Der Nahostkonflikt - Israels zionistische Terrorbande richtet Blutbad in Gaza an

gastli
[NRhZ]
Der Duft des Krieges liegt in der Luft
Propaganda und Lügen aus dem Sommerloch über die Palästinenser.
[Evelyn Hecht-Galinski]
Beginnen wir mit Außenminister Westerwelle, der sich nicht schämte, das gezielte Töten von „Terroristen“ als legal zu verteidigen. Lieberman lässt grüßen! „Baron Münchhausen zu Guttenberg“ schweigt vornehm, und Kanzlerin Merkel wandert unterdessen – weit ab vom Geschehen - in den Süd-Tiroler Alpen bei den Gebirgsjägern. Man erschauert, wenn 65 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki Kriegseinsätze und Angriffskriege „schöngeredet“ werden.
gastli
Internet killed Israeli PR
Parody of Video Killed the Radio Star (the Buggles) by Minor Demographic Threat. Lyrics over the fold.



Lyrics

You had them on your wireless saying, ‘Death to Jews’
You sliced & diced & circumcised & claimed Fair Use
600 Turks were singing ‘Girl U Know It’s True’

YouTube & Reddit, Twitter, Facebook, bit.ly
You spammed them all & then you even posted 3
Casual Encounters on CraigsList NYC

IDF spokesmen
Who freakin’ trained them?

Bloggers came & broke your heart

Now you tweet your new surveillance video
Cyborg Al-Qaida from the future snorting blow
set to the theme music from Hawaii Five-O

He had a knife and
Wait a second: that’s Barbra Streisand

You couldn’t find my SD card
You’re in a bind says Michael Sfard

The Shin Bet mined my SD card
& played it back on NPR
Born & raised in Arkansas
I brought 6 nukes for the Hamas

We are the Mavi Marmara
You are the sloppy hasbara
nameless
Zitat:
Und noch einige letzte Worte von Rachel Corrie an ihre Eltern ( aus dem Gazastreifen in die USA):

Ich bin Zeuge dieses schrecklichen, heimtückischen Genozids und ich habe wirklich Angst und hinterfrage meinen tiefen Glauben an die Güte der menschlichen Natur. Dies hier muss angehalten werden. Ich denke, es ist eine gute Idee für alle von uns, alles fallen zu lassen und unser Leben der Veränderung hier zu widmen. Ich denke nicht, dass dies eine extreme Sache ist. Ich will, dass dies hier aufhört. Unglauben und Schrecken empfinde ich und Enttäuschung. Ich bin enttäuscht, dass dies die Grundlage der Realität unserer Welt ist und dass wir tatsächlich daran teilnehmen. Das ist überhaupt nicht das, weshalb ich in diese Welt kam. ..Das ist überhaupt nicht die Welt, in die die Menschen hier in die Welt kommen wollten….. Draußen hört man gerade irgendwo in der Ferne größere Explosionen …wenn ich( eines Tages) von Palästina zurückkommen werde, werde ich wahrscheinlich Alpträume haben und mich ständig schuldig fühlen, dass ich nicht dort bin … Hierher zu kommen, ist eines der besseren Dinge, die ich je getan habe. Wenn ich jetzt verrückt klinge, oder wenn das israelische Militär mit ihrer rassistischen Tendenz brechen würde, Weiße nicht zu verletzen, liegt der Grund allein in der Tatsache, dass ich mich mitten in einem Genozid befinde, den ich indirekt mit unterstütze und für den meine Regierung weitgehend verantwortlich ist.

Und wenn dies das ist, was es heißt, ein Christ zu sein, dann heißt das, mit den Stimmen von Jeremiah Wright, Edward Said oder Rachel Corrie zu sprechen, sich erinnern und auf sich den Schmerz und die Ungerechtigkeit der anderen auf sich zu nehmen. Dann nenne mich einen Christen, einen Jünger Jesu Christi.

