gastli
Es gibt keine Lügenpresse. Es gibt eine Presse, die sich irren kann, und eine Tendenzpresse, aber es gibt vor allem eine Lügenbewegung. Das ist PEGIDA, das ist die AfD, und der Stichwortgeber ist Herr Sarrazin. Zu den Demonstrationen, geistig inspiriert von Sarrazin, kommen vielleicht 5 000 Leute, wir haben aber in Deutschland bis zu acht Millionen freiwillige Helfer für Flüchtlinge. Wenn ich mich nicht täusche, hat Dresden, wo PEGIDA ihren Ursprung hatte, 300 000 Einwohner. Deshalb gibt es in Deutschland keine Spaltung in der Gesellschaft, sondern eine sehr lautstarke rechtsradikale psychopathische Bewegung. Diese Minderheit wird von der von ihr beschimpften Lügenpresse ständig eingeladen, ihre ausländerfeindlichen Thesen im Fernsehen und in der Presse zu verkünden.
- Heiner Geißler,
in einem Interview mit THE EUROPEAN MAGAZINE am 17.04.2017 -
Sehr treffend gesagt.
Moon
"Links kennt keine Grenzen. Ob du kochst wie Biolek oder Menschen entführst wie Markus Wolf: Hauptsache, die fünf Buchstaben zieren dein Button.
Während Rechts das politische Todesurteil bedeutet, ist Links das ’Sesam-öffne-dich’ ins Reich der Guten, weshalb besonders Unsichere das Wörtchen wie eine Grubenlampe vor sich hertragen ...
Wer links ist, braucht kein Schamgefühl, keinen menschlichen Anstand, kein Geschichtswissen: Er befindet sich a priori auf der Seite der Guten. Und nur auf dieses eine Wort reagiert der Reflex: Du kannst einen Linken einen Lügner, Raffke, Menschfeind nennen, es wird ihn kalt lassen. Selbst ’Kinderschänder’ dürfte an ihm abperlen wie Regen am Ostfriesennerz. Doch nennst du ihn einen Rechten, dann geht er hoch wie ein Rakete."
Freya Klier
gastli
Blick in ferne Zukunft
... Und wenn alles vorüber ist –; wenn sich das alles totgelaufen hat: der Hordenwahnsinn, die Wonne, in Massen aufzutreten, in Massen zu brüllen und in Gruppen Fahnen zu schwenken, wenn diese Zeitkrankheit vergangen ist, die die niedrigen Eigenschaften des Menschen zu guten umlügt; wenn die Leute zwar nicht klüger, aber müde geworden sind; wenn alle Kämpfe um den Faschismus ausgekämpft und wenn die letzten freiheitlichen Emigranten dahingeschieden sind –:
dann wird es eines Tages wieder sehr modern werden, liberal zu sein.
Dann wird einer kommen, der wird eine gradezu donnernde Entdeckung machen: er wird den Einzelmenschen entdecken. Er wird sagen: Es gibt einen Organismus, Mensch geheißen, und auf den kommt es an. Und ob der glücklich ist, das ist die Frage. Daß der frei ist, das ist das Ziel. Gruppen sind etwas Sekundäres – der Staat ist etwas Sekundäres. Es kommt nicht darauf an, dass der Staat lebe – es kommt darauf an, dass der Mensch lebe.
Dieser Mann, der so spricht, wird eine große Wirkung hervorrufen. Die Leute werden seiner These zujubeln und werden sagen: »Das ist ja ganz neu! Welch ein Mut! Das haben wir noch nie gehört! Eine neue Epoche der Menschheit bricht an! Welch ein Genie haben wir unter uns! Auf, auf! Die neue Lehre –!«
Und seine Bücher werden gekauft werden oder vielmehr die seiner Nachschreiber, denn der erste ist ja immer der Dumme.
Und dann wird sich das auswirken, und hunderttausend schwarzer, brauner und roter Hemden werden in die Ecke fliegen und auf den Misthaufen. Und die Leute werden wieder Mut zu sich selber bekommen, ohne Mehrheitsbeschlüsse und ohne Angst vor dem Staat, vor dem sie gekuscht hatten wie geprügelte Hunde. Und das wird dann so gehen, bis eines Tages ...
