Bernhard P.
| Zitat: |
Politische Lage
Heißen Herbst vorbereiten!
Martin Suchanek, Neue Internationale 141, Juli/August 2009
Die Weltwirtschaftskrise hat die EU und die BRD voll erreicht. Sie prägt „selbstverständlich“ auch hier die politische und soziale Lage.
Allen „optimistischen“ Prognosen zum Trotz wird immer deutlicher, dass die großen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise in Deutschland noch bevorstehen.
Wirtschaftsexperten der IG Metall rechnen damit, dass 2010 bis zu 25 Prozent aller Industriearbeitsplätze zur Disposition stehen. Bei Ländern und v.a. in den Kommunen droht ein gigantischer Anstieg der Verschuldung aufgrund der Steuerausfälle, was in Kombination mit der jüngst beschlossenen „Schuldenbegrenzung“ zu massiven Kürzungen im Bereich der öffentlichen Versorgung bei Schulen, Unis, Krankenhäusern, Verkehr usw. führen wird.
Das sind nur zwei Beispiele für die Dimension der Angriffe, welche auf die Lohnabhängigen zukommen - seien sie „voll“ Beschäftigte, in Kurzarbeit, in ungesicherten Arbeitsverhältnissen oder arbeitslos. |
weiterlesen:
http://www.arbeitermacht.de/ni/ni141/heisserherbst.htm
Quelle:
Arbeitermacht
Wohl eine Horrorvoratellung damit zu rechnen das nächstes Jahr etwa um diese Zeit jeder Vierte arbeitslos sein wird. Da hilft es nichts zu beschönigen. Die Aussichten sind leider trübe. Die Profitgier wird zwar keineswegs gerionger werden, doch die Maximalprofite werden sich in der kommenden Zeit, aufgrund der Krise, nicht einstellen.
co2schleuder
Wohl wahr, selbst die Deutsche Bank muss im ersten Quartal mit einem Gewinn von 1 Mrd € auskommen, die Zeiten sind hart.
Sollte ich arbeitslos werden hab ich genug im Garten und am Haus zu tun.
Meister
| Zitat: |
Fuchs Bernie hat am 28. Juli 2009 um 11:57 Uhr folgendes geschrieben:
| Zitat: |
Politische Lage
Heißen Herbst vorbereiten!
Martin Suchanek, Neue Internationale 141, Juli/August 2009
Die Weltwirtschaftskrise hat die EU und die BRD voll erreicht. Sie prägt „selbstverständlich“ auch hier die politische und soziale Lage.
Allen „optimistischen“ Prognosen zum Trotz wird immer deutlicher, dass die großen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise in Deutschland noch bevorstehen.
Wirtschaftsexperten der IG Metall rechnen damit, dass 2010 bis zu 25 Prozent aller Industriearbeitsplätze zur Disposition stehen. Bei Ländern und v.a. in den Kommunen droht ein gigantischer Anstieg der Verschuldung aufgrund der Steuerausfälle, was in Kombination mit der jüngst beschlossenen „Schuldenbegrenzung“ zu massiven Kürzungen im Bereich der öffentlichen Versorgung bei Schulen, Unis, Krankenhäusern, Verkehr usw. führen wird.
Das sind nur zwei Beispiele für die Dimension der Angriffe, welche auf die Lohnabhängigen zukommen - seien sie „voll“ Beschäftigte, in Kurzarbeit, in ungesicherten Arbeitsverhältnissen oder arbeitslos. |
weiterlesen:
http://www.arbeitermacht.de/ni/ni141/heisserherbst.htm
Quelle:
Arbeitermacht
Wohl eine Horrorvoratellung damit zu rechnen das nächstes Jahr etwa um diese Zeit jeder Vierte arbeitslos sein wird. Da hilft es nichts zu beschönigen. Die Aussichten sind leider trübe. Die Profitgier wird zwar keineswegs gerionger werden, doch die Maximalprofite werden sich in der kommenden Zeit, aufgrund der Krise, nicht einstellen. |
--------------------------------------------------------------
Und andere Medien berichten das der Konsum so gut wie lange nicht ist und die Wirtschaft wieder Licht am Horizont sieht.
So ist das eben mit den Schreiberlingen.
Die Frage ist immer wer uns was und warum verkaufen möchte.
Meister
Meister
co2schleuder
| Zitat: |
| Die Frage ist immer wer uns was und warum verkaufen möchte. |
Und wer was hören und glauben möchte
Bernhard P.
| Zitat: |
Meister hat am 28. Juli 2009 um 12:24 Uhr folgendes geschrieben:
Und andere Medien berichten das der Konsum so gut wie lange nicht ist und die Wirtschaft wieder Licht am Horizont sieht.
So ist das eben mit den Schreiberlingen.
Die Frage ist immer wer uns was und warum verkaufen möchte.
Meister
Meister |
Was macht ein Fußballtrainer wenn sein Team schlecht spielt? Er redet ihm Mut zu.
Mehr oder weniger passiert hier von den Optimisten auch nicht.
Die Zeiten sind nicht so rosig wie das einige schon wieder sehen wollen. Wenn wirklich für einige Licht am Ende des Tunnels ist dann ist es lediglich die Notbeleuchtung.
Adeodatus
| Zitat: |
co2schleuder hat am 28. Juli 2009 um 12:26 Uhr folgendes geschrieben:
| Zitat: |
| Die Frage ist immer wer uns was und warum verkaufen möchte. |
Und wer was hören und glauben möchte
|
Das gilt leider für beide Seiten, während die einen das Ende des Kapitalismus in den nächsten Monaten voraussagen sagen andere einen Aufschwung voraus, und boomende Branchen wie den Einzelhandel. Wenn das stimmen würde das die deutschen Einkaufen wie nie zuvor, dann hätte der Handel es nicht nötig im jetzt gestarteten Sommerschlussverkauf mit Preissenkungen von 70 - 80 Prozent zu werben.