Und was die lange Reihe jüdischer Propheten betrifft, wie Jeremia, Jesaja und Amos bis Hannah Arendt, die die Welt, als der Staat Israel gegründet wurde, daran erinnerte, dass die Ungerechtigkeit, die den Juden zuteil wurde, nicht durch Ungerechtigkeit gegenüber den Palästinensern wieder gut gemacht werden kann, na, und unsere eigenen Propheten, Noam Chomsky oder Norman Finkelstein, -Ausgestoßene wie alle Propheten - na, und Uri Avnery oder der israelische Dichter Aharon Shabtei, der in seinem Gedicht „Rypin“ , die polnische Stadt, aus der sein Vater während des Holocaust floh, folgendes schreibt:

Diese Kreaturen in Helmen und Khakis/ sind keine Juden/ so sag ich zu mir selbst/ im wahrsten Sinn des Wortes/ Ein Jude behängt sich nicht mit Waffen/ als wäre es Schmuck./

Er glaubt nicht an ein Gewehr/ das auf ein Ziel gerichtet ist/ sondern an den Daumen des Kindes, auf das geschossen wurde/ in dem Haus, durch das er kam und geht/ nicht im Auftrag, es in die Luft zu sprengen./ Die grobe Seele und eiserne Faust/ hält er von Natur aus für unwürdig./ Er hebt seine Augen nicht zum Offizier/ oder zum Soldaten mit dem Finger am Abzug/ sondern zur Gerechtigkeit. /Und er weint vor Mitleid./ deshalb wird er kein Land stehlen / und sein Volk auch nicht in Lagern hungern lassen./

Die Stimme, die nach Vertreibung ruft/ wird aus der rauen Kehle des Unterdrückers gehört -/ Ein sicheres Zeichen dafür/ dass der Jude ein fremdes Land betreten hat/ und wie Umberta Saba sich in seiner eigenen Stadt verbergen wird. / Wegen der Stimmen wie diesen/ Vater du mit deiner Familie geflohen/ als du sechzehn warst/ Du bist aus Rypin geflohen/ Nun hier ist dein Sohn Rypin.

Und wenn dies bedeutet, Jude zu sein – und ich bin überzeugt davon – dann nenne mich einen Juden. Nennt uns alle Muslime, Christen und Juden. Nennt uns menschliche Wesen, die glauben, wenn einer von uns leidet, dann leiden alle von uns, dass wir nie fragen müssen, für wen die Glocke läutet, sie läutet für uns alle, dass die Tränen der Mutter im Gazastreifen unser aller Tränen sind, dass das Weinen der Kinder im Al-Shifa-Krankenhaus das Weinen von unsern eigenen Kindern ist.

Lassen Sie mich heute Abend mit einem letzten Namen enden: Lassen Sie mich die mit Namen nennen, die diese Panzer und Kampfflugzeuge senden, um die armseligen Hütten im Gazastreifen zu bombardieren, in denen sich die Familien hilflos zusammenducken; lassen sie mich die mit Namen nennen, die den Kindern das Recht auf ihre Kindheit nehmen und den Kranken das Recht, gepflegt zu werden, und lassen Sie mich die mit Namen nennen, die foltern und jene die in Hotelzimmern in Dubai und auf den Straßen von Gaza Morde ausführen, und jene, die den Hungernden die Nahrung, den Unterdrückten die Gerechtigkeit verweigern, und die Wahrheit mit offizieller Propaganda und mit Staatslügen verpesten. Lassen Sie mich diese nicht mit ihren ehrenvollen Titeln und Machtpositionen nennen, sondern mit dem Namen, den sie selbst verdient haben, indem sie das Blut der Unschuldigen in den Sand von Gaza fließen ließen.

Last sie mich das nennen, was sie sind: Terroristen.

Quelle: Tlaxcala
die_gute_fee
Darüber liest man hierzulande nichts in den Medien (warum wohl?)
Zitat:
Group: PA rejecting Gaza passport applications
GAZA (Ma'an) -- The Palestinian Authority is depriving citizens in Gaza from obtaining passports, a rights group said Thursday.

The Al-Mezan Center for Human Rights wrote to Ramallah-based Prime Minister Salam Fayyad in June urging him to comply with Palestinian Basic Law and issue passports to all citizens without discrimination.

Since June, the center has issued further complaints on behalf of citizens denied passports, none of which have received responses from the PA, a statement said.

The complainants included cancer patient Ahmed Abu Fou'ad, Mohammed Subeh who needs an eye-transplant, and paramedic, Alaa' Sarhan, who needs surgery to remove shrapnel from his body as well as urinary surgery, Al Mezan said.

The Palestinian Human Rights NGOs Council has also written to Fayyad requesting he address these cases, but has not received any response, the report added.