- Ignaz Wrobel, Die Weltbühne, 28.10.1930, Nr. 44, S. 665, wieder in: Lerne Lachen. -
gastli
Ich will mich nicht gewöhnen, dass Deutschland Teil einer Kriegsmaschinerie ist. Ich will mich nicht gewöhnen, wenn der SPIEGEL schreibt, das Deutschland endlich in der Normalität angekommen ist, wenn es sich an internationalen Kriegseinsätzen beteiligt.
Die Beteiligung an Kriegen darf nie Realität werden.
Ich kann es nicht glauben, dass Verteidigungsministerin von der Leyen, auf die Frage eines Journalisten, ob denn eine Fußball-WM 2018 in Russland tatsächlich denkbar wäre antwortet: „Deutschland wird auf jeden Fall schießendes Personal schicken“. Das ist nichts anderes als die Verharmlosung des Krieges.
Ich will mich nicht gewöhnen, dass in Europa das Recht des Stärkeren gilt, wenn Hunderttausenden der Zugang zu Gesundheit, Bildung und einem würdevollen Leben einfach verwehrt wird.
Ich will mich nicht daran gewöhnen, dass die Würde des Menschen antastbar ist, denn die Würde des Menschen steht tagtäglich zu Zehntausenden bei der Tafel an, um unsere Reste zu essen.
Die Würde des Menschen krepiert vor Lampedusa und die Würde des Menschen stirbt im Krieg und zwar in jedem Krieg, weil der Krieg keine Würde kennt, nicht die der Täter und nicht die der Opfer.
Ich will mich nicht an die Barbareien der globalisierten Welt gewöhnen, die Ausplünderung armer Länder, die Waffenlieferungen, die Unterstützung brutalster Despoten und Diktatoren, ich will mich nicht flüchten in den Zynismus derer die sagen: „Da kannste nichts machen, das war schon immer so“.
Ich möchte mich nicht abfinden, dass es so etwas wie Alternativlosigkeit gibt, weil es immer Alternativen gibt, weil es das Wesen der Demokratie ist, dass es sowas gibt, wie Alternativen. Und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der man tatsächlich glaubt, dass, `wenn Jeder an sich denkt, dann ist an Alle gedacht.´
Und ich möchte nicht in einer Welt leben, in der Menschen, die solche Gedanken haben, als Gutmenschen verspottet werden und verächtlich gemacht werden. – Ausgerechnet von denen, denen der Zynismus jegliche Empathie so zerfressen hat, dass sie ihre eigene Herzlosigkeit nur ertragen können, indem sie andere verächtlich machen.
Ich möchte nicht, dass die die Deutungshoheit über die Moral bekommen, die keine haben.
Es gibt die Unschuld des Nichtwissens nicht mehr.
Wir wissen, dass der Wohlstand auf Unrecht aufgebaut ist. Wir wissen, dass wir die Erde zerstören und wir können auch längst nicht mehr ignorieren, dass Andere arm sind, weil wir reich sind. Wir werden uns nicht raus reden können, mit dem immer gleichen: „Davon haben wir nichts gewusst“.
Nein, wir werden es gewusst haben. Und ich frage mich am Ende: Was wird man über uns sagen in zwanzig, dreißig Jahren? Wer werden wir gewesen sein? Die die zugeschaut haben, wie schon so oft? Werden wir die gewesen sein, die einfach weiter gemacht haben, weil es so bequem war? Oder werden wir die gewesen sein, die gerade nochmal rechtzeitig die Kurve bekommen habe und die die Reißleine gezogen haben, als es noch nicht zu spät war?
Ich bin mir nicht sicher, aber eins weiß ich gewiss, Siri hat darauf keine Antwort!“
- Christoph Sieber -
gastli
Mal angenommen,
von Moritz Hürtgen
Herr Donald Trump, der erste Mann
der Welt und der Despoten,
er wachte eines Morgens auf
und hätt im Hoden Knoten.
Mit schwerem Sackweh rief er dann
nach einem seiner Boten.
Doch käm kein Diener zu ihm rauf,
sondern auf leisen Pfoten
ein weißer Tiger (Siegfried/Roy).
Der spräng zu Trump ins Bette
und packte ihn sanft im Genick
und trüg ihn zur Toilette.
Dort tauchte er ihn gar nicht scheu
ins Kackwasser und hätte
den US-Präsi bald erstickt.
Ich gehe jede Wette,
daß alle Welt dann trauern tät!
Und kein Mensch machte Witze.
