Deutschland = Rechtsstaat oder Bananenrepublik ?

Meister
Das geht in Ordnung, habe ich auch gesehen. Ja
Einschließlich der Riester-Rente, also der... gefallen-Rente der SPD... für Riester und der "Privaten".
Und wie man einen Teil der gesetzliche Rente zur privaten rüber geschoben hat, (4,5% Korruption) Italien lässt grüßen.
Würde Riester mit seiner ("Privaten")Gewinn machen, müsste er ja wenn die ganze Sache sauber wäre, die 4,5% der gesetzlichen Rente die zweckentfremdet wurde, bald zurück zahlen.
Da er sich aber aus dem gleichen Topf für seine Sonntagsreden bedient, bleibt das wohl bei der Korruption der SPD-Fritzen.

Er selber war nur solange auf den großen Parkett der Politik, bis er die Taschen voll hatte.
Jetzt zieht er wie die Zigeuner (Entschuldigung) rum und sammelt nur noch seine Spesen ein.

Erläuterung für die Jüngeren unter uns:
Ein Riester ist eine Flicke die auf einen Schuh kommt, wenn dieser ein Loch hat. Ja



Frettchen.
gastli
Hessen: Schwarz/Gelb finanziert offenbar auch Tiefgaragen für Privatuni
Die Millionen-Zuschüsse der öffentlichen Hand für die private European Business School in Wiesbaden sind erneut in die Kritik geraten. Wie die "Frankfurter Rundschau" (Dienstag) unter Berufung auf das hessische Finanzministerium berichtete, fördert das Land 267 Tiefgaragen-Plätze unter dem Gebäude der künftigen Jura-Fakultät mit 15,4 Millionen Euro. Damit fließen insgesamt rund 60 Millionen Euro Steuergeld für den neuen Standort der Privatuni in Wiesbaden.


* Das sind doch mal gut angelegte Steuergelder.
Denn den Umbau seiner Tiefgaragen zugunsten elitärer Jura- und Wirtschaftsschnösel kann die Privatuni selbstverständlich nicht selber stemmen. Die zahlen gerade einmal lächerliche 6.000 Euro Studiengebühren pro Semester.
Hier greift Schwarz/Gelb aber gerne unterstützend ein. 60 Millionen Euro für die sichere Unterbringung der Luxuskarossen das kann man doch wohl verlangen. Und dieses Gelder lassen sich doch locker den öffentlichen Schulen wieder zusammenstreichen.
Und der Hesse an sich ist ja ziemlich Hart im Nehmen und kreuzt schon seit über zehn Jahren seine CDU-Korruptis an die Regierung. Kein Grund zur Aufregung also.
gibbchen
ach was sind die gegner schwarz-gelber politik wieder einmal froh, dass das www ihnen ermöglicht wieder mal ein bisschen dumm zu quatschen... Daumendrücken

nun lässt sich gastli hier ja über etwas aus, was er letztlich nur aus den medien kennt, aber die zusammenhänge ebenso wenig kennt wie die gegebenheiten vor ort... vom verstehen will ich mal gar nicht reden.

hier mal für die völlig entrüsteten ein paar fakten:

in wiesbaden gab es mal mitten in der innenstadt - so ganz ohne ausreichende parkmöglichkeiten für hinz und kunz - einen denkmalsgeschützten gebäudekomplex, in dem die justizbehörde (amstgericht, etc.) untergebracht war und das nicht nur marode und baufällig, sondern inzwischen platztechnisch auch zu klein war. nachdem edin modernes justizzentrum ebenfalls in wiesbadens innenstadt auf städtischem grund errichtet wurde, stand dieser denkmalgeschützte gebäudekomplex leer und ward dem verfall preisgegeben. das alles ist ja nicht wirklich schlimm, wenn da nicht die vielen kleinen neoliberalen kleinunternehmer und händler in der unmittelbaren einflugschneise plötzlich gar fürchterlich anfingen zu weinen, weil sie aufgrund des wegzugs der justizbehörde nun sinkende umsätze (und damit auch sinkende steuereinnahmen für die stadt, das land und den lieben gott) oder gar existenzvernichtungen fürchten müssten. fast ein gesamter stdtteil lebte vom vorhandensein und der laufkundschaft des denkmalgeschützten baus.