Al Mezan called on the PA, and particularly the Interior Ministry, to respect citizens’ rights, noting that discriminating between citizens on the basis of their political affiliation or opinion constituted “flagrant violations to human rights and to the principle of the rule of law.”


Übersetzung von http://lizaswelt.net/:
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) enthält Bewohnern von Gaza ihre Pässe vor, sagte eine palästinensische Menschenrechtsorganisation am vergangenen Donnerstag. Das Al-Mezan Center for Human Rights hatte im Juni den in Ramallah ansässigen Premierminister Salam Fayyad angeschrieben und ihn nachdrücklich gebeten, sich an die Gesetze zu halten und niemanden bei der Passvergabe zu benachteiligen. Seitdem hat die Vereinigung nach eigenen Angaben weitere Beschwerden im Auftrag von Bürgern eingereicht, denen der Reisepass verweigert wurde. Die PA habe jedoch auf keine dieser Eingaben reagiert. Zu den Klägern gehören Al-Mezan zufolge Ahmed Abu Fou’ad, der an Krebs erkrankt ist, Mohammed Subeh, der eine Augenoperation benötigt, und der Rettungssanitäter Alaa’ Sarhan, der wegen einer Verletzung durch ein Schrapnell sowie aufgrund urologischer Probleme dringend auf einen Chirurgen angewiesen ist. Auch der Rat der palästinensischen Nichtregierungsorganisationen für Menschenrechte hatte laut dem Bericht von Al-Mezan an Fayyad die Bitte gerichtet, sich um diese Fälle zu kümmern, aber ebenfalls keine Antwort erhalten. Al-Mezan rief die PA und insbesondere deren Innenministerium dazu auf, die Bürgerrechte zu respektieren. Eine Ungleichbehandlung der Bürger auf der Grundlage politischer Zugehörigkeiten oder Ansichten führe zu „ungeheuerlichen Verletzungen der Menschenrechte und der Rechtsgrundsätze“.

Ohne Pass keine Ausreise (z.B. nach Ägypten) Die Wärter des "Größten Freiluftgefängnisses der Welt" sind halt auch Palästinenser...
die_gute_fee
Die unverändert schlechte Lage der Palästinenser in den "Flüchlingslagern" ist ein Grund für das Fortdauern des Konfliktes. Nicht zuletzt werden dort "Kämpfer" für Hamas & Co rekrutiert. Dabei läge es in der Hand der betroffenen arabischen Staaten, die Situation der Menschen zu verbessern. Jordanien hat gezeigt, dass das zumindest teilweise möglich ist.

Artikel dazu:
Zitat:
Libanons Umgang mit Palästinensern ist ein Skandal
Seit über 60 Jahre leben palästinensische Flüchtlinge im Libanon. Sie dürfen bis heute nicht außerhalb der Flüchtlingslager wohnen.
Rechtsanwälte und Ärzte dürfen im Libanon lebende palästinensische Flüchtlinge trotz einer jetzt beschlossenen deutlichen Verbesserung der Gesetzeslage immer noch nicht werden. Sie dürfen auch noch immer weder Grund noch Boden besitzen, sie dürfen ihren Wohnsitz nicht außerhalb der zwölf überfüllten Flüchtlingslager suchen, und sie dürfen ihre dortigen Häuser meist nicht einmal renovieren. Was der Libanon sich seit mehr als 60 Jahren mit den palästinensischen Flüchtlingen erlaubt, ist ein Skandal.
Sicher trifft Israel am palästinensischen Flüchtlingsproblem eine Mitschuld, gewiss sind die nach dem Unabhängigkeitskrieg 1948 beschlossenen Gesetze zur Verstaatlichung palästinensischen Eigentums kein Ruhmesblatt in der Geschichte des jungen Staates. Und es war für die palästinensischen Bürger des Landes eine Zumutung, bis Ende der 60er-Jahre unter Kriegsrecht leben zu müssen. Doch während in Israel die palästinensischen Bürger heute – zumindest offiziell – vollkommen gleichberechtigt sind, müssen die Flüchtlinge und ihre Nachkommen in einigen arabischen Bruderstaaten noch immer ein rechteloses Dasein in Armut fristen.

