Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen

co2schleuder
Ich hab das aus deinem zitierten Artikel kopiert was du nicht verstehst, was hat das mit der ADR zu tun, deine Quelle war N24. verwirrt
co2schleuder
Sorry heißt natürlich ARD, aber editieren geht leider immernoch nicht
Bernhard P.
Hier eine weitere Quelle für die Arbeitslosenstatistik Juli 2009
http://www.mdr.de/nachrichten/6563577.html

Auch der MDR meldet steigende Zahlen.
co2schleuder
Ich bezweifle das doch gar nicht, ich weiß es ja nicht und ich weiß auch nicht wer recht hat. ich wollte nur das du deinen eigene zitierte Quelle verstehst, scheint nicht zu glücken. Vielleicht sind die anderen Quellen in den öffentlich-rechtlichen nicht saisonbereinigt und es gilt das was ich aus deiner Quelle zitierte. Wer weiß, wer weiß.

Cool bleiben, alles wird gut cool
Meister
Vielleicht benötigt man sogar eine Kriese, Fragezeichen.... und sie wird bewusst gestreut,......Fragezeichen.
Irgend jemand hat doch bisher immer von Krisen profitiert.

Vom gemeinen Volk wohnen doch alle in "Onkel Toms Hütte", und sind die Sklaven der jeweils herrschenden Klasse.
Kluger Heinrich Heine, er wusste es 1845 schon als er in Frankreich und im Vatikan verboten wurde.
Die Obrigkeit fürchteten schon immer die Freiheit, von der sie gerne sprechen, aber zum Machterhalt nicht gebrauchen können. (Volksabstimmungen und Kontrollen.)
Alles hat eben immer einen tieferen Sinn.




Meister
Bernhard P.
Zitat:
Meister hat am 30. Juli 2009 um 17:13 Uhr folgendes geschrieben:
Vielleicht benötigt man sogar eine Kriese, Fragezeichen.... und sie wird bewusst gestreut,......Fragezeichen.
Irgend jemand hat doch bisher immer von Krisen profitiert.

Meister


Man braucht die Krise nicht zu steuern. Sie entsteht durch die Profitgier des Kapitals laut Lenin automatisch.
Bernhard P.
Die Tendenz der drastischen Steigerung der Arbeitslosigkeit wird sich leider fortsetzen und schon im Herbst 2009 einen ersten vorläufigen Höhepunkt erlangen.

Zitat:
Warum der Boom bei Transfergesellschaften?
30.07.09 – Transfergesellschaften sprießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Nachdem die ganze Zeit behauptet wurde, dass mit Kurzarbeit die Krise ohne Massenentlassungen "überstanden" werden könnte, kann der Aufbau von Transfergesellschaften nur verstanden werden als ein Signal: die Kurzarbeit greift nicht mehr, offensichtlich werden für den Herbst in größerem Umfang Massenentlassungen geplant. Kenner der Bundesagentur für Arbeit berichten schon jetzt von gut 100 neu angemeldeten Transfergesellschaften pro Monat. („Handelsblatt“ vom 24.7.09). Transfergesellschaften haben keinen anderen Zweck, als Kämpfe gegen diese Entwicklung zu vermeiden.

Den Kollegen wird mit solchen Gesellschaften (sie heißen „Weitblick“, „Refugio“ oder „MyPegasus“ usw.) die oft trügerische Hoffnung gemacht, dass sie dort durch Weiterbildung und Vermittlung neue Jobs bekommen könnten. Die von Entlassung Bedrohten beziehen von der Arbeitsagentur 12 Monate lang 60 bzw. 67 % des letzten Arbeitslohns, was häufig durch den Betrieb nochmal aufgestockt wird. Außerdem kann die Meldung beim Arbeitsamt und damit die Drohung mit Hartz IV auf diese Weise hinausgeschoben werden. Die dorthin Abgeschobenen tauchen in keiner Arbeitslosenstatistik auf. Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen müssen außerdem alle Kündigungsschutzrechte preisgeben.
Dabei sind die Erfolge der Transfergesellschaften mehr als fragwürdig. Vorschläge, bestimmte Mindeststandards einzuhalten – z.B. bei einem Betreuungsschlüssel von maximal 50 Betreuten pro Mitarbeiter oder bei der Bekanntgabe der tatsächlich in neue Jobs Vermittelten – werden von den meisten Instituten in den Wind geschlagen.
Vor kurzem war Jahrestag der Werksschließung bei Nokia in Bochum. Mit der Aussicht auf eine Transfergesellschaft wurden die Nokia-Kolleginnen und Kollegen vom Kampf abgehalten. Nach einem Jahr waren von den 2.300 im Werk Beschäftigten noch immer 1.300 in der Transfergesellschaft ohne neuen Job. Von den weiteren bis zu 4.000 Entlassenen aus Zulieferbetrieben rundum spricht keine Statistik. Wohl aber die Opel-Belegschaft, die entschieden dafür eintritt: Bochum braucht kein zweites Nokia!
Transfergesellschaften sind kein Mittel im Interesse der Arbeiter und Angestellten. Wichtig ist jetzt für die Belegschaften, sich auf den entschiedenen Kampf um jeden Arbeitsplatz vorzubereiten!