damit diese kleinen händler und gewerbetreibenden auch weiterhin in ihrer neoliberalen gier nicht zu kurz kämen hat man in wiesbaden zusammen mit stadt und land überlegt, was denn da mit diesem leerstehenden gebäudekoplex, der dem steuerzahler auch bei leerstand nicht unbedeutend wenig kosten ohne direkten nutzen verursachen würde, tun könnte. ein schlauer - natürlich gieriger - plan war, dort einer (bösen, bösen) privatschule álle chancen zu eröffnen und schwupps haben die bösen schwarz-gelben landespolitiker zusammen mit den schwarz-grünen stadtpolitiker die entscheidung getroffen und auch der eine oder andere rote volksvertreter bekam plötzlich dollarzeichen in die augen und gab dem vorhaben sienen segen.

die überlegung sah dann so aus:

1.) es soll eine juristische und wirtschaftsfakultät entstehen.
2.) neben dem land udn der stadt gibt es auch private investoren.
3.) die stadt udn das land haben interesse daran und erhoffen sich durch die investition eine gewisse synergie und gleichzeitig die rettung der umliegenden gewerbetreibenden.
4.) da das größte problem in diesem dichtbesiedelten bereich aber eben auch parkmöglichkeiten sind, hat man sich entschlossen zusätzliche parkmöglichkeiten zu schaffen, die land und stadt mit finanziell unterstützt. dafür werden diese parkplätze mitten im herzen wiesbadens aber nicht nur dieser neuen privatschule zur nutzung überlassen, sondern der öffentlichkeit zugängig gemacht und dafür können land und stadt später die hand aufhalten. wer die parkgebühren der parkhäuser in wiesbaden nur ein wenig kennt, weiß, dass die zwar teuer, aber dennoch nicht ausreichen vorhanden sind.

durch die investition werden also nicht nur parkplätze geschaffen, sondern die gesamte infrastruktur drumherum wird davon profitieren, in dem

- die existenz bereits vorhandenen kleinunternehmen, mittelständler,händler und gastronomen wird gesichert
- daraus ergeben sich wiederum höhere steuereinnahmen statt sozialtranferleistungen (es wird also weiterhin in den topf eingezahlt statt entnommen)
- durch das klientel der privatuni bringt neues kapital in die stadt
- arbeitsplätze werden nicht nur bei den gewerbetreibenden drumherum gesichert, sondern dort und in der uni selbst entstehen arbeitsplätze
- die einheimischen handwerksbetriebe haben bei der sanierung des alten gebäudes UND beim bau der tiefgarage wieder arbeit udn verdienen geld
- mehr geld in die kassen der stadt, des landes bedeutet auch, dass letztlich mehr investiert werden kann

... und letztlich darf man nicht vergessen, dass privatschulen (von mir aus auch eliteschulen) letztlich ihre absolventen in die lage versetzen später einer tätigkeit nachzugehen, von der man nicht nur gut leben kann, sondern auch wiederum gute und nicht wenige steuern zahlen muss. und es durchaus legitim ist, wenn man auch privat in seine eigene ausbildung investiert, wo der staat doch nicht in der lage ist ausreichende ausbildung am bedarf orientiert zu bieten.

die nutznieser der investition bei der EBS werden am ende keine transferempfänger, sondern steuerzahler sein.

investitionen müssen erst einmal getätigt werden bevor man erfolgreich kassieren kann. das geld, was hier in das gesamte projekt egsteckt wird (nicht nur in die tiefgarage) wird sich in ein paar jahren wieder auszahlen. und mal ehrlich, wären diese gelder in den bau einer tiefgarage in einer staatlichen schule o.ä. geflossen, welcher hahn hätte da so laut udn empört gekräht? KEINER!