Die palästinensischen Flüchtlinge sind zum Spielball der Politik geworden. Schon vor Jahren hat die Arabische Liga ihre Mitgliedsstaaten angewiesen, den Flüchtlingen und ihren Nachkommen nicht die Staatsangehörigkeit ihrer Gastländer zuzuerkennen, um „die Auflösung ihrer Identität zu verhindern“ und ihr „Recht zu schützen, in ihre Heimat zurückzukehren“.

Es ist schlimm genug, Menschen so in der Warteschleife zu halten und ihnen ein erfülltes Leben zu verweigern. Die Maximalforderung nach einem umfassenden Rückkehrrecht für alle Flüchtlinge in den Staat Israel schadet aber auch dem Friedensprozess und signalisiert den Israelis, man wolle ihren Staat nun eben auf die sanfte Art auslöschen – mit den Mitteln der Demografie. Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel Jordanien. Von zwei Millionen Flüchtlingen leben dort nur noch 300000 in Lagern. 90 Prozent der Flüchtlinge besitzen die jordanische Staatsangehörigkeit. Sie durften ihr Leben in die Hand nehmen und sind in der jordanischen Gesellschaft angekommen – auch als Ärzte und Rechtsanwälte.

Quelle
nameless
Israel war über Plünderungen auf dem Konvoi "Ship to Gaza" informiert
Die Morde, die die sogenannten Kommandosoldaten des Massakerstaates Israel bei ihrem Piratenakt auf den Konvoi "Ship to Gaza" anrichteten, werden aller Wahrscheinlichkeit ohne Folgen für die Auftragsgeber und ihrer dressierten Raubmörder bleiben.

Nun zieht ein neuer Skandal auf. Etliche Soldaten wurden in Israel festgenommen, weil der dringende Verdacht besteht, Geschäfte mit geklauten Laptops, die sie den Friedensaktivisten raubten, gemacht zu haben. Reine Kriminalität, an dem mindestens ein Offizier beteiligt ist. Nach Angaben israelischer Medien soll es der Offizier gewesen sein, der die Diebstähle durchführte und die Laptops an andere Soldaten verscherbelte.

Mehrere Laptops und Handys, die auch gestohlen waren, wurden gefunden. Allerdings ist nicht sicher ob sie bei dem Überfall auf den Konvoi, oder aus anderen Raubzügen stammen. Was und wieviel der Raubzug den Wadenbeißern der IDF einbrachte, ist nicht bekannt. Einem italienischen Journalisten der auf dem Konvoi mitfuhr wurde die Kreditkarte "beschlagnahmt" und sie wurde nach der "Beschlagnahme" von anderen angewandt.

Die Knessetabgeordente Hanin Zoabi, Teilnehmerin der Friedensaktion, sagte heute, dass sie bereits während des Angriffes auf den Konvoi, israelische Behörden von den Plünderungen ihrer Soldaten in Kenntnis gesetzt hatte.

Der aktuellen Version, die festgenommenen Soldaten hätten ihre Diebstähle ausgeführt, als die Schiffe in der israelischen Hafenstadt Ashdod lagen, widerspricht Hanin Zoabi vehement.

In einem Interview mit der israelischen Netzzeitung Ynet sagte sie: "Menschen die kommen um zu töten, haben keinerlei Probleme damit, auch zu stehlen."
die_gute_fee
ja, das ist wirklich schlimm...
nameless
Noch ein Dunam, und noch ein Dunam
Die zionistische Praxis der letzten 130 Jahre zeichnet sich nicht vornehmlich durch Blitzkriege aus wie den des Jahres 1967, in dem sechs Tage lang die Staatsfläche vervierfacht wurde. Auch der Krieg des Jahres 1948 ist nicht typisch für die zionistische Praxis. Der zentrale zionistische Slogan heißt vielmehr: Noch ein Dunam, und noch ein Dunam!* Geduldig werden weitere 1000 Quadratmeter gekauft oder erobert, und noch einmal 1000 Quadratmeter. So auch in diesem Sommer.

Quelle: Steinbergrecherche
nameless
Zionistischer Angriff auf Wikipedia
Kampagne rechter Israelis offenbart totalitäres Geschichts- und Medienverständnis.
Quelle

Gaza-Offensive-General wird Armeechef.
Generalmajor Joaw Galant, der im vergangenen Jahr die israelische Offensive „Gegossenes Blei“ im Gazastreifen befehligte, bei der mehr als 1.400 Palästinenser und 13 Israelis ums Leben kamen, soll neuer Stabschef der Streitkräfte werden.

