Propaganda-Geflunker X. - CO² bleibt für lange Zeit in der Atmosphäre

Pfiffikus
Hin und wieder wird in den Medien geflunkert, um die Menschen für irgendwelchen Aktionismus in Sachen Klimawandel zu begeistern

Damit wir künftig leichter eine Stelle finden, zu der wir zwecks konstruktiver Auseinandersetzung mit dem Thema verlinken können, gehe ich hier mal auf einzelne dieser Propagandaphrasen ein.


Habt Ihr schon einmal so eine Phrase gehört oder gelesen?
Das anthropogene CO² verbleibt über 1000 Jahre in der Atmosphäre.

Ist das nachprüfbar? Natürlich können wir nicht mal schnell einen Kundschafter in eine Zeitmaschine setzen, um das in der Zukunft herauszufinden.
Doch es war messbar, wie lange CO² in der Atmosphäre verbleibt. Ebenso wie in der Nuklearmedizin kann auch CO² radioaktiv markiert werden. Nutzen wir dazu das Kohlenstoffisotop C14! Dieses entsteht normalerweise durch kosmische Strahlung und zerfällt mit einer Halbwertszeit von 5370 Jahren. Dadurch ergab sich bis 1945 ein konstanter Wert, mit dem man zum Beispiel das Alter von Mumien usw. bestimmen kann.


Die Menschheit hat aber ein unfreiwilliges Experiment durchgeführt. In den Jahren 1965 bis 1963 wurden zahlreiche oberirdische Kernwaffenversuche durchgeführt, die meisten ab 1955. Dadurch hat sich der Gehalt von C14 unserer Atmosphäre auf fast 200 pMC erhöht. Seitdem verschwand dieses C14 wieder fast vollständig. Das zeigt diese Grafik, mit der die Archäologen die Radiocarbonmethode präzisieren müssen.


Quelle: https://www.researchgate.net/publication...ry_works_of_art


Das radioaktiv markierte CO² verschwand also nicht mit einer Halbwertszeit von 5370 Jahren, sondern viel viel schneller!! Wie kann das sein? Natürlich weil es in den Kohlenstoffkreislauf aufgenommen wurde und in den Senken verschwand.

Durch dieses unfreiwillige Experiment wurde gezeigt, dass irgendwelches CO², welches sich in der Atmosphäre befindet, innerhalb von wenigen Jahrzehnten wieder aus der Atmosphäre verschwindet und keinesfalls über mehrere Jahrhunderte in der Atmosphäre verbleibt.



Wie Ihr wisst, kommen in den Medien zahlreiche, zum Teil reichweitenstarke Senkenleugner zu Wort. Hier haben wir einen von ihnen, den Professor Harald Lesch.




Die beiden Herren präsentieren eine andere Erklärung für den Rückgang dieser Konzentration, den Süß-Effekt.
  • Das C14 wird seit etwa 1964 weniger. (Unbestritten)

  • Diagramme oder Zahlen zeigen die Herren nicht.

  • Die Menschen verbrennen fossile Energieträger, deren C14 bereits zerfallen ist und im Wesentlichen nur C12 enthält. (Ebenso Unbestritten)

  • Damit wird das C14 in der Atmosphäre verdünnt. (Unbestritten, aber die Zahlen müssen wir uns noch einmal ansehen, wie stark hier verdünnt wird.)



Meine Zweifel an der Verdünnungs-Erklärung:
  • Die Menschheit verbrennt seit etwa 2 Jahrhunderten verstärkt Kohle und Öl. Trotzdem ist dieser "Süß-Effekt" vor 1955 überhaupt nicht in den Messwerten sichtbar. (s. Grafik der Archäologen oben)

  • In den 60er Jahren, also nur 10 Jahre später, war der Süß-Effekt sehr stark. Die Kurve fiel steil ab. Doch damals lagen die menschlichen Emissionen bei nur 10 Gigatonnen CO².


    Quelle: (https://de.statista.com/statistik/daten/...toss-seit-1751/)

  • Nach der Jahrtausendwende stiegen die menschlichen Emissionen immer weiter an, gegenwärtig auf ca. 40 Gt jährlich. Damit müssten in den letzten Jahren viermal mehr Verdünnungseffekte zu sehen sein, als noch in den 60er Jahren. Doch die Grafik der Archäologen oben zeigt das nicht.

  • Der exponentielle Abfall der C14-Kontentration deutet eher auf einen gleichmäßigen Eintrag der Gase in den Ozean gemäß dem Henry-Gesetz hin. Die Kurve ist eher ein Beleg für die Existenz der Ozean-Senke.




