Pfiffikus
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orca hat am 05. Juni 2016 um 11:50 Uhr folgendes geschrieben:
Ach ja? Aufgrund ständigen technologischen Fortschritts steigt die Arbeitsproduktivität immer weiter an. |
Aber das nützt doch nichts, um dem Kommunismus näher zu kommen. Insbesondere bei hochqualifizierten Jobs
wirkt sich die Verkürzung der Wochenarbeitszeit exponential auf die Lebensarbeitszeit aus.
Eine Verkürzung von 42 auf 40 oder 35 Wochenstunden ist sicher zu verkraften. Eine Verkürzung auf 20 oder 15 Stunden ist kaum realisierbar!
(Bei wenig qualifizierten Anlern-Jobs ist das nicht so gravierend, doch die werden perspektivisch ohnehin von Silikon übernommen. Also Irrelevant)
- Innerhalb einer Stunde kann das menschliche Gehirn nur eine bestimmte Menge an Wissen aufnehmen, daran kann keine Gesellschaftsform etwas ändern.
- Zwangsläufig wird eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit die Lern- und Studienzeit verlängern.
- Logischerweise wird die effektive Lebensarbeitszeit nicht nur durch die Anzahl der Wochenarbeitsstunden, sondern auch durch die reduzierte Anzahl der Arbeitsjahre begrenzt.
Wenn die Zeit der Ausbildung dann irgendwann einmal die Lebensarbeitszeit übersteigt, beißt sich die Katze in den Schwanz. Wie viele (auch nur kurz arbeitenden) Professoren soll ein Student dann während seiner Ausbildung erleben und verschleißen?
Der Beitrag ist inszwischen fast 10 Jahre alt, ich zitiere das noch einmal:
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Pfiffikus hat am 04. Dezember 2006 um 21:39 Uhr folgendes geschrieben:
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Original von mausi
Ich halte es persönlich übrigens mit der Agenda 30/10 als Grundlage für Alle. 30 Stunden maximale Wochenarbeitszeit bei 10,- Euro Mindestlohn um die noch vorhandene Arbeit ein wenig gerechter zu verteilen, so lange nicht Konsenz darüber besteht, wie man mit den von Lohnarbeit freigestezten Menschen vernünftig umgeht. |
Haste mal diesen Gedanken bis zuende gedacht? Für einfache Tätigkeiten, die nur eine geringe Qualifikation benötigen, ginge das vieleicht auf.
Doch wie ist es mit solchen Jobs, die eine höhere Qualifikation erfordern? Nehmen wir mal den Architekten. Er muss zuerst studieren und kann dann während der folgenden 40 Arbeitsjahre mit 40 Wohenstunden, sagen wir mal 4000 Wohneinhiten planen. Nach deiner Agenda 30/10 könnte mit 30 Wochenstunden bis zur Rente nur noch 3000 Wohneinheiten planen. Die Kosten für die Ausbildung zum Architekten (egal ob staatlich oder privat finanziert) können nur noch auf 3000 Wohneinheiten aufgeteit werden.
Die Arbeitskrft eines Architekten verteuert sich also nicht nur durch denWegfall eines Viertels der Wochenarbeitszeit, sondern darüber hinaus noch durch die weniger effektive Ausnutzung von ereits erwrbener Qualifikation.
Ähm Moment mal...
Auch die Doktoren und Professoren an der Bauhochschule werden nur noch 30 Stunden arbeiten. Ob die Studiosos dem allgemeinen Trend der Wochenarbeitszeitverkürzung enthalten können? Wären die heute üblichen Regelstudienzeiten noch zu halten oder würde sich die produktive Lebensarbeitszeit des Architekten weiter verkürzen...
Eine solche Agenda (wie kommste eigentlich auf dieses Wort?) würde uns bei solchen niedrig qualifizierten Jobs, die und derzeit aus Asien streitig gemachtwerden, einen kleinen Schritt weniger nach hinten steigen lassen. Aber für die Arbeiten, bei denen der hauptsächliche Wrtschöpfungsprozess in Deutschland geschieht, sähe seehr seehr trübe aus. NEIN DANKE!
Also Mausi, wie isses, hattste das bedacht? |
Damals ging es nur um die Reduzierung der Arbeitszeit und einen Mindestlohn.
