Mal für die Kapitalismusapologeten: Mit Vollgas gegen die Wand

gastli


Für lernresistente Kapitalismusapologeten kann ich das Bild auch noch in Plakat tauglicher Größe anbieten.
gastli
Zitat:
Wachstum
Mathematisch obskur

Wachstum! Wachstum! Wachstum! Der Ruf nach Wachstum ist in Deutschland allgegenwärtig. Dabei geht schon unser Verständnis von Wachstum völlig an der Realität vorbei - das haben die meisten Ökonomen und Politiker aber noch nicht bemerkt.

[Quelle: http://www.fr-online.de/gastwirtschaft/w...6,30870296.html]

Der Artikel in der FR ist ein absolutes Muss.
Mit wenigen Worten trifft er genau ins Schwarze.

gastli
Ein Gedicht für die Kapitalismusapologeten

Das Fließband, es ist der Herr.
Ich bin sein Getriebe.
Es herrscht, ich unterwerfe mich.
Trotzdem schätze ich es wie nichts.
Gezwungen habe ich mich, es zu lieben.
Ich bin unterwürfig, weil es ein verständigerer Herr ist, wenn ich gefügig bin und es nicht verachte.
Ich zerfließe am Zerfließband, dann ist es stolz auf mich.
Ich danke dem Fließband, es gibt mir Brot und lenkt mich vom Hunger ab.


-aus: Herta Müller, "Der König verneigt sich und tötet" -
gastli
Zitat:
Gerechtigkeitsfragen für Deutschland
Prekäre Beschäftigungsverhältnisse nehmen zu, der soziale Aufstieg ist nicht mehr selbstverständlich. Der Soziologe Oliver Nachtwey beschreibt im Interview mit dem Deutschlandfunk, wie sich daraus Ungerechtigkeitserfahrungen, gesellschaftliche Konflikte und politische Probleme ergeben.
[Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/abstiegsge...ticle_id=362421]

Deutschland: Die Abstiegsgesellschaft
Ist der Kapitalismus nicht toll?
Meta
Auch Erich Mühsam hatte damit seine Erfahrungen.
Siehe:
https://satyamnitya.wordpress.com/2016/0...hwarze-schmach/
https://plus.google.com/1115266963686691...sts/DxERsywMq89
https://www.youtube.com/watch?v=p5S56CvCbME

Ich denke einiges davon könnte bei Ihnen durchaus gefallen finden. Das dumme ist nur wenn alles gegen die Wand gefahren wird hat am Ende, von denen die hier sind, niemand etwas davon. Also nüscht wie weg.
Meta
Zitat:
gastli hat am 05. Juni 2015 um 07:37 Uhr folgendes geschrieben:
Zitat:
Wachstum
Mathematisch obskur

Wachstum! Wachstum! Wachstum! Der Ruf nach Wachstum ist in Deutschland allgegenwärtig. Dabei geht schon unser Verständnis von Wachstum völlig an der Realität vorbei - das haben die meisten Ökonomen und Politiker aber noch nicht bemerkt.

[Quelle: http://www.fr-online.de/gastwirtschaft/w...6,30870296.html]

Der Artikel in der FR ist ein absolutes Muss.
Mit wenigen Worten trifft er genau ins Schwarze.



Jetzt wissen wir warum es uns immer schlechter geht; war haben zu viel Wachstum und immer weniger Kaufkraft.
Meta
Die Deflationsmaschine läuft so lange bis es vernünftige Löhne oder Preise gibt.

Einzig und allein eine steigende Kaufkraft hilft gegen Deflation.

Normaler Weise tritt Deflation zusammen mit massiver Arbeitslosigkeit auf. Nur angeblich haben wir in Deutschland Beschäftigung ohne Ende - quasi zum Nulltarif.
Deshalb kann sich leider keiner etwas kaufen, denn die Preise sind exorbitant hoch, so werden die Käufer vertrieben.

Wenn die Preise fallen und die Kaufkraft steigt ist die Deflation am Ende.

Wir erleben eine Aufwertung des Geldes und eine Abwertung der Vermögenswerte.

