
Zitat:
25.01.09 - "Die Wirtschaftskrise trifft mit aller Härte einen großen Teil der Beschäftigten. (…) Obwohl die Beschäftigten, die Arbeitslosen und die Rentner in keinster Weise dafür verantwortlich sind, sind sie die ersten Opfer." So heißt es in einem Aufruf der französischen Gewerkschaften zu einem landesweiten Generalstreik am 29. Januar. In ganz Europa wächst die Unruhe und die Kampfbereitschaft der Massen gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf ihrem Rücken; zugleich findet in Betrieben, Wohngebieten und in verschiedenen Bewegungen ein intensiver Kampf um die Denkweise statt, ob man in der Krise kämpfen kann.

Quelle:
rf-news
http://www.rf-news.de/2009/kw04/weltwirt...litische-krisen


Während man sich in Deutschland noch etwas träge zurück hält ist in anderen europäischen Ländern bereits eine stärker werdende Demobewegung im Gange.

Zitat:
Einige Beispiele:
Große Demonstrationen und Streiks haben in mehreren Ländern bereits zu offenen politischen Krisen geführt. Im Dezember konnte sich in Folge der Finanzkrise die Regierung in Belgien nicht mehr halten. Gestern stürzte die Regierung Islands nach den heftigsten Demonstrationen seit 1949, die als regelmäßige Samstagsdemos begonnen hatten, zum Schluss täglich stattfanden und in teilweise gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei übergingen.


Man beachte auch:
Zitat:
Proteste werden weiter gemeldet aus Litauen, Bulgarien und Rumänien. Dort demonstrierten letzte Woche in Pitesi tausende Arbeiter der Renault-Tochter Dacia für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und gegen die Produktionspausen. Auch bei Nokia in Jucu wächst die Unzufriedenheit - nach Gewerkschaftsangaben wurden bereits 600 Beschäftigte entlassen.


Die nächste Zeit wird also durch entscheidende Hetausforderungen geprägt sein. Experten rechnen bereits damit das die kommende Weltwirtschaftskrise die der 20ziger Jahre des vorigen Jahrhunderts weit übertreffen wird. Was wenige Jahre nach der damaligen Krise in Deutschland folgte ist nur allzu bekannt. Die Welt wurde von deutschen Faschisten in Schutt und Asche gelegt.
Was uns diesemal passieren wird hängt auch nicht zuletzt davon ab wie sich das deutsche Volk kapitalistischer Rettungspolitik entgegenstellen wird.

Der Untergang dieses Systems kann wohl eventuell verlangsamt werden. Zu verhindern ist er jedoch nicht.
Bernhard P.
Zitat:
24.01.09 - Qimonda ist der weltweit viertgrößte Speicherchiphersteller und hat jetzt Insolvenz angemeldet - der Konzern soll offensichtlich in seiner heutigen Größe und Konstellation nicht weiter bestehen bleiben. Der aktuelle Finanzbedarf beläuft sich auf rund 1 Milliarde Euro. Qimonda, zu 77 Prozent eine Infineon-Tochter, ist Verlierer einer massiven Vernichtungsschlacht auf dem Halbleiter-Markt. 2008 befanden sich ca. 40 neue Halbleiter-Werke weltweit im Bau und weitere 75 in Planung.

Quelle:
http://www.rf-news.de/2009/kw04/quimonda...-beschaeftigten
Bernhard P.
Zitat:
27.01.09 - An einem Tag über 70.000 Entlassungen verkündet
Internationale Unternehmen haben allein gestern über 70.000 Entlassungen angekündigt. Hier eine unvollständige Aufzählung: Caterpillar (20.000); Pfizer/Wyeth (8.000), SprintNextel (8.000), Home Depot (7.000), Texas Instruments (3.400), Philips (6.000), ING (7.000), General Motors (2.000), Corus (3.500), IBM (2.800).


Quelle:
rf-news

Das ist erst der Anfang des Jahres. Kann man sich vorstellen das bereits in wenigen Wochen eine immer drastischere Zunahme der Arbeitslosenzahlen weltweit bittere Realität wird?
Die Opposition kritisiert in Deutschland die Rettungspakete als "Tropfen auf den heißen Stein."
Meister
[QUOTE]Fuchs Bernie hat am 26. Januar 2009 um 07:07 Uhr folgendes geschrieben:



Was uns diesemal passieren wird hängt auch nicht zuletzt davon ab wie sich das deutsche Volk kapitalistischer Rettungspolitik entgegenstellen wird.

@berni du bist ein Optimist.



