Weltwirtschaftskrise: Zunehmende Kämpfe und politische Krisen

Meister
Zitat:
gastli hat am 15. März 2013 um 08:53 Uhr folgendes geschrieben:
Angesichts von Rekordarbeitslosigkeit und Massenprotesten gegen Etatkürzungen beraten die EU-Staaten über die sozialen Folgen der Krise. Luxemburgs Premier Juncker hält gar eine „soziale Revolution“ für möglich.
[Tagesschau.de; 15. März 2013]

* Die geisteskranke neoliberale EU-Kaputtsparpolitik hat dieser Juncker an oberster Stelle mit zu verantworten. Jetzt benennt er die Folgen seiner eigenen Politik. Das ist praktisch alles was in den Hirnen der neoliberalen Irren vorgeht.


Deutschland mit seinen dementen Politikern, hat als einziger Aufsteiger, welcher dank Sozialkürzungen von Schröder, sich gut gehalten haben, die Revulution schon hinter sich. Ja

Lohnkürzungen, Rentenkürzungen, verlängerte Arbeitszeiten bis zur Rente, niedriger manipulierter Zinsen, das alles macht Deutschland Krisensicher. geschockt

Dank den Sozialdemokraten, der Gewerkschaft und anderen Weihnachtsparteien. unglücklich

Frettchen.
gastli
Wenn Polizeikräfte gegen eine aufgebrachte Bevölkerung nichts mehr ausrichten können, wird das Militär eingesetzt. Dann geht es so richtig zur Sache, dann fließt viel Blut.
Ich bin mir sicher, das hierzulande schon einige Aufstandsbekämpfer in die Hände klatschen: "Der Erdogan, der macht es richtig. Nicht lange zögern ... Schießbefehl und Panzerketten"
Während wir mit gelangweilten Augen über den Bosporus blicken - sind doch nur Türken - könnte schon bald der nette Freiheitsverteidiger sprich Berufssoldat von nebenan seine Waffe auf uns richten, weil wir es wagen, vor der EZB "Schnauze voll" zu brüllen , oder aus Überlebensgründen einen Supermarkt plündern.

Bei uns nicht. Noch ersetzt Hartz IV den Terroreinsatz gegen die eigene Bevölkerung im Inneren.
Noch geben wir uns ruhig ....

.... Die Sehnsucht nach Freiheit lässt sich nicht eindämmen.
gastli
Bernhard P.
Hektische Reaktion des europäischen Finanzkapitals auf Portugalkrise

05.07.2013 - Die hektische Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), den Leitzins länger als noch vor kurzem angekündigt, niedrig zu halten, führte gestern zu einem zeitweiligen Anstieg der Aktienkurs an den europäischen Börsen. Der Deutsche Aktienindex (Dax) stieg zeitweilig um 2 Prozent auf über 8.000 Punkte. Die Aktienspekulanten freuen sich über den so zugesicherten Zugang zu billigem Geld. Die in Bankenkreisen als ungewöhnlich bezeichnete längerfristige Festlegung der EZB ist eine hektische Reaktion auf die Zuspitzung der Euro-Krise in den letzten Tagen. Eine nachhaltige Wirkung hatte das - wie die bisherigen Krisenmaßnahmen - nicht.
Quelle: rf-news
Nachtschicht
Wen interessiert denn der Aktienkurs? Mich nicht. großes Grinsen
Meta
Russland, eines der wirtschaftlich rückständigsten Länder Europas, wurde durch die Subventionen von Kaiser Wilhelm und die Finanzierung der Revolution durch Lenin zu einem Industriestaat aufgebaut, welcher die vielfältigsten Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland hatte, bis hin zur geheimen Forschung und Rüstungspolitik Deutschlands in der UdSSR.
Die sozialistischen Staaten waren immer billige Warenproduzenten für die kapitalistischen Staaten.
So war es bis zur Wende 1989/90. Der Wegfall dieser billigen Warenproduzenten schuf die heutigen Schwierigkeiten mit den internationalen Lohn/Preissystemen. So etwas werden die Sieger doch nie zugeben.

Wir haben es jetzt mit einer Krise durch weltweit unterschiedliche Lohn/Preissysteme zu tun, welche wesentlich über die Lebenshaltungskosten sowie den Subventions- und Protektionsgrad der Klientel bestimmen.
Als im ehemals sozialistischen Lager die herrschende Klasse (Klientel = welche sich die Vorhut der Arbeiterklasse nannte) nicht mehr mit ihren Lebensbedingungen zufrieden war, da klappte das sozialistische Staatensystem zusammen, obwohl dessen Verschuldung ein Bruchteil der auf Pump lebenden Weltherrschaft der Gelddrucker war.