Welche Vermögenswerte werden davon betroffen sein? Denkt einmal darüber nach. Wer sein Geld falsch angelegt hat ist dann der Dumme.
gastli
Fast alle Befürchtungen, die Gregor Gysi vor rund 20 Jahren zur Euro-Einführung geäußert hatte, haben sich bewahrheitet. Das ändert natürlich trotzdem nichts daran, dass die kapitalistische Einheitspartei von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE/AfD weiter so vor sich hin wurschteln wie bisher.


Direktlink: https://www.youtube.com/watch?v=x1ef0BBtuYA
gastli
Zitat:
SPIEGEL: Wir sind auf dem Weg zu­rück in eine Klas­sen­ge­sell­schaft?

Reich: Lei­der be­we­gen wir uns wirk­lich rück­wärts, ja. Die Un­gleich­heit bei Ver­mö­gen wächst stän­dig, aber das noch grö­ße­re Pro­blem ist die Ein­kom­mens­ver­tei­lung.

SPIEGEL: In den USA nimmt das obers­te Pro­zent der Ge­sell­schaft über 20 Pro­zent des jähr­li­chen Ge­samt­ein­kom­mens mit nach Hau­se. Wie konn­te es so weit kom­men? Der Trend zeich­net sich doch seit Jahr­zehn­ten ab.

Reich: Bei den Ver­mö­gen kon­zen­trie­ren sich so­gar über 40 Pro­zent beim obers­ten Pro­zent. Aber bis­lang wur­de nichts ge­gen die­se Ent­wick­lung un­ter­nom­men, weil wir sie ei­ner­seits nicht rich­tig ver­stan­den ha­ben und die Men­schen an­de­rer­seits im­mer neue Wege ge­fun­den ha­ben, sie aus­zu­glei­chen. In den Sieb­zi­ger- und Acht­zi­ger­jah­ren fin­gen die Frau­en an zu ar­bei­ten und brach­ten ein zwei­tes Ein­kom­men, ab den Neun­zi­ger­jah­ren ha­ben die Men­schen im­mer mehr Stun­den pro Wo­che ge­ar­bei­tet und zu­letzt dann ein­fach Schul­den ge­macht.

SPIEGEL: Die Mit­tel­klas­se hat sich also über Jahr­zehn­te selbst be­lo­gen?

Reich: Ge­nau, erst mit der Welt­fi­nanz­kri­se hat die Öffent­lich­keit ge­merkt, was für ein rie­si­ges Pro­blem die Un­gleich­heit ist. Die Ban­ken wur­den ge­ret­tet, aber Mil­lio­nen stan­den ar­beits­los und ohne Re­ser­ven auf der Stra­ße. Plötz­lich dach­ten vie­le: Das Spiel ist ma­ni­pu­liert.

SPIEGEL: Die meis­ten Ame­ri­ka­ner scher­ten sich bis­lang we­nig um ih­ren Ein­fluss und die Be­vor­zu­gung der Rei­chen, so­lan­ge sie das Ge­fühl hat­ten, es selbst und aus ei­ge­ner Kraft nach oben schaf­fen zu kön­nen.

Reich: Ja, und das hat sich ge­än­dert. Frü­her sag­ten die Leu­te: Mir ist egal, was die Mil­li­ar­dä­re ma­chen, ich will selbst ei­ner wer­den. Seit der Fi­nanz­kri­se aber fürch­ten vie­le Ame­ri­ka­ner, dass es ih­ren Kin­dern schlech­ter ge­hen wird als ih­nen selbst. Sie glau­ben nicht mehr an die wich­tigs­te ame­ri­ka­ni­sche My­tho­lo­gie: den Auf­stieg vom Tel­ler­wä­scher zum Mil­lio­när.

SPIEGEL: Was ist mit der Grund­re­gel der Leis­tungs­ge­sell­schaft: Wenn ich nur hart ge­nug ar­bei­te, stei­ge ich un­wei­ger­lich auf?