UND GANZ WICHTIG AUCH FÜR DAS LFA-NEHMERLAND THÜRINGEN

hessens wirtschaftliche stärke und die deswegen erzielten steuereinnahmen führen zu höheren (und ungerechteren) zahlungen in den länderfinanzausgleich, von dem auch thüringen profitiert und mit dessen geld thüringen nicht etwa seine schulden begleicht oder in neue arbeitsplätze investiert, sondern soziale wohltaten, die einigen ja nie genug sind, bezahlt von denen hessens steuerzahler nur träumen können.

also bevor sich in thüringen einer über die sinnhaftigkeit oder unsinnigkeit von investitionen für was auch immer aufregt, sollte er erst einmal drüber nachdenken, ob er nicht über den ast lästert udn sich echauffiert, auf dem er letztendlich sitzt und profitiert.


so, ich habe meine rüstung an, nun können die besserwisser und ewig unbelehrbaren, die eh immer gegen alles und nie für was sind, wieder ihre keule auspacken... ich freu mich drauf
gibbchen
Zitat:
gastli hat am 03. Februar 2011 um 09:10 Uhr folgendes geschrieben:


* Die zahlen gerade einmal lächerliche 6.000 Euro Studiengebühren pro Semester.
Hier greift Schwarz/Gelb aber gerne unterstützend ein.


wenn 6.000 €/semester für dich schon so lächerlich gering sind, wieso waren dann 500€/semester eine so unverschämte forderung, dass rot und tiefrot deren abschaffung verlangte? hätten die unis in hessen die 500 € studiengebühr je student udn semester nicht gut gebrauchen können?

vielleicht sollte man sich einfach mal überlegen, weswegen private unis finanziell besser dastehen als staatliche unis, statt hier wieder mal triefend vor missgunst aufs falsche pferd einzuknüppeln... cool

ich frage mich eh, wieso es inzwischen ganz selbstverständlich ist, dass eine bestimmte "glaubensrichtung" immer wieder auf die einknüppelt, die in diesem land investitionen tätigen? ja, richtig gelesen, denn diese Privatuni incl. der hier so bemotzten tiefgarage wird nicht nur von stadt und land (und bund) finanziert, sondern auch von privaten investoren. bevor nämlich geld vom bund, land und kommune fließt muss der investor einen nicht unempfindlichen teil selbst berappen.... völlig ausgeblendet, oder?
Meister
Zitat:
gibbchen hat am 03. Februar 2011 um 11:29 Uhr folgendes geschrieben:



* Die zahlen gerade einmal lächerliche 6.000 Euro Studiengebühren pro Semester.
Hier greift Schwarz/Gelb aber gerne unterstützend ein.


wenn 6.000 €/semester für dich schon so lächerlich gering sind, wieso waren dann 500€/semester eine so unverschämte forderung, dass rot und tiefrot deren abschaffung verlangte?



[/QUOTE]

Rot und Schlüpfer-rot?

Weil die in der Opposition sind. Lachen Lachen

Frettchen.
gibbchen
gibbchen
wenn du doch schon kopierst, liebes frettchen, dann mach es richtig. die äußerung über die lächerlichkeit von 6.000 € studiengebühren kam nicht von mir, sondern von gastli...


RE: Deutschland = Rechtsstaat oder Bananenrepublik ?

Zitat:
gastli hat am 03. Februar 2011 um 09:10 Uhr folgendes geschrieben:


* Die zahlen gerade einmal lächerliche 6.000 Euro Studiengebühren pro Semester.
Hier greift Schwarz/Gelb aber gerne unterstützend ein.


ich habe lediglich auf dessen aussage bezug genommen.


auch kopieren und zitieren muss eben gelernt sein - ganz ohne studiengebühren, dafür mit etwas sinn und verstand bevor man einfach nur gegen leute kloppt, deren meinung man nicht mag.
gastli
Zitat:
wenn 6.000 €/semester für dich schon so lächerlich gering sind, wieso waren dann 500€/semester eine so unverschämte forderung, dass rot und tiefrot deren abschaffung verlangte? hätten die unis in hessen die 500 € studiengebühr je student udn semester nicht gut gebrauchen können?


