Hartz IV ist offener Strafvollzug

Meister
Zitat:
Adeodatus hat am 16. April 2014 um 17:23 Uhr folgendes geschrieben:
Das Problem dabei ist das die CDU und FDP, sich nahezu ein Loch in die Hose gefreut haben als Schröder genau das gemacht hat, woran CDU und FDP an der starken Opposition der SPD unter Kohl gescheitert sind.


Ja Einer muss ja die Drecksarbeit machen.

Aber ausgerechnet die, welche sich als Arbeiterpartei einordnen lassen, lassen sich missbrauchen, dass ist schon ein Trauerspiel.



Meister
gastli
Zitat:
Der Spruch des Tages … 23.04.2014

.. kommt der “gezielten Tötung” gleich, wenn sich die Arbeitslosenzahlen manipulativ wohl nicht mehr senken lassen. Jeder Hartz IV Bezieher kennt das Prozedere … es gab “angeblich eine Einladung” (eher eine straf-beschwerte Vorladung) - welche den Briefkasten des zu “Bestrafenden” nicht erreichen konnte, da diese “Vorladungen” auf wundersamer Weise verloren gingen und auch nicht nachweisbar zugestellt - gestaltet wurden.

Fazit 2014: … es wurde mal flugs 10 % des verfassungsrechtlich zustehenden Existenzminimums widerrechtlich gekürzt

Fazit 2015: … wird die Zahlung an Hartz-Bezieher komplett eingestellt, wenn Termine - auch unbekannt - verstrichen sind

Mit dieser Gesetzesänderung … was wohl wieder keinen der Betroffenen jucken wird, denn die Wahlen zeigten es ja ausdruckstark … wird “eine/die gezielte Tötung von Bedürftigen / Bedarfsgemeinschaften” eingeführt, denn “Terminpost” ist bereits jetzt schon das meist betroffene Feld der Sanktionspraxis, welches statt zur Abschaffung durchgesetzt - nun in Vollendung ausgebaut wurde.

Ziel der Maßnahme : … “solltenwirhierbessernichtschreibenaberdiegedankensindnochfrei”


[Quelle: Sozialticker]
gastli
Keine Leistung - Existenz vor dem AUS
Mal wieder eine kleine nette Alltagsgeschichte aus dem sozialdemokratisch reformierten Arbeitsmarkt. Unter anderem mit so netten Empfehlungen des Jobcenters wie:
"Schieben sie Ihren Vater in ein Heim ab, dann können Sie auch arbeiten gehen."
Aber hey: Die BRD steht ja gut da wegen der Hartz-Gesetze. Das sagen sie ja sogar auf ARD und ZDF immer wieder. Und die werden uns doch ganz bestimmt nicht anlügen.
gastli
Sechs Quadratmeter "zu groß": Ehepaar soll Haus verkaufen
"Weil sie sechs Quadratmeter mehr haben als erlaubt, nimmt das Jobcenter einer 47-Jährige und ihren Partner aus der Nähe von Greifswald in die Mangel", berichtet die Ostsee-Zeitung. So sieht sie aus, die sozialdemokratische Agenda-Politik, wenn man mal das Licht einschaltet.
Meister
Zitat:
gastli hat am 30. April 2014 um 13:42 Uhr folgendes geschrieben:
Sechs Quadratmeter "zu groß": Ehepaar soll Haus verkaufen
So sieht sie aus, die sozialdemokratische Agenda-Politik, wenn man mal das Licht einschaltet.


Geht das Licht aus, schwört ihr auf Schröder und Putin, entscheidet Euch doch mal was ihr eigentlich wollt! Ja

