Propagandageflunker von Prof. Quaschning

Pfiffikus
Zitat:
gastli hat am 25. Juni 2026 um 18:37 Uhr folgendes geschrieben:
Widerspruch:

https://www.rki.de/DE/Themen/Gesundheit-...ortalitaet.html
Wie jetzt? Wogegen willst Du widersprechen?

Hat die Tagesschau die Ertrunkenen nicht zu den Hitzetoten gezählt?

Das RKI rechnet die Badeunfälle auch nicht heraus. Vielmehr wird eine Korellation zwischen der Mortalität und der Hitze festgestellt.
Zitat:
Das RKI hat folgendes geschrieben:
Das hier verwendete Modell zur Schätzung hitzebedingter Sterbefälle kombiniert Mortalitätsdaten des Statistischen Bundesamtes und Temperaturmessungen des Deutschen Wetterdienstes.
In diesen Mortalitätsdaten des Statistischen Bundesamtes sind die Badeunfälle sehr wohl berücksichtigt, ebenso wie Motorradunfälle, Herzkasper, Coronatote und Suizide.

Nachdem ich mir die Seite des RKIs genauer angesehen habe, entdecke ich nicht nur die Korellation zwischen Mortalität und Hitze, sondern weiß, dass es auch die kausale Verknüpfung zwischen Ertrunkenen und Hitze gibt. Nur weil das RKI die Badeunfälle, die überwiegend bei Hitze auftreten, nicht weiter erkennt oder erwähnt, heißt es ja nicht, dass die beklagten "Hitzetoten" die Badeunfälle nicht enthalten.


Pfiffikus,
der nicht erkennt, wogegen Du hier wirklich Widerspruch erhebst
Karlotta
„Badetote“ schließe ich bei den Hitzetoten vollkommen aus.

Individuen, die bei großer Hitze in zwanzig Grat Celsius kaltes Wasser springen und daraufhin ein Kreislaufversagen erleiden scheitern an der Evolutionstheorie nach Charles Darwin nach der sich Arten im Laufe der Zeit durch natürliche Selektion an ihre Umwelt anpassen. In diesen genannten Fällen hat sich der präfrontale Kortex nicht weiterentwickelt.

Noch eine weitere Bemerkung:

Zitat:
Pfiffikus hat am 24. Juni 2026 um 22:42 Uhr folgendes geschrieben:
[*]0:38 "Unsere Biologie ist für so exrem hohe Temperaturen nicht gemacht".
Nun ja, die Menschheit entwickelte sich in Ostafrika und nicht in Skandinavien.
Der Professor sollte doch mal Vergleichszahlen bringen, wie viele Hitzetote es in disen südlichen Ländern gibt, zum beispiel in diesem schwülwarmen, feuchten Signapur. Dort müssten die Leute ja wie die Fleigen wegsterben! Solche Fragen interessieren ihn aber wohl kaum.


Der Professor Quaschning hat es erkannt: "Unsere Biologie ist für so extrem hohe Temperaturen nicht gemacht".
Erneut Stichwort Darwin.
Pfiffikus
Zitat:
Karlotta hat am 30. Juni 2026 um 07:50 Uhr folgendes geschrieben:
„Badetote“ schließe ich bei den Hitzetoten vollkommen aus.
An dieser Stelle sind wir uns ja völlig einig. Die gehören nicht in die Kategorie, wegen der man Panik bekommen sollte.

Zitat:
Karlotta hat am 30. Juni 2026 um 07:50 Uhr folgendes geschrieben:
Individuen, die bei großer Hitze in zwanzig Grat Celsius kaltes Wasser springen und daraufhin ein Kreislaufversagen erleiden ...
Auch an dieser Stelle bin ich völlig bei Dir, Du hast absolut Recht.

Doch praktisch gehen auch diese Todesfälle, die wirklich absolut nüscht mit dem Klimawandel zu tun haben, in die Mortalitätsdaten des Statistischen Bundesamtes mit ein. Und aus dem Artikel vom RKI sehe ich kein Indiz, dass man solche Todesfälle herausrechnet. Auch diese Leute, die eigentlich keine Hitzetoten sind, werden nach der publizierten Zählart mit als "Hitzetote" gezählt.



Zitat:
Karlotta hat am 30. Juni 2026 um 07:50 Uhr folgendes geschrieben:
Der Professor Quaschning hat es erkannt: "Unsere Biologie ist für so extrem hohe Temperaturen nicht gemacht".
Erneut Stichwort Darwin.
Da würde es mich schon interessieren, wie sie das im feuchtwarmen Signapur machen, um die massenweise zu erwartenden Hitzetoten zu vermeiden.


Einen Vergleich der Mortalität zwischen Wintermonaten und dem Sommer der Jahre 2024 und 2025 halte ich in dieser Frage für wenig sinnvoll.


Pfiffikus,
den auch mal interessieren würde, ob sich die Hitzetoten auch in den Fünfzigern und Sechzigern des letzten Jahrhunderts gerade im Sommer gehäuft haben, als vom Klimawandel noch nichts zu spüren war
Pfiffikus
Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:05 Ja, es ist erforderlich, vorläufig das Ausbautempo von Solarenergie zu bremsen. Denn die neuen Anlagen werden größtenteils genau dann zusätzlichen Strom produzieren, wenn ihn keiner braucht. Wozu also weiter ausbauen?

  • 0:20 Wenn Teile des Netzes überlastet sind, dann sind sie es üblicherweise nicht deshalb, weil dort zu viel Strom verbraucht wird.
    Vielmehr sind sie überlastet, weil zeitweise zu viel Strom eingespeist wird.

