Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen

Meta
Warum muss ein Teil der Bevölkerung Geld in die Krankenkassen zahlen und viele andere nicht? Das ist Diskriminierung! Gleiches Recht für alle.
Meta
Zitat:
IWF-Treffen in Washington
Deutschland wird zum Sorgenfall
11.10.2014, 10:04 Uhr | Aus Washington berichtet Stefan Kaiser, Spiegel Online

IWF-Treffen in Washington: Deutschland wird zum Sorgenfall. Diskussionsrunde des IWF: Wirtschaftsräume entwickeln sich auseinander (Quelle: Reuters)

Beim Treffen der Weltfinanzelite gerät Deutschland unverhofft in den Fokus: Die schlechten Wirtschaftsdaten schüren bei Politik und Bankern Angst vor einer Rezession. Die USA fürchten, Europa könnte ihnen den Aufschwung verderben.

Siehe:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...d-a-996607.html

https://www.youtube.com/watch?v=z5Kx7PkLnNs
gastli
Tausende NGO's in Hongkong!
Wer da genau hinguckt, erkennt den Einfluss der USA auf die Proteste in Hongkong.
Sara Flounders hat das getan und gibt Antworten auf die Frage "Warum Imperialisten die „Demokratie“-Bewegung unterstützen".
Übersetzt von Einar Schlereth und Susanne Schuster, veröffentlicht von TLAXCALA.
Danke.
gastli
Zitat:
Es reicht! 120.00 Belgier sagen nein zu Sozialabbau
In der belgischen Hauptstadt gingen am Donnerstag über hunderttausend Menschen gegen die neue Mitte-Rechts-Regierung und ihre radikale Sparpolitik auf die Straße. Dabei kam es zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei.

[Quelle: http://www.rtdeutsch.com/5692/internatio...zu-sozialabbau/]

Vom BRD Mainstream natürlich weitestgehend verschwiegen.
gastli
Wie die spanische Zeitung El Publico am Mittwoch berichtete, hat Spaniens Armee ein “seltsames und nie dagewesenes” Training zur Kontrolle von Massenunruhen durchgeführt. Den Soldaten sei mitgeteilt worden, dass man in diesen unruhigen Zeiten "zu allem bereit sein" müsse.
Die Übungen seien sehr hart gewesen, Gewaltanwendung sei trainiert worden und einige Soldaten hätten sich dabei verletzt. Die Soldaten schilderten, dass sie sehr besorgt seien, da man noch nie zuvor ähnliche Übungen in Spanien durchgeführt habe.
Das widerliche System, indem widerliche Menschen ihre widerlichen Motive ausleben können bereitet sich aus Systemerhalt vor.
gastli
Zitat:
Nachtwache in Paris: "Unsere Demokratie ist eine Illusion"
Jugendliche protestieren in Paris jede Nacht gegen ein umstrittenes Arbeitsgesetz. Die Spontanaktion greift immer mehr um sich

Es ist kalt in Paris, dazu ziehen Regenschauer über die Place de la République. Immer wieder drehen sie das Kartonschild, das die Studentin Roda an einem Besenstiel im Rucksack trägt. Zu lesen ist gerade: "Unsere Demokratie ist eine Illusion."

Harte Worte für eine junge Frau, die sich feine Katzen-Schnurrhaare auf die Wangen gemalt hat. Aber sie bleibt dabei: "Unsere Demokratie ist nicht mehr repräsentativ. Die Lobbys, die Wirtschaft, die Banken führen die Parteien an der Leine. Nun wendet der Wind Rodas Schild, auf dem nun in Anlehnung an die französische Nationaldevise zu lesen ist: "Freiheit provisorisch, Gleichheit lachhaft, Brüderlichkeit willkürlich."
[Quelle: http://mobil.derstandard.at/200003457243...t-eine-Illusion]