Meister
gastli
Hartz-IV-Alltag: So hat mir das Jobcenter meine Würde genommen

Eine typische Alltagsgeschichte aus unseren Jobcentern, deren oberste Devise nicht etwa die Hilfe für die Schwächsten unserer Gesellschaft ist, sondern das Geldsparen. Und so haben wir hier einen gehbehinderten Erwerbslosen, an dem man mal lachend den gesamten Schikanekatalog ausrollt, der dem Jobcentern von SPD und GRÜNEN - sowie CDU/CSU und FDP im Bundesrat - überreicht wurde.
"Den arbeitslosen Typen schicken wir gleich mal 18 Etagen durchs Hochhaus", so die Jobcenter-Erfüllungsgehilfen. Und als der Gehbehinderte nach zwei Tagen folgerichtig die Sache krankheitsbedingt abbrechen muss, erfolgt die sofortige Sanktion und der ohnehin schon menschenverachtend niedrige Regelsatz wird mit einem Grinsen im Gesicht gekürzt.
Selbst nachdem sich der Betroffene wehrt und Klage vor Gericht einreicht, bleibt das Geld gestrichen. Denn Erwerbslose sind in den Augen von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE keine Menschen, denen eine Unschuldsvermutung zusteht und sich erst dann einer Strafe beugen müssen, wenn sie mit einem höchstrichterlichen Urteil bestraft werden. Erwerbslosen darf das Jobcenter auf reinen Verdacht [und Willkür] das Geld kürzen. Mit sofortiger Wirkung. So haben es CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE gewollt und deswegen steht es auch seit über zehn Jahren genau so im Hartz-Gesetz.
Und natürlich bekommt in diesem Fall der Betroffene vor Gericht recht, so wie weit über die Hälfte aller eingereichten Klagen gegen Sanktionen vor Gericht wieder einkassiert werden. Aber was interessiert sich ein Jobcenter schon um Gerichtsurteile. Folgerichtig wurde dem Betroffenen selbst nach dem Gerichtsurteil der Fehlbetrag über 200 Euro nicht ausgezahlt. "Es kam so weit, dass Boritzski am vergangenen Freitag kein Essen mehr im Kühlschrank und und immer noch kein Geld auf dem Konto hatte."
Und selbst jetzt ist diese Geschichte noch nicht zu Ende. Denn der Betroffene versucht es tatsächlich nochmal beim Jobcenter und fleht um das ihm gerichtlich zustehende Geld - und das Jobcenter überreicht ihm eiskalt grinsend einfach zwei Gutscheine, mit denen er einkaufen soll. Wo er diese Gutscheine einlösen kann, sagen sie ihm aber nicht. Als er in seinem Netto-Markt einen Einkaufskorb mit Lebensmitteln hatte, musste er ihn stehen lassen. Mit Sodexo-Scheinen kann man da nicht zahlen.
Und erst als sich die Berliner Zeitung einschaltete, gibt man für die Öffentlichkeit eine kurze Entschuldigung ab.
gastli
Zitat:
Am Ende bleibt der Lebensmittelgutschein
Wer Arbeit ablehnt, bekommt Hartz IV gestrichen. Das trifft vor allem unter 25-Jährige. Die Anzahl der Sanktionen ist zuletzt sogar deutlich gestiegen. Verfassungsrechtler kritisieren die Regelung.

[Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/st...chein-1.1962684]