Heuschrecken und Gelddrucker arbeiten Hand in Hand, denn das zu viel gedruckte Geld wird von den Heuschrecken wieder aus dem Markt gezogen um die Währungen stabil zu halten. Wie lange das noch so betieben werden kann weiß ich nicht, dazu fehlen mir die nötigen finanzwirtschaftlichen Informationen.

http://www.nwzonline.de/wirtschaft/koehl...3250025401.html
http://www.finanzkrise-politik.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Weltordnung_(Verschw%C3%B6rungstheorie)
So soll Amschel Rothschild gesagt haben:
Gebt mir die Kontrolle über die Währung eines Landes, dann ist es mir egal, wer dort die Gesetze macht.
gastli
gastli
"Es gab schreckliche Bilder, auf denen man sehen konnte, dass hier doch viel zu hart aus meiner Sicht vorgegangen wurde", hatte Merkel vor einem Monat dem privaten Fernsehsender RTL gesagt. Was in der Türkei geschehe, entspreche aus ihrer Sicht nicht den hiesigen Vorstellungen von Freiheit der Demonstration und Freiheit der Meinungsäußerung", fügte Merkel damals an: "Ich bin jedenfalls erschrocken."

Dank der hervorragenden Parlamentsarbeit der Fraktion DIE LINKE, wird deutlich wie verlogen die Merkel ist.

[heise]
Nach den detaillierten Aufstellungen, die auch Telepolis vorliegen, bilden die Bundespolizei, das BKA und das Bundesinnenministerium die türkischen Einsatzkräfte seit mindestens zehn Jahren in Antiterrormaßnahmen und für verdeckte Ermittlungen aus. Das geht aus den Antworten auf eine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke (Die Linke) vom 25. Juni hervor. Zudem wurde der Führung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan Tränengas im Wert von gut 202.000 Euro verkauft. Eine der letzten Lieferungen durch Deutschland und Österreich soll nach unbestätigten Angaben von Aktivisten erst vor wenigen Tagen von deutschen Polizeikräften eskortiert worden sein.

[Jedes Wort, das aus Hitlers Mund kommt, ist Lüge… Sein Mund ist der stinkende Rachen der Hölle…
Hans Scholl und Alexander Schmorell, Juli 1942]
Bernhard P.
Detroit – einst Zentrum der US-Autoindustrie - meldet Konkurs an

19.07.13 - Am 15. März 2013 wurde die Stadt Detroit durch Gouverneur Rick Snyder unter Zwangsverwaltung gestellt und Kevyn Orr als Insolvenzanwalt eingesetzt. Orr meldete am 18. Juli den Konkurs an – Detroit ist pleite. 18,5 Milliarden Dollar (=14 Milliarden Euro) betragen die Schulden. Die Auswirkungen für die Bürger sind dramatisch. Die offizielle Arbeitslosenquote liegt mit 18,3 Prozent mehr als doppelt so hoch wie der Landesdurchschnitt von 7,6 Prozent. Bereits 2011 galten 36 Prozent der Bevölkerung als arm, die Hälfte der Kinder ist auf Lebensmittelmarken angewiesen. Nur gut die Hälfte der Straßenlaternen brennen noch. Nur etwa ein Drittel der 36 Ambulanzfahrzeuge ist einsatzbereit für 685.000 Einwohner!

In den 1950er Jahren war Detroit noch die viertgrößte Metropole der USA und Zentrum der US-Autoindustrie (Sitz von General Motors) mit 1.849.568 Einwohnern. Um mehr als 60 Prozent ist die Einwohnerzahl seither gesunken, eine Stadt im Verfall. Etwa 80.000 Häuser stehen leer oder sind heruntergekommen, während 20.000 Menschen obdachlos sind. 85 Prozent der Einwohner Detroits sind Afro-Amerikaner.

Konzernen wie General Motors ist das egal. Als der bis dahin weltgrößten Automobilkonzern durch den Ausbruch der Weltwirtschafts- und Finanzkrise schwer erschüttert wurde, interessierte das Finanzkapital sich nur für die Wiederherstellung der internationalen Konkurrenzfähigkeit. Im Wege einer zeitweiligen Zwangsverstaatlichung wurde der Konzern mit massiver Hilfe der US-Regierung durch ein 15,4 Milliarden-Sanierungsprogramm wieder „fit“ gemacht und ist seit 2011 wieder weltgrößter Automobilkonzern. Die „Sanierung“ kostete weitere 26.000 Arbeiter bei GM zwischen 2008 und 2009 den Arbeitsplatz. Die Staatsverschuldung der USA explodierte in der Weltwirtschaftskrise seit 2009 von 10,71 auf 16,7 Billionen Dollar.

„Das staatliche Krisenmanagement überträgt die allgemeine Krisenanfälligkeit der imperialistischen Weltwirtschaft auf die Staatshaushalte und erzeugt die chronische Gefahr eines allgemeinen Staatsbankrotts“, prognostizierte Stefan Engel bereits 2009 in seiner Broschüre »Bürgerliche politische Ökonomie vor dem Scherbenhaufen«)

Die Beschäftigten hatten überhaupt nichts von diesem Deal. Allein in Detroit schlossen GM, Chrysler und Ford sechs Werke seit Beginn der Weltwirtschafts- und Finanzkrise. Heute existiert in der Autostadt nur noch das Jefferson-Werk von Chrysler. Durch den Verlust von Steuern hatte die Stadt allein 2011 ein Haushaltsdefizit von 196 Millionen Dollar. Hinzu kamen unsinnige und teure Großprojekte wie die als Konkurrenz zur New Yorker Fifth Avenue angelegte Prachtstraße Washington Boulevard, die heute mit Leerstand zu kämpfen hat.

