Simson
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Fuchs Bernie hat am 26. Juli 2008 um 19:43 Uhr folgendes geschrieben:
Na, das kann ich mir nicht vorstellen. |
Auch wenn Du Dir das nicht vorstellen kannst, ist es aber so und auch nicht verwunderlich, wenn man die Gesamtsituation betrachtet und nicht nur einen 10 Euro-Schein vorm geistigen Augen hat. Auch mein Vater hat durch die neu hinzugekommenen Möglichkeiten der medizinischen Versorgung Jahre seines Lebens gewonnen. Und die gönne ich ihm herzlich.
orca
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Simson hat am 26. Juli 2008 um 19:34 Uhr folgendes geschrieben:
Die Lebenserwartung der Menschen in den neuen Bundesländern ist seit der Wende um etwa 5 Jahre angestiegen ... |
Da Menschen hierzustaate aber nicht nur 19 Jahre alt werden, sind das eindeutig Nachwirkungen des Gesundheitswesens und der Lebensverhältnisse in der DDR.
Danke für Deinen wieder einmal perfekten Schuß ins eigene Knie.
Herasun
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Simson hat am 26. Juli 2008 um 19:34 Uhr folgendes geschrieben:
Das klingt meiner Meinung nach sehr bedenklich. |
Ach ja?
Weitaus bedenklicher klingt mir, wenn einer die Meinung Andersdenkender als Gedöns diffamiert, das zudem verboten gehört.
Bernhard P.
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felixed hat am 26. Juli 2008 um 20:22 Uhr folgendes geschrieben:
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Simson hat am 26. Juli 2008 um 19:34 Uhr folgendes geschrieben:
Die Lebenserwartung der Menschen in den neuen Bundesländern ist seit der Wende um etwa 5 Jahre angestiegen ... |
Da Menschen hierzustaate aber nicht nur 19 Jahre alt werden, sind das eindeutig Nachwirkungen des Gesundheitswesens und der Lebensverhältnisse in der DDR.
Danke für Deinen wieder einmal perfekten Schuß ins eigene Knie. |
Richtig felixed. Die heute 19 jährigen, zur Wende Geborenen, wären auch zu DDR Zeiten 19 Jahre gewesen. Die älteren haben den weitaus größten Teil des Lebens in der DDR erlebt.
Die Auswirkungen oder Nachwirkungen der BRD wird man erst in ca. 30 bis 40 Jahren merken. Allerdings zweifelle ich an das es den Kapitalöismus noch so lange in Deutschland gibt.
Simson
Ja, felixed und Fuchs Bernie, ihr argumentiert wie zu DDR-Zeiten nach dem Motto "Es kann nicht sein, was nicht sein darf!" und Fakten und Tatsachen, die nicht in euer Weltbild passen, nehmt ihr überhaupt nicht zur Kenntnis oder verdreht sie solange, bis sie dann in euer Weltbild passen.
Für euch nochmal im Klartext:
1989 sind Frauen in der DDR durchschnittlich im Alter von 76,3 Jahren gestorben und 2002 in den neuen Bundesländern durchschnittlich erst mit 81,2 Jahren. Frauen sind hier 2002 durchschnittlich 4,9 Jahre älter geworden als 1989. Für Männer stieg das durchschnittliche Sterebalter im gleichen Zeitraum von 69,2 Jahre auf 74,7 Jahre, also um 5,5 Jahre.
Die Menschen in den neuen Bundesländern sterben inzwischen nicht mehr 3 Jahre früher wie im Jahre 1989 gegenüber den Menschen, die auf dem Gebiet eures Klassenfeindes gelebt haben. Die gesamten gesellschaftlichen Verhältnisse ermöglichen ihnen nunmehr durchschnittlich ein um 5 Jahre längeres Leben.
So und nun könnt ihr weiter Gedönsen solange es die Moderatoren hier zulassen.
Bernhard P.
Wie "genial" und "menschenfreundlich" der Kapitalismus ist hat der Bundestag erst dieses Jahr wieder bewiesen indem er das Renteneintrittsalter von 65 auf 67 erhöhte. Völlig unlogisch in Anbetracht der hohen Arbeitslosenzahlen.
birke
Simson:
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| 1989 sind Frauen in der DDR durchschnittlich im Alter von 76,3 Jahren gestorben und 2002 in den neuen Bundesländern durchschnittlich erst mit 81,2 Jahren. Frauen sind hier 2002 durchschnittlich 4,9 Jahre älter geworden als 1989. Für Männer stieg das durchschnittliche Sterebalter im gleichen Zeitraum von 69,2 Jahre auf 74,7 Jahre, also um 5,5 Jahre. |
Also Simson, was ich bisher gelesen habe deutet darauf hin, dass die beiden Genannten das immer noch nicht verstehen werden.
orca
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Simson hat am 26. Juli 2008 um 21:39 Uhr folgendes geschrieben:
1989 sind Frauen in der DDR durchschnittlich im Alter von 76,3 Jahren gestorben und 2002 in den neuen Bundesländern durchschnittlich erst mit 81,2 Jahren. |
Offensichtlich war Mathe nicht gerade Deine Stärke. Hier mal bißchen Nachhilfe in Form einer Textaufgabe:
Wie viele Jahre hatte eine 81,2-jährige ehemalige DDR-Bürgerin 2002 in der SBZ/DDR gelebt und wie viele in der BRD?
birke
felixed:
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| Wie viele Jahre hatte eine 81,2-jährige ehemalige DDR-Bürgerin 2002 in der SBZ/DDR gelebt und wie viele in der BRD? |
Wenn man bedenkt, dass das Sterberisiko mit steigendem Alter rapid ansteigt, merkt man erst mal wie Recht Simson mit seiner Meinung über Dich und Deine Sinnverdreherei hat!