Für die libanesische Hisbollah ist der Widerstand als Waffe gegenüber dem zionistischen Feind notwendig.
Ebrahim Amin Al-Seyyed, Vorsitzender des politischen Rates der Hisbollah betonte, dass der Widerstand aufrecht gehalten wird, um die Drohungen und Aggressionen des zionistischen Feindes abzuwehren. Der Libanon kann heute auf keinen Fall zum Stützpunkt der Amerikaner und seiner Söldner gegen den Widerstand werden.

Der jordanische König Abdullah II. hat die Einladung der USA zur Teilnahme an direkten Gesprächen zwischen der palästinensischen Autonomiebehörde und dem zionistischen Regime, die am 2.September im Washington stattfinden sollen, angenommen.
die_gute_fee
BBC-Reportage zu der Sache mit der "Free Gaza Flotte", die ganz gut die Widersprüche auf beiden Seiten darstellt

Teil 1


Teil 2
holgersheim
Bevor es im Alltag verschwindet. In Berlin vor der israelischen Botschaft hungert seit 33 Tagen ein Mensch.

Firas Maraghy 33. Tag Hungerstreik vor der Israelischen Botschaft in Berlin, 26.08.2010 Part 4
Es spricht Fanny-Michaela Reisin, Prasidentin der Internationalen Liga fur Menschenrechte Es ist großes Leid über uns gekommen...

Weitere Videos von Firas Maraghy

=4542&tx_ttnews[backPid]=4867&cHash=4bbfc3f92e]Protest von Herrn Firas Maraghy Sehr geehrter Herr Botschafter Ben-Zeev,
seit dem 26. Juli befindet sich Firas Maraghy vor der israelischen Botschaft im Hungerstreik. Er nutzt diese äußerste und schwere Form des Protests, um sich gegen die Verletzung seiner grundlegenden Rechte zu stellen... Mit freundlichen Grüßen Annette Groth


Firas hat die Aufmerksamkeit von dpa erreicht.


Unterstützung Der Hungernde ist nicht mehr allein
Berlin - Firas Maraghy sitzt auf einem Campingstuhl unter einer Buche und lächelt. Über ihm hängen Regenschirme. „Es geht mir ok“, sagt der Palästinenser immer wieder. Seit einem Monat hat er nichts gegessen, nur Wasser getrunken.

Berlin - Solidarität mit Firas Maraghy - Tägliche Mahnwache
Israelis gegen die Besatzung MAHNWACHE Zur Unterstützung des seit dem 26.07. vor der israelischen Botschaft in Berlin Hungerstreikenden Firas Maraghy.
die_gute_fee
Zitat:
holgersheim hat am 28. August 2010 um 09:24 Uhr folgendes geschrieben:
Bevor es im Alltag verschwindet. In Berlin vor der israelischen Botschaft hungert seit 33 Tagen ein Mensch.


Ja. Auch für diesen Fall gilt, dass sich ein guter Teil der Solidarität daraus speist, dass es um (bzw. gegen) Israel geht. Allein in diesem Jahr gab es in Deutschland mehrere Hungerstreiks von Menschen, die in "Flüchtlingslagern" untergebracht sind und rassistischen Sondergesetzen unterliegen. Allein was diese Gesetzgebung in Deutschland angeht, hält sich die Aufregung - auch hier im Forum - in Grenzen. Es wird wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen.

Das grundsätzliche Problem im Fall Firas Maraghy - wie in allen anderen Fällen - dass es keine internationale Freizügigkeit, kein Recht auf freie Wahl des Wohnortes gibt. Bei Firas Maraghy ist es so, dass er JETZT nach Ost-Jerusalem zurückkönnte, es aber nicht will. Später aber ist sein "Wohnrecht" abgelaufen.
Solcherlei Gesetzgebung gibt es in unterschiedlicher Form in fast allen Staaten. Das liegt daran - die alte Leier- dass sich im Zuge der kapitalistischen Vergesellschaftung Nationalstaaten als Organisationsform durchgesetzt haben. Und mit Volk, Nation und Staat ist eben eine "internationale Freizügigkeit" nicht zu haben.