Warum wohl schweigt der deutsche Mainstream über die Proteste in Frankreich?
Aber sie machen sich schon Gedanken - die Feinde der Demokratie.
gastli
Zitat:
Der Treibstoff geht aus
Frankreichs Gewerkschaften führen einen verzweifelten Kampf gegen Hollandes »Reform« des Arbeitsmarktes. Generalstreik angekündigt.
Frankreich »im Krieg« – mal wieder. Diesmal sind es nicht die »Terroristen«, die nach Meinung des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Manuel Valls und seines schwächelnden Präsidenten François Hollande die Nation bedrohen, sondern die eigene Klientel. Die Millionen Linkswähler also, die 2012 den Rechtskonservativen Nicolas Sarkozy aus dem Amt jagten und sich vom Parti Socialiste (PS) eine gegen den Turbokapitalismus gerichtete Politik erwarteten. Nun, ein Jahr vor der nächsten Wahl, müssen sie feststellen, dass sie sich schwer geirrt haben. Hollande und Valls haben mit Hilfe des Verfassungsartikels 49.3 – ohne das Parlament zu bemühen – eine »Arbeitsmarktreform« nach dem Vorbild von Gerhard Schröders »Agenda 2010« beschlossen, die den Unternehmern alles gibt und den Arbeitern viel nimmt. Es wird gestreikt.
[Quelle: http://www.jungewelt.de/2016/05-26/001.php]

Die Gegenwehr der Menschen in Frankreich ist wenigstens handfester, als die der Deutschen, die sich von ein paar hingeworfenen Brotkrumen von ihrem Protest abbringen ließen.
Mit den bekannten Folgen.
Die staatlich verordnete Armut wurde von Rot/Grün in der BRD installiert.
Ich wünsche den Menschen in Frankreich, dass sie die Kraft haben, diesen Weg für ihr Land nicht zuzulassen.
gastli
Wahnsinn!!!
In den Tagesthemen hat man angefangen sich sorgen zu machen wegen den anhaltenden Streiks in Frankreich.

Ob von den Streiks wohl auch die Fußball-EM betroffen sein wird fragt man sich dort.
Dem Deutschen kann man alles nehmen - nur nicht sein Bällchen.

Und noch eine kleine Empfehlung:

orca
Zitat:
gastli hat am 27. Mai 2016 um 19:12 Uhr folgendes geschrieben:
Dem Deutschen kann man alles nehmen - nur nicht sein Bällchen.


Der meisten Deutschen ganzer Stolz - mangels balls, die sie nicht haben.

Im Unterschied zu den Franzosen.
gastli
Die Proteste in Frankreich.
Über die sich unser Mainstream am liebsten komplett ausschweigen würde.
Nur mal so zum Vergleich mit den hiesigen Verhältnissen, über die sich unsere Freunde und Helfer ständig so lauthals beschweren.
Adeodatus
Facebook Links sind nutzlos, da nicht jeder bereit ist bei dieser Datenkrage ein Nutzerkonto einzurichten.
gastli
Diese Links auf Facebook, sollte jeder für sich als Angebot verstehen.

[Ob Google, Facebook oder dieses Forum.
Wer wenig Daten preisgeben will darf niemals online gehen, niemals bargeldlos zahlen, niemals irgendein Gerät nutzen, welches einen Microchip enthält.....]

Es ist die Seite des Fotografen Rémy Soubanère.
Sehr schöne authentische Bilder.
Hier ein anderer Link zu Flickr.
holgersheim
Sehr beeindruckende Bilder des Widerstandes aus Frankreich aus den letzten Tagen. Unsere Klassenschwestern und -brüder kämpfen gegen ein Arbeitsmarktgesetz, das ihnen ihre erkämpften Rechte nimmt und den Unternehmern alles in den Arsch bläst. Der Kampf gegen die Regierung und die Polizei nimmt sehr weite Formen an. Es gibt Generalstreiks der Arbeiterinnen und Arbeiter und Massenproteste der Jugend, langsam wird's mit der Energieversorgung eng. Die Massen haben bereits angekündigt, die Fußball-EM zu stören, da die Regierung als Handlanger der Unternehmer nur die Sprache des Drucks und Kampfes versteht.
Diese Bilder aus Frankreich zeigen uns eine kämpfende Klasse und sie zeigen uns auch, dass es im Herzen von Europa möglich ist, solche Kämpfe zu führen. Nehmen wir uns auch in Deutschland öfter ein Beispiel an unseren Schwestern und Brüdern in Frankreich, Belgien und von überall. Wenn mal wieder die Erzieherinnen und Erzieher oder die Pflegerinnen und Pfleger für bessere Arbeitsbedingungen und eine gesellschaftliche Anerkennung ihrer Berufe streiken, dann lasst uns sie unterstützen, statt rum zu meckern, als wäre man persönlich der Mittelpunkt der Welt. Wenn die Gewerkschaften der Lokführer, Piloten, des öffentlichen Nahverkehrs und andere zum Streik aufrufen, lasst uns auch diese unterstützen, denn Streiks sind gerechtfertigt, auch wenn man selber einen komplizierteren Weg zur Arbeit hat! Es gibt tausend Beispiele dafür, wo wir in Deutschland untereinander Solidarität üben können, anstatt uns spalten zu lassen!
Wir stehen bei unseren kämpfenden Brüdern und Schwestern in Frankreich.
Vive la solidarité international!
Pfiffikus
Zitat:
holgersheim hat am 30. Mai 2016 um 13:13 Uhr folgendes geschrieben:
Wenn die Gewerkschaften der Lokführer, Piloten, des öffentlichen Nahverkehrs und andere zum Streik aufrufen, lasst uns auch diese unterstützen, denn Streiks sind gerechtfertigt,