Und alle wahrten Pietät.
Und alle fänden’s SAD!
Dieses Gedicht erscheint auch im Countdown-Kalender
"Trump für an die Wand".
gastli
Klimawandel, Epidemien, Überbevölkerung: Der weltberühmte Wissenschaftler Stephen Hawking glaubt, dass die Erde schon in 100 Jahren nicht mehr bewohnbar ist. Für die Menschheit gebe es aber einen Ausweg.
Dem Astrophysiker Stephen Hawking zufolge müssen die Menschen sehr bald schon fremde Himmelskörper besiedeln. In 100 Jahren könnte die Menschheit sonst in ihrer Existenz bedroht sein, warnt Hawking der BBC zufolge.
- Stephen Hawking - http://www.fr.de/wissen/warnung-von-astrophysiker-stephen-hawking-erde-in-1
00-jahren-unbewohnbar-a-1273744 -
Und der Ausweg soll die Besiedelung anderer Planeten oder Monde sein?
Damit Homo Demens noch weiter Welten zerstört?
Wenn es in 100 Jahren zu Ende geht mit den Menschen, besorgt mich eher, dass es noch so lange dauert, bis es endlich so weit ist.
Ich weine dieser lächerlichen auf Klugtelefone glotzenden Kreatur nicht nach.
gastli
„Als Arbeitgeber musst du deinen Arbeitnehmern den Eindruck vermitteln, ihnen würde das Unternehmen gehören. Sobald sie das Gefühl haben, daran teilzuhaben, ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass sie bei der Arbeit ihr Bestes geben.“
- Saleh Amiralai auf dem Coaching-Blog hirnpuls.de -
gastli
„Wenn der letzte Nazi-Orden entsorgt ist, haben wir besenreine Kasernen und darin: Leute wie Franco A., die Rassismus und Gewaltverbrechen auch ohne NS-Folklore können. Der schwierigere Part ist die Gegenwart. Die Bundeswehr als bewaffneter Arm der Pegida ist ein größerer Horror als die kantige Entschlossenheit, einen toten Drachen noch mal umzubringen.“
- Friedrich Küppersbusch, 14.05.2017 in der taz -
Moon
"Massenerschießungen sind ein legitimes Mittel der Revolution"
Massenmörder Lenin
gastli
Nun, in einem gewissen Sinne, dass die NATO vielleicht ganz auseinanderffallen würde, dass wird Russland helfen"
["Well, in a sense that maybe, they should completely be falling apart, that will help," Putin said at the St. Petersburg International Economic Forum in an interview with NBC News' Megyn Kelly, according to a live translation. "But we don't see that falling apart just yet."][Quelle:
http://www.cnbc.com/2017/06/02/putin-it-...ling-apart.html]
- Putin in St. Petersburg beim internationalen Wirtschaftsforum in einem Interview mit nbc news -
gastli
„„Kriminelle Banker und Investoren haben den Staat jahrelang ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Deshalb war es ungeheuer wichtig, dass LINKE und Grüne gemeinsam im Bundestag gegen die große Koalition einen Untersuchungsausschuss zum wohl größten Steuerbetrug in der Geschichte der Bundesrepublik durchgesetzt haben. Damit haben wir die Aufklärung ins Rollen gebracht. Bei diesen Geschäften ging es darum, sich durch windige Aktientricks eine nur einmal gezahlte Kapitalertragsteuer mehrfach zurückerstatten zu lassen.“
-
Richard Pitterle, 09. Juni 2017 -
gastli
Usurpatoren wählen immer derart unruhige Zeiten oder führen sie gar herbei, um, begünstigt vom Grauen der Allgemeinheit vor dem Chaos, destruktive Gesetze durchzudrücken, die das Volk bei kühler Überlegung nie annehmen würde. Die Wahl des Zeitpunkts für die Neuordnung des Staates unterscheidet untrüglich den Gesetzgeber vom Tyrannen: eins der sichersten Erkennungszeichen, die helfen, beider Werke auseinanderzuhalten.
- Jean-Jacques Rousseau: Du contrat social ou Principes du droit politique. Vom Gesellschaftsvertrag oder Grundsätze des Staatsrechts. Französisch/Deutsch. In: Reclams Universal-Bibliothek. Band 18682. Philipp Reclam jun., Stuttgart 2010, ISBN 978-3-15-018682-4. -
gastli
"Die einen zünden die Welt an, die anderen Autos - Lasst uns also über Autos reden!"
