Spruch des Tages

gastli
Zitat:
„Kriegshetze“ erkennt man sofort. „Kriegshetze“ geifert, „Kriegshetze“ brüllt, „Kriegshetze“ stachelt zum Haß gegen Fremde auf. Alles auf Anhieb zu durchschauen. Doch Gauck redet ruhig und badet seine Kriegsbefürwortung in Edeldeutsch und im Wärmeton. Sein Plädoyer für eine neue Kriegsbereitschaft der Deutschen kommt, seiner Herkunft eingedenk, im Pastorendeutsch daher, im Weisheitston eines Ethikers. Und d a s macht die Sache so schlimm – viel schlimmer, als „Kriegshetze“ es wäre mit offenem Visier.


[Holdger Platta in Mit Edelwörtern in einen neuen Krieg?
Zu Gaucks Plädoyers für Auslandseinsätze der Bundeswehr]
Moon
"Wenn die Menschen sich weiterhin die Lüge von gestern als die Wahrheit von heute aufreden lassen,dann wird die Peitsche von morgen ihnen zu spät schmerzhaft bewußt machen, welche Gefahren die Denkfaulheit im Gefolge hat."

Erich Limpach (1899-1965), deutscher Dichter und Schriftsteller
Käptn Blaubär
Ich sehe schon deinen ausgepeitschten Körper. Es wird sehr schmerzhaft.

Käptn Blaubär, Forum-Hellseher Thüringen
timabg
Jesu Wärme, sein Licht und sein Heil,
wird auf euch ruh´n im seeligen Tun.
Drum gebe ich der Kerze Flamme,
euren Herzen das Heil,
gebt ihm den Platz, den Teil.
gastli
Die Bundesregierung fordert von Frankreich Sozialabbau und betreibt so in unverantwortlicher Art und Weise Wahlkampf für Marine Le Pen.
Merkel zerstört den Glauben an ein solidarisches und soziales Europa, indem sie Bankenrettungen zu Lasten der Steuerzahler und den Abriss des Sozialstaats zum Dogma erhebt. Werden heute auf Druck der Bundesregierung in Frankreich Löhne, Renten und Sozialleistungen gekürzt, dann bedeutet das morgen eine neue Agenda 2020 in Deutschland.


Sahra Wagenknecht anlässlich des Besuchs von Frankreichs Premierminister Valls am 22.09.2014.
gastli
»Washington und seine Alliierten bleiben bei dem bewährten Prinzip, dass Demokratie nur akzeptabel ist, solange sie sich strategischen und wirtschaftlichen Zielen unterordnet: gut in feindlichen Gebieten (bis zu einem gewissen Punkt), aber bitte nicht in unserem Hinterhof, außer wenn sie ausreichend gezähmt ist.«

- Noam Chomsky -
gastli
Einer der Exponenten volksBILDnerischer Meinungs-Einfalt ist Wagner. Nicht Richard, nicht Claus von, sondern Franz Josef Wagner. Seine Kolumne „Post von Wagner“ ist wahre Dichtung, denn in fast lyrischer Verdichtung komprimiert der Autor darin Sachverhalte auf ihre „Essenz“. Wir wissen schon lange, dass die Kürze von Texten der BILD-Zeitung praktische Gründe hat. Werke, die Briefmarkenformat überschreiten, würden die geistige Kapazität eines Leserkreises überschreiten, der sich durch andauernde Lektüre ebendieser Zeitung freiwillig einem nachhaltigen Schrumpfungsprozess ausgesetzt hat.

- Roland Rottenfußer -
gastli
Zitat:

Natürlich sind wir schon von je daran gewöhnt, große Banditen zu bewundern, die die ganze Welt mit uns verehrt, weil sie reich sind, und deren Dasein bei näherer Betrachtung eine ununterbrochene Reihe von Übeltaten ist, aber das sind berühmte, geehrte und mächtige Leute, ihre Vergehen sind gesetzlich legitimiert worden; aber so weit man auch in der Weltgeschichte zurückblickt [...], man findet immer wieder den Beweis dafür, dass ein läßlicher Diebstahl, besonders der armseliger Nahrungsmittel, wie Brot, Schinken oder Käse, unfehlbar dem Täter förmliche Ächtung, Strafe, zwangsläufigen Ehrverlust und unauslöschliche Schande zuzieht, und das aus zwei Gründen: erstens, weil solche Freveltaten meist von einem Armen begangen werden und dieser Status an sich durchaus unwürdig ist, und zweitens, weil eine solche Handlungsweise eine Art stillen Vorwurfs gegen die Gesellschaftsordnung in sich schließt ... Der Diebstahl eines Armen ist boshafte, individuelle Korrektur, verstehen Sie? Wohin soll das führen? Daher wurden unter allen Himmelsrichtungen, beachten Sie das wohl, die kleineren Diebstähle äußerst streng bestraft, nicht nur, um die soziale Ordnung zu verteidigen, sondern auch hauptsächlich, um allen Unglücklichen einen deutlichen Wink zu erteilen, dass sie auf ihrem Platz und innerhalb ihrer Kaste zu bleiben und das Maul zu halten und sich freudig darein zu inden haben, jahrhundertelang, bis in alle Ewigkeit, in Hunger und Elend zugrunde zu gehen.