Bernhard P.
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felixed hat am 26. Juli 2008 um 21:59 Uhr folgendes geschrieben:
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Simson hat am 26. Juli 2008 um 21:39 Uhr folgendes geschrieben:
1989 sind Frauen in der DDR durchschnittlich im Alter von 76,3 Jahren gestorben und 2002 in den neuen Bundesländern durchschnittlich erst mit 81,2 Jahren. |
Offensichtlich war Mathe nicht gerade Deine Stärke. Hier mal bißchen Nachhilfe in Form einer Textaufgabe:
Wie viele Jahre hatte eine 81,2-jährige ehemalige DDR-Bürgerin 2002 in der SBZ/DDR gelebt und wie viele in der BRD? |
Hatte ich ja auch weiter vorn angedeutet, felixed. Die wahren Wunder der BRD in der ehemaligen DDR werden sich erst so in ca. 40 Jahren auswirken, wenn die zur Wende geborenen aufs Rentenalter zusteuern. Ja wenn sie es dann überhaupt noch erreichen. Vielleicht müssen dann die Menschen bis 70 oder 72 arbeiten? Den Bundestag, der die Interessen des Kapitals vertritt, traue ich alles zu.
Ach so, um auf Mathe zurückzukommen. Das wird ein Problem sein für diejenigen die bundesdeutsche Bildung "genossen" haben, dies dann nachzurechnen. Pisa-Studie sei dank. Bayrische Zwergschule lässt grüßen.
birke
Fuchs Bernie, wenn ich Deine Beiträge so betrachte, kommt mir der Gedanke, ob Du wohl bei Teilnahme an der Pisa-Studie "überlebt" hättest oder "Mit Vollgas gegen die Wand" gefahren wärst. was denkst Du?
orca
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birke hat am 26. Juli 2008 um 22:06 Uhr folgendes geschrieben:
... dass das Sterberisiko mit steigendem Alter rapid ansteigt ... |
... ist ja wohl banal und hat was damit zu tun, daß Menschen sterblich sind. Wann der Tod eintritt, hat aber was mit den vorherigen Lebensumständen zu, und zwar denen während des gesamten Lebens. Ist auch banal, scheint Deinesgleichen aber unbekannt zu sein.
Macht Euch doch nicht noch lächerlicher, indem Ihr einen Schuß ins eigene Knie als beabsichtigten Treffer zu verkaufen versucht.
birke
felixed:
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| Wann der Tod eintritt, hat aber was mit den vorherigen Lebensumständen zu, und zwar denen während des gesamten Lebens. |
Wo dann wohl die 3 Jahre höhere Lebenserwartung der BRD-Bürger zur Wendezeit herkommen? Das Gesundheitssystem spielt ja auch noch eine "kleine" Rolle, nicht nur das gesammte Leben.
Bernhard P.
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birke hat am 26. Juli 2008 um 22:19 Uhr folgendes geschrieben:
Fuchs Bernie, wenn ich Deine Beiträge so betrachte, kommt mir der Gedanke, ob Du wohl bei Teilnahme an der Pisa-Studie "überlebt" hättest oder "Mit Vollgas gegen die Wand" gefahren wärst. was denkst Du? |
Das musst du meine Lehrer aus der Schule fragen die mich mit Durchschnitt 1,8 haben abschließen lassen. Was willst du mir eigentlich erklären, birke? Das ein 81 Jähriger mehr Zeit in der DDR als in der BRD verbracht hat? Das ist eine historische Tatsache. Einfach mal versuchen sich zu veranschaulichen ob die Milchmädchenrechnung in 40 Jahren immer noch aufgeht. Vielleicht wird dann kaum noch jemand 81 Jahre?
Ja und das das erwähnte Sterberisiko mit zunehmendem Alter ansteigt ist ein Naturgesetz welches völlig unabhängig von irgendeiner Gesellschaftsordnung wirkt.