Wie angedeutet müssen wir uns noch einmal mit den Zahlen beschäftigen. Dazu schauen wir uns im IPCC-Bericht auf Seit 700 die relevanten Zahlen an, die in der Grafik zu sehen sind:
https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/downl..._FullReport.pdf




Wichtige Werte aus dem IPCC-Bericht:
  • Es sind ca. 591+279=870 Pg Kohlenstoff in der Atmosphäre.

  • Jährliche Emissionen der Menschen heute: 15Pg Kohlenstoff, das entspricht 40Gt "sauberes" CO² ohne C14. 2010 waren es nur 33Gt. In vergangenen Jahrzehnten war es signifikant weniger.

  • Kann diese vergleichsweise geringe Menge "sauberes" CO² die Menge in der Atmosphäre so weit verdünnen, wie im Diagramm zu sehen ist? Ich sehe das nicht.


Aus diesem Grunde finde ich, dass die Messwerte die Existenz von sehr wirksamen CO²-Senken bestätigen.



Pfiffikus,
der nun um sachdienliche Diskussionsbeiträge bittet
daggi007
Ja CO₂ kann in Senken verschwinden?
Kurzfristig etwa die Hälfte unserer Emissionen pro Jahr, also üngefähr 20 Gt CO₂/Jahr. Das ist aber kein Naturgesetz. Mit weiterem Erwärmen wird diese Quote sinken – dann bleibt ein größerer Anteil in der Atmosphäre. Die Senken sätigen sich. Dürren, Brände, Entwaldung kommen noch dazu. Das Klima wird also für viele Generationen stark verändert werden.
Halbierung der Emissionen heute würde den Anstieg fast stoppen, aber nicht zu einem schnellen Rückgang führen. Selbst bei Null‑Emissionen fällt CO₂ in der Atmosphäre nicht wieder auf vorindustrielle. Ein großer Rest bleibt sehr lange. Genau deshalb meine ich sprechen Wissenschaftler davon, dass CO₂ eine Lebensdauer von vielen Jahrhunderten, vermutlich ewig hat.
Pfiffikus
Zitat:
daggi007 hat am 04. Februar 2026 um 13:40 Uhr folgendes geschrieben:
Ja CO₂ kann in Senken verschwinden?
Ja sicher.

Im Nachbarthema haben wir es ja nachgerechnet. Die menschlichen Emissionen müssten die CO²-Konzentration rechnerisch jährlich um 7,38ppm erhöhen. Doch sie steigt nur 2-3 ppm jährlich. Der Rest vom CO² muss in den Senken verschwunden sein, weil ich nicht an Zauberei glaube.



Zitat:
daggi007 hat am 04. Februar 2026 um 13:40 Uhr folgendes geschrieben:
Kurzfristig etwa die Hälfte unserer Emissionen pro Jahr, also üngefähr 20 Gt CO₂/Jahr. Das ist aber kein Naturgesetz.
Das hast Du richtig erkannt.

Insbesondere ist zu erwarten, dass die Landsenke nur 100 Jahre wirksam bleiben kann. Die Waldgrenze hat sich nach Norden verschoben, die heute schon vorhandenen Bäume wachsen besser. Doch spätestens in 100 Jahren sind diese Bäume ausgewachsen und werden sich am üblichen Kohlenstoffkreislauf beteiligen, mit nur noch minimaler Senkenwirkung. Das ist unbestrittener Fakt.

Die Ozeansenke wird uns noch länger erhalten bleiben. Messungen ergaben, dass vor allem die Oberfläche mehr CO² bekommen hat. Die Tiefsee wurde überhaupt noch nicht mit neuem CO² angereichert worden ist. Die Wikipedia meint, dass die AMOC eine Umlaufzeit von 1000 bis 1500 Jahren hat.
Selbst danach dürfte auch noch jeder Batzen Wal-Kacke auf den Meeresgrund absinken und den darin gebundenen Kohlenstoff für sehr lange Zeit da unten deponieren.
Also es dürfte sicher sein, dass wir beide das Versiegen der Ozeansenke nicht mehr erleben werden.

Das Versagen der Senken wird also in einem solchen Zeithorizont stattfinden, in dem die fällige Disruption schon im Selbstlauf zu einer ordentlichen Dekarbonisierung geführt hat.
Weiterhin ist es in einem solchen Zeithorizont gewiss auch wahrscheinlich, dass sich die Menschheit neue Energiequellen wie die Kernreaktoren der 4. und 5. Generation oder sogar die Kernfusion erschließen wird.