- Louis-Ferdinand Céline, "Reise ans Ende der Nacht" -
gastli
... Interview der Aachener Allgemeinen Zeitung mit Dr. Christoph Butterwege, der uns kurz darauf hinweist, dass die Politik im Rahmen von Hartz IV die Wirtschaft mit jährlich 75 Milliarden Euro unterstützt: dem dreifachen dessen, was Erwerbslose als Hungerlohn zum Überleben zugeteilt bekommen. Ja – da sind die “Aufstocker” drin … und die Gewinne der Unternehmen werden so direkt vom Steuerzahler getragen.
[Quelle: http://www.nachrichtenspiegel.de/2014/11...lik-deutschland]
gastli
Zitat:
»Auf seine rhetorische Lieblingslegosteine ›Freiheit‹ und ›Verantwortung‹ verzichtete Gauck selbstverständlich zwar nicht, aber bei diesem Auftritt [Anm.: vor der Führungsakademie der Bundeswehr 2012] führte er so pathetisch wie brutal aus, was genau er damit meint. Die höchste Stufe seiner Freiheit-und-Verantwortungs-Existenz erreicht der Mensch laut Gauck, wenn er ›das Äußerste, was ein Mensch geben kann‹, dann auch hergibt: ›das Leben, das eigene Leben‹.
Ob die anwesenden Soldaten Gaucks Begeisterung für den ihnen zackzack zugedachten Heldentod teilten, ist nicht überliefert. Der Bundespräsident zeigte sich geradezu verknallt in ›deutsche Gefallene‹, die ›für unsere glücksüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen‹ seien. Tote stehen Gauck offenbar weit näher als Lebende, die er für krank erklärt, für suchtkrank nach Glück.
Gauck ließ keinen Zweifel daran, dass er sich auf Soldatenbegräbnisse freut, und keiner seiner Gastgeber war unhöflich genug, daraufhin von der Dienstwaffe Gebrauch zu machen. Der nekrophile Pastor macht nun mal so gern staatsmännische Figur beim Sprechen, und Soldaten lassen sich eben nicht nur mit Sold bestechen, sondern auch mit der Lüge von ihrem ehrenvollen Tod.«


- Wiglaf Droste, »Die Würde des Menschen ist ein Konjunktiv« -
Raussch
Mein Spruch des Tages:
Lebe dein Leben, wie du es gerne leben möchtest, denn dein Leben lebst nur du!
gastli
Oooh wir lieben sie, die Idiotie Made in Germany
Wir tanzen, tanzen, tanzen der ganzen Welt vor
wir zeigen, zeigen, zeigen ihr den Schritt
wir wissen endlich wieder wo es langgeht
was ansteht, grundsolide, grundgut.

Herbert Grönemeyer - Tanzen 1986 -
YouTube
gastli
»Woher genügend Finger nehmen, um auf alle Sauereien zu zeigen - oder zumindest im Vorübergehen an jedem Saustall anzuklopfen?«

- Kay Lorentz -
timabg
Hacker rauben einen die letzten Nerven, doch die Polizei die Sorgen!
Ich
gastli
»Hier schwand zumeist alle Logik, und der § siegte, der § drosselte, der § verblödete, der § prasselte, der § lachte, der § drohte und verzieh nicht. Es waren Jongleure des Gesetzes, Opferpriester der Buchstaben des Gesetzes, Angeklagtenfresser, Tiger des österreichischen Dschungels, die ihren Sprung auf den Angeklagten nach der Nummer des Paragraphen berechneten.«

- Jaroslav Hasek, »Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk« -
gastli
»Sie lesen mit schöner Regelmäßigkeit: Aus bisher ungeklärter Ursache hat sich aus der Waffe des Beamten ein Schuss gelöst. Schüsse sind wie Giftstoffe. Solange sie aus Polizeiwaffen kommen. Ich habe noch nie gelesen, dass sich aus der Waffe eines Verbrechers ein Schuss gelöst hätte. Die müssen andere Modelle verwenden. Die haben diese altmodischen Dinger. Die muss man immer noch abfeuern.«

- Volker Pispers -
gastli
“Das Herumgeeiere der SPD bei der Vorratsdatenspeicherung ist exemplarisch für den politischen Kurs ihrer Führung, die ihre Partei ins politische Nirwana steuert. Wer Respekt vor der Verfassung hat, versucht nicht, sie bis über ihre Grenzen auszudehnen. Es gibt keinen Spielraum für irgendeine Form der anlasslosen Massenüberwachung”

- Jan Korte, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE -
gastli
„Man wirft den jungen Leuten den Gebrauch der Gewalt vor. Sind wir denn aber nicht in einem ewigen Gewaltzustand? Weil wir im Kerker geboren und großgezogen sind, merken wir nicht mehr, dass wir im Loch stecken mit angeschmiedeten Händen und Füßen und mit einem Knebel im Munde.“

- Georg Büchner -
gastli
Was die SPD nicht will, wird auch nicht kommen.

- S. Gabriel -

Wie wahr, wie wahr.
Ob Hartz IV oder Kriege oder Armut.
Die SPD wollte das so.
MaxJan
Ein Buchstabe kann ein Wort verändern. Ein Satz ein ganzes Leben.