Pfiffikus,
der das Problem noch verschärft sieht, wenn die Menschen noch mehr konsumieren möchten, als mit einem Mindestlohn möglich wäre
orca
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Pfiffikus hat am 05. Juni 2016 um 12:20 Uhr folgendes geschrieben:
Wenn die Zeit der Ausbildung dann irgendwann einmal die Lebensarbeitszeit übersteigt, beißt sich die Katze in den Schwanz. |
Warum? Du hast die Begründung "vergessen".
Außerdem: Selbst wenn man die Studienzeit verdoppelt, kommt man auf etwas über 10 Jahre, vom Säugling bis zum Abschluß also etwa 30 Jahre.
Ich vermute aber, Du versuchst hier mit einem sachfernen Nebenschauplatz davon abzulenken, daß immer mehr Arbeitern immer öfter der Kragen platzt, worüber die Regimejournaille aber nicht berichtet und sich Mietmäuler in Internetforen auch nicht äußern dürfen.
Der massive Widerstand gegen das neue Arbeitsgesetz in Frankreich findet auch in Europa (und außerhalb) breites Echo. Weniger bei gewerkschaftsähnlichen Gruppierungen, die eher ähnliche Positionen wie die der undemokratischen und servilen CFDT-Führung vertreten, aber bei allen, die gegen Prekarisierung und „Flexibilität“ (sprich: Verfügbarkeitsterror) kämpfen, ob das Jobs Act in Italien heißt oder Zeitarbeit in Spanien und Portugal. (Oder auch: Agenda 2010 in der BRD). Die landesweite Demonstration am 14. Juni 2016 in Paris – zu der die sieben veranstaltenden Verbände und auch weitere Gruppierungen zu europaweiten Solidaritätsdelegationen und -bekundungen aufrufen (und LabourNet Germany würde sehr gerne Berichte von „Frankreichfahrern“ aus unserer Gegend veröffentlichen) – wird jetzt vor allem im Zusammenhang mit dem eben begonnenen Bahnstreik gesehen, den die schwächste der 4 Gewerkschaften, die bei der SNCF repräsentiert sind, eben die CFDT, boykottiert.
Darfst Du mit Suchmaschinen arbeiten? Dann versuche doch 'mal, in der B'R'D-Regimejournaille etwas über die Streiks in Frankreich zu finden.
Und laß "Dein" sachfernes herumgespamme.
Pfiffikus
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orca hat am 05. Juni 2016 um 12:55 Uhr folgendes geschrieben:
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Pfiffikus hat am 05. Juni 2016 um 12:20 Uhr folgendes geschrieben:
Wenn die Zeit der Ausbildung dann irgendwann einmal die Lebensarbeitszeit übersteigt, beißt sich die Katze in den Schwanz. |
Warum? Du hast die Begründung "vergessen". |
Nö. Hättest sie nur lesen müssen.
Wenn für die Ausbildung einer qualifizierten Arbeitskraft mehr Ressourcen nötig sind, als diese Arbeitskraft später (wenn sie Lust hat) selber später mal leistet, geht die Rechnung nicht mehr auf.
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orca hat am 05. Juni 2016 um 12:55 Uhr folgendes geschrieben:
Außerdem: Selbst wenn man die Studienzeit verdoppelt, kommt man auf etwas über 10 Jahre, vom Säugling bis zum Abschluß also etwa 30 Jahre. |
Denk noch einmal nach!
Wenn es so kommen sollte, dass Mama und Papa nur 20 Wochenarbeitsstunden leisten müssen, so erscheint es mir schwer vorstellbar, dass für die Schüler so wie heutzutage noch mehr als 30 Wochenstunden in ihrer Stundentafel zumutbar erscheinen.
Konsequenterweise wird ein Abitur in 12 oder 13 Jahren, wie es heute möglich ist, nicht mehr realisierbar. Abschluss bis zum 30. Lebensjahr? Träum weiter!
Achja. In den Schulen würden weit mehr Lehrer gebraucht, denn auch deren Wochenarbeitszeit wäre ja verkürzt.
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orca hat am 05. Juni 2016 um 12:55 Uhr folgendes geschrieben:
Ich vermute aber, Du versuchst hier mit einem sachfernen Nebenschauplatz davon abzulenken, |
Du selber warst es, der das Thema Grillen hier eingebracht hat.