Wenn hier dazu aufgerufen wird, genau die Unternehmen zu bestreiken, die sich als Lohndrücker am Markt behaupten, gebe ich Dir hundertprozentig Recht.

Werden allerdings die Unternehmen durch Streiks geschädigt, die ohnehin schon tariflich oder darüber hinaus vergüten, so begünstigt man dadurch letztendlich die Lohndrückerei und das verdient keineswegs noch Unterstützung!



Gestalten die Gewerkschaften den Streik so, dass er sich gegen die Bevölkerung und nicht gegen die Unternehmen richtet, so kann man von der Bevölkerung naturgemäß wenig Unterstützung erwarten.


Pfiffikus,
der sich an dieser Stelle womöglich wiederholt
holgersheim
Es geht mir doch nicht um ein paar cent mehr in der Lohntüte. Das ist Kinderkacke. Es geht um die Verhinderung von sogenannten Reformen, die den Arbeitern weiteren Schaden zufügen.
Deutsche "wir haben uns alle lieb" Streiks sind sinn- und nutzlos. Unternehmen scheren sich doch einen Dreck um Streiks wie sie hier stattfinden. Selbstverständlich muss ein Streik möglichst großen Teilen der Bevölkerung so richtig weh tun. Kein Benzin, kein Strom, kein Wasser.... Anders kommt doch überhaupt keine Bewegung in die Sache. Damit kann die Rücknahme Reformen in Deutschland erzwungen werden. Streik um mehr Lohn ist Kinderkacke, die ich hier ausschließe.
Pfiffikus
Zitat:
holgersheim hat am 31. Mai 2016 um 09:02 Uhr folgendes geschrieben:
Damit kann die Rücknahme Reformen in Deutschland erzwungen werden. Streik um mehr Lohn ist Kinderkacke, die ich hier ausschließe.

Sind die Gewerkschafter, für deren Unterstützung Du hier wirbst, jemals mit solchen Forderungen in Erscheinung getreten?

Bisher waren eine ganze Reihe von Streiks nicht darauf ausgerichtet, den Profit der Arbeitgeber zu schmälern, sondern vor allem die Tränendrüsen der geschädigten Bevölkerung zu stimulieren, während man gleichzeitig um deren Solidarität buhlt.



Pfiffikus,
der an die Gewerkschafter appelliert, die Streiks so zu organisieren, dass sie die Arbeitgeber und nicht die unbeteiligte Bevölkerung treffen
holgersheim
Zitat:
Pfiffikus hat am 31. Mai 2016 um 10:54 Uhr folgendes geschrieben:
Pfiffikus,
der an die Gewerkschafter appelliert, die Streiks so zu organisieren, dass sie die Arbeitgeber und nicht die unbeteiligte Bevölkerung treffen


Lächerlich. Es gibt keine unbeteiligte Bevölkerung. Alle gehören dazu. Die "Arbeitgeber", (die tatsächlich die Arbeitnehmenden Ausbeutenden sind), zu "treffen" (ja womit denn?) bedeutet doch nichts weiter als eine Hand voll Kapitalisten in ihrem Elfenbeiturm belustigen. Als erstes muss man die noch schlummernde Masse treffen. Sie muss es spüren. Bis an die Existenz. Dann erhebt sie sich hoffentlich in Richtung derer die man nicht mit Kinderkacke-Streik um ein paar Cent erschüttern kann.
Es herrscht der Krieg der Reichen gegen die Armen. Dieser Klassenkrieg kann nur durch richtigen Kampf entschieden werden.
Adeodatus
Zitat:
Als erstes muss man die noch schlummernde Masse treffen. Sie muss es spüren. Bis an die Existenz. Dann erhebt sie sich hoffentlich in Richtung derer die man nicht mit Kinderkacke-Streik um ein paar Cent erschüttern kann.