Quelle:
rf-news
Bernhard P.
Zitat:
Ssangyong-Arbeiter trotzen wochenlang massivem Staatsterror

08.08.09 - Am 6. August 2009, dem 77. Tag der Besetzung des Werkes des fünftgrößten südkoreanischen Automobilherstellers, Ssangyong Motor in Pyongtaek, endete (vorläufig) einer der erbittertsten Arbeiterkämpfe, die weltweit in den letzten Jahren stattgefunden haben. Tagelang hatten bis zu 4.000 Polizisten und von der Geschäftsleitung angeheuerte Securities versucht, die besetzten Werksteile zu stürmen. 1.000 Arbeiter verteidigten das besetzte Werk in einer langanhaltenden und heftigen Auseinandersetzung mit den staatlichen und privaten Schlägern, Gebäude um Gebäude.

Bis zum Schluss hielten die Arbeiter ein Farblager besetzt; ein Polizeikommando landete daraufhin per Helikopter auf dem Dach des Gebäudes. Augenzeugen berichten, die Fabrik habe sich in eine "Hölle von Feuer und Rauch" verwandelt. Viele Arbeiter wurden verletzt, einige davon schwer. Nach Aussagen von Beobachtern hat die Polizei Verletzte, zum Teil mit offenen Wunden, aus dem Anseong Hospital auf Polizeireviere verschleppt.

Beim Sturm auf die Fabrik wurden perfide Waffen eingesetzt. Das koreanische Fernsehen zeigte eine Elektroschocker-Waffe der Polizei, die feine Nadeln mit Drähten verschießt, die sich in der Kleidung festsetzen und dem Opfer Elektroschocks versetzen.


http://www.rf-news.de/2009/kw32/mutiger-...pf-in-suedkorea

Quelle:
rf-news

Krise überall, Krise weltweit und ein Ende ist auch nicht annähernd in Sicht.
co2schleuder
Dann buddel dich doch ein. großes Grinsen
gastli
[bertjensen]
Geheime Vorbereitungen für den Einsatz der EU-Spezialeinheit EUROGENDFOR in Griechenland
Die Wirtschaftskrise und die sie begleitenden wachsenden Unruhen bieten der Brüsseler EU-Regierung eine willkommene Gelegenheit, um in aller Stille die Einsatzfähigkeit einer geheimen EU-Truppe zu testen, die für die Niederschlagung von Aufständen in der EU aufgestellt wurde. Diese geheime EU-Truppe heißt EUROGENDFOR, hat ihren Sitz in Norditalien und ist nun abmarschbereit nach Griechenland für den ersten großen Einsatz gegen die Bevölkerung eines EU-Landes.
gastli
Das Newsportal 20min.ch veröffentlicht eine meldung wonach sich die Schweizer Armee für Unruhen in Europa wappnet. Armeechef Blattmann hat die möglichen Unruheherde in einer Präsentation vor der Sicherheitspolitischen Kommission (SiK) des Nationalrats enthüllt.
Die potentiellen Unruhestaaten sind nach dieser Einschätzung: Spanien, Italien, Frankreich und Portugal. Vom deutschen Michel geht demnach keine Gefahr aus.
Bernhard P.
Zitat:
gastli hat am 14. März 2010 um 13:03 Uhr folgendes geschrieben:

Die potentiellen Unruhestaaten sind nach dieser Einschätzung: Spanien, Italien, Frankreich und Portugal. Vom deutschen Michel geht demnach keine Gefahr aus.


Hat das irgendjemand erwartet? Auch in kaum einem anderen Land in Europa, außer Deutschland, wird man immer wieder Gründe finden die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes zu verweigern.