Heiner Flassbeck schrieb in der Taz zum Thema "Aufschwung"
| Zitat: |
Die Krise ist nicht vorbei
HISTORISCHE KRISE Ob Finanzmärkte oder Firmenbosse: In der Wirtschaft wird an den nahenden Aufschwung geglaubt. Aber wo soll er herkommen?
Daher scheinen die Spitzenpolitiker in Deutschland in Bezug auf die große Krise und die tiefe Rezession etwas misszuverstehen. Sowohl der Kanzlerkandidat als auch die Bundeskanzlerin reden nämlich regelmäßig von einer "Brücke", die der Staat bauen müsse, um die Talsohle schnell zu überwinden. Eine Brücke braucht aber, wer ein Tal überspannen will. Wer ganz unten ist, dem hilft keine Brücke, sondern nur eine lang anhaltende Unterstützung beim mühsamen Aufstieg. Optimisten irren sich
Quelle: HEINER FLASSBECK
|
co2schleuder
Vielleicht liegt man in der Mitte beider Extreme am Besten, ansonsten reicht es oft auch aus, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht und nicht den ganzen Tag vor der Glotze oder dem Internet auf der Suche nach Antworten sitzt.
Adeodatus
Genauso kann man das auch ausdrücken!
Markenhai
co2schleuder ... so seh ich das auch. Das Richtige liegt irgendwo in der Mitte.
Jede extreme Anschaungsweise ist hier fehl am Platze. Unsere Jehovas sollten hier aufhören ständig den kapital. Weltuntergang vorraus zu sagen ... der kommt so wie so nicht, auch wenn sie es wollen! Sie machen sich doch damit nur lächerlich!
Ja ... und dann noch die Forums Hilfs-Journalisten ... die sich einbilden, daß sie die Welt ändern könnten, wenn sie hier seitenweise irgend welche Beiträge von linken HP's rein kopieren. Das ist bloß verdeckte Wahlwerbung und sonst gar nichts ...
Nach jeder Krise kommt wieder ein Aufschwung und so ist es auch diesmal.
Bernhard P.
| Zitat: |
Markenhai hat am 28. Juli 2009 um 13:42 Uhr folgendes geschrieben:
Nach jeder Krise kommt wieder ein Aufschwung und so ist es auch diesmal. |
...sofern es gelingt das sie irgendwann mal richtig zu Ende ist!
aeffchen
und wenn es denn so kommen sollte @fb, ist nicht gesagt was genau dann folgen wird.
nach der mentalität der menschen, ..., naja
Bernhard P.
Noch nicht einmal auf die Krise scheint derzeit richtig Verlass. Das Ansteigen der Arbeitslosenzahlen in Deutschland, ab Herbst 2009 prognostiziert, hat nun bereits, laut Angaben der Arge, im Monat Juli eingesetzt:
| Zitat: |
| Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli um 52.000 auf 3.462.000 gestiegen. Das waren 252.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote nahm nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) um 0,1 Punkte auf 8,2 Prozent zu. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 7,7 Prozent gelegen. |
weiterlesen:
http://www.n24.de/news/newsitem_5284032.html
Quelle:
n24
co2schleuder
| Zitat: |
| Saisonbereinigt ist die Arbeitslosenzahl in Deutschland im Juli sogar um 6.000 auf 3,480 Millionen gesunken. |
Selbe Quelle.
mal etwas Aufklärung zum Thema Saisonale Änderungen der Arbeitslosenquote.
Bernhard P.
Klar, wenn Stellen wegfallen ist der prozentuale Anteil derer höher die einen Job haben. Schon mal daran gedacht?
co2schleuder
Wer lesen kann ist klar im Vorteil
Adeodatus
Die Zahlen der BA stellen eher eine grobe Schätzung dar, die tatsächlichen Zahlen dürften ca. um 1 Mio höher liegen. Grund ist die ständige Anpassung der Berechnungsgrundlagen. Denn somit kann man ein paar Arbeitslose unter den Tisch fallen lassen.
Nicht in der Statistik erfasst sind
Personen die älter als 58 Jahre sind und Alg II beziehen,
Alg I Bezieher die älter als 58 Jahre sind (nach § 428 SGB II)
Alg II Bezieher die sich in einer Arbeitsgelegenheit befinden (1 Euro Jobs)
Arbeitslose die sich in einer beruflichen Weiterbildung befinden
Arbeitslose die sich zum Zeitpunkt der statistischen Erfassung in einer Trainigsmaßnahme befinden.
Arbeitslose die sich in der Betreuung von privaten Arbeitsvermittlern befinden.
Arbeitslose die sich in einer ABM oder SAM befinden
Arbeitslose die Krank sind.
Bernhard P.
Es ist tatsächlich so wie spidy das hier aufzählt. Die tatsächliche Zahl der Arbeitslosen in Deutschland dürfte so um wenigstens 5 Mio. liegen.
co2schleuder
Mag sein, ändert an deiner Fehleinschätzung der Entwicklung nichts. Das die Zahlen höher liegen sollte mittlerweile bekannt sein.
Bernhard P.
| Zitat: |
co2schleuder hat am 30. Juli 2009 um 14:42 Uhr folgendes geschrieben:
Mag sein, ändert an deiner Fehleinschätzung der Entwicklung nichts. Das die Zahlen höher liegen sollte mittlerweile bekannt sein. |
Diese Fehleinschätzung, wie du sie nennst, hat die ARD heute so bekannt gegeben.