Echte Terroristen - der BND auf Reisen

Pfiffikus
Die Deutschen sind nicht die Einzigen, die sich um die Piraten kümmern. Die Malaysier haben jetzt auch zugeschlagen.


Pfiffikus,
der die Piratenbekämpfung nicht als Terrorismus sieht
nameless
Neuigkeiten zu dem US-(Folter?-)Geheimknast in Mannheim. Im BND-Untersuchungsausschuss ging es um den Verdacht, dass 2003 und 2006 Menschen in einem amerikanischen Militärgefängnis in Mannheim gefoltert wurden. Das ganze geht zurück auf eine Strafanzeige eines Briten bei der Mannheimer Polizei, der sich auf die Aussagen eines US-Soldaten berufen hatte.

Die Häftlinge seien von Spezialisten, welche die US-Soldaten für Angehörige des Geheimdienstes CIA gehalten hätten, mit Elektroschocks an den Genitalien gefoltert worden. Man habe sie tagelang auf Metallbetten gefesselt, wo sie auch ihre Notdurft verrichten mussten; Männer und Liegen seien bei Bedarf mit Feuerwehrschläuchen abgespritzt worden.

Das ist ja schon mal heftig, aber es gab auch noch einen Augenzeugen, einen Mannheimer Bürger, der 2003 in dem besagten US-Stützpunkt drei Gefangene in orangefarbenen Overalls gesehen haben will, die dort menschenunwürdig behandelt worden seien.

Was tut man in solchen Fällen? Man ermittelt. Nicht so der zuständige Bundesanwalt Dietrich.

Der entschied, wie er jetzt im Ausschuss bestätigte, im Herbst 2006, als Guantanamo in aller Munde und auch der Untersuchungsausschuss schon an der Arbeit war: die Beobachtung des Mannheimer Bürgers reicht für ein Ermittlungsverfahren nicht aus. "Die Frankfurter Müllabfuhr trägt auch orangefarbene Overalls", erklärte Dietrich im Ausschuss ungerührt.

Und was ist mit dem US-Soldaten und der Anzeige des Briten? Klar, da fragt man die Amerikaner. Die sind ja in der Angelegenheit sicher völlig neutral und unvoreingenommen.

Im Fall John Pierce genügte Dietrich die Auskunft der Amerikaner, dass es einen Soldaten dieses Namens nicht gebe. Weitere Befragungen etwa von US-Soldaten, wie sie auch Kommissar Mielach für richtig gehalten hätte, lehnte Dietrich ab. Ebenso die sogar von den Amerikanern angebotene Besichtigung des US-Gefängnisses. Wenn sich gezeigt hätte, "dass den Gefangenen Metallbetten zur Verfügung stehen", hätte das ja auch nichts bewiesen, so sein Argument.

Meister
Echte Freunde gehen eben durch dick und dünn. Ja

Guantanamo soll ja auch nicht so bald geschlossen werden, hoffen manche Sportsfreunde.

Wo sollten sie sonst mit Bush hin? Lachen

Meister
gastli
[stattweb.de]
Berlin: BKA-Selbstschulung an halluzinierter mg-Gruppe in der Krisen-Demo
Aufklärer des Bundeskriminalamts observierten heute, am 28. März 2009, eine Demonstration, die unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise!" stattgefunden hatte......Wie heise.de berichtet, wurden zum Beispiel einige der mg-Flugblätter vom BKA selbst verfasst. Das BKA fakt sich selbst "Terroristen" herbei, um die Finanzierung etc. zu rechtfertigen

* bitte beachten, nicht die "mg" sind die Terroristen
gastli
Noch einmal echte Terroristen. Heute wieder das BKA.