Aber an die Spam-Quantität von Meta kommste nicht ran. Versuche es gar nicht weiter!
Es war Holgersheim, der die bestehende Ordnung über den Haufen werfen wollte, ohne dass eine praktikable Alternative bereitsteht.
Pfiffikus,
der nur rechtzeitig drauf hingewiesen hat, dass eine solche Alternative noch nicht zur Verfügung steht
orca
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Pfiffikus hat am 05. Juni 2016 um 13:13 Uhr folgendes geschrieben:
dass eine solche Alternative noch nicht zur Verfügung steht |
Die Wiederholung einer Lüge Ewigvorvorgestriger, die aus dem 19. Jahrhundert stammt und längst in der Praxis widerlegt wurde, macht sie nicht glaubwürdiger. Sofern man Deinesgleichen Gesabbel auch nur entfernt mit dem Begriff Würde in Zusammenhang bringen möchte.
Pfiffikus
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orca hat am 05. Juni 2016 um 13:33 Uhr folgendes geschrieben:
Die Wiederholung einer Lüge Ewigvorvorgestriger, die aus dem 19. Jahrhundert stammt und längst in der Praxis widerlegt wurde, macht sie nicht glaubwürdiger. |
Eine derartige "Widerlegung" durfte ich selber miterleben.
Wenn aber jemand wie Du auf dem Standpunkt steht, dass Honecker ein ganz normaler Dachdecker war, der denselben Platz in der Gesellschaft hatte, dieselbe Stellung zu den Produktionsmitteln, usw. wie normale Dachdecker eben, ja dann kannst Du auch nicht erkennen, warum diese "Widerlegung" in die Hose gehen musste.
Pfiffikus,
dem die Zeit an dieser Stelle zu schade ist, Dir das noch einmal zu erklären
orca
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Pfiffikus hat am 07. Juni 2016 um 10:04 Uhr folgendes geschrieben:
Wenn aber jemand wie Du auf dem Standpunkt steht, dass Honecker ein ganz normaler Dachdecker war |
Oh, was haben wir denn da mal wieder? Einen Klassiker aus dem Standardrepertoire des Demagogen, Trick 11:
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| 11) Der Strohmann. Man karikiert zunächst Personen um sie und ihre Ideen leichter angreifen zu können. ("Evolutionsbiologen behaupten ganz einfach, dass der Mensch nur durch Zufall entstanden ist." Diese dümmliche Behauptung haben namhafte Biologen so nie gemacht. Außerdem ist sie aus dem Zusammenhang gerissen. Oder: "Umweltschützer interessieren sich nur für den Schutz von Brachvögeln und Kröten, nicht aber für den Schutz von Menschen.") |
http://bamberg.gwup.org/links/irrtum.html
orca
der nicht auf dümmliche Demagogie unterqualifizierter Au
ftragsschreiberlinge hereinfällt und sie Anderen sichtbar macht.
Pfiffikus
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orca hat am 07. Juni 2016 um 10:49 Uhr folgendes geschrieben:
Oh, was haben wir denn da mal wieder? Einen Klassiker aus dem Standardrepertoire des Demagogen, Trick 11:
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| 11) Der Strohmann. ... |
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So einfach ist das nicht. Mit diesem Trick würde ich mich ja vor einer sachlichen Argumentation drücken wollen. Mache ich aber nicht.
Wenn ich an dieser Stelle darauf verzichte, Dir ein weiteres Mal zu erläutern, warum und wieso sich im Sozialismus eine Klasse der Funktionäre etablieren muss, ist das keineswegs mit dem Strohmann-Trick gleichzusetzen. Sollte es Dich doch interessieren - einfach hier im Forum nachsehen!
Andererseits - hier im Forum ist ein anderer dafür bekannt, der andere Forenmitglieder mit Kosenamen und lieblichen Attributen in Verbindung bringt.
Hier im Forum gibt es andere, die Andersdenkende erstmal als Faschisten diffamieren, bevor auf Sachargumente eingegangen wird, wenn überhaupt.
Also Trick 11 und 12 - mein Stil ist das eigentlich nicht.
Nee, so einfach mache ich es Dir nicht, solange Du nicht auf die inzwischen vorliegenden Erfahrungen eingehst und Lösungsmöglichkeiten für diese beiden Probleme präsentierst.