Reich: Die Leis­tungs­ge­sell­schaft ist nur noch ein My­thos. Vie­le Men­schen ar­bei­ten Voll­zeit oder ha­ben so­gar zwei Jobs – und sind trotz­dem arm. Und sie den­ken dann: Ich bin nicht gut ge­nug. Wäh­rend der CEO, der 20 Mil­lio­nen Dol­lar macht, sich für ein Ge­nie hält. Das ist doch Wahn­sinn.

SPIEGEL: Gleich­zei­tig kön­nen vie­le Men­schen gar nicht so viel ar­bei­ten, wie sie wol­len: Sie ste­cken in un­ter­be­zahl­ten Teil­zeit­jobs fest.

Reich: Auch die­ses Pro­blem ist neu. In­zwi­schen be­steht ein Drit­tel des ame­ri­ka­ni­schen Ar­beits­mark­tes aus Teil­zeit­jobs, un­frei­wil­lig Selbst­stän­di­gen und schlecht be­zahl­ten Dau­er­prak­ti­kan­ten, die von Mo­nat zu Mo­nat le­ben. Das führt zu gro­ßer Un­si­cher­heit. Und bald wird der hal­be Ar­beits­markt so aus­se­hen.
[Quelle: DER SPIEGEL, 06.08.2016]

So geht es mit vollgas weiter gegen die Wand.
Es lohnt sich die Ausgabe zu besorgen und das komplette Interview zu lesen.

Robert B. Reich ist Pro­fes­sor für Po­li­tik­wis­sen­schaf­ten an der Uni­ver­si­ty of Ca­li­for­nia und zählt zu den ein­fluss­reichs­ten In­tel­lek­tu­el­len der USA.
Er war Ar­beits­mi­nis­ter im Ka­bi­nett von Clin­ton.
Reich be­fasst sich seit Jahr­zehn­ten mit dem Bedeutungsver­lust der ame­ri­ka­ni­schen Mit­tel­schicht.
Adeodatus
Ja er will aber keine Reformation sondern den Status Quo des Kapitalismu ein Buch von ihm trägt den Titel "Rettet den Kapitalismus! Für alle, nicht für 1 %"
gastli
Ein Bericht über den ganz normalen kapitalistischen Verfall.

Brennpunkt Duisburg-Marxloh
gastli
TELEPOLIS berichtet:
Zitat:
Nur 15 Prozent der Bevölkerung in den 28 Ländern würden noch sagen, dass das gegenwärtige System noch funktioniert. Für 53 Prozent ist das nicht mehr der Fall, 32 Prozent sind sich unsicher. Mehr als Zweidrittel der Befragten in Frankreich, Spanien, Italien, Mexiko und Südafrika stimmen der Aussage zu, dass das System nicht mehr funktioniert. Weit davon entfernt sind die Deutschen mit 62 Prozent nicht.
[Quelle: http://www.heise.de/-3606693]

Was haben die Befragten eigentlich geglaubt, wofür der Kapitalismus zuständig ist?
Etwa dafür, dass es ihnen, also dem Pöbel besser gehen wird?
Kapitalismus bedeutet IMMER, dass der gemeinsam erarbeitete Wohlstand in einem immer größeren Umfang in die Taschen der Reichsten wandert.
Und die einzige Aufgabe ist es, diese systembedingten Folgen bestmöglich mit Propaganda zu vernebeln.
orca
Zitat:
gastli hat am 27. Januar 2017 um 18:13 Uhr folgendes geschrieben:
Was haben die Befragten eigentlich geglaubt, wofür der Kapitalismus zuständig ist?


Das, was die Meisten sich auch entgegen Offensichtlichem zu allen Zeiten einredeten: Das sich verschlechternde Bestehende sei immer noch besser als eine unsichere Zukunft.

Allerdings hat das zu allen Zeiten nur so lange gestimmt, bis der Mehrheit die Unerträglichkeit der Zustände und Zukunfstlosigkeit bewußt wurden.

Lenin beschrieb diesen Zustand als revolutionäre Situation.