Meister
Bernhard P.
Streiks von Renault-Arbeitern in Frankreich und Stahlarbeitern in Belgien

Zitat:
24.01.09 - Am Donnerstag ist die Frühschicht bei Renault-Sandouville (Frankreich, Seine-Maritime) in einen selbständigen Streik getreten und auch die Stahlarbeiter von ArcelorMittal im belgischen Chatelet streikten.

Die Renault-Kollegen kämpfen gegen eine neue Organisation der Produktion, die für Februar und März Kurzarbeit vorsieht. So soll nach Angaben der Gewerkschaft CGT im Februar nur an vier, im März an sechs Tagen für die Produktion des "Laguna" gearbeitet werden. Weiter geplant ist, dass in dem Betrieb ca. 1.000 von 3.700 Arbeitsplätzen vernichtet werden - durch "freiwillige" Abgänge. Erbost sind die Arbeiter darüber, dass am Vortag von der französischen Regierung ein riesiges "Hilfspaket" für die Autoindustrie zugesagt wurde, während sie immer größere Existenzsorgen haben: fünf bis sechs Milliarden Euro wurden den Automonopolen Renault und PSA Peugeot-Citroen versprochen im Gegenzug für eine Garantie der Standorte und des Produktionsvolumens.


Quelle:
rf-news
http://www.rf-news.de/2009/kw04/renault-...er-krisenlasten
Adeodatus
Verzichte doch einmal auf unkommentierte Zitate, die Veröffentlichungen sind hinlänglich bekannt, eine Erläuterung was Du, wenn Du Politiker wärst, besser machen würdest ist eine Grundlage für eine Diskusion, ansonsten kann man statt dieses Forums auch den SpOn nutzen.
Bernhard P.
Erstmal denke ich das bereits die wenigen Beispiele zeigen das an einen Aufschwung für unbestimmte Zeit nicht zu denken ist. Weiterhin zeigen die gegenwärtigen Tarifverhandlungen der Ärzte und neue angekündigte Streiks bei der DB das mit einer politischen Beruhigung der Lage nicht zu rechnen ist. Für mich ist das erst die Spitze des Eisberges und ich bin mir sicher das die Krise noch viel härter zuschlagen wird.

Man häte den Leuten von Anfang die Wahrheit sagen müssen. Stattdessen sprach man noch vor etwa einem halben Jahr, man erinnere sich bitte, von einem Aufschwung. Der Aufschwung, wenn er überhaupt für jemanden spürbar war, erfasste damals leider zu wenig Menschen.
Erst als man es nicht mehr verheimlichen konnte ging man langsam dazu über die Krisensituation zuzugeben wobei ich mir sicher bin das wir längst nicht alles wissen wie schlecht es insgesamt um die kapitalistische Wirtschaft steht.
orca
Zitat:
Fuchs Bernie hat am 29. Januar 2009 um 10:34 Uhr folgendes geschrieben:
Für mich ist das erst die Spitze des Eisberges und ich bin mir sicher das die Krise noch viel härter zuschlagen wird.


Wart's mal ab, wenn sich am ersten Geldinstitut eine Schlange bildet und dort das Bargeld ausgeht. Ein einziger Spaßvogel in einem Radiosender oder einer Zeitung könnte die Bombe zünden - so wie es die BRD-Medien ja öfter gemacht haben, um in der DDR künstliche Engpässe durch Auslösung von Hamsterkäufen wegen zunächst nur angeblicher Knappheit eines Artikels zu schaffen.

Kurzarbeiter und Arbeitslose sind auch schlechte Konsumenten, womit sich wieder einmal beweisen wird, daß die Krisen des Kapitalismus selbstverstärkende Überproduktionskrisen sind - volle Lager und keine Käufer. Nur diesmal gleich im globalen Maßstab.

Und wenn dann Unruhe aufkommt und die SSchäubles ihren längst vorbereiteten Terrorstaat aktivieren, wird's richtig ungemütlich. Die Konzentrationslager winken schon. Geübt haben die Prügelhorden ja ihr Zusammenspiel mit Militär, Geheimdiensten und Zivilkräften bei Demos und in HEIL!gendamm genügend.
Bernhard P.
Arbeitslosenzahl steigt auf 3 489 000
Stand 29. Januar 2009

Pünktlich zum Auftakt der Weltwirtschaftskrise kann man folgendes lesen:

Zitat:
Nürnberg (dpa) - Die Wirtschaftskrise hat den deutschen Arbeitsmarkt im Januar voll erfasst. Alle drei wichtigen Indikatoren entwickelten sich negativ.

«Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen auf 3,489 Millionen, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm erstmals seit drei Jahren wieder ab und die Arbeitskräftenachfrage sank kräftig», sagte der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, am Donnerstag in Nürnberg. Zudem sei vermehrt Kurzarbeit beantragt worden. Die Arbeitslosenquote stieg zu Jahresbeginn um 0,9 Punkte auf 8,3 Prozent. Grund für den hohen Anstieg ist laut Weise neben dem besonders harten Winter die lahmende Konjunktur.


Quelle:
welt-online
http://newsticker.welt.de/index.php?chan...dpa&id=20203030

Noch vor wenigen Monaten trompeten Müntefering, Glos und Co von den immer geringer werden Arbeitslosenzahlen. Jetzt ist es wahrscheinlich das bereits im I. Quartal 2009 erneut die 4 Mio. Marke erreicht wird. Die Krise schlägt bereits voll zu.
Adeodatus
@ Felixed, @ Fuchs Bernie wenn ihr beiden so große Fachleute in punkto Wirtschaft, Wirtschaftskrisen deren Folgen und Bekämpfung seid, warum in Gottesnahmen veröffentlich ihr euere Beiträge nicht bei der Financial Times Deutschland (FTD)? Ganz Deutschland wartet auf solche Heilsbringer, ach was sage ich die ganze Welt, wenn ihr Glück habt holt euch der Obama in sein Team.

Ich bin beileibe kein Anhänger dieses Systems, und habe auch so meine Zweifel an der Fähigkeit vieler Politiker, aber Leute habt ihr schon einmal nachgezählt wie viele Jammerthemen ihr hier schon aufgemacht habt mit dem gleichen Inhalt? Haltet doch die Mehrheit nicht für so blöd das sie nicht wissen was um Sie herum passiert, gründet von mir aus eine Partei und geht auf Tour (Wahlkampf) und zeigt was ihr drauf habt, aber hört endlich hier auf so zu tun als hättet Ihr den Stein der Weißen gefunden. Wenn Ihr die Lösung für die Weltweiten Probleme habt dann veröffentlicht sie, aber schreibt hier doch nicht dauernd das rein was man in jeder billigen Zeitung lesen kann. Ihr seid nichts anderes als billige Bildzeitungsredakteure.

An die Mods. Auch wenn s Themenfremd ist, das musste jetzt mal an dieser Stelle sein!
Bernhard P.
Zitat:
spidy hat am 29. Januar 2009 um 16:04 Uhr folgendes geschrieben:

...Ich bin beileibe kein Anhänger dieses Systems, und habe auch so meine Zweifel an der Fähigkeit vieler Politiker, aber Leute habt ihr schon einmal nachgezählt wie viele Jammerthemen ihr hier schon aufgemacht habt mit dem gleichen Inhalt? Haltet doch die Mehrheit nicht für so blöd das sie nicht wissen was um Sie herum passiert, gründet von mir aus eine Partei und geht auf Tour (Wahlkampf) und zeigt was ihr drauf habt, aber hört endlich hier auf so zu tun als hättet Ihr den Stein der Weißen gefunden. Wenn Ihr die Lösung für die Weltweiten Probleme habt dann veröffentlicht sie, aber schreibt hier doch nicht dauernd das rein was man in jeder billigen Zeitung lesen kann. Ihr seid nichts anderes als billige Bildzeitungsredakteure...



Rein formell gesehen hast du recht, spidy. Aber eben nur wenn man es oberflächlich betrachtet. Die Gleichgültigkeit einiger Leute macht es leider nötig immer wieder ihnen die "Wohlstandsgesellschaft" BRD vor Augen zu führen die nichts als ein erbärmliches, menschenfeindliches Ausbeutersystem ist.
Die Krise und deren Auswirkungen die bereits der eine oder andere spürt sind die Quittung für mich das immer noch zu viele Menschen der deutschen Tagespolitik zusehen und oft an der falschen Stelle jubeln, spidy.