Auch in Deutschland wälzen die Konzerne die Krisenlasten rücksichtslos auf die Staatshaushalte ab. Die Verschuldung der Staatshaushalte stieg seit 2008 von 1,517 Billionen Euro auf 2,17 Billionen Euro Ende 2012. Die bis 2009 schuldenfreie "Auto-Stadt" Sindelfingen geriet in die „Schuldenfalle“, als die Gewerbesteuerzahlungen von 14 auf 6,5 Millionen Euro einbrachen. Vor allem Daimler zahlte immer weniger. Auch in Deutschland werden Kommunen mit staatlicher Zwangsverwaltung zur Durchsetzung drastischer Umverteilungsprogramme erpresst.

Der Bundestagswahlkampf bietet eine gute Gelegenheit für eine grundsätzliche Diskussion der Staatsfinanzen. Wer hat eigentlich die Verfügungsgewalt über den gesellschaftlich erarbeiteten Reichtum?

Quelle: rf-news
Bernhard P.
Gerade wenn man denkt es geht aufwärts -bums - wieder eine Rolle rückwärts.
Bernhard P.
Direkte Bankenhilfe soll begrenzt werden

Bei 70 Milliarden Euro ist Schluss - so zumindest sagt es ein Dokument zum Euro-Rettungsschirm. Um die Kreditwürdigkeit zu wahren, sollten direkte Bankenhilfen nur noch in Höhe von 50 bis 70 Milliarden gezahlt werden.

Brüssel
Der Euro-Rettungsschirm ESM soll einem Dokument zufolge maximal 70 Milliarden Euro direkt an strauchelnde Banken überweisen dürfen. Um die Spitzen-Kreditwürdigkeit des ESM zu bewahren und die Einsatzfähigkeit seiner anderen Hilfsinstrumente nicht zu schwächen, sollten die direkten Bankenhilfen zwischen 50 und 70 Milliarden Euro liegen, heißt es in dem Dokument, das der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwochabend vorlag. Der ESM kann nach bisheriger Planung maximal 500 Milliarden Euro an Hilfskrediten ausgeben.

Quelle: Handelsblatt
gastli
Prof. Heiner Flassbeck - "Wem gehört die Welt?" Machtkampf um Ressourcen.



Was für ein großartiger Vortrag!
gastli
[Welt]
Die globale Elite fürchtet den Aufstand der Massen
Eine Umfrage des Weltwirtschaftsforums belegt: Die Eliten fürchten sich weltweit vor neuem sozialem Sprengstoff. Vor allem die hohen Arbeitslosenzahlen und wachsende Ungleichheiten gelten als Gefahr.

* Ich arbeite jeden Tag daran, dass deren Furcht auch begründet ist.
No pasaran!!
gastli
Jugend der Welt geht auf die Straße



Wie lange denn noch?
gastli
An alle Menschen in Deutschland - WICHTIG (Finanzkrise - neue Weltordnung - Realität - Doku)

gastli
gastli
Lissabon. Aufgrund von prekären Arbeitsbedingungen und der drohenden Privatisierung des Reinigungssektors legt die große Mehrheit der Angestellten ihre Arbeit nieder. Die Müllhaufen auf den Straßen werden immer größer – doch es gibt eine Bewegung, die den Müll fortbringt. Zu den Banken.
Der Streik, an dem sich 85% der Gewerkschaftsmitglieder beteiligen, hat bereits Auswirkungen: Auf den Bürgersteigen und den Müllsammelstellen stapelt sich der Müll immer weiter. Und die Müllberge werden wohl noch weiter wachsen: Der Streik , der gemeinsam von der Gewerkschaft der Arbeiter der Stadtverwaltung von Lissabon und der Workers Union of Local Government ausgerufen wurde, findet in zwei Phasen statt.
Die erste Phase begann in der Nacht zum 24. Dezembers und wird bis fünf Uhr morgens des 28. Dezembers andauern. Die zweite Phase soll nach dem Ende der ersten Phase beginnen und am 5. Januar enden.
[Quelle: http://www.ionline.pt/artigos/portugal/l...-companhia-lixo]

* Großartig! Müll zu den Banken.
Das sollte in der gesamten wirtschaftsfaschistischen EU Schule machen.
gastli
Bei einem Einsatz der Armee gegen Tausende protestierende Textilarbeiter sind in Kambodscha mehrere Menschen getötet worden. Die Polizei schoss laut Augenzeugen mit Sturmgewehren und Pistolen auf Demonstranten in der Hauptstadt Phnom Penh.
[tagesschau.de; 3. Januar 2014]

* Es war historisch in keinem kapitalistischen Staat anders, als das Proletariat begann, sich gegen seine Ausbeutung zu wehren. So wird es auch hierzulande werden.
Stichwort: Schnöggersburg
gastli
N23 - Soziale Unruhen in vielen Euro-Staaten erwartet (2014)

Meta
Das hätte ich nie für möglich gehalten:
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende...chen-union.html