Findet eines Tages dann die große Weltrevolution statt, kann man wohl damit in Deutschland erst rechnen wenn alles bereits in sicheren Tüchern ist.
RudiRatlos
Zitat:
...die große Weltrevolution...


ich lach mich tot
gastli
Es gibt 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten, und immer mehr sind stinksauer!

Es gibt 700 Millionen Menschen in Europa, und immer mehr sind stinksauer!

Es gibt 80 Millionen Menschen in Deutschland, und immer mehr sind stinksauer!

gastli
[Zeit]
Frankreich: Hunderttausende protestieren gegen Sarkozys Rentenpläne
Streiks und Demonstrationen legen das öffentliche Leben in ganz Frankreich lahm. Die Gewerkschaften schätzten die Zahl der Demonstranten auf zwei Millionen... Die Protest richten sich gegen Pläne von Nicolas Sarkozy. Der französische Präsident will das Mindestalter für den Renteneintritt bis 2018 schrittweise von 60 auf 62 Jahre erhöhen. Dabei sollen viele Franzosen ihre Sonderansprüche auf Rente verlieren.

* Generalstreik - 40 Millionen Deutsche demonstrieren damit der Regierung:
Es ist Schluss mit den Reformen gegen uns!

Natürlich stimmt das nicht aber ...
... Man wird doch noch träumen dürfen
gastli
[spanienleben.blogspot.com]
Ausnahme-Zustand- Spanische Flughäfen werden durch Militärpersonal gesteuert
Dem Militär werden die Leitstellen der zivilen Flughäfen zugewiesen, wo es gerade nötig ist. Der Radiosender "Onda Cero" berichtet ebenfalls die militärische Bereitstellung von Fluglotsen.

* Die Hälfte der Fluglotsen hat sich krank gemeldet. Eine andere Form von Protest und Streik. Weil Spaniens Wirtschaft vom Tourismus abhängig ist soll das Militär den Weiterbetrieb sichern.

[thurgauerzeitung.ch]
Sarkozy erklärt Krawallmachern den «Krieg»
Nicolas Sarkozy platzt der Kragen: Nach gewaltsamen Ausschreitungen in der französischen Stadt Grenoble hat der Staatschef den Randalierern den Kampf angesagt. Mit äusserst martialischen Worten.
...
In Grenoble hätten sich in den vergangenen Tagen «äusserst schwerwiegende Ereignisse» zugetragen, erklärte Nicolas Sarkozy bei der wöchentlichen Kabinettssitzung in Paris. Die Gewalt sei «vor allem gegenüber den Einsatzkräften» ausgeufert. «Diese Ereignisse sind nicht hinnehmbar.» Schon jetzt kämpfe die Regierung «unerbittlich» gegen die Kriminalität. Künftig werde sie «einen wahrhaften Krieg» gegen Krawallmacher, Schwarzhändler und Straftäter führen.

* Da wird aus Sarkozy der Sarkotzy.
Seine Politik führt zu Unruhen im Land. Da die Franzosen wohl mündiger sind als die hiesigen Michel, ist der Protest auch entsprechend heftiger.
gastli
[wienerzeitung.at]
Spanien im Generalstreik
Spaniens Gewerkschaften UGT (Allgemeine Union der Arbeit) und CCOO (Arbeiterkommissionen) haben für heute, Mittwoch, zum Generalstreik aufgerufen.

* deutsche Gewerkschaften ???? und Generalstreik in Deutschland ????
gastli
[Freitag]
"Wir wollen das ganze Brot!"
Die Jungen in Spanien haben die Schnauze voll – von Arbeitslosigkeit, sozialer Ungerechtigkeit, unfähigen Politikern. Massenhaft belagern sie die großen Plätze der Städte

* Die Funken werden immer mehr, die letztendlich zu einem Flächenbrand führen werden.
RudiRatlos
Zitat:
gastli hat am 21. Mai 2011 um 15:07 Uhr folgendes geschrieben:
* Die Funken werden immer mehr, die letztendlich zu einem Flächenbrand führen werden.


Macht nix, DE ist feuerfest. großes Grinsen Hast du doch selbst schon festgestellt im Beitrag darüber @gastli. Ja
gastli
Ein Flächenbrand wird auch hier die Hitze steigen lassen.
Der Aufruhr beginnt jetzt, sich auf andere Städte Europas und der Welt auszuweiten. Hier ist ein Link zu einer Karte über die Mobilisierungen in der Welt:

http://www.thetechnoant.info/campmap/

„Für eine andere Welt“
Die Globalisierung der Aufstände.