Wie sehr man die schlummernde Masse getroffen hat und sie dazu gebracht hat sich zu erheben haben die Streiks bei der Bahn und der Lufthansagezeigt. Die Akzeptanz für die Streikenden ist weiter gesunken. Das liegt m.E. auch daran das jede Gewerkschaft ihr eigenes Süppchen kocht und das Anliegen der Arbeitnehmer nicht der breiten Masse vermitteln kann oder will. Die Gewerkschaften sind durch ihre Nähe zur SPD auch während des Sozialabbaus zum zahnlosen Tiger mutiert.
Pfiffikus
Zitat:
holgersheim hat am 31. Mai 2016 um 13:42 Uhr folgendes geschrieben:
Die "Arbeitgeber", (die tatsächlich die Arbeitnehmenden Ausbeutenden sind), zu "treffen" (ja womit denn?)

Habe ich doch geschrieben. Indem man den Arbeitgebern an die Einnahmen geht, anstatt unbeteiligten Bevölkerungsteilen zur Last zu fallen.

Entschließt man sich im Öffentlichen Dienst zu einem Streik, zum Beispiel im Nahverkehr, so halte ich es für falsch, die Straßenbahnfahrer zum Streik aufzurufen. Es würde völlig reichen, wenn man die Fahrscheinverkäuferinnen, die Automatenwarter und die Kontrolleure zum Streik auffordern würde. Natürlich darf dieser Streik in Form einer Pressemitteilung publiziert werden, damit er den Arbeitgebern wirklich weh tut.
Einen solchen Streik habe ich aber noch nicht erlebt. Vielmehr geht man den unbeteiligten Fahrgästen auf den Nerv. Und der Arbeitgeber kommt bei diesen "Streiks" vor Lachen nicht in den Schlaf, weil er jeden Tag, den der Zuschussbetrieb bestreikt wird, weniger zuschießen muss!

Analog könnte man in den Kindertagesstätten vorgehen, indem gerade die Abteilungen bestreikt werden, die für Gebühreneinzug usw. verantwortlich sind.


Pfiffikus,
der kein Verständnis mehr dafür aufbringen kann, wenn einzelne Branchen gegen die unbeteiligte Bevölkerung streiken
orca
Zitat:
Pfiffikus hat am 31. Mai 2016 um 17:12 Uhr folgendes geschrieben:
Pfiffikus,
der kein Verständnis mehr dafür aufbringen kann, wenn einzelne Branchen gegen die unbeteiligte Bevölkerung streiken


Alle Branchen haben mit der ganzen Bevölkerung zu tun.

Jeder Streik betrifft auch andere Proletarier negativ. Wenn vollverblödete Proletarier sich dadurch angepißt fühlen, daß Streiks sie z.B. hindern, rechtzeitig willfährig ihrem Ausbeuter zur Verfügung zu stehen.

Das staatsnahe Gesindel in den Gewerkschaftsspitzen verrät selbstverständlich die Arbeiter. Wie schon erwähnt, arbeitet es sogar laut eigener Aussage für die Schmarotzer. Wenn z.B. Lokführer an Wochenenden statt an Werktagen streiken, um dann einen lausigen Abschluß als Sieg zu verkaufen.

Nebenbei:

Sag' mal, ist Dir in Deinem korrupten Mietmaulleben schon einmal der Begriff Arbeiter über die Lippen oder aus der Tastatur gekommen? Dir wird doch gar nicht gestattet, zu wissen, worum es bei Streiks geht.

Mieses Gesindel läßt sich eben sogar das Denken und Wissen verbieten. Vermutlich trägst Du Vollbart. Ich zumindest müßte beim Blick in den Spiegel kotzen. Aber Dir macht es vermutlich nichts aus, schon morgens in eine würdelose, korrupte Verräterfresse zu sehen.