- Die Bedürfnisse der Menschen sind nicht endlich - sie lassen sich nicht vollständig befriedigen.
- Die Ressource Zeit wird zu knapp sein, um die gesellschaftlich nötige Arbeitszeit gerecht und einvernehmlich (ohne Geld als Regularium) unter den Mitgliedern einer Gesellschaft aufzuteilen. Und die lässt sich auch nicht vermehren.
Pfiffikus,
der sich wirklich für solche Verteilungsmechanismen interessiert
orca
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Pfiffikus hat am 07. Juni 2016 um 18:00 Uhr folgendes geschrieben:
der andere Forenmitglieder mit Kosenamen und lieblichen Attributen in Verbindung bringt |
Nun, wenn etwas aussieht wie ein Schwein, grunzt wie ein Schwein, sich bewegt wie ein Schwein und seine Absonderungen nach Schweinekot aussehen und riechen, ist durchaus gerechtfertig, es Schwein zu nennen.
Wobei ich Dich selbstverständlich nicht mit einem Schwein vergleichen und als solches bezeichnen möchte, sondern mit den passenden Attributen und Bezeichnungen belege, welche Inhalt und Zielstellung Deiner hiesigen Beiträge entsprechen.
Pfiffikus
Manno, Du solltest doch lieber etwas zu den beiden genannten Fragen äußern, damit man entscheiden kann, ob eine Beseitigung der derzeitigen Gesellschaftsordnung, wie von holgersheim verlangt, erfolgsversprechend ist oder im Chaos enden muss.
Pfiffikus,
der gespannt darauf ist
orca
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| Pfiffikus hat am 07. Juni 2016 um 19:35 Uhr folgendes geschrieben: erfolgsversprechend ist oder im Chaos enden muss. |
Nun, wer Jahrzehnte Frieden, soziale Sicherheit, hervorragende Bildung, Kultur- und Sportförderung usw. für Mißerfolge hält und wegen einer nicht sofortigen globalen Durchsetzung lieber in der ewigen Spirale aus Elend, Krisen und Kriegen verharren will, bis ihm ein perfektes System sichtbar präsentiert wird, ist keiner Diskussion wert.
Hinzu kommt, daß Du nichtmal weißt, daß das Universum naturgemäß ein chaotisches System ist und man sich den Gesetzmäßigkeiten und Strukturen dieses Chaos nur anpassen kann. Oder bewußt eine (naturgemäß unmögliche) perfekte Ordnung forderst, welche im Universum niemals existieren kann, um Veränderungen in jedem Fall ablehnen zu können.
orca
dem Deine kleinbürgerlichen Sophistereien mächtig auf den Sack gehen.
Herasun
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Pfiffikus hat am 07. Juni 2016 um 19:35 Uhr folgendes geschrieben:
Manno, Du solltest doch lieber etwas zu den beiden genannten Fragen äußern, damit man entscheiden kann, ob eine Beseitigung der derzeitigen Gesellschaftsordnung, wie von holgersheim verlangt, erfolgsversprechend ist oder im Chaos enden muss.
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Erfolgversprechend wäre am ehesten nicht Geplänkel über alte oder neue Gesellschaftsordnungen, sondern eher ein echter Gedankenaustausch, finde ich.
Eure Art der Kommunikation ist anstrengend und irgendwie wenig produktiv.
Und ja: Sie spiegelt durchaus unsere verrückte Welt wider!
Herasun
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orca hat am 07. Juni 2016 um 19:54 Uhr folgendes geschrieben:
orca
dem Deine kleinbürgerlichen Sophistereien mächtig auf den Sack gehen. |
@orca, gib doch deinem Herzen mal 'nen Stoß!
Sind wir nicht alle ein bissel kleinbürgerlich?
Jedenfalls finde ich es wunderbar, daß wir nicht alle gleich ticken.
Weißt du eigentlich, wie langweilig das Leben sonst wäre?
herasun,
die sich jetzt ganz schnell wieder ins kleinbürgerliche Leben zurückzieht und dennoch keine oberflächliche Schranze ist!
