Hartz IV ist offener Strafvollzug

gastli
gastli
Hartz IV: Sanktionsandrohung gegen schulpflichtige Kinder

Jobcenter und Kreisjugendamt gemeinsam gegen die Eltern

Jobcenter Bochum: "Wir machen wohnungslos"


Der sozialdemokratisch reformierte Sozialstaat zeigt sich mal wieder von seiner politisch gewollten menschenverachtenden Seite.
Meister
Zitat:
gastli hat am 17. Oktober 2014 um 10:49 Uhr folgendes geschrieben:




Naturgesetz? "Die großen fressen die Kleinen"....hier:http://www.focus.de/panorama/videos/dram...id_4210544.html



Meister
gastli
gastli
Zitat:
Kein Zeugnisverweigerungsrecht für Angehörige von Hartz IV-Empfängern
Mit einerEntscheidung des Sozialgerichts Köln wird der Druck auf Erwerbslose und ihre Angehörigen noch einmal erhöht
Der 19. Senat des Landessozialgerichts NRW fällte eine Entscheidung, die die Situation von Hartz IV-Empfängern noch einmal erheblich verschlechtertn kann. Es verpflichtet auch nahe Angehörige der Hartz IV-Bezieher, über deren Lebenssituation Angaben zu machen. Ein Zeugnisverweigerungsrecht wurde abgelehnt.

[Quelle: http://www.heise.de/tp/news/Kein-Zeugnis...rn-2445778.html]

So behandelt man in der BRD Menschen zweiter Klasse.
Grundgesetz Artikel 1
Drauf geschissen.
Meister
Zitat:
gastli hat am 12. November 2014 um 10:48 Uhr folgendes geschrieben:


So behandelt man in der BRD Menschen zweiter Klasse.
Grundgesetz Artikel 1
Drauf geschissen.


Für Klassenfahrten fehlt das Geld? großes Grinsen
Die "Schwarzen Nullen" brauchen das Geld für gepanzerte Fahrzeuge, darin sind sich Schäuble und die Kriegsministerin Leyen einig.
Schäuble schwört doch auf seinen Null Haushalt.


Meister
gastli
Jobcenter Willkür.
Ich möchte hier auf eine interessante Video-Sammlung der Dresdner Sozialwacht aufmerksam machen. Diese zeigen deutlich, wie menschenunwürdig die Jobcenter mit ihren "Kunden" umgehen.
Jede Willkür, Schikane und Drangsalierung ist erlaubt.
Hartz IV soll Angst machen und diejenigen, die noch Lohnarbeit haben, eine deutliche Warnung sein.
Hier ein Beispiel von vielen!

StaGe
Zitat:
gastli hat am 17. Oktober 2014 um 10:49 Uhr folgendes geschrieben:
Hartz IV: Sanktionsandrohung gegen schulpflichtige Kinder

Jobcenter und Kreisjugendamt gemeinsam gegen die Eltern

Jobcenter Bochum: "Wir machen wohnungslos"


Der sozialdemokratisch reformierte Sozialstaat zeigt sich mal wieder von seiner politisch gewollten menschenverachtenden Seite.



Und das ist Richtig,
Keinen Fußbreit mehr für Schmarotzer wer nicht will muss Sanktionen spüren in voller Härte. Ja Ja Ja Ja
Graziella
nun ist aber mal langsam gut !

stage, du hast doch nen knall !!!!!!!!
Bernhard P.
Eins verstehe ich hier nicht. Die Rechten geben doch immer vor gegen Hartz 4 zu sein. Da ist es doch sehr komisch das StaGe diese Sch..ßgesetze gut findet.
StaGe
Zitat:
Bernhard P. hat am 25. November 2014 um 09:44 Uhr folgendes geschrieben:
Eins verstehe ich hier nicht. Die Rechten geben doch immer vor gegen Hartz 4 zu sein. Da ist es doch sehr komisch das StaGe diese Sch..ßgesetze gut findet.


Ich habe schon zig mal klargestellt das ich mit den Rechten die Du meinst nicht viel am Hut habe ,ich toleriere sie notgedrungen als wichtigen Gegenpol .
Ihre Politik ist mir zu MILDE ihr auftreten ohne Stil.