Das musste jetzt auch mal sein!
Adeodatus
Was soll denn die Alternative sein? Eine DDR Reloaded wird es nicht geben, nicht nur die Menschen in diesem Land wollen das „Misserfolgsmodell“ des Sozialismus nicht. Ergo bleibt nur das derzeitige System zu reformieren und zwar so das es allen gerecht werden kann. Das heißt unter anderem dass wir weg kommen müssen von Armutslöhnen und horrenden Managergehältern. Alle in diesem Staat beschweren sich z.B. das ein Fußballer Millionen verdient für ein bisschen über den Rasen hampeln, aber alle Fans sind bereit überteuerte Eintrittskarten oder Fanartikel zu kaufen. Sie sind also bereit Preise und Löhne zu akzeptieren die in einem krassen Missverhältnis zur empfangenen Leistung steht. So lange sich die Denkweiße der Menschen nicht ändert sind auch Mondpreise Teil der gesellschaftlichen Norm. So verhält es sich übrigens auch bei Zinsgeschäften, alle streben nach immer mehr immer höheren Zinsen wo das Geld aber herkommen soll fragt sich niemand. Die Folge ist das was Du als „ein erbärmliches, menschenfeindliches Ausbeutersystem“ bezeichnest. Dieses System wurde aber von der Masse so mitgestaltet in dem Sie immer und immer wieder Parteien nach dem Versprechen der höchsten Rendite wählen, und nicht nach dem machbaren für Wirtschaft- und Sozialpolitik.
Bernhard P.
Zitat:
spidy hat am 29. Januar 2009 um 16:42 Uhr folgendes geschrieben:

Ergo bleibt nur das derzeitige System zu reformieren und zwar so das es allen gerecht werden kann.


Das versuche mal. Dann kannst du ja gleich im Minenfeld Rock`n Roll tanzen.
Adeodatus
Deine Alternativen fehlen mir jetzt an dieser Stelle.
orca
Zitat:
spidy hat am 29. Januar 2009 um 16:04 Uhr folgendes geschrieben:
... warum in Gottesnahmen veröffentlich ihr euere Beiträge nicht bei der Financial Times Deutschland (FTD)?


Weil die Eigentümer keine Beiträge bringen, die zur Verbesserung der Wirtschaftslage die Kontrolle ihrer Tätigkeit, Begrenzung ihrer Profite und Verbot politischer Aktivitäten von Lobbyisten und zur Lösung der Probleme ihre Enteignung und die Errichtung der revolutionären Diktatur des Proletariats fordern.

Bürgerliche ******* (wie beispielsweise Keynes) wollen den Gesundheitszustand des Körpers unter Schonung des Krebsgeschwürs verbessern. Und nur solche ******* kommen in den Medien des Krebsgeschwürs zu Wort.

Das Problem mit dem gemeinen Bundesbürger ist, daß er zwar lamentiert, was er nicht will, aber keine Ahnung hat, was er will und sich völlig sicher ist, daß er die objektiv einzige Alternative verabscheut (weil er seinen Herren nachplappert, wie abscheulich sie ist. Aber das ist kein großes Problem. Er muß mit der Schnauze eben noch viel tiefer in den Dreck gedrückt werden, und genau das werden seine Herren für ihn tun, solange er sie duldet und gewähren läßt.

Glaub' mir, selbst Du hast das Zeug dazu, den Ausweg zu erkennen und wenigstens ansatzweise zu verstehen, warum es der einzige ist.
Bernhard P.
Zitat:
spidy hat am 29. Januar 2009 um 16:52 Uhr folgendes geschrieben:

Deine Alternativen fehlen mir jetzt an dieser Stelle.


Könnte jetzt auch sagen das dies bereits tausende Male an anderer Stelle zu lesen ist. Aber gern kurz noch mal:

Kapitalismus lässt sich meiner Meinung nach nicht reformieren wie du es glaubst. Das Grundprinzip des Systems ist die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Die Lösung ist tatsächlich ein erneuter Sozialismusversuch, voll auf marxscher Grundlage, ohne die Fehler die in der DDR gemacht wurden.

Das ist meine Alternative.
Aber offenbar scheint es so zu sein das sich die Mehrheit lieber weiter ausbeuten lassen will.