Die Verletzung von "grundlegenden Rechten" (man müsste nochmal besprechen, was das eigentlich bedeutet) ist also quasi Geschäftgrundlage unserer Gesellschaft. Sich mit der Kritik auf Israel zu beschränken ist also entweder blauäugig und verkürzt, oder es spielen altbekannte andere Motive eine Rolle.
holgersheim
Natürlich ich mit zweierlei Maß messen, also unterscheiden. Altbekannte andere Motive - welche immer das sein sollen - hin oder her. Israel betreibt eine Politik der Entarabisierung und Judaisierung Ost-Jerusalems. Ethnische Säuberung und Apartheid nennt man so etwas.
Das hat wiederum überhaupt nichts mit der von dir angeführten Gesetzgebung in unterschiedlicher Form in fast allen Staaten zu tun.

Zitat:
Allein in diesem Jahr gab es in Deutschland mehrere Hungerstreiks von Menschen, die in "Flüchtlingslagern" untergebracht sind und rassistischen Sondergesetzen unterliegen. Allein was diese Gesetzgebung in Deutschland angeht, hält sich die Aufregung - auch hier im Forum - in Grenzen. Es wird wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen.


Das ist leider richtig und Alltag im dem Rassismus nicht abgeneigten Deutschland. Ich erinnere mich auch an deine guten Beiträge die genau diese Zustände hier im Forum eskaliert haben.
Leider stehst du meiner Meinung nach zunehmend auf der Seite derer, die in Israel rassistische Sondergesetze beschließen. Das ist sehr bedauerlich.
die_gute_fee
Zitat:
holgersheim hat am 29. August 2010 um 09:41 Uhr folgendes geschrieben:
Natürlich ich mit zweierlei Maß messen, also unterscheiden.

Das sind zwei völlig unterschiedliche Begriffe. Aber die Lehrstunde spare ich mir, du weisst es selbst...

Zitat:
holgersheim hat am 29. August 2010 um 09:41 Uhr folgendes geschrieben:
Israel betreibt eine Politik der Entarabisierung und Judaisierung Ost-Jerusalems.

Dann ist das Beispiel Firas Maraghy aber ein schlechter Beleg dafür. Wie schon gesagt, er könnte dorthin zurückkehren und sein "Wohnrecht" wahrnehmen. Wenn er das für ein halbes Jahr tut, hat er wieder eine Weile Ruhe.

Ansonsten wären Belege für deine Behauptungen nicht schlecht. Dabei solltest du nicht vergessen, inwieweit sich Israel jeweils von anderen Staaten, z.B. Deutschland oder den USA unterscheided.
holgersheim
Firas Maraghy - Erklärung der Israelis gegen die Besatzung

Firas Maraghy - Erwiderung auf eine Presseerklärung der israelischen Botschaft (Wiebke Diehl)

Und noch ein mutiger Mensch:
Tel Aviv (Farsnews) - Der israelische Journalist und Mitarbeiter der Zeitung Haaretz, Gideon Levy, hat unter Verurteilung der Besatzungspolitik des zionistischen Regimes und dessen brutalen Vorgehen gegen das palästinensische Volk erklärt, der schäme sich "als Israeli bezeichnet zu werden".

Ach ich habe fast noch vergessen auf den Friedenswille Israels hinzuweisen:
(Spiegel Online)Das geistliche Oberhaupt der orthodoxen Schas-Partei wünscht den Feinden Israels den Tod. "Mögen alle Palästinenser von unserer Welt verschwinden", sagte Ovadia Jossef in einem öffentlichen Gebet. "Möge die Pest sie befallen." Die Schas-Partei gehört der Regierung in Jerusalem an.
In seinem wöchentlichen Gebet in Jerusalem sagte er am Samstagabend laut israelischem Militärrundfunk: "Mögen all die Bösen, die Israel hassen, wie "Abu Masen" und alle Palästinenser, von unserer Welt verschwinden. Möge die Pest sie befallen." "Abu Masen" ist der Kampfname von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas.
RudiRatlos
Auch auf der "schützenswerten Seite" wird Hass gepredigt. Aber soweit geht deine Toleranz dann doch nicht dazu Stellung zu nehmen. Das Erbe der Kaderschulen läßt sich nicht verbergen.
Adeodatus
@ RudiRatlos

Schade das Du offensichtlich nur beim Titelthema "Die Juden im Koran" hängen geblieben bist, gleich darunter stehen ein paar Erläuterungen von Meryem, die die obigen Thesen in einem anderen Licht erscheinen lassen, und mal ehrlich wer will findet in jedem Heiligen Buch Passagen die offensichtlich vor Hass triefen, also auch in der Bibel, ich habe da im Internet ebenso eine Seite gefunden auf der, wie in der von Dir verlinkten Seite, Verse aus dem Zusammenhang gerissen sind und in dieser Form den reinen Judenhass verbreiten.