Ironie nicht erkannt.
Von mir aus können die Schnösel der "Eliten" 10000 EUR /Semester zahlen.
Das war nicht der kritisierte Punkt, sondern die Vergeudung von Steuergeldern für die 267 Tiefgaragen-Plätze.
Meister
Geht in Ordnung. Ja
Aber schrei mich nicht so an.




Frettchen.
RudiRatlos
Zitat:
gastli hat am 03. Februar 2011 um 18:35 Uhr folgendes geschrieben:
Das war nicht der kritisierte Punkt, sondern die Vergeudung von Steuergeldern für die 267 Tiefgaragen-Plätze.


Och, Punkt 4 des langen Beitrages vom Gibbchen nicht gelesen? Dort steht das auch öffentliche Parkplätze dort entstehen, also darf auch aus öffentlichen Kassen mitfinanziert werden.
Elfi
geschockt geschockt geschockt

15,4 Mio für 267 Parkplätze

Das sind über 57.000 pro Platz - wollen die die Stellplätze vergolden und mit Edelsteinen verzieren ???
Adeodatus
Es ist eine Tiefgarage in dem Betrag sind die Grundstücks- Bau- und alle Baunebenkosten enthalten was trotzdem für die paar Parkplätze ein Recht hoher Preis ist.
Im Wohnungsbau geht man von einem Betrag von 1.150 € bis 2000 € je m² Wohnfläche aus. Wenn man davon ausgeht das Wohnraum ein höherwertiges Bauwerk darstellt kommt man schon ins Grübeln. Ein normaler Parkplatz hat eine Fläche von 12,5 m² und kostet in diesem Fall 57.000 €, Wohnraum in der gleichen Größe kostet noch nicht einmal die Hälfte nämlich max. 25.000 €.
gibbchen
Zitat:
spidy hat am 04. Februar 2011 um 17:49 Uhr folgendes geschrieben:
Es ist eine Tiefgarage in dem Betrag sind die Grundstücks- Bau- und alle Baunebenkosten enthalten was trotzdem für die paar Parkplätze ein Recht hoher Preis ist.
Im Wohnungsbau geht man von einem Betrag von 1.150 € bis 2000 € je m² Wohnfläche aus. Wenn man davon ausgeht das Wohnraum ein höherwertiges Bauwerk darstellt kommt man schon ins Grübeln. Ein normaler Parkplatz hat eine Fläche von 12,5 m² und kostet in diesem Fall 57.000 €, Wohnraum in der gleichen Größe kostet noch nicht einmal die Hälfte nämlich max. 25.000 €.



ich freue mich, dass spidy sich preistechnisch so gut auf dem wiesbadener immobiliensektor auskennt ich lach mich tot

häuslebauer oder sonstige bauwillige würden sich über diese preise wirklich freuen. zwischen wiesbaden und gera liegen nicht nur einige hundert kilometer, sondern auch preistechnisch welten. mit 2.000 € je qm wohnfläche würdest du in gera sicherlich palastähnliche zustände bekommen, in wiesbaden noch nicht einmal ne gutgebaute toilette.... sorry, aber hier kommt bedenklich schlechtes halbwissen zum tragen.

auch die lage der zukünftigen EBS hat der immobilienexperte hier noch nicht einmal ansatzweise bedacht, was ihm aber ein leichtes gewesen wäre, wenn er sich die mühe zum lesen meines textes bzw. (bei unüberbrückbarer antipathie) zur eigenrecherche gemacht hätte.

