Pfiffikus
Hin und wieder wird in den Medien geflunkert, um die Menschen für irgendwelchen Aktionismus in Sachen Klimawandel zu begeistern
Damit wir künftig leichter eine Stelle finden, zu der wir zwecks konstruktiver Auseinandersetzung mit dem Thema verlinken können, gehe ich hier mal auf einzelne dieser Propagandaphrasen ein.
Habt Ihr schon einmal so eine Phrase gehört oder gelesen?
Das anthropogene CO² verbleibt über 1000 Jahre in der Atmosphäre.
Ist das nachprüfbar? Natürlich können wir nicht mal schnell einen Kundschafter in eine Zeitmaschine setzen, um das in der Zukunft herauszufinden.
Doch es war messbar, wie lange CO² in der Atmosphäre verbleibt. Ebenso wie in der Nuklearmedizin kann auch CO² radioaktiv markiert werden. Nutzen wir dazu das Kohlenstoffisotop C14! Dieses entsteht normalerweise durch kosmische Strahlung und zerfällt mit einer Halbwertszeit von 5370 Jahren. Dadurch ergab sich bis 1945 ein konstanter Wert, mit dem man zum Beispiel das Alter von Mumien usw. bestimmen kann.
Die Menschheit hat aber ein unfreiwilliges Experiment durchgeführt. In den Jahren 1965 bis 1963 wurden zahlreiche oberirdische Kernwaffenversuche durchgeführt, die meisten ab 1955. Dadurch hat sich der Gehalt von C14 unserer Atmosphäre auf fast 200 pMC erhöht. Seitdem verschwand dieses C14 wieder fast vollständig. Das zeigt diese Grafik, mit der die Archäologen die Radiocarbonmethode präzisieren müssen.

Quelle: https://www.researchgate.net/publication...ry_works_of_art
Das radioaktiv markierte CO² verschwand also nicht mit einer Halbwertszeit von 5370 Jahren, sondern viel viel schneller!! Wie kann das sein? Natürlich weil es in den Kohlenstoffkreislauf aufgenommen wurde und in den Senken verschwand.
Durch dieses unfreiwillige Experiment wurde gezeigt, dass irgendwelches CO², welches sich in der Atmosphäre befindet, innerhalb von wenigen Jahrzehnten wieder aus der Atmosphäre verschwindet und keinesfalls über mehrere Jahrhunderte in der Atmosphäre verbleibt.
Wie Ihr wisst, kommen in den Medien zahlreiche, zum Teil reichweitenstarke Senkenleugner zu Wort. Hier haben wir einen von ihnen, den Professor Harald Lesch.
Die beiden Herren präsentieren eine andere Erklärung für den Rückgang dieser Konzentration, den Süß-Effekt.
Meine Zweifel an der Verdünnungs-Erklärung:
Wie angedeutet müssen wir uns noch einmal mit den Zahlen beschäftigen. Dazu schauen wir uns im IPCC-Bericht auf Seit 700 die relevanten Zahlen an, die in der Grafik zu sehen sind:
https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/downl..._FullReport.pdf

Wichtige Werte aus dem IPCC-Bericht:
Aus diesem Grunde finde ich, dass die Messwerte die Existenz von sehr wirksamen CO²-Senken bestätigen.
Pfiffikus,
der nun um sachdienliche Diskussionsbeiträge bittet
Damit wir künftig leichter eine Stelle finden, zu der wir zwecks konstruktiver Auseinandersetzung mit dem Thema verlinken können, gehe ich hier mal auf einzelne dieser Propagandaphrasen ein.
Habt Ihr schon einmal so eine Phrase gehört oder gelesen?
Das anthropogene CO² verbleibt über 1000 Jahre in der Atmosphäre.
Ist das nachprüfbar? Natürlich können wir nicht mal schnell einen Kundschafter in eine Zeitmaschine setzen, um das in der Zukunft herauszufinden.
Doch es war messbar, wie lange CO² in der Atmosphäre verbleibt. Ebenso wie in der Nuklearmedizin kann auch CO² radioaktiv markiert werden. Nutzen wir dazu das Kohlenstoffisotop C14! Dieses entsteht normalerweise durch kosmische Strahlung und zerfällt mit einer Halbwertszeit von 5370 Jahren. Dadurch ergab sich bis 1945 ein konstanter Wert, mit dem man zum Beispiel das Alter von Mumien usw. bestimmen kann.
