Adeodatus
Ach ja und da sind sie wieder die Blogs, Du erteilst das Prädikat sehr lesenswert! Na ja , lesenswert ist ein Weitgefasster Begriff, im Internet fand ich unter einem Buch von Dieter Bohlen auch den Hinweis „sehr lesenswert“.
Aber zurück zu Deiner Verlinkung auf den Blog von Claudio Casula Was mich daran stört ist das der Autor gleich Anfangs die demokratischen Wahlen in den Palästinenser Gebieten in Abrede stellt. Die Wahl durch die die Hamas an die Macht kam sind laut internationalen Wahlbeobachtern frei, demokratisch und korrekt abgelaufen, also muss man auch nach unserem Wertesystem feststellen das die Hamas auf demokratischen Weg an die Macht gekommen sind. (Auch wenn es nicht in den Kram oder Text passt), das eine demokratische Wahl nicht automatisch voraussetzt das eine zur Wahl stehende Partei auch mit dem Wertesystem einer Demokratie vereinbar ist, weiß eigentlich jeder halbwegs gebildete Mensch, denn wäre dem so wären in Deutschland Parteien wie die NPD von den Wahlen ausgeschlossen.
Wer nun aber erwartet das eine solche Wahl gleichgesetzt werden muss mit Demokratie als Regierungsform hat in der Geschichte nichts gelernt, denn gerade die deutsche Geschichte hat bewiesen das eine demokratische Wahl auch auf direktem Wege in eine Diktatur führen kann.
Das es möglich war das die Hamas an die Macht kam kann sich die israelische Regierung an die Fahnen heften. Die israelische Regierung hat z. B. Arafat, der bei den Wahlen 1996 mit nahezu 80 % der Wählerstimmen zum Präsidenten gewählt wurde, zur Unperson erklärt und wie sollte es anders sein die USA folgten dem Rat Israels und erklärten Arafat als "irrelevant". Der gewählte Präsident wurde übrigens in seinem Amtssitz in Ramallah isoliert.
Man sollte sich wenigstens einmal die Mühe geben und den Versuch starten die Palästinenser zu verstehen, vor allem warum sie der Demokratie nach westlichen Vorbild so skeptisch gegenüberstehen.
Hier einmal ein Hinweis auf einen Beitrag auf Qantara.de
Und um zu vermeiden das hier wieder von Einseitigkeit gesprochen wird aus dem gleichen Artikel ein weiteres Zitat zur Hamas.
Aber zurück zu Deiner Verlinkung auf den Blog von Claudio Casula Was mich daran stört ist das der Autor gleich Anfangs die demokratischen Wahlen in den Palästinenser Gebieten in Abrede stellt. Die Wahl durch die die Hamas an die Macht kam sind laut internationalen Wahlbeobachtern frei, demokratisch und korrekt abgelaufen, also muss man auch nach unserem Wertesystem feststellen das die Hamas auf demokratischen Weg an die Macht gekommen sind. (Auch wenn es nicht in den Kram oder Text passt), das eine demokratische Wahl nicht automatisch voraussetzt das eine zur Wahl stehende Partei auch mit dem Wertesystem einer Demokratie vereinbar ist, weiß eigentlich jeder halbwegs gebildete Mensch, denn wäre dem so wären in Deutschland Parteien wie die NPD von den Wahlen ausgeschlossen.
Wer nun aber erwartet das eine solche Wahl gleichgesetzt werden muss mit Demokratie als Regierungsform hat in der Geschichte nichts gelernt, denn gerade die deutsche Geschichte hat bewiesen das eine demokratische Wahl auch auf direktem Wege in eine Diktatur führen kann.
Das es möglich war das die Hamas an die Macht kam kann sich die israelische Regierung an die Fahnen heften. Die israelische Regierung hat z. B. Arafat, der bei den Wahlen 1996 mit nahezu 80 % der Wählerstimmen zum Präsidenten gewählt wurde, zur Unperson erklärt und wie sollte es anders sein die USA folgten dem Rat Israels und erklärten Arafat als "irrelevant". Der gewählte Präsident wurde übrigens in seinem Amtssitz in Ramallah isoliert.
| Zitat: |
| Israelische Truppen haben am Freitag mit massiver Panzerunterstützung das Hauptquartier des palästinensischen Präsidenten Jassir Arafat in Ramallah sturmreif geschossen und die Gebäude dann nach heftigen Kämpfen besetzt. Arafats Bewegungsspielraum wurde nach Angaben der israelischen Armee bis auf seinen Amtssitz eingeschränkt. Israel sagte den USA zu, dass Arafat kein Schaden zugefügt wird. Er solle aber isoliert werden. Ministerpräsident Ariel Scharon hatte Arafat zuvor offiziell zum Feind erklärt und den Amtssitz in Ramallah angreifen lassen. Quelle: Stern |
Man sollte sich wenigstens einmal die Mühe geben und den Versuch starten die Palästinenser zu verstehen, vor allem warum sie der Demokratie nach westlichen Vorbild so skeptisch gegenüberstehen.
Hier einmal ein Hinweis auf einen Beitrag auf Qantara.de
| Zitat: |
| Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ist hingegen längst wieder zu direkten Verhandlungen und zu Konzessionen bereit: "Okay, lasst uns reden. Sprechen wir miteinander", sagte Abbas erst kürzlich vor dem Washingtoner "Brookings-Institute": "Wir sagen 'die Grenze von 1967': Die ganze Welt spricht davon - aber mit einigen Korrekturen und dem Austausch von Boden hier und da. Okay: Wir sind einverstanden. Sicherheit? Wir werden euch Garantien geben. Für zehn Jahre oder zwanzig oder was immer ihr wollt. Um den Israelis das Gefühl der Sicherheit innerhalb ihrer Grenzen zu geben. Was soll ich denn noch tun?" Quelle: http://de.qantara.de/webcom/show_article..._nr-1382/i.html |
Und um zu vermeiden das hier wieder von Einseitigkeit gesprochen wird aus dem gleichen Artikel ein weiteres Zitat zur Hamas.
| Zitat: |
| Solange solche Beteuerungen im Ausland, besonders aber in den USA, nicht ernst genommen und unterstützt werden, spielt man damit in die Hände der Radikalen. Die Palästinenser sind weiterhin nicht nur geografisch, sondern auch ideologisch gespalten zwischen Westjordanland und Gazastreifen, zwischen der versöhnungsbereiten Fatah von Mahmud Abbas und der islamistischen Hamas. Mit jedem Rückschlag im Friedensprozess punktet die Hamas, wobei sie auch durch die Untätigkeit des Auslandes gestärkt wird. Die Hamas hat aber kein Rezept für Frieden, sondern eher für eine Verlängerung und Vertiefung des Konflikts. Das machte jüngst erst Mahmoud Az-Zahar, Führungsmitglied der Hamas, in einem Interview mit dem libanesischen "future-tv" klar: "Wir haben Gaza befreit, aber haben wir auf unser Land verzichtet, das 1948 besetzt wurde. Wir fordern die Befreiung des Westjordanlandes und die Gründung eines palästinensischen Staates im Westjordanland und Gaza, mit Jerusalem als Hauptstadt. Aber ohne den israelischen Feind auch nur auf dem kleinsten Fleck Boden anzuerkennen." Quellle: http://de.qantara.de/webcom/show_article..._nr-1382/i.html |