Was für ein übler Artikel!! So sieht "moderner" Qualitätsjournalismus aus: Sanktionen gibt es quasi nur, wenn man eine Stelle ablehnt. Und "harte" Sanktionen gibt es eh nur sehr wenige. Und selbst die quasi "nur gegen Jugendliche".
Die Realität hingegen ist: Die Jobcenter sind gesetzlich dazu gezwungen, Geld zu "sparen". Es werden regelrecht Sanktionen geplant und es gibt Bonus für die Jobcenter-Chefs, wenn sie diese Zahlen auch übererfüllen.
Es ist also kein Wunder, dass die Jobcenter Sanktionen auch willkürlich verhängen und Anträge auf rechtlich zustehende Leistungen "verloren" gehen. Und es ebenso kein Wunder, dass rund die Hälfte aller verhängten Sanktionen vor Gericht wieder einkassiert werden und die Jobcenter wegen ihrer Willkürpolitik sogar einen eigenen Sicherheitsdienst engagieren müssen.
So etwas ist ganz sicher nicht erforderlich, wenn "nur Jugendliche" sanktioniert werden, die immer wieder Arbeit ablehnen, Herr Öchsner von der SZ.
Und was die SZ auch verschweigt:
Der bei einer Totalsanktion mögliche Lebensmittelgutschein ist eine Kann-Leistung. Das Jobcenter kann den Erwerbslosen aber auch ohne Gutschein kalt lächelnd in den Tod schicken. Ein Blick in die Google-Suche zeigt, dass es nicht gerade wenige Betroffene gibt, die nur noch im Selbstmord einen Ausweg aus ihrer Hoffnungslosigkeit sehen.
Zynismus allerdings wie von dem GRÜNEN-Politiker Strengmann-Kuhn schlägt dem fass den Boden aus. Der findet Totalsanktionen ganz schlimm, die seine eigene Partei überhaupt erst eingeführt hatte. Ohne die GRÜNEN hätte es die gesamte Agendapolitik, die unsere Gesellschaft in Arm und Reich spaltete, gar nicht gegeben.
gastli
MDR-Reportage: Mit diesen "Massnahmen" werden Hartz-IV-Opfer schikaniert
Kaffeetrinken, Handyspielen, Langeweile - das ist eine Qualifizierungsmassnahme. In bester Bürokratenwillkür, bewilligt über sogenannte "Bildungsgutscheine", bezahlt vom Steuerzahler - und die sogenannten "Bildungsträger" kassieren ab. Für die Erwerbslosen hingegen, die an diesen Kurse teilnehmen müssen, ist es bestenfalls vertane Zeit. Denn wer sich weigert, wird natürlich sanktioniert. Eine MDR-Reportage über eine millionenteure Steuergeldverschwendung, die nur zur Schönfärbung der offiziellen Arbeitslosenstatistik taugt.
gastli
Zitat:
Hartz IV: Jobcenter verweigern ALG II Anträge
Leistungsberechtigten wird in einigen Jobcenter die Aushändigung oder Annahme von Hartz IV-Neuanträgen verweigert
Immer wieder erreichen unsere Redaktion Berichte von Antragstellern, nach denen Hartz IV-Neuanträge vom Jobcenter nicht angenommen werden. Zudem scheint es häufiger vorzukommen, dass die Antragsformulare nur im Rahmen eines Erstgesprächs mit einem Jobcenter-Mitarbeiter herausgegeben werden. Das hat zur Folge, dass Antragstellern die Entgegennahme oder Aushändigung der Antragsunterlagen verweigert wird - ohne widerspruchsfähigem Bescheid vom Jobcenter. Die Fraktion Die Linke hat angesichts dieser vermehrt auftretenden Problematik eine Kleine Anfrage an den Bundestag gerichtet, die klären so

[Quelle: http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueb...ge-90016086.php]

Dass die Jobcenter gerne mal eingereichte Unterlagen "verlieren", damit sie den Betroffenen die rechtlich zustehende Leistungen verweigern können, sind ja bereits bekannt. Eine neue Masche hingegen ist, dass man die Anträge geich gänzlich ablehnt. "Sie haben doch sicherlich noch Ersparnisse oder Verwandte. Bedienen sie sich erstmal davon."
Allerdings: Wenn jemand seinen Anspruch auf Arbeitslosengeld verliert, verliert er auch seine Krankenkassenzugehörigkeit. Aber hey: Wenn so ein Hartz4-Opfer krank wird und seine Behandlung nicht bezahlen kann, stirbt er vielleicht kurzerhand weg. Oder erledigt sich selber über Selbstmord. Eine Win-Win-Situation für alle also.
Unnötig zu erwähnen, dass die Hartz-Gesetze auch mit genau diesen Hintergedanken geschrieben wurden - und seit über zehn Jahren ohne jede Änderung bestehen blieben, egal ob CDU, CSU, SPD, FDP oder GRÜNE mitregierten.

Dazu passt:

Maischberger „dübelt“ mal wieder bis die Quote kracht
Als exemplarisches Beispiel wird hier die Sendung Maischberger aufgegriffen, die jede Menge schräger Vögel einlädt, die mit dem erniedrigenden Alltag der Hartz-Opfer nichts - aber auch gar nichts - zu tun haben.
gastli
Zitat:
KEA e.V. - Gewalt im Kölner Jobcenter
Letzte Woche, am 20. Mai 2014, wurde eine Jobcenter-Mitarbeiterin der U25-Abteilung in Köln von einem 23jährigen Hartz-IV-Betroffenen – ohne Termin – angegriffen und offenbar schwer verletzt. Auch ein einschreitender Mitarbeiter musste stationär behandelt werden. [Ein (viel zu braver) Kommentar.]
Menschen, die mit Hartz IV nichts zu tun haben bzw. nicht gerade erwerbslos sind, verbinden den Begriff ‘Jobcenter’ gerne mit einem Center, das Jobs vermittelt. Menschen, die mit Hartz IV nichts zu tun haben denken dann auch oft, dass die Zahl der Arbeitslosen identisch ist, mit der Zahl freier Arbeitsstellen, die die Zig-Millionen Hartz-IV-Betroffenen nur aus Faulheit nicht besetzen.
Dem ist aber nicht so. Es gibt diese Millionen freie Stellen nicht, wenn man sich nicht für einen oder weniger Euro ausbeuten lassen will.
Und was machen Jobcenter, wenn sie nicht gerade Jobs vermitteln? Hilfe, sie wollen uns trotzdem helfen.
Das Prinzip ‘Zuckerbrot und Peitsche’
In den Zimmern bzw. an den Schreibtischen des Jobcenters kommt so einiges zusammen. Menschen und ihre Geschichten, manchmal auf Nummern und Zahlen reduziert, Maßnahme- und Strafenkataloge, Ängste, Wut.
‘Strukturelle Gewalt’ ist ein Begriff, den man freilich auf der einen Seite des Schreibtischs nicht verwendet, was aber auf der anderen Seite oft genau so und als solches ankommt und empfunden wird. ‘Strukturelle Gewalt’ ist aber auch ein Begriff, der im Sinne einer institutionalisierten Gewalt geeignet scheint, persönliche (Mit)Schuld von sich und mit dem Zeigefinger nach Berlin weisen zu können, wo die groooße Politik gemacht wird, auf das Gesetz oder wenigstens auf seinen Chef. „Ich kann ja nix dafür!“ Das verkennt aber die Tatsache, dass Sachbearbeiter letztlich ihre fachliche Kompetenz (und persönliche Verantwortung) in die Waagschale legen, wenn sie sich für das Mittel einer finanziellen Sanktion unter das sogenannte Existenzminimum entscheiden. Und es ignoriert die Bauernweisheit, dass die Auseinandersetzung just immer dort anfängt, wo ich eine in die Fresse bekomme. Das ist oft am Tisch des Sachbearbeiters irgendeines Jobcenters …

[Quelle und vollständiger Artikel: KEA e.V]

Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

Es ist immer wieder wichtig und nicht oft genug wiederholt werden:
10 Regeln zum Umgang mit dem Jobcenter
nameless
Endlich Geld für Christel T.!
Erfolgreiche und schöne Aktion vor dem Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg


Christel T., erwerbslose Aktivistin aus Berlin, erzählt:

“Nach fünf Monaten Vollsanktion und etlichen Gerichtsverfahren hatte ich nicht mehr damit gerechnet, mich auf diesem Weg der Schikanen vom Jobcenter erwehren zu können. Zuletzt hatte eine Kammer des Berliner Sozialgerichts in ihrem Urteil zu meiner aktuellen Sanktion sinngemäß geschrieben, eine 100%-Sanktion sei in meinem Fall nicht so schlimm, da ich wohnungslos sei, und hatte den einstweiligen Rechtsschutz gegen die Sanktion verweigert.

Ohne wirklich mit einem positiven Ausgang zu rechnen, beschwerte ich mich beim Landessozialgericht, und war äußerst überrascht, als der zehnte Senat sinngemäß urteilte, daß ich (vermutlich) nicht dafür sanktioniert werden darf, dass ich während der vorhergehenden Vollsanktion keine Bewerbungen geschrieben habe, und dass deshalb bis zum Hauptsacheverfahren die Sanktion sofort ausgesetzt werden und das Geld für die verbliebene Dauer des Sanktionszeitraumes sofort nachgezahlt werden muss.”

Diese Auszahlung forderten heute etwa fünfzehn AktivistInnen, die vor dem Friedrichshain-Kreuzberger Jobcenter eine fröhliche und bunte Kundgebung abhielten, mit Parolen dekorierte Muffins herumreichten und skandierten “Endlich Geld für Christel T.!”
Gleichzeitig setzte Christel T. zusammen mit mehreren anderen Personen als Beistand im Jobcenter durch, zur Leistungsabteilung vorgelassen zu werden und eine Barauszahlung zu erhalten, obwohl ein Scheck schon mit der Post unterwegs und sowieso die Leistungsabteilung montags geschlossen sei. Nach fünf Monaten Vollsanktion sahen weder die KundgebungsteilnehmerInnen noch die BegleiterInnen im Jobcenter noch die Betroffene selbst einen Grund, noch einen einzigen Tag länger zu warten.