Über vergangene Blödheit zu lamentieren, bringt nichts. Wir können und müssen im Gegenteil die zunehmende Bewußtheit nutzen - sie ist ein Grund zur Freude.
Adeodatus
Zitat:
Allerdings hat das zu allen Zeiten nur so lange gestimmt, bis der Mehrheit die Unerträglichkeit der Zustände und Zukunfstlosigkeit bewußt wurden.


Bleibt nur zu erwähnen dass dies in allen politischen Systemen zu Umwälzungen führt.
orca
Stimmt. Das führt zu Revolutionen wie 1917 ff. oder 1945 ff. - oder zu Konterrevolutionen wie 1919 ff. oder 1989 ff..

Allerdings kennt die Geschichte keine dauerhaften Rückschritte.

Auch für Dich gilt, was ich bereits schrieb: Du hoffst, daß die reaktionären Zustände bestehenbleiben oder noch reaktionärer werden. Nur darin hast Du Deine gesellschaftliche Position und Zukunft.

Ein menschenwürdiges Leben liegt jenseits Deiner Erfahrungs- und Vorstellungswelt.
Adeodatus
Zitat:
orca hat am 28. Januar 2017 um 16:32 Uhr folgendes geschrieben:
Stimmt. Das führt zu Revolutionen wie 1917 ff. oder 1945 ff. - oder zu Konterrevolutionen wie 1919 ff. oder 1989 ff..

Allerdings kennt die Geschichte keine dauerhaften Rückschritte.

Auch für Dich gilt, was ich bereits schrieb: Du hoffst, daß die reaktionären Zustände bestehenbleiben oder noch reaktionärer werden. Nur darin hast Du Deine gesellschaftliche Position und Zukunft.

Ein menschenwürdiges Leben liegt jenseits Deiner Erfahrungs- und Vorstellungswelt.


1945 war keine Revolution das hat man sogar in den Gschichtsbüchern der DDR so geschrieben.

1989 war auch keine Konterrevolution sondern das Volk hat das was du selbst in diesem Satz so schön beschreibst erkannt

Zitat:
Allerdings hat das zu allen Zeiten nur so lange gestimmt, bis der Mehrheit die Unerträglichkeit der Zustände und Zukunfstlosigkeit bewußt wurden.


Das Volk wollte anfangs nichts weiter wie eine Reform des Sozialismus in der DDR und deren Erhalt jedoch wurde die „Revolution“ gekapert. Was am Ende zum bekannten Ergebnis führte.

Zitat:
Auch für Dich gilt, was ich bereits schrieb: Du hoffst, daß die reaktionären Zustände bestehenbleiben oder noch reaktionärer werden. Nur darin hast Du Deine gesellschaftliche Position und Zukunft. Ein menschenwürdiges Leben liegt jenseits Deiner Erfahrungs- und Vorstellungswelt.


Und du meinst was Du schreibst ist Gesetz?

Ich verrate dir aber einmal etwas, ich lebe im heute und im jetzt, die Vergangenheit ist Tod das gilt auch für die DDR; Ich habe einfach nicht so viel Zeit wie DU um mir eine Schein und Traumwelt zu basteln, nicht jeder hat wie Du das Zeug zum Hinterhofrevoluzzer der in einem FORUM wie dem FT den Lenin geben will und meint er könne ohne seinen Arsch nach draußen zu bewegen die DDR 2.0 ausrufen. Ob es dir passt oder nicht mit den derzeitigen Verhältnissen wirst du noch die nächsten Jahrzehnte leben müssen.
orca
Zitat:
Adeodatus hat am 28. Januar 2017 um 20:50 Uhr folgendes geschrieben:
Ob es dir passt oder nicht mit den derzeitigen Verhältnissen wirst du noch die nächsten Jahrzehnte leben müssen.


Da haben wir schon die nächste Dummheit eines Reaktionärs.

Gesellschaftliche Verhältnisse ändern sich tagtäglich. Nur die Tendenz ist längerfristig stabil. Derzeit die zum Faschismus, welche die Entwicklung des Kräfteverhältnisses widerspiegeln. Gleichzeitig erstarken und radikalisieren sich antifaschistische Bewegungen.