Die Einbeziehung der Senken halte ich für eine wesentlich sinnvollere Übergangsstrategie, als manche Leute lieber Gaskraftwerke als Übergangslösung favorisieren. Endgültig wird diese Lösung nicht sein.


Zitat:
daggi007 hat am 04. Februar 2026 um 13:40 Uhr folgendes geschrieben:
Mit weiterem Erwärmen wird diese Quote sinken – dann bleibt ein größerer Anteil in der Atmosphäre. Die Senken sätigen sich.
Du sprichst hier einen gegenläufigen Effekt an. Den gibt es in der Tat.
Wenn Du eine Flasche spritziges Mineralwasser aus dem Kühlschrank nimmst und um zwei oder drei Grad erwärmst, wird etwas CO² ausperlen. Dasselbe wäre auch beim Ozean zu erwarten.
Ich habe auch schon mit Leuten gesprochen, die gehen von einer irgendwie natürlichen Erwärmung der Erde aus. Und die Korrelation mit der höheren CO²-Konzentration führen sie auf dieses Ausgasen zurück. Das CO² wäre nach deren Logik angeblich nicht die Ursache, sondern die Wirkung der Erwärmung. Aus diesem Grunde wäre die ganze Klimapolitik sinnlos.

Bitte begib Dich nicht auf diesen Holzweg. In der Tat wäre durch ein paar Grad Erwärmung etwas Ausgasen von CO² zu erwarten. Die Menschheit hat den Partialdruck vom CO² in der Atmosphäre fast verdoppelt und wird die Verdopplung möglicherweise sogar noch schaffen. Nach dem Henry-Gesetz wird dadurch auch die doppelte Menge CO² ins Wasser gepresst. (Nachfolgende Reaktionen, Kohlensäure, Karbonate, Biologie usw. lassen wir jetzt mal unberücksichtigt.)
Schau mal in die rechte untere Ecke der orangefarbenen Abbildung, vom IPCC die ich oben eingefügt habe.
Es wird zwar nicht die Menge CO², sondern die Menge vom Kohlenstoff dargestellt. Wen es interessiert, das müsste man mit der molaren Masse von C (12) und von CO² (44) einfach umrechnen.
Du siehst, welche winzige Menge der Ozean jährlich aufnimmt, im Vergleich zur bereits vorhandenen Menge.


Zitat:
daggi007 hat am 04. Februar 2026 um 13:40 Uhr folgendes geschrieben:
Dürren, Brände, Entwaldung kommen noch dazu. Das Klima wird also für viele Generationen stark verändert werden.
Das ist völlig unbestritten und gehört bekämpft, hat allerdings nichts mit den CO²-Senken zu tun, sondern eher mit Whataboutismus.


Zitat:
daggi007 hat am 04. Februar 2026 um 13:40 Uhr folgendes geschrieben:
Halbierung der Emissionen heute würde den Anstieg fast stoppen, aber nicht zu einem schnellen Rückgang führen. Selbst bei Null‑Emissionen fällt CO₂ in der Atmosphäre nicht wieder auf vorindustrielle. Ein großer Rest bleibt sehr lange.
Damit hast Du Recht.
Meine Konsequenz hast Du ja bereits im Nachbarthema gelesen. Wir sollten die am niedrigsten hängenden Früchte ernten. Die Halbierung der Emissionen stellt gewiss ein wichtiges Teilziel dar. Es spräche auch nichts dagegen, weiter zu gehen - solange die Früchte erreichbar (bezahlbar) sind.
Aber bei manchen Emissionen ist eine Reduktion auf Null einfach nicht wirtschaftlich darstellbar.



Pfiffikus,
der die Stahl- und Chemieindustrie lieber in Deutschland halten würde, als diese zu dekarbonisieren
daggi007
Zitat:
Pfiffikus hat am 05. Februar 2026 um 13:29 Uhr folgendes geschrieben:
Zitat:
daggi007 hat am 04. Februar 2026 um 13:40 Uhr folgendes geschrieben:
Ja CO₂ kann in Senken verschwinden?
Ja sicher.

Im Nachbarthema haben wir es ja nachgerechnet. Die menschlichen Emissionen müssten die CO²-Konzentration rechnerisch jährlich um 7,38ppm erhöhen. Doch sie steigt nur 2-3 ppm jährlich. Der Rest vom CO² muss in den Senken verschwunden sein, weil ich nicht an Zauberei glaube.


Nun, dann hole ich Das Nachbarthema auch hier herein. Leser müssenn so nich ständig switchen.

