[diepresse.com] Massenproteste: Durch Europa rollt eine Welle der Wut
Immer mehr Menschen spüren die Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Ihr Unmut richtet sich auch gegen die Regierungen, denen sie eine Teilschuld geben – und oft nicht zutrauen, Lösungen zu finden.
Bernhard P.
Sehr guter Link, gastli.
Ich denke mal man hat mehr oder weniger in ganz Europa zugesehen wie die Politik schaltet und waltet. Es ist sowieso ein Irrtum anzunehmen das Politiker die Geschicke eines Staates leiten. Denn schon Marx stellte fest das im Kapitalismus die Wirtschaft das Primat gegenüber der Politik hat.
Milliarden wurden in allen Ländern der Wet von den Reichen durch waghalsige Spekulationen in den Sand gesetzt. Was des Volkes Hände erarbeiteten leichtfertig verspielt. Und nun ist die Weltwirtschaftskrise da. Soll das Volk die Zeche zahlen?
Deshalb ist die angestaute Wut der Menschen in den Ländern nur allzu verständlich.
Ob man aus dieser Krise je wieder heraus kommt kann wohl noch nicht sagen. Aber fakt ist das sie noch lange nicht ausgestanden ist.
orca
Zitat:
Fuchs Bernie hat am 31. Januar 2009 um 05:03 Uhr folgendes geschrieben:
Milliarden wurden in allen Ländern der Wet von den Reichen durch waghalsige Spekulationen in den Sand gesetzt.
Naja, genauer gesagt ist das eh nur Spielgeld, für welches gar keine gegenständlichen Werte existieren. Was real abläuft, ist die verstärkte Umverteilung gegenständlicher Werte von arm nach reich. Weshalb die Armen immer mehr vom Konsum ausgeschlossen werden, was die ohnehin völlig übermäßige Produktion zusammenbrechen läßt.
Der gemeine Bundesbürger wird sich noch wundern, wenn sein erspartes Geld um die 90% Wert verliert, um die es mindestens überbewertet ist. Dann hat er nichts mehr, von dem er dachte, er hätte es - und seine Herren haben immer noch die Produktionsmitteln, an denen sie ihn weiter ausbeuten, dann unter noch größerem Druck.
gastli
[duckhome.de] Ordnung verpflichtet: Beobachtung von Aufständigen und Gesetzesänderungen
In der Europäischen Union brodelt es in allen Gassen. Island, Lettland, Litauen, Bulgarien, Griechenland, Rumänien kochen vor Wut und jetzt auch noch Russland als Nicht-EU Land. Das ist auch in Brüssel wahrgenommen worden und sorgt dort für eine erhöhte Alarmbereitschaft. Schon jetzt sammeln sie Informationen ähnlicher Ausbrüche aus anderen europäischen Mitgliedsstaaten.
Adeodatus
Zitat:
felixed hat am 31. Januar 2009 um 16:02 Uhr folgendes geschrieben:
Zitat:
Fuchs Bernie hat am 31. Januar 2009 um 05:03 Uhr folgendes geschrieben:
Milliarden wurden in allen Ländern der Wet von den Reichen durch waghalsige Spekulationen in den Sand gesetzt.
Naja, genauer gesagt ist das eh nur Spielgeld, für welches gar keine gegenständlichen Werte existieren. Was real abläuft, ist die verstärkte Umverteilung gegenständlicher Werte von arm nach reich. Weshalb die Armen immer mehr vom Konsum ausgeschlossen werden, was die ohnehin völlig übermäßige Produktion zusammenbrechen läßt.
Der gemeine Bundesbürger wird sich noch wundern, wenn sein erspartes Geld um die 90% Wert verliert, um die es mindestens überbewertet ist. Dann hat er nichts mehr, von dem er dachte, er hätte es - und seine Herren haben immer noch die Produktionsmitteln, an denen sie ihn weiter ausbeuten, dann unter noch größerem Druck.
Daran sind nicht nur die Reichen und Superreichen schuld jeder kleine Knilch der ein paar Kröten übrig hatte hat versucht über Zinsen seinen Schnitt zu machen. Ich kenne genügend Leute in meiner Verwandschaft die Geldbeträge um die 10 000 € bisher vergeigt haben und heute sagen hätte ich nur auf Dich gehört.
Falls Du es noch nicht mitbekommen hast außer denen die wirklich kein Geld haben, sind so ziemlich alle Sparer kleine Spekulanten und sind Mitschuld an dem was wir heute vorfinden, also denke mal nach was Marx über die Menschen gesagt hat.
orca
Zitat:
spidy hat am 31. Januar 2009 um 17:26 Uhr folgendes geschrieben:
Falls Du es noch nicht mitbekommen hast außer denen die wirklich kein Geld haben, sind so ziemlich alle Sparer kleine Spekulanten und sind Mitschuld an dem was wir heute vorfinden, also denke mal nach was Marx über die Menschen gesagt hat.
