Pfiffikus
Wie jetzt? Wogegen willst Du widersprechen?
Hat die Tagesschau die Ertrunkenen nicht zu den Hitzetoten gezählt?
Das RKI rechnet die Badeunfälle auch nicht heraus. Vielmehr wird eine Korellation zwischen der Mortalität und der Hitze festgestellt.
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Das RKI hat folgendes geschrieben:
Das hier verwendete Modell zur Schätzung hitzebedingter Sterbefälle kombiniert Mortalitätsdaten des Statistischen Bundesamtes und Temperaturmessungen des Deutschen Wetterdienstes. |
In diesen Mortalitätsdaten des Statistischen Bundesamtes sind die Badeunfälle sehr wohl berücksichtigt, ebenso wie Motorradunfälle, Herzkasper, Coronatote und Suizide.
Nachdem ich mir die Seite des RKIs genauer angesehen habe, entdecke ich nicht nur die Korellation zwischen Mortalität und Hitze, sondern weiß, dass es auch die kausale Verknüpfung zwischen Ertrunkenen und Hitze gibt. Nur weil das RKI die Badeunfälle, die überwiegend bei Hitze auftreten, nicht weiter erkennt oder erwähnt, heißt es ja nicht, dass die beklagten "Hitzetoten" die Badeunfälle nicht enthalten.
Pfiffikus,
der nicht erkennt, wogegen Du hier wirklich Widerspruch erhebst
Karlotta
„Badetote“ schließe ich bei den Hitzetoten vollkommen aus.
Individuen, die bei großer Hitze in zwanzig Grat Celsius kaltes Wasser springen und daraufhin ein Kreislaufversagen erleiden scheitern an der Evolutionstheorie nach Charles Darwin nach der sich Arten im Laufe der Zeit durch natürliche Selektion an ihre Umwelt anpassen. In diesen genannten Fällen hat sich der präfrontale Kortex nicht weiterentwickelt.
Noch eine weitere Bemerkung:
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Pfiffikus hat am 24. Juni 2026 um 22:42 Uhr folgendes geschrieben:
[*]0:38 "Unsere Biologie ist für so exrem hohe Temperaturen nicht gemacht".
Nun ja, die Menschheit entwickelte sich in Ostafrika und nicht in Skandinavien.
Der Professor sollte doch mal Vergleichszahlen bringen, wie viele Hitzetote es in disen südlichen Ländern gibt, zum beispiel in diesem schwülwarmen, feuchten Signapur. Dort müssten die Leute ja wie die Fleigen wegsterben! Solche Fragen interessieren ihn aber wohl kaum.
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Der Professor Quaschning hat es erkannt: "Unsere Biologie ist für so extrem hohe Temperaturen nicht gemacht".
Erneut Stichwort Darwin.
Pfiffikus
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Karlotta hat am 30. Juni 2026 um 07:50 Uhr folgendes geschrieben:
„Badetote“ schließe ich bei den Hitzetoten vollkommen aus. |
An dieser Stelle sind wir uns ja völlig einig. Die gehören nicht in die Kategorie, wegen der man Panik bekommen sollte.
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Karlotta hat am 30. Juni 2026 um 07:50 Uhr folgendes geschrieben:
Individuen, die bei großer Hitze in zwanzig Grat Celsius kaltes Wasser springen und daraufhin ein Kreislaufversagen erleiden ... |
Auch an dieser Stelle bin ich völlig bei Dir, Du hast absolut Recht.
Doch praktisch gehen auch diese Todesfälle, die wirklich absolut nüscht mit dem Klimawandel zu tun haben, in die Mortalitätsdaten des Statistischen Bundesamtes mit ein. Und aus dem Artikel vom RKI sehe ich kein Indiz, dass man solche Todesfälle herausrechnet. Auch diese Leute, die eigentlich keine Hitzetoten sind, werden nach der publizierten Zählart mit als "Hitzetote" gezählt.
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Karlotta hat am 30. Juni 2026 um 07:50 Uhr folgendes geschrieben:
Der Professor Quaschning hat es erkannt: "Unsere Biologie ist für so extrem hohe Temperaturen nicht gemacht".
Erneut Stichwort Darwin. |
Da würde es mich schon interessieren, wie sie das im feuchtwarmen Signapur machen, um die massenweise zu erwartenden Hitzetoten zu vermeiden.
Einen Vergleich der Mortalität zwischen Wintermonaten und dem Sommer der Jahre 2024 und 2025 halte ich in dieser Frage für wenig sinnvoll.
Pfiffikus,
den auch mal interessieren würde, ob sich die Hitzetoten auch
in den Fünfzigern und Sechzigern des letzten Jahrhunderts gerade im Sommer gehäuft haben, als vom Klimawandel noch nichts zu spüren war
Pfiffikus
Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.
- 0:05 Ja, es ist erforderlich, vorläufig das Ausbautempo von Solarenergie zu bremsen. Denn die neuen Anlagen werden größtenteils genau dann zusätzlichen Strom produzieren, wenn ihn keiner braucht. Wozu also weiter ausbauen?