zudem werden die baukosten für die tiefgarage auch durch einen wiesbadenspezifischen fakt beeinflusst, der bei gera überhaupt keine rolle spielt: unter der stadt befinden sich die sogenannten heißen quellen, die dazu führen, dass besondere anforderungen an baumaßnahmen im innenstadtbereich getroffen werden, die den bau zusätzlich nicht preiswerter werden lassen.

also, auch wenn man sich nicht mag, kann es nicht schaden, wenn man sich vor dem posten einfach mal informiert und nicht einfach nur drauflosbabbelt cool
Adeodatus
Zitat:
ich freue mich, dass spidy sich preistechnisch so gut auf dem wiesbadener immobiliensektor auskennt ich lach mich tot


Wenn Du, außer zu keifen, auch mal Dein Gehirn benutzen würdest könnte Dir evtl. mal auffallen das ich mich auch auf einschlägigen Internetseiten des Bundeslands Hessen über gängige Preise informiert habe.

Demzufolge lagen die Baukosten für Einfamilienhäuser in Hessen bei durchschnitlich 1370 € je m² zum Vergleich in Thüringen bei 1213 € und in Sachsen bei 1145 € je m², am teuersten ist es in Bayern und Baden Würtemberg mit 1587 € bzw. 1468 € je m².

Also schliese ich mal mit einem Satz von Konrad Adenauer

„Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“
gibbchen
Zitat:
spidy hat am 08. Februar 2011 um 13:52 Uhr folgendes geschrieben:
Zitat:
ich freue mich, dass spidy sich preistechnisch so gut auf dem wiesbadener immobiliensektor auskennt ich lach mich tot


Wenn Du, außer zu keifen, auch mal Dein Gehirn benutzen würdest könnte Dir evtl. mal auffallen das ich mich auch auf einschlägigen Internetseiten des Bundeslands Hessen über gängige Preise informiert habe.

Demzufolge lagen die Baukosten für Einfamilienhäuser in Hessen bei durchschnitlich 1370 € je m² zum Vergleich in Thüringen bei 1213 € und in Sachsen bei 1145 € je m², am teuersten ist es in Bayern und Baden Würtemberg mit 1587 € bzw. 1468 € je m².

Also schliese ich mal mit einem Satz von Konrad Adenauer

„Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“


gehirn einschalten empfiehlt ja hier die richtige hohlbirne Augenzwinkern und keifen? ne, nicht wirklich, aber deine aufgesetzte allwissenheit, die nicht wirklich zeigt, dass du dich auskennst, ist mitunter kaum zu ertragen und unterbietet sogar noch das von dir gern zitierte gefährliche halbwissen...

sicherlich werden in statistiken zahlen genannt, aber ich gebe hier mal den einwand gerne zurück, die manche hier ja wirklich gern bemühen: man muss statistische zahlen auch verstehen und interpretieren können. es geht ja schon los, dass du allen ernstes den grundstücksanteil der tiefgarage als wohnfläche deklarierst. das ist aber definitiv falsch, es handelt sich hier keineswegs um wohnfläche. anforderungen an wohn- und nutzflächen sind sehr unterschiedlich, auch zwischen privater nutzfdläche und gewerblicher nutzfläche gibt es noch unterschiede.

weiter geht es, dass du tatsächlich die baukosten für ein einfamilienhaus heranziehst um dir eine aussage über die baukosten eines zu sanierenden altbaus, der zudem noch unter denkmalschutz steht, zu vergleichen. jeder, der halbwegs 1 und 1 zusammenzählen kann, weiß, dass allein durch die denkmalschutzauflagen die baukosten hier durchaus im vergleich zu den baukosten eines einfamilienhauses durch die decke gehen können. das tut es hier.

weitere auflagen kommen schon allein aufgrund der späteren nutzung hinzu. auch hier müsste selbst dir "experten" einleuchten, dass allein die sicherheitsstandards für ein einfamilienhaus nicht halbso komplex sind wie für einen gebäudekomplex, der ein gesamtes carré ausmacht.