Daß das gesellschaftliche Sein das gesellschaftlöiche Bewußtsein bestimmt?
Niemand kann im Kapitalismus so leben, als lebte er im Sozialismus. Damit schadet er nur sich selbst.
Adeodatus
Niemand kann im Sozialismus so leben, als lebte er im Kapitalismus. Damit schadet er nur sich selbst. Das ist der Umkehrschluss! Oder nicht?
Der Sozialismus ist doch daran gescheitert das er die Bedürfnisse der Menschen nicht befriedigen konnte, das führte doch dazu dass neben einer maroden Wirtschaft eine florierende Schattenwirtschaft existieren konnte. Beispiel gefällig! Im Herbst 1988 benötigte ich für meinen Wartburg 353, einen Satz Winterreifen. Der Reifenhändler meinte: " Ist nichts da! Können wir aber bestellen, fragen sie Ende nächsten Jahres noch mal nach". Als ich gehen wollte kam der Hinweis, "Was sind ihnen die Schlappen eigentlich wert?, Es gibt Leute die Zahlen Westgeld!!"". Ich habe ihm dann 300 DM für die Dinger bezahlt, damit mein Winterurlaub nicht zur Rutschpartie wurde. Aber hätte ich bis zum nächsten Jahr gewartet hätte ich mir die Dinger ohne Erpressung kaufen können. Was ich Dir mit meiner doch recht ruhigen Art sagen will, im Sozialismus war nicht alles schlecht, aber nichts so rosarot wie Du es malst.
Ein weiteres Beispiel zum Sozialismus? Kann ich Dir gerne aus meinen reichen Erlebnissen aus dieser Zeit liefern. Achso um es nicht zu vergessen, der oben erwähnte tolle Schlitten hatte satte 27 000, DDR Märker gekostet inklusive aller Extras wie Räder, 4 Speichenlenkrad, Aschenbecher, Schalensitzen vorn, Rollgurten vorn etc. die Liste der Extras war länger als die bei Mercedes nur das sich deren Liste nicht wie das Inhaltsverzeichnis eines Metallbaukastens gelesen hat.
Auf jeden Fall war der Sozialismus hier schon mal ein klein wenig von der Siegerspur abgekommen. Oder siehst Du das anders.
R300
Mcbernie behauptete:
"Das sie den Weltmarkt beherrschen können dafür war der VEB Carl Zeiss Jena das beste Beispiel. Sogar die NASA hat dort Weltraumtechnik bestellt."
Schön wärs gewesen, Wahrscheinlich, wie öfters schon, hast Du da etwas verwechselt.
Die MKF6 war in sowjetischen Raumsonden unterwegs.
@pfiffikus: Als ich studiert habe, hiess es noch nicht BWL, da nannte man es Ökonomie.
Und gelehrt wurde damals, dass wenn man etwas unter dem Herstellungswert verhökert, geht man pleite. Ja, wenn Du Schwindelkurs erwähnst, dann lag der ja auch zeitweise bei 1:20. Schöne Erkenntnis für die DDR-Währung und ihre Wirtschaftskraft.
@mcbernie: So wie Du argumentierst, lebt Deine DDR ja noch. Fühle Dich wohl darin.
R300
Zitat:
felixed hat am 31. Januar 2009 um 18:44 Uhr folgendes geschrieben:
Niemand kann im Kapitalismus so leben, als lebte er im Sozialismus.
Da sagst Du ausnahmsweise ja mal etwas Wahres.
Es ist so: Arbeiten muss man jetzt schon. Einen Parteisekretär (der SED) in einem Betrieb ( heute: Unternehmen) , der Phrasen drischt, braucht wirklich keiner.
Aber das war in der DDR schon so, aber es musste ja sein. Die wirklichen Leistungsträger (ich kannte nur ganz wenige davon, die in der SED waren) schleppten solche Leute mit durch. In der Tageszeitung "Das Volk" (Bezirk Erfurt) stand immer bei mässig herausragenden Erfolgen: "Allen voran die Genossen der SED..."
Hahaha, was haben wir gelacht.
