Spruch des Tages

gastli
Karriere machen. Der Weg zum Herzen eines Chefs führt immer durch seinen Arsch.
timabg
In Deutschland ist kein Platz für Selbstjustiz, für Gruppen, die auf den Straßen Hass verbreiten wollen, für Intoleranz und für Extremismus.“

(Steffen Seibert)
gastli
"Ich frage mich ernsthaft, was für ein Rattenloch eine Partei oder Fraktion überhaupt sein kann"

- Poggenburg über seine faschistische Partei -

Wo er recht hat hat er recht.
timabg
Hass macht hässlich!!!
gastli
Warum Hans-Georg Maaßen im Zentrum der Macht bleiben darf, wo jeder normale Angestellte entlassen oder in die Provinz versetzt würde? Nicht vermittelbar. Warum sich Horst Seehofer dauerhaft wie Rumpelstilzchen aufführen darf und trotzdem immer bekommt, was er will? Nicht vermittelbar. Warum die Automobilbranche den Verbraucher nach Strich und Faden betrügt, aber von der Regierung beschützt und gepäppelt wird? Nicht vermittelbar. Wie Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) das Volk zu Aktionstagen für den Wald einladen kann, während gleichzeitig der jahrtausendealte Hambacher Forst dem überkommenden Braunkohleabbau geopfert werden soll? Nicht vermittelbar. Wie die SPD es schafft, sich einzureden, als Teil dieser Regierung eine Politik machen zu können, die von den Leuten dankbar als sozialdemokratisch wahrgenommen wird? Jenseits jeder Fassbarkeit.

- Ein Kommentar von Andreas Borcholte, Spiegel online, 19.08.2018 -
gastli
Miethai – das Wort ist aus mancherlei Journalistenmunde zu hören; Vielleicht schafft der Begriff es zum Unwort des Jahres. Haie können Blut in milliardenfacher Verdünnung wahrnehmen. Sie blättern so ihre Beute schon aus großer Entfernung. Londoner Miethaie sollen sogar eine gute Rendite in Berlin über 933 Kilometer Luftlinie schnuppern.

- Oossietzky, Zweiwochenschrift für Politik, Kultur, Wirtschaft, Nr. 18/2018, Bemerkungen -
gastli
»Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.«

- Bertolt Brecht. Aus: "Me‐Ti. Buch der Wendungen" -
gastli
Eigentlich sind ja alle drei spitze: Merz, weil er das hässliche Gesicht des Kapitalismus ist und es wirklich interessant wäre zu sehen, wie ein Alphamann aus der altbundesrepublikanischen Mottenkiste den postdemokratischen, vertwitterten Laden auf Trab bringt; Spahn, weil das Gruselmonster Spahn als Kanzler so was wunderbar Wahnsinniges wäre; und eben „AKK“, weil sie Merkel ohne deren ästhetische Qualitäten ist, also gar nichts.

- Stefan Gärtner, ""Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück", 11.11.2018 -
gastli
Kinder sind sehr lebendig — bevor ihnen ihre Vitalität im Namen von Ideologie und Effizienz ausgetrieben wird.

- Hans‐Joachim Maaz auf rubikon in "Artgerechte Kindheit"

Ich kann dieses Zitat nur unterstreichen.
Ich erlebe es jeden Tag wie Erwachsene die Lebendigkeit der Kinder als unerträglich empfinden.
Weil sie selbst zu glücklosen weltverleugnenden Selbstinszenierungs- und Funktionsgestalten mutiert sind.
gastli
Nicht Hunger und Armut lösten Kriege aus, wie man gedacht hatte. Kriege wurden von wohlgenährten Ärschen angezettelt, die sich auf ihre nationale und religiöse Identität beriefen ... Solange es diese nationalen und religiösen Gefühle gibt, solange Kanzler und Präsidenten diese Gefühle auch noch anheizen, solange werden wir aus der ******* nie herauskommen.

- Joseph von Westphalen "Das schöne Leben" -
gastli
"Ich sage dir kleiner Mann: Du hast den Sinn für das Beste in dir verloren. Du hast es erstickt und du mordest es, wo immer du es in anderen entdeckst, in deinen Kindern, in deiner Frau, deinem Mann, deinem Vater und deiner Mutter. Du bist klein und willst klein bleiben, kleiner Mann.

Woher ich das alles weiß, fragst du? Ich will es dir sagen:
Ich habe dich erlebt, mit dir erlebt, dich in mir erlebt, dich als Arzt von deinen Kleinlichkeiten befreit, als Erzieher dich oft auf den Pfad der Geradheit und Offenheit geführt. Ich weiß, wie sehr du dich gegen die Geradheit wehrst, welche Todesangst dich befällt, wenn du deinem wahren echten Wesen folgen sollst.

Du bist nicht nur klein, kleiner Mann, du hast, ich weiß es, deine ‚großen Augenblicke‘ im Leben. Du kennst ‚Aufschwung‘ und ‚Erhebung‘. Doch du hast nicht die Ausdauer, deinen Aufschwung immer höher zu schwingen, deine Erhebung dich immer höher tragen zu lassen.