Stimmt die Rechnung von Pfiffikus?
Ja, die Grundrechnung ist korrekt:

Das ist ein bekannter und gut dokumentierter Befund:
Etwa 45 % der anthropogenen Emissionen bleiben in der Atmosphäre, der Rest wird von Ozeanen und Landbiosphäre aufgenommen. Bis hierhin hat Pfiffikus recht.



Fehler:
Pfiffikus zieht falsche Schlussfolgerungen für das Pariser Abkommen, wenn argumentiert:n „Wenn Senken 50 % aufnehmen, müssen wir nur 50 % reduzieren.“

Das ist nicht die Bedeutung von „Netto‑Null“.
Netto‑Null bedeutet: Emissionen dürfen nur so groß sein wie anthropogene Senken (z. B. Aufforstung, CCS). Natürliche Senken zählen nicht, weil sie nicht vom Menschen kontrolliert werden. Das steht im Pariser Abkommen ausdrücklich so.

Pfiffikus hat recht das die mathematische Rechnung stimmt und das ein großer Teil des CO₂ in Senken verschwindet.

Aber er liegt falsch, wenn er daraus schließt, die Senken hätten ihre Leistung erhöht,
- wenn er meint, das Pariser Abkommen verlange nur eine Halbierung der Emissionen,
- wenn er behauptet, die Senken könnten das dauerhaft leisten.

Gastli hat recht …
dass natürliche Senken nicht beliebig steigerbar sind. dass sie bereits an ihre Grenzen kommen und dass Netto‑Null vollständige Dekarbonisierung bedeutet.



Fehler:
Pfiffikus verwechselt „mehr Aufnahme“ mit „höherer Leistungsfähigkeit“.
Pfiffikus sagt: „Wenn die Senken nicht leistungsfähiger geworden wären, müsste der CO₂‑Anstieg 7,38 ppm betragen.“

Das ist ein Kategorienfehler. Warum?
Die Senken nehmen nur deshalb mehr CO₂ in absoluten Zahlen auf, weil:
- die CO₂‑Konzentration in der Luft höher ist
- die Konzentration größer wird
- Ozeane chemisch reagieren (Karbonat)
- Pflanzen kurzfristig stärker wachsen (CO₂‑Düngung)
Das bedeutet aber nicht, dass die Senken leistungsfähiger geworden sind.
Es bedeutet nur: Sie werden stärker belastet, so wie ein Schwamm, der mehr Wasser aufnimmt, wenn man ihn tiefer ins Wasser drückt.



Fehler:
Pfiffikus ignoriert die abnehmende Effizienz der Senken.

Gastli weist im Thread darauf hin, dass:
- Ozeane durch Erwärmung weniger CO₂ lösen,
- Wälder durch Hitze, Trockenheit und Brände CO₂‑Quellen werden,
- die Ozeanversauerung die Aufnahmefähigkeit verringert.
Pfiffikus blendet das komplett aus.

Tatsache ist:
Die Senken nehmen zwar absolut mehr CO₂ auf, aber pro zusätzlicher Tonne CO₂ sinkt die Aufnahmequote. Er verwechselt also: absolute Menge (steigt) mit Effizienz (sinkt). Das ist ein Denkfehler.



Fehler:
Pfiffikus setzt voraus, was er beweisen will, denn er sagt: Die Senken müssen leistungsfähiger geworden sein.
Warum? Weil sie mehr CO₂ aufnehmen. Warum nehmen sie mehr CO₂ auf? Weil sie leistungsfähiger geworden sind. Das ist ein falscher Schluss.
Die korrekte Erklärung lautet: Sie nehmen mehr CO₂ auf, weil mehr CO₂ da ist, nicht weil sie „besser“ geworden sind.



Fehler:
Pfiffikus ignoriert natürliche Rückkopplungen, denn er tut so, als wäre die Atmosphäre ein statischer Behälter.
- 40 Gt rein → 7,38 ppm
- 2–3 ppm gemessen → Rest muss „verschwunden“ sein
Er behandelt ein komplexes dynamisches System wie eine Badewanne. Das ist wissenschaftlich unhaltbar. Da fehlen noch viele Aspekte wie Ozeanpufferung, chemische Reaktionen, biologische Rückkopplungen, Temperaturabhängigkeit, zeitliche Verzögerungen, Sättigungseffekte



Fehler:
Pfiffikus zieht falsche Schlussfolgerungen für das Pariser Abkommen
Denn er behauptet: „Wenn Senken 50 % aufnehmen, müssen wir nur 50 % reduzieren.“´
Das ist falsch, weil: Das Pariser Abkommen meint anthropogene Senken, nicht natürliche.