Ach so, weil Du Dich ständig genötigt fühlst, mich persönlich anzugreifen:
Ich arbeite seit 40 Jahren kontienuirilich in meinem Beruf. Sollte man mich entlassen, dann erfährst Du es als Erster.
gastli
[Telepolis] Französische Wirtschaftsministerin: Weltwirtschaftskrise provoziert soziale Unruhen
Die Weltwirtschaftskrise könnte soziale Unruhen auslösen. Diese Befürchtung sprach heute die französische Wirtschaftsministerin Christine Lagarde auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos aus: "Die aktuelle Lage birgt zwei große Risiken: soziale Unruhen und den Protektionismus"
gastli
[lifegen] Soziale Unruhen in Deutschland: Das Gesamtsystem Bundesrepublik ist in Gefahr (INTERVIEW)
Die Finanzkrise trifft die deutsche Wirtschaft mit voller Wucht, Politiker reden von globaler Rezession und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit als Folge einer einsetzenden Kreditklemme. Für die Bestsellerautoren Marita Vollborn und Vlad Georgescu steht indes fest: Die Krise war hierzulande seit langer Zeit vorhersehbar, wichtige Aufsichtsratsposten der Finanzbranche seit jeher mit politischen Mandatsträgern besetzt. Fazit des Autoren-Duos: Die Zeichen stehen in Deutschland auf Sturm, soziale Unruhen und Revolten könnten das Straßenbild bestimmen.
Gegenrede:
Ich glaube nicht daran das es zu sozialen Unruhen und Revolten kommen wird.
Ein Volk auf dem Niveau der Deutschen, ist rückgratlos, feige und kaputt.
Es lässt sich willenlos ausgeplündern, ausgerauben, belügen und betrügen. Schaut euch doch mal um, wie die BILD lesenden und Anne Wil sehenden immer dasselbe dämliche, strunzenblöde Grinsen der Untertanen auf dem Gesicht tragen. Schaut euch doch an was Merkel, Schäuble und Co hier anrichten und ihr werdet erkennen müssen, das dieses Volk zu dumm für die Demokratie ist. Sie haben mit diesem strunzenblöden Grinsen der Untertanen auf dem Gesicht ihren Anstand und ihre Moral geopfert.
Das empfehle ich:
und diese Untertanen bekommen das:
R300
Zitat:
felixed hat am 01. Februar 2009 um 10:33 Uhr folgendes geschrieben:
Zitat:
R300 hat am 01. Februar 2009 um 01:23 Uhr folgendes geschrieben:
Ach so, weil Du Dich ständig genötigt fühlst, mich persönlich anzugreifen:
Ich arbeite seit 40 Jahren kontienuirilich in meinem Beruf. Sollte man mich entlassen, dann erfährst Du es als Erster.
Oh, der Beweis anhand des Einzelfalles, also Trick 8 aus der Demagogentrickkiste. Den hatten wir lange nicht:
Daß für Deinesgleichen keinen Unterschied macht, für wen Du arbeitest, für das Volk oder für einen oder eine Handvoll ***********, solange Du mit dem Arsch an die Wand kommst, wundert hier sicher niemanden. Ist ja auch beim gemeinen Bundesbürger keine keine seltene Erscheinung.
Du hast es erkannt, Gratulation. Ich habe etwas erlernt (Facharbeiter) und studiert (Diplom-Ingenieur), was heute noch gebraucht wird.
Ich bin all denen dankbar, die mir auf meinem Bildungsweg zur Seite standen.
Tschekisten , die ich meistens erkannt habe, waren dabei eher kontraproduktiv tätig.
Heute sind sie Zuhause und motzen in verschiedenen Foren.
R300
Ach so, ich hatte da noch etwas vergessen, zu sagen oder zu schreiben.
Herzlichen Dank! Du traust mir sage und schreibe mindestens acht verschiedenene Demagogentricks zu. Ich bin dankbar für das Lob.
Ich kann es aber leider nicht erwidern: Du kennst ja offenbar nur einen, der da lautet:
"Die Partei, die Partei hat immer recht!"
Leider war das nicht immer der Fall, aber 1989 traf das zu: Als sie sprachlos war, konnte sie keine (falsche) Entscheidung treffen. Da hatte sie mal recht. Aus Versehen.
R300
Âuch ich laufe Gefahr gesperrt zu werden wenn ich frage, was Du getrunken hast, als Du Deine Antwort formuliert hast?
Mein damaliger Betrieb hat mich zu meinem Hochschulstudium nicht deligiert, wie es Speichelleckern vergönnt war. Alle Kosten, auch wenn die Studiengebühren verhältnismässig gering waren, habe ich selbst entrichtet. Man hat meinen Werdegang mehr als argwöhnisch mitverfolgt und als gesundheits- und altersbedingt ein Stelleninhaber die Segel streichen musste, da war ich auf einmal gut. Weil ich aber nicht in der "Partei" war, hat mir das auch keinen finanziellen Vorteil gebracht. Für gleiches Geld hatte ich plötzlich die gesamte Verantwortung. Das hat sich ab 1990 grundlegend geändert. Gutes Geld für gute Arbeit. Kein Parteisekretär, der Wasser predigt und Wodka säuft.
Übrigens Sekretär. Hat das etwa mit Sekret zu tun?