Dieses Fundstück erzählt, dass das BKA in den Siebziger Jahren plante, selbst Terroranschläge durchzuführen (Hamburger Elektrizität, Berliner Wasserversorgung) und diese dann der RAF in die Schuhe zu schieben. Man wollte außerdem gefälschte RAF-Quellen in Umlauf bringen. Die Welt kann das alles nicht richtig glauben, aber die Beweise sprechen für sich. Mir erscheint das alles mehr als einleuchtend, und es ist durchaus möglich, dass die Verschwörungstheoretiker Recht haben und ein Großteil der Terroranschläge False-Flag waren. Man sollte dranbleiben und sehen, ob da noch weitere Sachen ans Licht kommen.
Stichwort: Kofferbomber; Sauerland-Zelle; mg;
gastli
Ja es gibt sie noch. Die echten internationalen Terroristen.
Hach ja, das Geheimdienstleben.
Der besoffenere BND-"Resident" in Georgien fährt Straßenkehrerin tot und begeht dann Fahrerflucht. Was ein echter Geheimdienstprofi ist, hat er nicht gemerkt, dass er von Überwachungskameras gefilmt wurde. Oops.
gastli
[zeit.de]
BKA bestätigt Einsatz eines britischen Polizeispitzels
Der Einsatz eines verdeckten britischen Ermittlers in der linken Szene schlägt auch in Deutschland hohe Wellen. Der Chef des BKA, Jörg Ziercke, bestätigte im Bundestags-Innenausschuss, dass der Mann unter anderem beim G8- Gipfel 2007 in Heiligendamm eingesetzt war.
Weitere Infos hier.
Meister
Eine Etage tiefer weiter lesen: "Stasi Überprüfungen"......Punkt. großes Grinsen




Frettchen.
gastli
Ein interessanter Kommentar zum Thema findet sich hier in der taz.
Deutschland hatte dessen Hilfe angefordert.

Die Innenministerien in Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg hätten um den Einsatz des Briten ausdrücklich gebeten und dabei auf ein standardisiertes Verfahren zurückgegriffen.

Hier scheint es also ein System zu geben, bei dem sich in Europa die Länder gegenseitig für heikle Einsätze Polizisten, Agent Provocateur ausleihen. Die wussten also, dass was sie da tun falsch ist, und haben deshalb einen Sündenbock aus dem Ausland rangeholt. Das ist für mich eine wichtige Erkenntnis, denn wenn sie wussten, dass ihr Tun falsch ist, ist das Vorsatz.
Elende Drecksbande verfluchte.
Meister
Baden-Württemberg hatte ja auch schon Erfahrungen mit Stuttgart 21 gesammelt.

Wenn der Brite schon einmal da ist, muss man doch auch alle Möglichkeiten ausschöpfen.





Frettchen.
gastli
Keine Ermittlungen gegen BKA-Chef Ziercke.
Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden verzichtet auf Ermittlungen gegen den Präsidenten des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, in Zusammenhang mit einem US-Drohnenangriff in Pakistan. Es gebe “keine ausreichenden Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat”, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hartmut Ferse, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dapd in Wiesbaden.
...
Konkret geht es um den deutschen Islamist Bünyamin E., der am 4. Oktober 2010 mutmaßlich durch eine US-Drohne ums Leben gekommen sein soll. Ein Richter am Oberlandesgericht Karlsruhe hatte daraufhin BKA-Chef Ziercke angezeigt – wegen “Verdachts der Beihilfe zum Mord”. Der Richter vermutete, dass das BKA bei der Ausreise des Islamisten Informationen an US-Sicherheitsbehörden über deren potenzielle Gefährlichkeit und ihr mögliches Reiseziel weitergegeben habe.
....
Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden hatte die Strafanzeige zunächst der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe vorgelegt, um deren Zuständigkeit zu prüfen. Die Behörde verneinte jedoch. Die Prüfung im eigenen Haus habe schließlich keine Anhaltspunkte für ein Ermittlungsverfahren geliefert, sagte Ferse.

* Ich bin total überrascht.
Ziercke, Klein, Guttenberg .... nur Saubermänner kennt dieses Land.
Und dann kommt da so ein Richter am Oberlandesgericht Karlsruhe.
gastli
Fernsehtipp

[arte]
Arte TV Programmankündidigung – Gladio – Geheimarmeen in Europa
Mittwoch den 16.02.2011 um 20:15 Gladio – Geheimarmeen in Europa In Italien und Deutschland sterben in den 60er bis 80er Jahren zahlreiche Menschen bei Bombenanschlägen. Indizien belegen bestimmte Zusammenhänge, die Spuren führen zu einer geheimen Struktur namens „Gladio“.
Wiederholungen:
19.02.2011 um 16:20
22.02.2011 um 10:50 Gladio – Geheimarmeen in Europa (Deutschland, 2010, 85mn) SWR

* Niemand muss Figuren wie Osama bin Laden oder Achmed the Dead Terrorist erfinden. Die echten Terroristen sind unter uns.
gastli
UPDATE zu hier:

War ja irgendwie klar, aber jetzt haben wir Gewissheit:
Auch unsere Regierung Junta schickte Polizeispitzel ins Ausland.
Das ist ein System, damit die lokale Regierung jeweils Entsetzen heucheln und die Schuld von sich weisen kann.
sabrina336
Ich sehe das genauso und würde dich unterstützen:-)
gastli
[spiegel.de]
Pakistan schließt deutsches Spitzelbüro
Das Verhältnis zwischen Pakistan und dem Westen spitzt sich zu, jetzt wird auch Deutschland in den Konflikt hineingezogen: Die Polizei hat in der Stadt Peschawar drei Deutsche verhört und anschließend der Stadt verwiesen - es soll sich um Mitarbeiter des BND gehandelt haben.

* Da hat man eine der systemtragenden Terrororganisation mal wieder erwischt.
handballer
Oh schade, da werden die Ausflüge in der Welt nicht mehr so spannend :-(. Aber gibt ja noch good old europe. Vielleicht tut unserer aller BND ja mal was für die Steuerzahler und verlegt die Tätigkeiten näher an die deutsche Grenze.
gastli
[SpOn]
Terrorgruppe Ansar al-Din: Islamistenführer in Mali war Helfer der Bundesregierung
Iyad Ag Ghali befehligt 1500 islamistische Kämpfer in Mali - dabei galt er lange als verlässlicher Partner der Bundesregierung. 2003 verhandelte er auf deren Bitte mit algerischen Geiselnehmern. Ein ehemaliger deutscher Spitzenbeamter sagte dem SPIEGEL, Ag Ghali sei "unser Mann" gewesen.

* Die Geister die der BND sich rief.....
RudiRatlos
Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Daran wird sich wohl auch in Zukunft nichts ändern. smile
gastli
[JW]
Terrorvorwurf gegen BND
Brisante Aussage im Luxemburger »Bombenleger«-Prozeß: Bundeswehr-Offizier soll im Auftrag der NATO Attentate organisiert haben.
Die Luxemburger Staatsanwaltschaft setzt zusätzliche Kriminalbeamte ein, um den Aussagen des Duisburger Historikers Andreas Kramer nachzugehen, sein 2012 verstorbener Vater habe zwischen 1984 und 1986 in Luxemburg 18 Sprengstoffattentate organisiert. Unter Eid hatte Kramer am Dienstag und Mittwoch im »Bombenleger«-Prozeß vor der Kriminalkammer des Landes ausgesagt, der Ex-Bundeswehrhauptmann habe für den Bundesnachrichtendienst (BND) gearbeitet. Er habe in Deutschland die Untergrundarmee der NATO (»stay-behind«) geleitet und sei auch für die Attentate auf das Münchner Oktoberfest und den Bahnhof von Bologna (beide 1980) verantwortlich gewesen.
An den Attentaten in Luxemburg war laut Kramer neben dem Geheimdienst des Landes und dem BND der britische MI 6 beteiligt. Bis 1986 habe die NATO die Strategie verfolgt, mit Hilfe ihrer Geheimarmeen Terroranschläge zu verüben, um sie linken Gruppen in die Schuhe zu schieben und so einen politischen Rechtsruck zu befördern. Die Beteiligung der NATO an derartigen Anschlägen war Anfang der 90er Jahre u.a. durch Parlamentsausschüsse in Belgien und Italien nachgewiesen worden. Deutsche Medien hatten das Thema kaum aufgegriffen.

* Mehr zum »Bombenleger«-Prozeß auch nachlesbar bei Heise Hier werden sehr schön die Hintergründe beleuchtet und gezeigt wie Terrornetzwerke aufgebaut sind.
gastli
Die "Abendzeitung" berichtete gestern, dass der Generalbundesanwalt ermittelt.
Weiter berichtet sie:
Zitat:
Wenn die Hintergründe, die Andreas Kramer unter Eid ausgesagt hat, der Wahrheit entsprechen, war das Oktoberfest-Attentat mit 13 Toten, 200 Verletzten und zahllosen traumatisierten Familien nur der fürchterliche Teil einer ganzen, tödlichen Attentats-Serie quer durch Europa. Organisiert von der CIA, mit Beteiligung befreundeter Geheimdienste Europas, unter aktiver Mitwirkung des BND, in Koalition mit rechtsextremistischen Terroristen.


* Faschisten findet man in der BRD wohin man blickt.