Natürliche Senken zählen nicht zur Netto‑Null‑Bilanz.
Netto‑Null bedeutet: Emissionen = vom Menschen geschaffene Senken, nicht „Emissionen = Natur“.
Damit baut er seine politische Schlussfolgerung auf einer falschen Definition auf.



Fehler:
Pfiffikus sagt, „wenn die Senken nicht stärker geworden sind – wohin soll das CO₂ sonst verschwunden sein? Weggezaubert?“ Das ist ein rhetorischer Trick. Er tut so, als gäbe es nur zwei Möglichkeiten:
- Senken wurden leistungsfähiger
- CO₂ wurde „weggezaubert“
Die tatsächliche dritte Möglichkeit — und die wissenschaftlich korrekte ist die, dass die Senken mehr CO₂ aufnehmen, weil der CO₂‑Druck gestiegen ist,
nicht weil sie leistungsfähiger geworden sind.
Er verschweigt diese Option, wohl um seine Position alternativlos erscheinen zu lassen.



Fehler: Pfiffikus ignoriert oder wiegelt die langfristige Entwicklung ab und argumentiert nur mit dem aktuellen jährlichen Anstieg.
Er ignoriert dabei :
- dass die Senkenleistung bereits abnimmt
- dass Wälder kippen
- dass Ozeane sich sättigen
- dass die Aufnahmefähigkeit nicht linear ist
- dass die Senken in Zukunft weniger aufnehmen werden
Er tut damit so, als sei die heutige Situation dauerhaft stabil. Das ist wissenschaftlich widerlegt.



Fehler: Er vermischt CO₂‑Mengen und CO₂‑Flüsse
Er behandelt Emissionen (Fluss) und Konzentration (Bestand) so, als wären sie direkt proportional. Das ist falsch. Die Atmosphäre ist ein dynamisches Gleichgewichtssystem.


Zdem bezeichnet Pfiffikus gastli als:
„religiös“
„Apologet“
„Propagandist“
Das ist kein Argument, sondern ein Versuch, den Gegner zu diskreditieren, ohne dessen Punkte zu widerlegen.



Was bleibt? Die Fehler sind sind strukturell.
Pfiffikus baut bei seiner Argumentation auf:
- falschen Annahmen
- falschen Definitionen
- falschen Schlussfolgerungen
- rhetorischen Tricks

Die Rechnung selbst stimmt —
aber alles, was er daraus ableitet, ist fehlerhaft.
Pfiffikus
Hallo allerseits,

Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Fehler:
Pfiffikus zieht falsche Schlussfolgerungen für das Pariser Abkommen, wenn argumentiert:n „Wenn Senken 50 % aufnehmen, müssen wir nur 50 % reduzieren.“

Das ist nicht die Bedeutung von „Netto‑Null“.
Netto‑Null bedeutet: Emissionen dürfen nur so groß sein wie anthropogene Senken (z. B. Aufforstung, CCS). Natürliche Senken zählen nicht, weil sie nicht vom Menschen kontrolliert werden. Das steht im Pariser Abkommen ausdrücklich so.
Also das rot gekennzeichnete Wort bestreite ich.

Ich habe soeben noch einmal im Wortlaut des Abkommens nachgelesen. Die entscheidende Stelle:
Zitat:
Im Pariser Klimaabkommen steht folgendes geschrieben:
um in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ein Gleichgewicht zwischen den anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen aus Quellen und dem Abbau solcher Gase durch Senken auf der Grundlage der Gerechtigkeit und im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung und der Bemühungen zur Beseitigung der Armut herzustellen.
Das Wort "anthropogen" steht nur bei den Emissionen. Bei den Senken steht nichts von "anthropogen". In den Begriffsbestimmungen des Artikel 1 steht auch nichts davon.
Ich halte es angesichts des gewaltigen Bedeutungsunterschiedes auch für relativ unwahrscheinlich, dass es damals unter allen Vertragsparteien gelungen wäre, über eine so radikale Forderung, wie Du sie hier behauptest, einen Konsens zu erzielen. Es hätte auch damals gewiss genügend Staatschefs gegeben, die so eine Regelung nicht einfach so durchgewunken hätten.

Ich gebe Dir insofern Recht, dass man diese Bedeutung hinein interpretieren kann. Aber dass es ausdrücklich so drin stehen würde, darüber wird es zwischen uns beiden keinen Konsens geben. Interessierte Leser mögen selbst mal nachlesen, wie es formuliert ist - hier ist der passende Link.


Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Pfiffikus hat recht das die mathematische Rechnung stimmt und das ein großer Teil des CO₂ in Senken verschwindet.

Aber er liegt falsch, wenn er daraus schließt, die Senken hätten ihre Leistung erhöht,
Naja, zu vorindustrieller Zeit hatten wir 280ppm CO² in der Luft, Veränderungen nur im Laufe von großen Zeiträumen. Wir dürfen davon ausgehen, dass die Ozeane damals mit der Atmosphäre im Gleichgewicht waren, also kaum eine Senkenleistung vorhanden war.

Doch gerade in den letzten beiden Jahrhunderten kam es zu einer Steigerung des CO²-Gehaltes in der Atmosphäre mit einem Tempo, das die Welt noch nicht gesehen hat. Nicht einmal nach dem Ende der Eiszeiten.

Heute, bei fast 430ppm sehen wir eine ganz andere Senkenleistung. Die Zahlen stehen weiter oben. Ich behaupte, die Senkenleistung hat sich von nahezu Null auf heute ca. 20Gt/Jahr erhöht.
Wie kommst Du auf das schmale Brett, ich läge falsch und die Senkenleistung hätte sich nicht erhöht? Und weil ich derjenige bin, der ans Henry-Gesetz glaubt, bin ich sogar der Meinung, dass die Ozeansenke ihre Leistung noch weiter verstärken wird, solange die Menschheit den CO²-Gehalt der Atmosphäre weiter nach oben treibt. Willst Du Dich als Henry-Gesetz-Leugnerin outen?


Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
- wenn er meint, das Pariser Abkommen verlange nur eine Halbierung der Emissionen,
Es verlangt ein Gleichgewicht zwischen den anthropogenen Emissionen und den (nicht näher spezifizierten) Senken herzustellen. Ja, das behaupte ich. Und über den Interpretationsspielraum des Wortlauts schrieb ich oben.


Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
- wenn er behauptet, die Senken könnten das dauerhaft leisten.
Quatsch, das behaupte ich doch gar nicht!
Hast Du meinen Beitrag von gestern gelesen? Da hab ich doch ganz konkrete Zeiträume genannt und beschrieben, warum das plausibel erscheint.
Hättste das mal gelesen, bevor Du mir so etwas unterstellst!



Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Gastli hat recht …
dass natürliche Senken nicht beliebig steigerbar sind.
Gewiss hat er Recht. Denn das ist unbestritten. Auch ich habe das Gegenteil nie behauptet.



Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Fehler:
Pfiffikus verwechselt „mehr Aufnahme“ mit „höherer Leistungsfähigkeit“.
Was soll ich hier verwechseln?
Zur Klarstellung: Unter Leistung versteht man in der Physik immer die Geschwindigkeit, in der sich irgendetwas ändert. In der aktuellen Situation gebe ich die Leistung der Senken mit Gt/Jahr (Gigatonnen pro Jahr) an. Auch die Emissionen sind so etwas wie eine Leistung, angegeben in Gt/Jahr.
Davon zu unterscheiden ist die Aufnahmekapazität von irgendwelchen Senken. Diese wird ohne zeitlichen Bezug angegeben. Passend wären dann wohl die Einheiten Gigatonnen, Teratonnen oder Petatonnen.

Also sag mal, was ist denn bei Dir der Unterschied zwischen „mehr Aufnahme“ und „höherer Leistungsfähigkeit“?

An welcher Stelle meinst Du, hätte ich Leistung und Kapazität verwechselt?



Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Pfiffikus sagt: „Wenn die Senken nicht leistungsfähiger geworden wären, müsste der CO₂‑Anstieg 7,38 ppm betragen.“
Protest!
Wenn Du solche Dinge in Anführungszeichen schreibst, dann zitiere mich bitte wörtlich! Sowas habe ich nie geschrieben.

Ich habe nur behauptet und rechnerisch belegt, DASS die Senken vorhanden und wirksam sind. Damit bestreite ich nur die Behauptungen von Senkenleugnern.


Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Das ist ein Kategorienfehler. Warum?
Die Senken nehmen nur deshalb mehr CO₂ in absoluten Zahlen auf, weil:
- die CO₂‑Konzentration in der Luft höher ist
- die Konzentration größer wird
- Ozeane chemisch reagieren (Karbonat)
- Pflanzen kurzfristig stärker wachsen (CO₂‑Düngung)
Das bedeutet aber nicht, dass die Senken leistungsfähiger geworden sind.
Was ist daran falsch?
Oben habe ich noch einmal genau präzisiert, was Physiker unter einer Leistung verstehen. Und Du beschreibst hier ja selber, dass die Leistung der Senken derzeit steigt und weshalb das so ist.


Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Es bedeutet nur: Sie werden stärker belastet, so wie ein Schwamm, der mehr Wasser aufnimmt, wenn man ihn tiefer ins Wasser drückt.
Nun, damit meinst Du möglicherweise die Aufnahmekapazität der Senken.
Das habe ich zwar bisher nicht quantitativ thematisiert. Aber so ein Schwamm ist ein schlechtes Beispiel, denn Wasser ist nicht kompressibel. Schwamm voll - dann geht nix mehr.

Denke lieber an das Mineralwasser, das Du Dir mit einem Wassersprudler zubereitest. Wenn Du den (Partial-)druck des CO² in der Flasche erhöhst, nimmt das Wasser auch mehr Gas auf und wird noch spritziger, als vorgesehen. Gleiches passiert mit den Ozeanen. Wenn die Menschheit die Konzentration vom CO² auf höhere Werte, zum Beispiel auf 500ppm erhöhen würde, ja dann würden automatisch sowohl die Aufnahmeleistung, als auch die Aufnahmekapazität der Ozeansenke steigen. Hoffen wir, dass diese Zahlen nicht erreicht werden!
Aber diese Steigerung habe ich bisher noch nicht weiter quantisiert und erläutere das nur deshalb, weil Du es erwähntest.


Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Fehler:
Pfiffikus ignoriert die abnehmende Effizienz der Senken.
Richtig.
Denn wie soeben begründet, sehe ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt und in den kommenden Jahren noch keine Abnahme der Senkenwirkung.


Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Gastli weist im Thread darauf hin, dass:
- Ozeane durch Erwärmung weniger CO₂ lösen,
Hast Du meinen gestrigen Beitrag zur Kenntnis genommen? Da gehe ich doch genau auf dieses Argument ein. Ich hatte Dich vor diesem Holzweg gewarnt!
Ja, es gibt sogar Leugner der anthropogenen Klimaerwärmung, die mit genau dieser Argumentation die Ursache-Wirkung-Zusammenhang verdrehen wollen. Ich hatte es wahrscheinlich mit zu kleiner Schriftart geschrieben. Aber es stimmt einfach nicht, dass ich es komplett ausblenden würde!



Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
- Wälder durch Hitze, Trockenheit und Brände CO₂‑Quellen werden,
- die Ozeanversauerung die Aufnahmefähigkeit verringert.
Pfiffikus blendet das komplett aus.
Bleib doch bitte bei den beiden Wahrheiten, die ich hier noch einmal aufzähle!
  1. Du magst doch keinen Whataboutismus!
    Hier im Thema geht es darum, wie lange das einmal emittierte CO² in der Atmosphäre verbleibt.

  2. Zitat:
    Pfiffikus hat am 19. Oktober 2025 um 16:10 Uhr folgendes geschrieben:
    Gewiss entfaltet das zusätzliche CO², das sich im Ozean löst und lösen wird, auch dort einige Wirkungen.


    Um diese zu diskutieren, möchte ich dieses Thema nicht zu sehr aufblähen. Doch in einem eigen Thema können wir gerne über Kohlensäure, Karbonate und dergleichen diskutieren. Hier nicht.
    Wenn dieses Thema ausdiskutiert ist, können wir gerne auch in das hier angesprochene Thema einsteigen - selbstverständlich in einem eigenen Thread, um nicht vom Wesentlichen abzulenken.
    Du weißt doch, dass ich mich vor einer solchen Diskussion nicht drücken werde.




Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Fehler:
Pfiffikus setzt voraus, was er beweisen will, denn er sagt: Die Senken müssen leistungsfähiger geworden sein.
Warum? Weil sie mehr CO₂ aufnehmen. Warum nehmen sie mehr CO₂ auf? Weil sie leistungsfähiger geworden sind. Das ist ein falscher Schluss.
Die korrekte Erklärung lautet: Sie nehmen mehr CO₂ auf, weil mehr CO₂ da ist, nicht weil sie „besser“ geworden sind.
Lies Dir bitte noch einmal durch, was ich oben zum Unterschied zwischen Leistung, Kapazität und Inhalt eines Systems geschrieben habe. Wenn Du diesen Unterschied verstanden hast, kannst Du diesen Vorwurf gewiss etwas präziser formulieren, so dass man auch sachlich darauf eingehen kann.



Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Fehler:
Pfiffikus ignoriert natürliche Rückkopplungen, denn er tut so, als wäre die Atmosphäre ein statischer Behälter.
- 40 Gt rein → 7,38 ppm
- 2–3 ppm gemessen → Rest muss „verschwunden“ sein
Er behandelt ein komplexes dynamisches System wie eine Badewanne. Das ist wissenschaftlich unhaltbar. Da fehlen noch viele Aspekte wie Ozeanpufferung, chemische Reaktionen, biologische Rückkopplungen, Temperaturabhängigkeit, zeitliche Verzögerungen, Sättigungseffekte
Die "Ozeanpufferung" fehlt in meinen Ausführungen nicht. Ich bezeichne sie nur als "Ozeansenke".

Auch über die anderen angeblich fehlenden Aspekte habe ich etwas geschrieben. Frag bitte gerne nach, wenn Du irgendetwas nicht verstanden hast!



Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Fehler:
Pfiffikus zieht falsche Schlussfolgerungen für das Pariser Abkommen
Denn er behauptet: „Wenn Senken 50 % aufnehmen, müssen wir nur 50 % reduzieren.“´
Das ist falsch, weil: Das Pariser Abkommen meint anthropogene Senken, nicht natürliche.
Das ist kein Fehler, sondern wir reden hier über DEINE Interpretation des Wortlauts.



Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Natürliche Senken zählen nicht zur Netto‑Null‑Bilanz.
Netto‑Null bedeutet: Emissionen = vom Menschen geschaffene Senken, nicht „Emissionen = Natur“.
Damit baut er seine politische Schlussfolgerung auf einer falschen Definition auf.
Wir warten mal gespannt darauf, welchen Textbaustein aus dem Originaltext Du uns hier zitieren wirst.
Ansonsten wird das nicht wahrer - egal wie oft Du das noch wiederholen magst.



Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Fehler:
Pfiffikus sagt, „wenn die Senken nicht stärker geworden sind – wohin soll das CO₂ sonst verschwunden sein? Weggezaubert?“ Das ist ein rhetorischer Trick. Er tut so, als gäbe es nur zwei Möglichkeiten:
- Senken wurden leistungsfähiger
- CO₂ wurde „weggezaubert“
Die tatsächliche dritte Möglichkeit — und die wissenschaftlich korrekte ist die, dass die Senken mehr CO₂ aufnehmen, weil der CO₂‑Druck gestiegen ist,
nicht weil sie leistungsfähiger geworden sind.
Den ersten Anstrich hast Du falsch zitiert, ich hatte schon oben dagegen protestiert.

Und wir sind uns völlig darüber einig, was Du als "tatsächliche dritte Möglichkeit" bezeichnest. Denn genau das behaupte ich ja die ganze Zeit.


Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Er verschweigt diese Option, wohl um seine Position alternativlos erscheinen zu lassen.
Lüg nicht!



Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Fehler: Pfiffikus ignoriert oder wiegelt die langfristige Entwicklung ab und argumentiert nur mit dem aktuellen jährlichen Anstieg.
Er ignoriert dabei :
- dass die Senkenleistung bereits abnimmt
- dass Wälder kippen
- dass Ozeane sich sättigen
- dass die Aufnahmefähigkeit nicht linear ist
- dass die Senken in Zukunft weniger aufnehmen werden
Er tut damit so, als sei die heutige Situation dauerhaft stabil. Das ist wissenschaftlich widerlegt.
Für den ersten Anstrich hätte ich doch gerne mal irgeneinen wissenschaftlichen Nachweis, der nicht den physikalischen Gesetzen widerspricht. Bitte her damit!



Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Fehler: Er vermischt CO₂‑Mengen und CO₂‑Flüsse
Das behauptest Du, nachdem Du weiter vorne selbst nicht genau wusstest, was Leistung, was Mengen und was Kapazität sein sollen?
Mehr Popcon bitte!



Zitat:
daggi007 hat am 06. Februar 2026 um 13:02 Uhr folgendes geschrieben:
Zdem bezeichnet Pfiffikus gastli als:
„religiös“
„Apologet“
„Propagandist“
Das ist kein Argument, sondern ein Versuch, den Gegner zu diskreditieren, ohne dessen Punkte zu widerlegen.
Du kennst doch unseren gastli. Du weißt doch, dass gerade er ein Freund von sehr polemischer Ansprache ist, oder?



Pfiffikus,
der sich wünschen würde, dass Du die Beiträge erst lesen mögest, bevor Du darauf reagierst