Bernhard P.
"Wem nichts gegeben ist, bei dem wird man nichts suchen; und wem nichts anvertraut ist, von dem wird man umso wenigerr fordern."
P. Drahnreb
timabg
Wer seine Mitmenschen täuscht, wird früher oder später in seinem Ziel enttäuscht werden.
Adeodatus
"Überzeugungskraft ist die Kunst, eine Sache so einseitig darzustellen, daß man alle anderen Seiten vergisst.“
Ron Kritzfeld (*1921), dt. Aphoristiker
gastli
"Macht es nicht Mühe, tagaus, tagein das Selbe zu sagen und zu schreiben, sich vorwerfen zu lassen: Ah, schon wieder! - und es dann doch wieder zu tun, nicht aus Armut, sondern aus dem Gefühl heraus, dass gewisse Anschauungen in die deutschen Köpfe gehämmert werden müssen? Es macht müde. Und es kommt wohl bei Allen, die nachdenken, der Punkt, wo sie zögern, zaudern, zweifeln... Sollen wir noch?"
- Kurt Tucholsky -
* Ja. Wir machen weiter.
Bernhard P.
"Marx ist für mich wie ein Hobby. Habe einmal damit angefangen ihn zu lesen und kann jetzt nicht mehr aufhören."
P. Drahnreb
Strubbi
Parteibuch: politischer Katechismus, begründet in den Glauben an die Wirksamkeit von Beziehungen, festigt die Hoffnung auf ein sicheres Fortkommen und stärkt die Liebe zu wohldotierten Ämtern.
Ron Kritzfeld
gastli
Ansprache an Millionäre von Erich Kästner
Warum wollt ihr so lange warten,
bis sie euren geschminkten Frauen
und euch und den Marmorpuppen im Garten
eins über den Schädel hauen?
Warum wollt ihr euch denn nicht bessern?
Bald werden sie über die Freitreppen drängen
und euch erstechen mit Küchenmessern
und an die Fenster hängen.
Sie werden euch in die Flüsse jagen.
Sinnlos werden dann Schrei und Gebet sein.
Sie werden euch die Köpfe abschlagen.
Dann wird es zu spät sein.
Dann wird sich der Strahl der Springbrunnen röten.
Dann stellen sie euch an die Gartenmauern.
Sie werden kommen und schweigen und töten.
Niemand wird über euch trauern.
Wie lange wollt ihr euch weiter bereichern?
Wie lange wollt ihr aus Gold und Papieren
Rollen und Bündel und Barren speichern?
Ihr werdet alles verlieren.
Ihr seid die Herrn von Maschinen und Ländern.
Ihr habt das Geld und die Macht genommen.
Warum wollt ihr die Welt nicht ändern,
bevor sie kommen?
Ihr sollt ja gar nicht aus Güte handeln!
Ihr seid nicht gut. Und auch sie sind’s nicht.
Nicht euch, aber die Welt zu verwandeln,
ist eure Pflicht!
Der Mensch ist schlecht. Er bleibt es künftig.
Ihr sollt euch keine Flügel anheften.
Ihr sollt nicht gut sein, sondern vernünftig.
Wir sprechen von Geschäften.
Ihr helft, wenn ihr halft, nicht etwa nur ihnen.
Man kann sich, auch wenn man gibt, beschenken.
Die Welt verbessern und dran verdienen -
das lohnt, drüber nachzudenken.
Macht Steppen fruchtbar. Befehlt. Legt Gleise.
Organisiert den Umbau der Welt!
Ach, gäbe es nur ein Dutzend Weise
mit sehr viel Geld…
Ihr seid nicht klug. Ihr wollt noch warten.
Uns tut es leid. ihr werdet’s bereuen.
Schickt aus dem Himmel paar Ansichtskarten!
Es wird uns freuen.
* Kästner hat, wie weise, damals bereits nicht an das Mitgefühl der Reichen appelliert. Er wies brilliant darauf hin, dass eine zunehmend in arm und reich gespaltene Gesellschaft auch für die Habenden gefährlich werden wird.
gastli
Wer nichts zu verbergen hat, muss sich nicht fürchten!