Hartz IV ist erst ein Anfang und bei Arbeitsscheuen müssen die Richtlinien und Strafen ständig verschärft werden um ihnen das Leben als **** zu vergällen .

****
gastli
Zitat:
Existenz einkassiert
Urteil: Jobcenter muss gepfändete Hartz-IV-Leistung nicht erneut zahlen

Ein Grundrecht auf Existenzsicherung haben Erwerbslose nicht. Das macht ein jetzt veröffentlichtes Urteil vom 9. Januar des bayrischen Landessozialgerichts erneut deutlich. Erst kürzte das Jobcenter die Mietzahlungen an den Kläger, dann stellte es die Leistungen als Druckmittel ganz ein. Von der später erwirkten Nachzahlung hatte der Betroffene aber nichts: Die gesetzliche Krankenkasse pfändete den gesamten Betrag einfach weg – trotz Pfändungsschutzkonto. Das Amt muss das Geld nicht noch einmal auszahlen, um seine Existenz zu sichern, befanden die Richter. Hartz-IV-Bezieher hätten sich selbst um den Schutz ihres Geldes zu kümmern. In welchem Umfang Gläubiger auf ein P-Konto zugreifen könnten, hätten nicht Sozial-, sondern Vollstreckungsgerichte zu klären.

[Quelle: https://www.jungewelt.de/2015/01-30/026.php]

Zum offenen Strafvollzug gehört auch die fortschreitende Entrechtung von unwerten Leben.
gastli
Zitat:

"Team Wallraff"
Absurd und menschenverachtend - das System Jobcenter

Günter Wallraff deckt mit seiner neuen Reportage auf, wie das deutsche System der Arbeitsvermittlung scheitert. Dazu gehören Geldverschwendung und sinnlose Maßnahmen - wie Spaziergänge mit Lamas
[Quelle: http://www.stern.de/wirtschaft/news/guen...em-2180583.html]

Alt Bekanntes für Menschen die sehenden Auges durch die Welt laufen.
[Kritikpunkt von mir: Es ist nicht verständlich, dass Günter Wallraff mit dem Lumpensender RTL die Zusammenarbeit suchte.]
kritiker
Zitat:
gastli hat am 17. März 2015 um 15:37 Uhr folgendes geschrieben:
[Kritikpunkt von mir: Es ist nicht verständlich, dass Günter Wallraff mit dem Lumpensender RTL die Zusammenarbeit suchte.]


weil wahrscheinlich die regierungssender, ard, zdf, und mdr es nicht gesendet hätten!?
bis dann

ps. ich hab es auch bedauert!
gastli
Als ewiger Optimist halte ich der Öffentlich Rechtlichen für noch nicht so weit heruntergekommen, dass sie nicht mehr gewillt sind die Wahrheiten über das staatliche Armutsprogramm zu verbreiten.
Aber vielleicht muss ich ja wieder ein Stück Optimismus begraben.

Nachtrag:

Zitat:
"Team Wallraff" bei RTL
Unglaubliche Machenschaften in Jobcentern aufgedeckt

In deutschen Jobcentern herrschen unglaubliche Zustände. Personalmangel, Frust bei überforderten Mitarbeitern oder geschönte Statistiken auf Befehl aus der Chefetage. Günter Wallraff und sein Team haben Arbeitsvermittlungen ins Visier genommen und erheben nach ihren verdeckten Recherchen schwere Vorwürfe: Etliche Jobcenter kämen ihrem Auftrag, Langzeitarbeitslose zu beraten und durch gezielte Fortbildungsmaßnahmen wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern, nicht nach - und seien für die Existenznot vieler Menschen verantwortlich.

[Quelle: http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/i...ntwortlich.html]

Ich finde es eher unglaublich, dass Journalisten diese Aufdeckungen unglaublich finden.
Und dass es ein "Team Wallraff" geben muss, damit die mal etwas davon mitbekommen.
Ja haben die einer Inge Hannemann auch nur ein einziges mal zugehört?
Die Jobcenter-Machenschaften sind nämlich schon seit Jahren bekannt.
Vorsätzlich in den Papierkorb "verloren gegangene" Anträge um Geld zu sparen.
Willkürliche Sanktionen weil man mal "Gott spielen" will.
Menschenverachtender Umgang mit der Existenz der Schwächsten unserer Gesellschaft.
Milliardenteure Sinnlosmassnahmen zur Demütigung der Betroffenen.
Frisieren der Arbeitslosenstatistik.
Das sind doch alles Themen, die einem Journalisten längst bekannt sein MÜSSEN, wenn er Journalist genannt werden will.