So sehe ich das gegenwärtig.
R300
Mcbernie, das mit einem neuen Sozialismus-Versuch ist hilflose Theorie. Ich wiederhole mich: Deine (unsere) DDR ist ö k o n o m i s c h gescheitert. Sie wäre heute angesichts der herrschenden Krise des Kapitalsimus, von dem sie zeitlebens abhängig war, ein Spielball des Kapitals. Milliardenkredite (Franz Joseph Strauß) aufnehmen heisst auch, sie zurückzahlen zu können.
Wenn die eigene Wirtschaftskraft nicht ausreicht, geht man pleite. In der DDR gab es ausser Meissner Porzellan nicht viele Export-Renner. Das meiste landete im Wühltisch der Supermärkte und wurde quasi weggeschenkt. Für geringe Devisen.
Ich wiederhole mich: Ein Außenhandelsexperte der DDR hat mir erklärt, dass der Traktor ZT 302 aus Schönebeck für 34% seines Herstellungswertes in DDR-Mark in den Westen verschleudert wurde. So geht man pleite.
Grausame Wahrheit für die Unbelehrbaren: Der grösste Teil der "plattgemachten" DDR-Industrie war schlichtweg nicht wettbewerbsfähig. Das hat seine Ursache in der der vernachlässigten Rekonstruktion der Produktionsmittel; dringend erforderliche Investitionen sind unterblieben wegen der schwächelden Wirtschaftskraft. Der vorhandene Bestand wurde auf Verschleiss gefahren und 1989 war Sense.
Die sozialpolitischen Errungenschaften, von denen wir heute träumen, waren schlichtweg nicht durch die Wirtschaftskrart gedeckt.
Ich erwähne ungern, dass viele Leute diese Vorteile sehr wohl ausgenutzt haben und eben nicht durch erhöhten Arbeitsfleiss wieder gut gemacht haben.
orca
Zitat:
R300 hat am 29. Januar 2009 um 21:40 Uhr folgendes geschrieben:
Ich wiederhole mich: Deine (unsere) DDR ist ö k o n o m i s c h gescheitert.


Oft wiederholte Dummheiten werden aber nicht zu Wahrheiten. Wenn Du zu ignorant, faul und / oder minderintelligent bist, die gut recherchierten Quellen zu lesen, welche "Deine" Scheißhausparole widerlegen, macht das diese für - im Unterschied zu Dir - denkende Menschen nicht glaubwürdiger.
Pfiffikus
Zitat:
R300 hat am 29. Januar 2009 um 21:40 Uhr folgendes geschrieben:

Ein Außenhandelsexperte der DDR hat mir erklärt, dass der Traktor ZT 302 aus Schönebeck für 34% seines Herstellungswertes in DDR-Mark in den Westen verschleudert wurde. So geht man pleite.

Dann hat dieser Experte wahrscheinlich diesen Schwindelkurs von 1:1 verwendet, um umzurechnen. Ein hier erzielter Kurs von 1 zu 2.94 (das entspräche 34% des Schwindelkurses) war doch ein recht beachtliches und erfolgreiches Handelsergebnis. Ein solches Geschäft kann keine Ursache für die Pleite gewesen sein.

Andererseits: Traktoren ZT300 oder ZT302 (Baujahr vor 1990) laufen heute noch im gewerblichen Einsatz in vielen Agrargenossenschaften. Vergleiche das mal mit der Anzahl der Zugmaschinen der Marken (Claas, Massey-Fergusson, John Deere und wie sie alle heißen) die im Jahre 1991 gebaut und ausgeliefert worden sind!


Pfiffikus,
der sich nicht sicher ist, ob es für diese Baujahre der West-Traktoren überhaupt noch Ersatzteile gibt
Bernhard P.
Zitat:
felixed hat am 29. Januar 2009 um 21:48 Uhr folgendes geschrieben:

Oft wiederholte Dummheiten werden aber nicht zu Wahrheiten. Wenn Du zu ignorant, faul und / oder minderintelligent bist, die gut recherchierten Quellen zu lesen, welche "Deine" Scheißhausparole widerlegen, macht das diese für - im Unterschied zu Dir - denkende Menschen nicht glaubwürdiger.


Das kann ich so nur bestätigen.
Eins hat sich nicht geändert, die Masse der ehemaligen DDR-Bürger war zu DDR-Zeiten genauso politisch träge wie sie das heute immer noch oder wieder ist.
Folglich braucht sich die Masse über das Scheitern des Sozialismus nicht aufregen weil sie ihn selbst zu wenig mitgestaltet hat.
Die Masse ist lieber den ***************** des Kapitals 1989 gefolgt und hat geholfen ihren Staat zugrunde zu richten.

Es ist für mich dumm anzunehmen das sozialistische Betriebe nicht laufen können. Das sie den Weltmarkt beherrschen können dafür war der VEB Carl Zeiss Jena das beste Beispiel. Sogar die NASA hat dort Weltraumtechnik bestellt.
Unverantwortliche Politiker haben unseren Staat DDR zugrunde gerichtet und die trägen Massen haben dabei zugesehen. Unfähige "Bürgerrechtler" ala Lengsfeld, Thierse, Eppelmann etc wurden zu Marionetten des Kapitals. Und das dumme Volk? - Sie haben sich gefreut das sie nun Bananen kaufen konnten. Keiner hat damals bedacht mal arbeitslos zu werden und am Existenzminimum zu fristen so siehts doch aus.

Weiß gar nicht was deine Beiträge sollen, R300. Sie sind weder wahr noch besonders aufbauend.