Schau mal hier - Bibelkritik,
holgersheim
Zitat:
RudiRatlos hat am 30. August 2010 um 12:09 Uhr folgendes geschrieben:
Aber soweit geht deine Toleranz dann doch nicht dazu Stellung zu nehmen. Das Erbe der Kaderschulen läßt sich nicht verbergen.


Ich kann nicht nachvollziehen was dich dazu bewegt mich zu beleidigen.

Du unterliegst möglicherweise dem Glaube das sich meine Beiträge gegen die Menschen des Landes Israel richten. Das ist falsch.
Ich richte meine Worte gegen die Herrschenden im Land Israel. Weil sie einen Apartheid-Staat schaffen wollen. Weil sie keinen Deut besser sind als die Auslöser der Tragödie die fast zur Vernichtung ihres Volkes geführt hätte.

Ich kann in absolut keiner Weise verstehen und nachvollziehen warum du für diese Verbrecher Partei ergreiftst. Damit schadest du den Menschen des Landes Israel.
die_gute_fee
Zitat:
holgersheim hat am 30. August 2010 um 11:33 Uhr folgendes geschrieben:
Und noch ein mutiger Mensch:
Tel Aviv (Farsnews) - Der israelische Journalist und Mitarbeiter der Zeitung Haaretz, Gideon Levy, hat unter Verurteilung der Besatzungspolitik des zionistischen Regimes und dessen brutalen Vorgehen gegen das palästinensische Volk erklärt, der schäme sich "als Israeli bezeichnet zu werden".


"Palästinensisches Volk", jaja...
Die andere Aussage ist dumm oder falsch zitiert. Sich dafür zu schämen, wie einen andere nennen, ist ziemlich behämmert. Und wenn er sich denn schämt, israelischer Staatsbürger zu sein, dann lässt sich das sicher ändern...

Zitat:
holgersheim hat am 30. August 2010 um 11:33 Uhr folgendes geschrieben:
Ach ich habe fast noch vergessen auf den Friedenswille Israels hinzuweisen:


Die Aussage eines Menschen wird zum Beleg des "mangelnden Friedenswillens" eines ganzen Landes. Da solltest du nochmal drüber nachdenken...
die_gute_fee
Zitat:
holgersheim hat am 30. August 2010 um 13:15 Uhr folgendes geschrieben:
Weil sie keinen Deut besser sind als die Auslöser der Tragödie die fast zur Vernichtung ihres Volkes geführt hätte.


Soso.
Der deustche Vernichtungswahn war (ist) also eine Tragödie und die Täter_innen sind "Auslöser".

ICH kann angesichts solcher Äußerungen sehr gut verstehen, was Leute dazu bewegt, dich zu beleidigen.

Dazu passt:
Zitat:
Aber warum ist man in Deutschland dann trotzdem so versessen darauf, Israel als Nazi von heute zu outen? Dafür gibt es einen einfachen Grund. Wie fast immer, wenn Deutsche über Israel/Juden reden, reden sie eigentlich über sich. Es sind ihre eigenen Verbrechen, die sie den Israelis vorwerfen, weil es so leichter ist, mit der eigenen pechschwarzen Weste zu leben. Es geht eben nicht ohne Gleichmacherei und Relativierung.
Deswegen werden Israel Verbrechen deutscher Dimensionen vorgeworfen und nicht den Palästinensern, denn denen hat man ja nichts getan. Der Versuch, Israel zum Nazi unter den Staaten zu machen, wird sobald auch nicht aufhören. Die Israelis/Juden dienen als Krücke, die das gekränkte deutsche Ego zu stabilisieren hat. Deswegen sind Israel-Nazivergleiche so beliebt...In Deutschland sollte man mehr zum Psychologen gehen und weniger über Israel reden.


Quelle: http://www.welt.de/debatte/weblogs/Boess...ivergleich.html