Die Menschheit hat aber ein unfreiwilliges Experiment durchgeführt. In den Jahren 1965 bis 1963 wurden zahlreiche oberirdische Kernwaffenversuche durchgeführt, die meisten ab 1955. Dadurch hat sich der Gehalt von C14 unserer Atmosphäre auf fast 200 pMC erhöht. Seitdem verschwand dieses C14 wieder fast vollständig. Das zeigt diese Grafik, mit der die Archäologen die Radiocarbonmethode präzisieren müssen.
Quelle: https://www.researchgate.net/publication...ry_works_of_art
Das radioaktiv markierte CO² verschwand also nicht mit einer Halbwertszeit von 5370 Jahren, sondern viel viel schneller!! Wie kann das sein? Natürlich weil es in den Kohlenstoffkreislauf aufgenommen wurde und in den Senken verschwand.
Durch dieses unfreiwillige Experiment wurde gezeigt, dass irgendwelches CO², welches sich in der Atmosphäre befindet, innerhalb von wenigen Jahrzehnten wieder aus der Atmosphäre verschwindet und keinesfalls über mehrere Jahrhunderte in der Atmosphäre verbleibt.
Wie Ihr wisst, kommen in den Medien zahlreiche, zum Teil reichweitenstarke Senkenleugner zu Wort. Hier haben wir einen von ihnen, den Professor Harald Lesch.
Die beiden Herren präsentieren eine andere Erklärung für den Rückgang dieser Konzentration, den Süß-Effekt.
- Das C14 wird seit etwa 1964 weniger. (Unbestritten)
- Diagramme oder Zahlen zeigen die Herren nicht.
- Die Menschen verbrennen fossile Energieträger, deren C14 bereits zerfallen ist und im Wesentlichen nur C12 enthält. (Ebenso Unbestritten)
- Damit wird das C14 in der Atmosphäre verdünnt. (Unbestritten, aber die Zahlen müssen wir uns noch einmal ansehen, wie stark hier verdünnt wird.)
Meine Zweifel an der Verdünnungs-Erklärung:
- Die Menschheit verbrennt seit etwa 2 Jahrhunderten verstärkt Kohle und Öl. Trotzdem ist dieser "Süß-Effekt" vor 1955 überhaupt nicht in den Messwerten sichtbar. (s. Grafik der Archäologen oben)
- In den 60er Jahren, also nur 10 Jahre später, war der Süß-Effekt sehr stark. Die Kurve fiel steil ab. Doch damals lagen die menschlichen Emissionen bei nur 10 Gigatonnen CO².
Quelle: (https://de.statista.com/statistik/daten/...toss-seit-1751/)
- Nach der Jahrtausendwende stiegen die menschlichen Emissionen immer weiter an, gegenwärtig auf ca. 40 Gt jährlich. Damit müssten in den letzten Jahren viermal mehr Verdünnungseffekte zu sehen sein, als noch in den 60er Jahren. Doch die Grafik der Archäologen oben zeigt das nicht.
- Der exponentielle Abfall der C14-Kontentration deutet eher auf einen gleichmäßigen Eintrag der Gase in den Ozean gemäß dem Henry-Gesetz hin. Die Kurve ist eher ein Beleg für die Existenz der Ozean-Senke.
Wie angedeutet müssen wir uns noch einmal mit den Zahlen beschäftigen. Dazu schauen wir uns im IPCC-Bericht auf Seit 700 die relevanten Zahlen an, die in der Grafik zu sehen sind:
https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/downl..._FullReport.pdf
Wichtige Werte aus dem IPCC-Bericht:
- Es sind ca. 591+279=870 Pg Kohlenstoff in der Atmosphäre.
- Jährliche Emissionen der Menschen heute: 15Pg Kohlenstoff, das entspricht 40Gt "sauberes" CO² ohne C14. 2010 waren es nur 33Gt. In vergangenen Jahrzehnten war es signifikant weniger.
- Kann diese vergleichsweise geringe Menge "sauberes" CO² die Menge in der Atmosphäre so weit verdünnen, wie im Diagramm zu sehen ist? Ich sehe das nicht.
Aus diesem Grunde finde ich, dass die Messwerte die Existenz von sehr wirksamen CO²-Senken bestätigen.
Pfiffikus,
der nun um sachdienliche Diskussionsbeiträge bittet