Etwas lauter bitte.
Wir haben nichts zu verbergen, wir müssen uns nicht fürchten!
Ich höre nichts.
Wir sind klein, unsere Herzen sind rein!
Jetzt alle im Chor.
Das macht doch nichts, es merkt ja keiner!
Na, geht doch.
Schafe, Schafe ... blök ...!
Wer war das?
[von Volker]
kritiker
"Deutsche Verfassungsschützer sind so arglos, daß sie sogar
die Buchstaben in den Abkürzungen verschiedener
Geheimorganisationen verwechseln und neben der NSA offenbar
auch jahrelang mit dem NSU kooperierten."
Holger Witzel in seiner Kolumne »Schnauze Wessi!« auf stern.de
bis dann
gastli
Na klar sind wir regierungsfähig. So viel gehört ja nicht dazu. Schauen Sie sich mal die Bundesministerinnen und Bundesminister an. Also, deren - sagen wir mal - Fähigkeiten sind ja auch begrenzt. Glauben Sie im Ernst, das könnten wir nicht? Na, das könnten wir schon lange.
[Gregor Gysi am 04.08.2013 im Deutschlandfunk]
gastli
Es gibt diesen eigentlich unfassbaren Satz von Edward Snowden. Gesagt hat er ihn, als er noch nichts wusste vom Transitbereich des Moskauer Flughafens. Als er wahrscheinlich auch noch nichts ahnte vom politischen Asyl, das er nun am Donnerstag in Russland angetreten hat. Gesagt hat Snowden diesen unglaublichen Satz vor zwei Monaten in einem Interview mit der britischen Tageszeitung The Guardian. Er lautet: Von seinem Arbeitsplatz aus könne er, Snowden, jeden abhören. Amerikanische Bundesrichter, den amerikanischen Präsidenten, ganz egal. Jeden. Alles, was er hierfür benötige, sei eine E-Mail-Adresse. Das war im Juni. Damals klang die Behauptung unglaublich. Jetzt ist klar: Sie ist es nicht.
[ Pascal Paukner, SZ, 08.08.2013 ]
Mugger
| Zitat: |
gastli hat am 05. August 2013 um 09:10 Uhr folgendes geschrieben:
...Fähigkeiten sind ja auch begrenzt. Glauben Sie im Ernst, das könnten wir nicht? Na, das könnten wir schon lange.[/B]
[Gregor Gysi am 04.08.2013 im Deutschlandfunk] |
Dass glaube ich unbesehen, ja sogar dass sie sich auf diesem NIveau sehr wohl fühlen...,...also diejenigen welche Gysi mit Genossen umschreibt.
Moon
"Dem Schlechten mag der Tag gehören, dem Wahren und Guten gehört die Ewigkeit."
Friedrich Schiller
Bernhard P.
"Wer seinen Feinden nicht das Wasser reichen kann fängt an seine Freunde schlecht zu machen."
P. Drahnreb
Moon
"Daß eine Meinung weit verbreitet ist, ist kein Beweis dafür, daß sie nicht völlig absurd ist."
Bertrand Russell (1872-1970), englischer Mathematiker, Philosoph und Sozialkritiker
Bernhard P.
"Krieg ist die größte Umweltzerstörung."
Gregot Gysi
Adeodatus
„Es gibt weder große Entwicklungen noch wahre Fortschritte auf dieser Erde, solange noch ein unglückliches Kind auf ihr lebt.“
Albert Einstein
Bernhard P.
"Unrecht sollte niemals mit neuem Unrecht vergolten werden!"
P. Dranhnreb
Moon
"Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung ausspricht."
Christian Morgenstern, (1871-1914), deutscher Dichter
Bernhard P.
"Ob man sich mit Sozialismus beschäftigt oder nicht, die Menschheit wird an ihm nicht vorbei kommen!"
P. Drahnreb