Pfiffikus
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orca hat am 07. Juni 2016 um 19:54 Uhr folgendes geschrieben:
orca
dem Deine kleinbürgerlichen Sophistereien mächtig auf den Sack gehen. |
Das tut mich jetzt aber furchtbar sorry.
Es war wirklich nicht meine Absicht, durch die Art meiner Diskussion einem Gesprächspartner auf den Sack zu gehen.
Pfiffikus,
der doch nur ganz vorsichtig nachgefragt hatte, ob die Leute angesichts der Hobbies noch Zeit zum Arbeiten finden werden
Meta
Wenn die Unternehmer nicht dafür sorgen das die Arbeitnehmer gut verdienen werden sie auch nicht gut verdienen. Wenn sie allerdings sehr gut verdienen wollen, so klappt das nur wenn auch die Arbeitnehmer sehr gut verdienen.
Wo Arbeit sich nicht lohnt verarmen die Menschen. Was dabei beachtet werden muss ist das die Kaufkraft ständig steigt, steigende Löhne allein bringen keine steigende Kaufkraft. Die Kaufkraft sollte im Verhältnis zur Produktion aller steigen.
Mit steigender Produktivität müssen auch die Löhne in nicht produktivitätsrelevanten Bereichen steigen. Nicht überall lässt sich die Produktivitätserhöhung mit den Anforderungen an die Arbeitskraft verbinden. Postbote und Paketdienst werden nicht effektiver. Da helfen nur noch Zustellautomaten.
Die Schranken der Globalisierung sind unterschiedliche Produktivität und daraus bedingte Lohn/Preissysteme. Welche bei weiterer Globalisierung zum weltweiten Kollaps führen, wenn die nötigen Lohn/Preis und Produktivitätsanpassungen in den Globalisierungszonen nicht möglich sind ist ein bilateraler Handel und eigene Währungen angesagt.
Was politisch nicht umgesetzt, transformiert wird, ist wirtschaftlich nicht beherrschbar; siehe € und Griechenland - kulturelle Mentalitäts- und Leistungsunterschiede in der Arbeitswelt sind produktive Hindernisse, welche auch nicht durch vorübergehende Subventionen sich beseitigen lassen.
Subventionen dürfen nicht Trägheit belohnen sondern sollten ein Ausgleich für unterbezahlte erhöhte Leistungen sein. Solche Machenschaften führen jedoch immer zu Gerechtigkeitslücken, welche das Klima in der Gesellschaft verderben.
Globalisierung kann so gesehen zu einem zweischneidigen Schwert werden und zu Konflikten führen, welche eine Globalisierungspause dringend erforderlich machen, damit nicht unbeherrschbare Anpassungskonflikte entstehen.
Meister
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Meta hat am 22. November 2016 um 20:38 Uhr folgendes geschrieben:
Wenn die Unternehmer nicht dafür sorgen das die Arbeitnehmer gut verdienen werden sie auch nicht gut verdienen. Wenn sie allerdings sehr gut verdienen wollen, so klappt das nur wenn auch die Arbeitnehmer sehr gut verdienen.
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Obwohl Maschinen streiken, weil sie nicht geschmiert werden?
Näh, Unternehmer unternehmen die Industrie 4 Revolution.
Was sollen sie dann noch mit den Menschen anfangen?
Was bleibt, sind noch -Basteleien die von den Schlitzaugen ausgeführt werden.
Also die Unternehmer bekommen zwar etwas, aber verdienen es nicht.
Meister
Meta
Ich habe den Eindruck Sie haben die Sachdarstellung von mir nicht bis zu Ende gelesen und gedacht.
Teile und herrsche durch den Wechsel zwischen Globalisierung und Autarkie, wenn sich unwirtschaftliche Verhältnisse in der Wirtschaft einstellen.
Dazu bedient man sich der Politik.
Pfiffikus
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Meta hat am 22. November 2016 um 22:19 Uhr folgendes geschrieben:
Ich habe den Eindruck Sie haben die Sachdarstellung von mir nicht bis zu Ende gelesen und gedacht. |
Ja wer macht sich denn hier noch die Mühe, die zum Teil völlig themenfremden Tapeten, mit denen Du das Forum hier zu schmierst, noch bis zu Ende zu lesen?
Pfiffikus,
der da sagt: "Selber schuld!"
Meta
Aha, verstehe, deshalb der Bierseidel vor dem Gesicht.