Hier der Link zu der Reportage.
A N S E H E N ! ! !

Auch wenn hier für meinen Geschmack zu oft nur die Meinungen und vor allem Ausreden der Jobcenter-Mitarbeiter in den Vordergrund gestellt werden, statt sich mit den Opfern!!! dieser Mitarbeiter zu unterhalten - schließlich steht deren nackte Existenz auf dem Spiel und nicht diejenige der Täter - ist dem Fazit von Günter Wallraff vollständig zuzustimmen:
"Dieses System ist menschenverachtend und unmenschlich!"

Oder um es mit den Worten der SPD zu sagen: "Auf diese mutige Reform sind wir stolz!"

Und noch eine Bemerkung an die Qualitätsjournaille:
Das Wandern mit den Lamas ist NICHT der Skandal der Reportage, den ihr da in eure Überschriften packt. Der Skandal ist der menschenverachtende Umgang mit den Betroffenen.
Meister
Zitat:
gastli hat am 18. März 2015 um 08:31 Uhr folgendes geschrieben:



Milliardenteure Sinnlosmassnahmen zur Demütigung der Betroffenen.
Frisieren der Arbeitslosenstatistik.
Das sind doch alles Themen, die einem Journalisten längst bekannt sein MÜSSEN, wenn er Journalist genannt werden will.



"Dieses System ist menschenverachtend und unmenschlich!"

Oder um es mit den Worten der SPD zu sagen: "Auf diese mutige Reform sind wir stolz!"



Ja wir haben aber kein anderes System.
Der Spielraum welche die Handlanger des Systems haben, wird in Eigeninteresse nicht genutzt.
Journalisten sind ja auch nur Kinder des Systems.
Die Mafia hat sich überall festgesetzt.
Wer ist der beste Freund von Putin? nah, nah, nah, großes Grinsen ? nicht "Nahles" sondern Sozialbau-Minister Schröder.
Menschenverachtend ist das System natürlich nicht, es bleiben schließlich noch einige Menschen der Oberklasse übrig, welche ihre Steuern in Steueroasen hinterlegen und das noch nicht einmal bei der "schwarzen Null".



Meister
gastli
UPDATE zu: "Team Wallraff"

Die Gutsherrenart der Bundesagentur für Arbeit gehört abgeschafft
Die ehemalige Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann formuliert Konsequenzen zu den Enthüllungen des "Team Wallraff".

Mit "Umbaumassnahmen" oder irgendwelchen "Reformen" ist es aber bei weitem nicht getan.
Von 50 Milliarden Euro/Jahr im Bundeshaushalt für "Arbeitslosenkosten" kommen gerade einmal 22 Milliarden Euro als Regelsatz und Mietzahlung bei den Betroffenen direkt an.
Mehr als die Hälfte hingegen verschwindet in "Massnahmen" und in der Verwaltung.
Und über die Folgekosten bei den Sozialgerichten haben wir hierbei noch überhaupt nicht gesprochen.

Man könnte also sämtliche Jobcenter komplett dichtmachen und den Regelsatz auf der Stelle verdoppeln.
Ohne dass auch nur ein einziger Euro an höheren Steuern und/oder Sozialabgaben eingetrieben werden müsste.
Und die vielleicht 100.000 dann arbeitslosen Jobcenter-Mitarbeiter könnte man davon auch noch locker mit durchfüttern.
Wann bitte beginnen wir endlich mit der Debatte über ein sanktionsfreies Existenzminimum?
StaGe
Bevor Hartz verdoppelt wird sollte das Geld was irgendwo eingespart wird verbrannt werden.
Faulheit darf sich nicht lohnen.
Ja Ja Ja Ja
Meister
Zitat:
StaGe hat am 08. April 2015 um 19:05 Uhr folgendes geschrieben:
Bevor Hartz verdoppelt wird sollte das Geld was irgendwo eingespart wird verbrannt werden.
Faulheit darf sich nicht lohnen.
Ja Ja Ja Ja


Wie war doch "das Zitat von Joschka Fischer"? Mit Verlaub Herrr......sie sind ein A-Loch.