Da der schon im November gesprengte Geldautomat des Jobcenters immer noch außer Betrieb ist, wurde der Weg zum nächstgelegenen Jobcenter in der Seidelstraße als Spontandemonstration zurückgelegt, um dort das Geld zu erhalten.

Schließlich konnte Christel T. stolz einige Geldscheine vorzeigen, und ihre UnterstützerInnen jubelten: “Endlich Geld für Christel T.!”

Christel T. hat sich schon mit einigen Aktionen gegen Sanktionen gewehrt:

Vor einer Leiharbeitsfirma, die eine Sanktion veranlasst hatte:
https://www.youtube.com/watch?v=SX5gVoxIvFg

100%-Sanktion zu Weihnachten
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artik...87fc7bede5ba7b3

Androhung von Gewaltfreiheit, bei einem Protest gegen Lebensmittelgutscheine
https://www.youtube.com/watch?v=sxdeCkX1r4s

spektakulärste Aktion: Christel T. schneidet sich die Haare ab, aus Protest gegen Sanktionen über 100% hinaus
https://www.youtube.com/watch?v=DhSjsOIAwBw

Mit freundlichen Grüßen
Christel T.
gastli
19 Argumente gegen die Hartz-Gesetze
L E S E B E F E H L !!
Auch wenn man die eine oder andere Anmerkung von Inge Hannemann noch ergänzen müsste.
gastli
gastli
Hartz IV Behörde droht mit Kindesentzug
Statt Hilfe wird mit Kindesentzug gedroht
Wie die Erwerbslosen-Initiative „Ali-Gegenwind“ in Zwickau berichtet, kam es zu einem schlimmen verbalen Ausfall einer Jobcenter-Mitarbeiterin gegenüber einer Hartz IV Leistungsberechtigten.
[Quelle: http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueb...ug-90016118.php]

Wie weit soll das noch gehen?
Meister
Zitat:
gastli hat am 13. Juni 2014 um 06:19 Uhr folgendes geschrieben:
Hartz IV Behörde droht mit Kindesentzug


Wie weit soll das noch gehen?


Die Mafia ist überall.
Unverschämtheit Sondershausen, großes Grinsen warum entlassen sie die großkotzige Mitarbeiterin nicht?


Meister
gastli
Hungern kann sie schließlich auch in der Schule
Mal wieder eine Alltagsgeschichte aus unseren sozialdemokratisch reformierten Jobcentern.

BRDweit kümmern sich unsere Qualitätsjournalisten allerdings um ganz andere schlimme Schicksale:
Das "Ganz unten" Gejammer des Ex-Bundespräsidenten Wulff, der 200.000 Euro Ehrensold fürs Nichtstun kassiert. Plus Gratis-Chauffeur, Büro und eigene Sekretärin. Das dürfte deutschlandweit wohl wirklich ein Leben "ganz unten" darstellen.
Oder anders gesagt: Allein, dass für solche Typen überhaupt Platz eingeräumt wird in unseren Massenmedien verdeutlich mehr als deutlicht die Schieflage in der in Masse veröffentlichten Meinung, was denn wirklich ganz unten bedeutet.
gastli
Hartz IV macht krank -
Teil 1 und Teil 2
Zwei Leser der "Thüringer Allgemeine" geben Einblicke in ihren grauen Alltag mit den Jobcentern.
Kurzer Auszug:
Zitat:
Die perfiden Methoden und Machenschaften der Jobcenter machen den Menschen physisch und moralisch krank. Es wird der Datenschutz umgangen und die Schweigepflicht ausgehöhlt, indem man von den Arbeitslosen, ohne sie über Rechte zu unterrichten, verlangt, einen Gesundheitsbogen auszufüllen und seine Ärzte von der Schweigepflicht zu entbinden. Die Mitarbeiter drohen auch gleich mit Sanktionen, sollte sich der Arbeitslose weigern. Obwohl diese Angaben in einem Gesundheitsbogen alle freiwillig sind.

Die Arbeitslosen leben in ständiger Angst vor willkürlichen und fehlerhaften Entscheidungen durch die Behörde. Aufkommende Existenzängste, hervorgerufen durch den geringen Leistungsbezug und Sanktionen sind verstärkend. Das niedrige Wohngeld generiert schlechte Wohnverhältnisse, und ebenso fehlt das Geld für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Chronisch Erkrankte erhalten oftmals nicht den ihnen zustehenden Mehrbedarf für Sonderernährung. Die mangelnden beruflichen und menschlichen Kompetenzen der Sachbearbeiter in den Jobcentern ist ein weiterer Punkt, der einfach nur krank machen kann.

[Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de/lese...rank-1722327429]

Solche Leserbriefe sind keinesfalls Einzelfälle. Inzwischen gibt es umfangreiche Studien über die politisch gewollten!!! Auswirkungen von Hartz4 auf die Opfer. Gerade erst hat das DIW nachgewiesen, dass natürlich nicht nur der Erwerbslose selbst, sondern auch sein Lebenspartner und die Kinder unter diesen menschenverachtenden Hartz-Gesetzen krank werden.

Dazu passt:

Steigende Selbstmordzahlen: Job weg, Ansehen weg, Hoffnung weg
Die Agenda 2010, der ganze Stolz der SPD, wirkt.

Dazu passt dann auch:
Nach angedroher Sanktion: Mann verletzt Jobcenter-Mitarbeiterin schwer
Zitat:
Ein 23-jähriger Arbeitssuchender ist im Jobcenter an der Luxemburger Straße ausgerastet und hat ohne Vorwarnung auf eine Beraterin eingeschlagen. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" erfuhr, war der Mann offenbar ausgerastet, weil ihm Leistungen gekürzt werden sollten. Er soll sich geweigert haben, eine vom Jobcenter verordnete "Maßnahme" anzutreten. Dadurch gerät die Debatte um die Sicherheit der Arbeitsvermittler wieder in den Fokus.

Aus Sicht von Gerd Zimmer, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung, gibt es zwei Gründe für das oft aggressive Verhalten der Arbeitslosen: Zum einen sei die räumliche Situation in den Jobcentern oftmals beengt und ungemütlich, zum anderen sorge die politische Richtlinie, verstärkt zu sanktionieren, bei vielen Kunden des Jobcenters dafür, dass sie ihren Ärger direkt an ihrem Betreuer auslassen."

[Quelle: http://www.ksta.de/koeln/jobcenter-mann-...0,27210780.html]

Ganz ehrlich:
Wer wundert sich über derartige Eskalationen in den Sanktionscentern, die politisch gewollt!!! auf Sparen statt auf Hilfe gedrillt wurden? U
nd was für Menschen müssen das sein, die heute noch stolz sind auf "ihre Agenda-Reformen"?
gastli
Allein im Monat Mai: 200.000 Widersprüche gegen Hartz IV-Bescheide
Und wie die LINKE ja bereits aufgedeckt hatte, gehen mehr als ein Drittel aller Widersprüche zugunsten der Erwerbslosen aus. Oder anders formuliert: Über 75.000 Erwerbslosen haben unsere Sanktionscenter allein im Mai politisch gewollt das Leben zerstören wollen. Willkürlich!

Ab wann genau spricht man von einem Unrechtsstaat?

Dazu passt:

Ein Staat, der Hartz IV-Empfängern die Sozialhilfe kürzt, ist menschenverachtend
Der Deutschlandfunk mit einer vollkommen richtigen Bewertung der deutschen Agenda-Gesetze.

Dazu passt:

Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger
Regierung rechnet mit falschen Zahlen
gastli
Zitat:
SG Mainz zur Berücksichtigung von Glücksspielgewinnen beim Bezug von "Hartz IV"
Gewinnen Bezieher von Hartz IV-Leistungen bei einem Glücksspiel ein Auto, handelt es sich bei diesem gewonnen Auto grundsätzlich um eine vom Jobcenter zu berücksichtigende Einnahme mit Geldeswert. Sofern das Jobcenter jedoch trotz des Autogewinns einen Bewilligungs­be­scheid für weitere Leistungen erteilt, kann es nach dem Verkauf des Fahrzeugs nicht den erteilten Bewilligungs­be­scheid teilweise wieder aufheben und die Rückerstattung von Leistungen verlangen. Dies geht aus einer Entscheidung des Sozialgerichts Mainz hervor.

[Quelle: http://www.kostenlose-urteile.de/SG-Main...V.news18377.htm]

Wenn Gerichte über ganz normale Dinge entscheiden müssen, weil es sich um Menschen handelt, deren Würde antastbar ist.
gastli
ARD-Reportage: Wie Erwerbslose mit Sinnlos-Massnahmen schikaniert werden
Keine ganz neue Enthüllung, aber dennoch exemplarisch.