Nur Idioten geben zur weiteren Entwicklung zeitliche Voraussagen ab. Insbesondere, während sich Deine Herren in immer extremere Maßnahmen flüchten (gigantisches Aufblasen ohnehin vorhandener Spekulationsblasen, Förderung rassistischen Terrors, Abbau von bürgerlichen Freiheiten und vor Allem immer mehr Kriege).

Revolutionen zeichnen sich vor Allem dadurch aus, daß die Herrschenden sie sowenig erwarteten wie selbst die Revolutionäre.

Beide Seiten tun, was sie können: die Konterrevolution bzw. die Revolution vorantreiben. Von den realen Entwicklungen werden erfahrungsgemäß beide Seiten gleichermaßen überrascht. Dann zählt nur das Kräfteverhältnis.

Der Feudalismus wurde mehrfach beseitigt und konnte von Deinesgleichen auch mehrfach restauriert werden - sich aber langfristig nicht halten. Jetzt GLAUBEN Deinesgleichen an den Endsieg der nächsten Schmarotzergesellschaft. Zur Selbstbestätigung eines ewigen und endgültigen Plans läßt jetzt beispielsweise Erdogan in der Türkei die Evolutionstheorie abschaffen.

Wenn Deinesgleichen keiner verbrecherischen Gesellschaft dienten, könnte ich Dich bedauern. Aber die gesellschaftliche Entwicklung, ihre Agenten, Mitläufer, Verbrecher und Herren auf beiden Seiten - des Fortschritts und Rückschritts - sind immer real.

Rückschritt ist nur begrenzt möglich. Du bist sein begeisterter und offenbar überzeugter Vertreter.
gastli
Zitat:
Am 1. März veröffentlichte der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker das sogenannte “Weißbuch zur Zukunft Europas”. Es gilt als wichtigste politische Reaktion der EU-Exekutive auf den “Brexit”. Junckers Dokument verdeutlicht, dass die EU auf den anhaltenden gesellschaftlichen Zusammenbruch und den Kriegskurs keine Antwort hat. Trotz des Versuchs, gute Miene zur aktuellen Lage zu machen, zeichnet das Weißbuch ein verheerendes und zutiefst pessimistisches Bild von der EU. Es präsentiert fünf grobe und diffus gehaltene Szenarien, die alle davon ausgehen, dass sich die Spannungen verschärfen. Dabei empfiehlt das Dokument eine massive militärische Aufrüstung, um diese Probleme zu übertünchen. Denn wie das Weißbuch selbst einräumt, drohen der Bevölkerung Krieg und unablässiger sozialer Niedergang.
[Quelle: http://www.wsws.org/de/articles/2017/03/06/junc-m06.html]

Vollgas ist gut.
Steifes Bein würde ich sagen.
gastli
Zitat:
Ausverkauf - Die Gefahren der Privatisierung
Hohe Preise für Wasser, Strom und Gas, baufällige Schulgebäude, die kaum noch zu benutzen sind, immer schlechtere Verbindungen der Deutschen Bahn auf dem Land, Krankenhäuser in der Krise - all das sind Folgen einer jahrzehntelang betriebenen Privatisierung. Der Staat zieht sich aus bestimmten Bereichen immer mehr zurück. Die Gefahren dieser Entwicklung beschreibt Tim Engartner, Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt schulische Politische Bildung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
[Quelle: http://www.swr.de/swr2/programm/sendunge...wtf1/index.html]

Schon hundertmal erlebt, dass die Privatisierung IMMER zu mieserem Service und teureren Gebühren führt.
Und die Verbrecherbande versucht erneut eine grosse Privatisierung gegen den Willen der Bevölkerung durchzudrücken: Die Privatisierung von Autobahnen und Schulen.

So weit ich das den aktuellen Wahlumfragen entnehme, ist der Pöbel natürlich wieder einmal völlig begeistert darüber.
gastli
Deutschland: einsam – aber mit Überschuss
Der deutsche Export-Überschuss-Wahnsinn in Bildern.