Meister
Adeodatus
Hier einmal etwas zum Mythos des "faulen Arbeitslosen"

Zitat:
Kaum eine Chance

Dass die meisten Arbeitslosen nicht arbeiten wollen, ist jedoch eine durch nichts bewiesene Behauptung. Und es gibt auch keinerlei Belege dafür, dass es hauptsächlich eine Frage des Willens und der eigenen Anstrengung ist, ob jemand aus der Arbeitslosigkeit heraus einen Job findet oder nicht. Im Gegenteil: Die Zahlen vom Arbeitsmarkt zeigen, dass tatsächlich nur ein Bruchteil der Erwerbslosen überhaupt die Chance hat, eine Stelle zu finden. Nach der vergangenen Mittwoch veröffentlichten Arbeitslosenstatistik stehen 542 000 offenen Stellen rund 2,9 Millionen offiziell Arbeitslose gegenüber. Zu den rund 2,9 Millionen Arbeitslosen kommen noch einmal rund 886 000 „Unterbeschäftigte“ dazu – das sind zum Beispiel Erwerbslose, die länger krank sind oder solche, die mindestens 58 Jahre alt sind und seit mindestens einem Jahr keinen sozialversicherungspflichtigen Job mehr angeboten bekamen. Viele Menschen arbeiten darüber hinaus unfreiwillig in Teilzeit, viele haben sich – da sie keine Anstellung finden – mehr oder weniger freiwillig selbstständig gemacht, andere haben es ganz aufgegeben, Arbeit zu finden und tauchen deswegen auch in keiner Statistik auf.

Der Mythos „Wer sich um Arbeit bemüht, der findet auch was“ ist dennoch in der Welt und entfaltet als weitgehend nicht hinterfragte Wahrheit seine Wirkung. Wurde Erwerbslosigkeit Mitte der 70er und Anfang der 80er Jahre, als die Arbeitslosenzahlen in der Bundesrepublik in zuvor unvorstellbare Höhen von zuerst einer, dann zwei Millionen stiegen, noch hauptsächlich als konjunkturbedingt betrachtet, wird sie heute vornehmlich als selbstverschuldet angesehen. Entsprechend hat sich auch die Sozialpolitik gewandelt: Wer arbeitslos wurde, erhielt bis 1983 Arbeitslosengeld in Höhe von 68 Prozent des letzten Nettolohns und nach einem Jahr Arbeitslosigkeit dauerhaft Arbeitslosenhilfe in Höhe von 58 Prozent.

Nach vielen kleineren und größeren Reformen liegt das Arbeitslosengeld inzwischen für Kinderlose bei rund 60 Prozent des letzten Nettolohns, für Erwerbslose mit Kindern bei ungefähr 67 Prozent. Die Arbeitslosenhilfe wurde bereits 1997 für länger Erwerbslose stark gekürzt und 2005 schließlich ganz abgeschafft und durch Hartz IV ersetzt.

Das kontinuierlich sinkende Ansehen, das Arbeitslose in unserer Gesellschaft erleben müssen, lässt sich auch an der Rentenpolitik ablesen. Für Langzeitarbeitslose, die in der zweiten Hälfte der 90er Jahre die damalige Arbeitslosenhilfe erhielten, wurden Beiträge auf der Basis von rund 80 Prozent des letzten Gehaltes in die Rentenversicherung einbezahlt – mit der Folge, dass sie im Rentenalter für diese Zeit eine annähernd gleichwertige Rente bekommen, als wenn sie weiter gearbeitet hätten. Seit 2000 wurden für sie nur noch Rentenbeiträge auf Basis der tatsächlich gezahlten Arbeitslosenhilfe bezahlt.

Quelle: FR


Zitat:
StaGe hat am 08. April 2015 um 19:05 Uhr folgendes geschrieben:
Bevor Hartz verdoppelt wird sollte das Geld was irgendwo eingespart wird verbrannt werden.
Faulheit darf sich nicht lohnen.
Ja Ja Ja Ja


Auf solch dumme Hetze passt ein Zitat von Karl Kraus „Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.“