- 0:20 Wenn Teile des Netzes überlastet sind, dann sind sie es üblicherweise nicht deshalb, weil dort zu viel Strom verbraucht wird.
Vielmehr sind sie überlastet, weil zeitweise zu viel Strom eingespeist wird.
- 0:25 Es gehört schon eine gewisse Dreistigkeit dazu, überhaupt eine Entschädigung zu erwarten, nur weil die Profiteure der Energiewende diesen Abfall nicht mehr ungebremst ins Netz hinein rotzen dürfen. Immerhin müsste der Rest der Bevölkerung darüber hinaus noch die Entsorgung dieses Abfalls in Form von negativen Strompreisen bezahlen. Gehts noch?
Warum soll das eigentlich nur für 10 Jahre gelten? Eigentlich wäre ich dafür, dass dauerhaft keinerlei Gelder gezahlt werden sollten, für ein Wirtschaftsgut, das keiner braucht (im vorliegenden Falle Abfallstrom).
Durch eine solche Regelung werden die Anlagenbetreiber endlich gezwungen selbst für die erforderliche Parallelinfrastruktur (hier angemessene Speicher) zu sorgen. Niemand hat etwas dagegen, diesen Strom in den Dämmerungs- oder Nachtstunden einzuspeisen, wenn er einen positiven Wert hat.
- 0:33 An dieser Stelle bin ich absolut gegenteiliger Meinung zu diesem Lobbyisten. Er fordert, dass die Profite zu den Betreibern der Anlagen gehen, während die Risiken auf die Allgemeinheit abgewälzt werden sollen.
Dass Unternehmen Profite privatisieren, Risiken sozialisieren, sowas geht überhaupt nicht. In dieser Beziehung bin ich sogar mit @gastli einundderselben Meinung, da passt kein Blatt Papier zwischen uns beide. (Das haben wir damals anlässlich der Bankenkrise festgestellt.)
- 0:40 Oh, die Krokodilstränen! Die Finanzierung wird schwierig? Ja, der Stopp von profitorientiertem Ausbau der Solarenergie ist auch dringend geboten. Wobei ich in aller Deutlichkeit sage, dass gegen einen netzdienlichen Ausbau von Solarenergie absolut nichts einzuwenden ist.
- 0:45 Quaschning hätte gern Druck auf die Netzbetreiber, um die Netze auszubauen. Ich wiederhole an dieser Stelle noch einmal: Es wäre eigentlich das ureigenste Anliegen der Profiteure der Energiewende selbst, sich um den erforderlichen Ausbau der Parallelinfrastruktur zu kümmern, damit diese Profiterzielung überhaupt möglich wird.
- 0:53 Unnötig teuer wird der Strom vor allem deshalb,
- weil das Angebot an Strom voreilig schon verknappt wurde, indem alle Kernkraftwerke und zahlreiche, zum Teil moderne, Kohlemeiler stillgelegt wurden und
- weil man den Profiteuren zu lange gestattet und prämiert hat, Abregelungskosten und Redispatchkosten zu verursachen.
Mit den Abschaltungen hätte man ja warten können, bis die Erneuerbaren endlich ein so konkurrenzfähiges Angebot bereitstellen, wie es die Akteure immer versprechen.
- 0:56 "Deutsche Klimaschutzziele bla bla..." Es gibt kein deutsches Klima und keine deutschen Ziele. Es gibt nur ein weltweites Klima. Und das wird in China, Indien, den USA und Russland beeinflusst. Denen ist es völlig schnurz, ob in Deutschland ein paar Tonnen CO² mehr oder weniger emittiert wird.
- 1:04 Falsches Subjekt!
Nicht die Regierung oder die Netzbetreiber müssen sich sputen, sondern die Anlagenbetreiber sollten sich endlich auf eine netzdienliche Einspeisung einstellen. Wenn sie endlich dazu gezwungen werden, dann können viele viele Kilometer zusätzliche Leitungen eingespart werden.
Und die Regierung ist auf einem richtigen Wege dorthin, auch wenn das weniger Profit für die Profiteure der Energiewende bedeutet.
- 1:10 Jaaaa! Batteriespeicher werden gebraucht - in großer Zahl! Und die sollten gleich dort hin gebaut werden, wo der Zappelstrom erzeugt wird - neben den Solarparks und in den Innenräumen der Windräder. (Ein Netzanschluss, der ohnehin dort ist, wird dann einfach besser ausgenutzt.)
- 1:15 "Australien, China und Deutschland machen es vor."
Ja, die treiben die Disruption aus dem richtigen Motiven an: Sie wollen sich so weit wie möglich von externen Energiequellen unabhängig machen. Dabei kommen sie weitgehend ohne staatliche Subventionen aus. (Keine Kunst, die haben andere meteorologische Verhältnisse als wir.)
Dass die dabei auch einen Beitrag fürs Klima leisten, dürfte denen schnuppe sein. Die machen das einfach, weil sich die Disruption dort rechnet. Oder meint Quaschning etwa, die Kalifornier investieren in Solarstrom, damit in Bangladesh weniger Reisfelder absaufen?
Pfiffikus,
der den Amis keineswegs so viel Empathie mit den ärmeren Ländern zutrauen will