- der Cyberphilosoph -
gastli
Niemand hat mehr die Absicht, keine Mauer zu errichten.
[von mir]
gastli
Als Deutsche tragen wir eine kollektive Verantwortung und Sie können sich dieser nicht entziehen. Das sieht die überwiegende Mehrheit der Deutschen glücklicherweise genauso, mich eingeschlossen. Und das obwohl meine Eltern erst nach 1945 in Deutschland eingewandert sind. Lassen Sie sich von einem Mitbürger mit Migrationshintergrund eines gesagt sein:
Wer Deutschland auf das Dritte Reich reduziert, wird der deutschen Geschichte nicht gerecht. Wer aber die Erinnerungskultur und Aufarbeitung der Gräueltaten aus dem Nationalsozialismus zu beenden versucht, ist feige und eine Schande für die Bundesrepublik. Die beiden Weltkriege und die deutsche Verantwortung werden immer einen Teil unserer Identität ausmachen.
Wenn Sie das leugnen, gehören Sie nicht in den Bundestag, sondern in den Geschichtsunterricht. Das sage ich Ihnen als deutscher Muslim.
Said Rezek:
Offener Brief an Gauland
gastli
Thomas Wüppesahl, Ex-Polizist bringt den derzeitigen Zeitgeist der deutschen Polizei treffend auf den Punkt:
„Die Polizei, wie sie heute aufgestellt ist, ist gegen »links« ausgerichtet. Das haben wir bei Demonstrationen, der Killerserie des NSU und auch bei zig anderen Ereignissen wie dem Versammlungsschutz von rechten und dem Behindern von linken Demonstrationen gesehen.“
[Quelle:
https://www.jungewelt.de/artikel/318759....isst-nicht.html]
Moon
| Zitat: |
| Das Landgericht Hamburg verurteilte Wüppesahl am 7. Juli 2005 wegen der Vorbereitung und Versuchs der Beteiligung an einem Raubmord und Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren. Nach der zurückgewiesenen Revision wurde das Urteil rechtskräftig. Er wurde daraufhin aus dem Polizeidienst entlassen. |
Quelle
Die glaubwürtigen Quellen der JW.
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Die Strafe des Lügners ist nicht, dass ihm niemand mehr glaubt, sondern dass er selbst niemandem mehr glauben kann.
George Bernard Shaw
gastli
Triumphator Gauland. Merkel abgestraft – vielleicht vor allem wegen der menschlichsten Entscheidung ihrer Amtszeit. SPD geschreddert. Die Linke schwächste Oppositionspartei. Und vielleicht künftig eine Regierung Merkel/Lindner/Hofreiter. „Ach, du mein schauriges Vaterland“, sang Konstantin Wecker. Mit dem neuen Bundestag wird die Arbeit außerparlamentarischer Oppositioneller und kritischer Journalisten nicht leichter. Eine Hoffnung jedoch bleibt: Wenn alsbald auch einige wenige betuchte AfD-Wähler ihre Miete nicht mehr bezahlen können, wenn ihnen der Strom gesperrt und ihre geliebte CD-Sammlung gepfändet wird, könnten sie merken, dass man Ausländerfeindlichkeit nicht essen kann.
- Roland Rottenfußer -
In Sakko und Springerstiefeln: Die nationalneoliberale Republik. -
timabg
Das Versprechen liegt im Raum der braunen Sch... keinen Vorlauf zu schaffen.
Die sehen sich allerdings schon als Sieger.
Noch liegt es im Rahmen der Möglichkeiten.
NEUWAHLEN
Die wahrlich einzige Möglichkeit den Tod in die Schranken zu weißen.
gastli
Es ist nicht erstaunlich, dass die neuen Ossi-Versteher auf diese Opposition gar nicht eingehen. Dann müssten sie zumindest konstatieren, dass der Kapitalismus nicht einfach über den Osten gestülpt wurde, sondern von einem großen Teil der Bevölkerung begrüßt wurde und wird. Wenn ein Teil davon jetzt AfD wählt, setzen sie nur auf einen weiteren Akteur, der ihnen die Zumutungen des Kapitalismus mit Hetze gegen Schwächere und Minderheiten versüßt.
- Peter Nowak "
Der ostdeutsche Patient und seine Gesundbeter" -