Frank
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felixed hat am 26. Juli 2008 um 22:23 Uhr folgendes geschrieben:
Wann der Tod eintritt, hat aber was mit den vorherigen Lebensumständen zu, und zwar denen während des gesamten Lebens. |
felixed, du weißt dann aber auch, dass es nichts bringt, sich unnötig aufzuregen für Sachen, wie den Kommunismus, den niemand (den ich kenne) haben will. Und ich hab mit Sicherheit nicht die falschen Freunde. Warum genießt du nicht das Leben auf Mallorca?
orca
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birke hat am 26. Juli 2008 um 22:43 Uhr folgendes geschrieben:
Wo dann wohl die 3 Jahre höhere Lebenserwartung der BRD-Bürger zur Wendezeit herkommen? |
Weil die im Kapitalismus gesundheitlich besserversorgten Kapitalisten, deren Schergen sowie Nazi- und Kriegsverbrecher da untergekrochen sind?
Ich weiß es nicht, da in der BRD dazu ganz bestimmt keine Daten erhoben werden und ich deshalb nicht auf wissenschaftlich gesicherte Daten zurückgreifen kann. Ganz bestimmt spielten die letzten 12 Jahre nach der Konterrevolution nicht die gleich mal 5 Jahre ausmachende Rolle. Zudem müßte man zumindest die Zunahme der Lebenserwartung der Alt-BRD-Insassen gegenrechnen.
Naja, Wissenschaftlichkeit ist bekanntermaßen nicht gerade eine Stärke niedergehender Gesellschaften, denen neue Erkenntnisse beim besten Willen nicht mehr angepaßt werden können.
orca
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Frank-GTH hat am 26. Juli 2008 um 23:06 Uhr folgendes geschrieben:
Warum genießt du nicht das Leben auf Mallorca? |
Wir haben wohl von Genuß verschiedene Vorstellungen.
Frank
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felixed hat am 26. Juli 2008 um 23:42 Uhr folgendes geschrieben:
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Frank-GTH hat am 26. Juli 2008 um 23:06 Uhr folgendes geschrieben:
Warum genießt du nicht das Leben auf Mallorca? |
Wir haben wohl von Genuß verschiedene Vorstellungen. |
Jo felixed, glaub ich auch. Ich steh nicht jeden Tag auf russischen Wodka, das macht irgendwann dumm im Kopf, siehe Stalin. Im fernen Sibirien gibt es viel Land, für die paar Kommunismusapologeten. Da könnt ihr ein Stacheldraht um euch ziehen, damit keiner rauskommt. Da würde ich sogar nach 18 Jahren wieder freiwillig was spenden, damit ihr überlebt.
R300
felixed, von Deinen vielfachen Wiederholungen wird nichts wahr. Deine Konterrevolution ist Käse.
Die DDR wurde an die Wand gefahren und verspielt. Das, was da 40 Jahre lang gepredigt wurde, wollte keiner mehr. Es gab einfach zwei DDR's: Eine, von der wir in der Zeitung lesen konnten und eine, in der wir gelebt haben. Das passte irgendwann (-> 1989) nicht mehr zusammen. Vielleicht bist Du da völlig ohne Schuld, weil Du zu jung bist. Leute in meinem Alter hatten von dem Zauber die Nase voll. Da war übrigens nicht die Einheit Deutschlands das Ziel. Eine bessere DDR war die Zielstellung, aber es trat dann eine von westlicher Seite ausgelöste Eigendynamik ein, die nicht aufzuhalten war.
Ich sage es bewusst noch einmal: Eine bessere DDR war das Ziel. Bloß aus Deiner und Fuchs Bernies Meinung ist klar zu erkennen, dass Ihr gerade diese alte DDR wiederhaben wollt. Ich sage Euch, das ist unverbesserlicher Starrsinn. Weil es schon einmal schiefgegangen ist.
Frank
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R300 hat am 27. Juli 2008 um 00:08 Uhr folgendes geschrieben:
felixed, von Deinen vielfachen Wiederholungen wird nichts wahr. Deine Konterrevolution ist Käse.
Die DDR wurde an die Wand gefahren und verspielt. Das, was da 40 Jahre lang gepredigt wurde, wollte keiner mehr. Es gab einfach zwei DDR's: Eine, von der wir in der Zeitung lesen konnten und eine, in der wir gelebt haben. Das passte irgendwann (-> 1989) nicht mehr zusammen. Vielleicht bist da völlig ohne Schuld, weil Du zu jung bist. Leute in meinem Alter hatten von dem Zauber die Nase voll. Da war übrigens nicht die Einheit Deutschlands das Ziel. Eine bessere DDR war die Zielstellung, aber es trat dann eine von westlicher Seite ausgelöste Eigendynamik ein, die nicht aufzuhalten war.
Ich sage es bewusst noch einmal: Eine bessere DDR war das Ziel. Bloß aus Deiner und Fuchs Bernies Meinung ist klar zu erkennen, dass Ihr gerade diese alte DDR wiederhaben wollt. Ich sage Euch, das ist unverbesserlicher Starrsinn. Weil es schon einmal schiefgegangen ist. |
Ich bin 1989 auch auf die Straße gegangen für eine bessere DDR, dann kamen von hinten die Stimmen "Wir sind das Volk" und die haben nunmal gesiegt. Nun muss jeder das beste daraus machen. Die alte DDR möchte ich auf keinen Fall zurück. 1989 waren die Kommunisten ganz leise, erst nach der Einheit wurden sie wieder laut. Heute mehr denn je.