Heute heisst soetwas Assistenz und ist meistens wohltuent weiblich besetzt. Das ist deutlich angenehmer. Kein schlechter Achselgeruch, kein Popeln und Rülpsen.
Noch etwas: Ich bin seit 1974 glücklich (!) verheiratet.
Kommunistische oder von mir aus sozialistische Verantwortungsträger hatten, genau wie kapitalistische "Show"-Grössen, nacheinander sehr viele Ehepartner.
Welche Gesellschaftsordung bringt denn nun bessere Menschen hervor, felixed?
Ausgenommen von Dir: Du bist ja einer.
Bernhard P.
Um der sich im vollem Gange befindlichen Weltwirtschaftskrise zu begegnen hat der Bundestag jetzt das Konjunkturpaket II verabschiedet. Dieses Konjunkturpaket wird jedoch von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung abgelehnt.
Zitat:
14.02.09 - Der Bundestag hat am Freitag mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD das so genannte "Konjunkturpaket II" verabschiedet. Was als "größtes Konjunkturprogramm der Nachkriegsgeschichte" bezeichnet wird, ist jedoch nur ein kleines "soziales Beiwerk" zu den Hunderten von Milliarden Euro für Banken und Monopole. Alleine die Hypo Real Estate Bank hat mit bisher 102 Milliarden Euro doppelt so viel erhalten, wie das ganze Konjunkturpaket II beinhaltet.
Noch bevor es Gesetz ist, lehnt die Mehrheit der Bevölkerung nach Meinungsumfragen vom 11. Februar das "Konjunkturpaket" als unsozial ab. Treffend stellt Dr. Bernd Niederland, Bundesgeschäftsführer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität fest: "Während Schutzschirme für Banken und Unternehmen aufgespannt werden, muss die große Mehrheit der Bürger im Regen stehen und die Zeche bezahlen."
Fuchs Bernie hat am 15. Februar 2009 um 08:40 Uhr folgendes geschrieben:
Dieses Konjunkturpaket wird jedoch von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung abgelehnt.
Auf "Ablehnung" ist geschissen. Widerstand brauchen wir, damit die Verursacher der Krise die Folgen der Krise nicht auf uns abwälzen können. Und der Widerstand wird kommen, weshalb ein Teil des "Konjunkturprogramms" in die Aufrüstung der Polizei und Geheimdienste fließt: http://www.jungewelt.de/2009/02-14/025.php?sstr=Sch%E4uble
Bernhard P.
Zitat:
Kurzarbeit bereitet Entlassungen vor
Oberhausen (Korrespondenz), 14.02.09: Wie in Tausenden anderen Firmen auch wurden erst die Leiharbeiter und Befristeten entlassen, jetzt haben wir Kurzarbeit. Während Bundesregierung, Geschäftsleitung und leider auch die IG-Metall-Führung uns einreden wollen, dass damit Entlassungen verhindert werden, stellt sich das anders dar. Es ist eine "Beruhigungspille", die unsere Wachsamkeit einschläfern soll. Viele Kollegen sind erst nach dem Jahr 2000 eingestellt worden und haben keinerlei Erfahrung mit Kurzarbeit.
Es bleibt festzustellen, die Monopole versuchen selbst noch die unvermeidliche Krise abzufedern. So geschieht der Arbeitsplatzabbau in zwei Etappen. Zuerst werden die Leute in Kurzarbeit geschickt um das Stundenvolumen zu drücken und im Endeffekt werden knallhart Massenentlassungen ausgesprochen die dann neue Probleme hervorbringen.
osslowsky
das ist ja knallharter aktionsjournalismus. alle achtung!
orca
Zitat:
Fuchs Bernie hat am 16. Februar 2009 um 07:45 Uhr folgendes geschrieben:
... im Endeffekt werden knallhart Massenentlassungen ausgesprochen die dann neue Probleme hervorbringen.
Tja, und die staatlich geförderten und beschützten Nazis prügeln sich schonmal für die faschistische Terrorherrschaft warm:
18.02.09 - 47.000 Arbeitsplätze will GM weltweit vernichten, das sind 19 Prozent der Belegschaft, darunter 26.000 im Ausland. Die Konzernführung hat sich bisher noch nicht getraut, konkrete Pläne für Werksschließungen in Europa bekannt zu geben aus Angst, dass das Massenkämpfe provozieren könnte. Bereits vorher wurde aber über Indiskretion bekannt, dass Antwerpen und Bochum geschlossen und Eisenach und Saab verkauft werden sollen. Von der Betriebsratsspitze kommt dagegen nur: erstmal abwarten, was wird, und stillhalten. Aber die Werke in Antwerpen und Bochum existieren doch nur noch, weil nicht stillgehalten, sondern gegen die Stilllegungspläne gestreikt wurde!