des weiteren habe ich hier die besonderen bauauflagen und anforderungen angesprochen, die sich aufgrund der unter der innenstadt befindlichen heißen quellen ergeben. auch diese auflagen verteuern den bau im vergleich zum einfamilienhaus, welches aufgrund der immobilienpreise kein normaler mensch, der finanzieren muss, im kern der innenstadt von wiesbaden bauen würde.

auch hier hast du die tatsächlichen gegebenheiten einfach außer aucht gelassen udn aus der statistik die völlig falschen schlüsse gezogen. du kannst die einfamilienpreise in hessen ja aus der statistik entnehmen, aber das sind durchschnittspreise und wie bei solchen dingen immer, können diese abweichen - sowohl nach oben als auch nach unten. es gibt in hessen durchaus gegenden wo man noch viel günstiger als durchschnittlich angeben häuser bauen kann. aber man kann es eben auch - je nach lage - zu einem wesentlich höheren preis.

jede statistik ist nur so gut wie die zahlen, mit denen man sie füttert. udn auch da gilt keine regel ohne (berechtigte) ausnahmen.

ich bin mir auch sicher, dass die preise für den qm umbauten raum in berlin für ein einfamilienhaus beispielsweise wesentlich niedriger liegen als beispielsweise für den bau eines - wie sagt man so schön? - mehrzweckgebäudes auf dem potsdamer platz. aber was erkläre ich hier dem selbsternannten gott das licht des heiligenscheins?

über deine heranziehung von adenauer habe ich mich königlich amüsiert und gefragt, ob die genossen da nichts gleichwertiges zu bieten hatten. verwirrt

ich halte es lieber mit fontane: "Personen, die nicht da waren, wissen immer alles am besten."

müde
herrenlos
Zitat:
gibbchen hat am 08. Februar 2011 um 15:23 Uhr folgendes geschrieben:
über deine heranziehung von adenauer habe ich mich königlich amüsiert und gefragt, ob die genossen da nichts gleichwertiges zu bieten hatten. ?


aber gerne:
Zitat:
„Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muß durch ihren Kopf hindurch; aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt sehr von den Umständen ab.“
Friedrich Engels (1820-1895), deutscher Philosoph und Politiker


und ansonsten wäre euer disput vielleicht sogar nützlich und erträglich, wenn ihr euch auf das argumentieren beschränken würdet
herrenlos
ich habe mal in meinen unterlagen geblättert und meine daher, auch unter der beachtung der hinweise und argumente von gibbchen, dass 57.000 €/stellplatz, abgesehen von einer politischen betrachtung, mehr als doppelt so teuer sind, wie in anderen, abgesehen von der bevölkerungsstruktiur ("stadt der millionäre"), durchaus vergleichbaren großstädten (277.000 ew ohne, 287.000 ew mit amis)

aber - siehe stuttgart - es kann in solchen fällen eigentlich nur vor ort entschieden und beurteilt werden, ab eine solche investition sinn macht oder nicht, denn es kann durchaus sein, dass hier folgen eintreten, die städtepoltisch sogar gelder einsparen
gibbchen
Zitat:

und ansonsten wäre euer disput vielleicht sogar nützlich und erträglich, wenn ihr euch auf das argumentieren beschränken würdet


1.) wer "ihr"?
2.) es wäre nützlicher und erträglicher, wenn ihr wenigstens argumentieren könntet cool und
3.) wir sind doch hier nicht bei "wünsch dir was?"
wenn wir da wären, würde ich mir auch so manches wünschen...
herrenlos
du bist einfach nur ein(e) widerliche(r) schwätzer(in)
gibbchen
Zitat:
herrenlos hat am 08. Februar 2011 um 18:47 Uhr folgendes geschrieben:
du bist einfach nur ein(e) widerliche(r) schwätzer(in)


das sagt ausgerechnet jemand ohne hirn aber mit nem stinkefinger. Respekt !!!