Du hast Angst zu schwingen, du hast Angst vor Höhe und Tiefe. Das hat dir schon Nietzsche viel besser als ich gesagt. Aber Nietzsche sagte dir nicht weshalb du so bist. Er wollte dich zum Übermenschen erheben, um den Menschen in dir zu überwinden. Sein Übermensch wurde zu deinem ‚Führer Hitler‘. Und du bliebst der ‚Untermensch‘.

Ich will, daß du aufhörst, Untermensch zu sein und daß du ‚du selbst‘ wirst. ‚Du selbst‘ sage ich! Nicht die Zeitung, die du liest, nicht die Meinung des bösen Nachbarn, die du hörst, sondern ‚du selbst‘. Ich weiß, du weißt nicht, was und wie du wirklich zutiefst bist. Du bist zutiefst, was ein Reh, dein Gott, dein Dichter, dein weiser Mann ist. Du aber glaubst, daß du ein Mitglied der Kriegsveteranen, des Kegelklubs oder des Ku-Klux-Klans bist. Und da du dies glaubst, handelst du so, wie du eben handelst."

- aus Wilhelm Reich, Rede an den kleinen Mann, Fischer Taschenbuch, Berlin 1984, S. 20f -
gastli
Laut einer Legende aus dem 19. Jahrhundert treffen sich die Wahrheit und die Lüge eines Tages.

Die Lüge sagt zur Wahrheit: „Heute ist ein wunderbarer Tag“! Die Wahrheit blickt in den Himmel und seufzt, denn der Tag war wirklich schön. Sie verbringen viel Zeit miteinander und kommen schließlich neben einem Brunnen an. Die Lüge erzählt die Wahrheit: „Das Wasser ist sehr schön, lass uns zusammen baden!“ Die Wahrheit, erneut verdächtig, testet das Wasser und entdeckt, dass es wirklich sehr nett ist. Sie ziehen sich aus und beginnen zu baden. Plötzlich kommt die Lüge aus dem Wasser, zieht die Kleider der Wahrheit an und rennt davon. Die wütende Wahrheit kommt aus dem Brunnen und rennt überall hin, um die Lüge zu finden und ihre Kleidung zurückzubekommen. Die Welt, die die Wahrheit nackt sieht, wendet ihren Blick mit Verachtung und Wut ab.
Die arme Wahrheit kehrt zum Brunnen zurück und verschwindet für immer und versteckt darin ihre Scham. Seither reist die Lüge um die Welt, verkleidet als die Wahrheit, befriedigt die Bedürfnisse der Gesellschaft, denn die Welt hat auf keinen Fall den Wunsch, der nackten Wahrheit zu begegnen.

- Das weltberühmte Gemälde „Die Wahrheit kommt aus dem Brunnen“ Jean-Léon Gérôme, 1896 -
gastli
Heribert Prantl fordert, dass das Bundesverfassungsgericht die Rechte von Hartz-IV-Empfängern stärkt.

"Die sechs Millionen Menschen in Deutschland, die von Hartz IV leben müssen, werden oft als "sozial schwach" bezeichnet. Die Bezeichnung ist in dieser Pauschalität eine Beleidigung. Jemand, der keine Arbeit hat, aber eine will und partout keine kriegt und der deshalb jeden Euro dreimal umdrehen muss, der ist arm, aber nicht sozial schwach. Sozial schwach ist allerdings ein Staat, der nicht alles tut, um die Menschen aus der Armut herauszuholen. Und sozial schwach ist der Staat, der den Hilfebedürftigen nicht die Hilfe gibt, die sie brauchen."
Dr.Sahnebacke
Partnervermittlung zwischen Wirtschaftsasylanten und deutschen (?) Frauen

MISSION LIFELINE
@SEENOTRETTUNG
Ihr seid noch nicht verheiratet? Vielleicht verliebt Ihr Euch zufällig in einen Menschen, der*die hier noch kein Bleiberecht hat. Könnte passieren, oder? Bleibt offen! 💖
674
22:37 - 23. Jan. 2019
Dr.Sahnebacke
kritiker
oder zum kampf gegen den abfall für deutschland?
bis dann
Dr.Sahnebacke
immer die gleiche kurz gedachte Diffamierung einer demokratisch gewählten Volkspartei.
Dr.Sahnebacke

Und wie verhält es sich mit der Entsorgung dieses Abfalls?
Dr.Sahnebacke
Spruch des Tages
gastli
Zitat:
Wie beurteilen Sie die USA unter Trump?

Mich fasziniert die US-Gesellschaft immer noch. Gegen diese xenophobe, vulgäre, antifeministische, antisolidarische Trump-Rhetorik formiert sich unglaublicher Widerstand. Es haben doppelt so viele Amerikaner gegen Trump demonstriert als vor dem Kapitol gefeiert. Ich glaube nicht, dass Trump vier Jahre im Amt bleibt. Entweder es gibt ein psychiatrisches Problem oder der Druck wird so groß, dass er nicht mehr regieren kann.


- Jean Ziegler: "Dritter Weltkrieg läuft längst" -