  • 0:25 Es gehört schon eine gewisse Dreistigkeit dazu, überhaupt eine Entschädigung zu erwarten, nur weil die Profiteure der Energiewende diesen Abfall nicht mehr ungebremst ins Netz hinein rotzen dürfen. Immerhin müsste der Rest der Bevölkerung darüber hinaus noch die Entsorgung dieses Abfalls in Form von negativen Strompreisen bezahlen. Gehts noch?

    Warum soll das eigentlich nur für 10 Jahre gelten? Eigentlich wäre ich dafür, dass dauerhaft keinerlei Gelder gezahlt werden sollten, für ein Wirtschaftsgut, das keiner braucht (im vorliegenden Falle Abfallstrom).

    Durch eine solche Regelung werden die Anlagenbetreiber endlich gezwungen selbst für die erforderliche Parallelinfrastruktur (hier angemessene Speicher) zu sorgen. Niemand hat etwas dagegen, diesen Strom in den Dämmerungs- oder Nachtstunden einzuspeisen, wenn er einen positiven Wert hat.

  • 0:33 An dieser Stelle bin ich absolut gegenteiliger Meinung zu diesem Lobbyisten. Er fordert, dass die Profite zu den Betreibern der Anlagen gehen, während die Risiken auf die Allgemeinheit abgewälzt werden sollen.
    Dass Unternehmen Profite privatisieren, Risiken sozialisieren, sowas geht überhaupt nicht. In dieser Beziehung bin ich sogar mit @gastli einundderselben Meinung, da passt kein Blatt Papier zwischen uns beide. (Das haben wir damals anlässlich der Bankenkrise festgestellt.)

  • 0:40 Oh, die Krokodilstränen! Die Finanzierung wird schwierig? Ja, der Stopp von profitorientiertem Ausbau der Solarenergie ist auch dringend geboten. Wobei ich in aller Deutlichkeit sage, dass gegen einen netzdienlichen Ausbau von Solarenergie absolut nichts einzuwenden ist.

  • 0:45 Quaschning hätte gern Druck auf die Netzbetreiber, um die Netze auszubauen. Ich wiederhole an dieser Stelle noch einmal: Es wäre eigentlich das ureigenste Anliegen der Profiteure der Energiewende selbst, sich um den erforderlichen Ausbau der Parallelinfrastruktur zu kümmern, damit diese Profiterzielung überhaupt möglich wird.

  • 0:53 Unnötig teuer wird der Strom vor allem deshalb,
    - weil das Angebot an Strom voreilig schon verknappt wurde, indem alle Kernkraftwerke und zahlreiche, zum Teil moderne, Kohlemeiler stillgelegt wurden und
    - weil man den Profiteuren zu lange gestattet und prämiert hat, Abregelungskosten und Redispatchkosten zu verursachen.
    Mit den Abschaltungen hätte man ja warten können, bis die Erneuerbaren endlich ein so konkurrenzfähiges Angebot bereitstellen, wie es die Akteure immer versprechen.

  • 0:56 "Deutsche Klimaschutzziele bla bla..." Es gibt kein deutsches Klima und keine deutschen Ziele. Es gibt nur ein weltweites Klima. Und das wird in China, Indien, den USA und Russland beeinflusst. Denen ist es völlig schnurz, ob in Deutschland ein paar Tonnen CO² mehr oder weniger emittiert wird.

  • 1:04 Falsches Subjekt!
    Nicht die Regierung oder die Netzbetreiber müssen sich sputen, sondern die Anlagenbetreiber sollten sich endlich auf eine netzdienliche Einspeisung einstellen. Wenn sie endlich dazu gezwungen werden, dann können viele viele Kilometer zusätzliche Leitungen eingespart werden.
    Und die Regierung ist auf einem richtigen Wege dorthin, auch wenn das weniger Profit für die Profiteure der Energiewende bedeutet.

  • 1:10 Jaaaa! Batteriespeicher werden gebraucht - in großer Zahl! Und die sollten gleich dort hin gebaut werden, wo der Zappelstrom erzeugt wird - neben den Solarparks und in den Innenräumen der Windräder. (Ein Netzanschluss, der ohnehin dort ist, wird dann einfach besser ausgenutzt.)

  • 1:15 "Australien, China und Deutschland machen es vor."
    Ja, die treiben die Disruption aus dem richtigen Motiven an: Sie wollen sich so weit wie möglich von externen Energiequellen unabhängig machen. Dabei kommen sie weitgehend ohne staatliche Subventionen aus. (Keine Kunst, die haben andere meteorologische Verhältnisse als wir.)

    Dass die dabei auch einen Beitrag fürs Klima leisten, dürfte denen schnuppe sein. Die machen das einfach, weil sich die Disruption dort rechnet. Oder meint Quaschning etwa, die Kalifornier investieren in Solarstrom, damit in Bangladesh weniger Reisfelder absaufen?



Pfiffikus,
der den Amis keineswegs so viel Empathie mit den ärmeren Ländern zutrauen will
Pfiffikus
Zitat:
Professor Quaschning hat folgendes gesagt:
Unsere Biologie ist für so exrem hohe Temperaturen nicht gemacht.
Ja, es gibt an heißen Tagen mehr Todesfälle, als im Jahresverlauf.
Woran liegt das?

Über die Badeunfälle, die vorzugsweise an heißen Tagen passieren, haben wir schon geschrieben. Weder das Statistische Bundesamt, noch das RKI erfasst diese Toten gesondert, sondern diese zusätzlichen Toten sind für die Klima-Apologeten "Hitzetote". (Jedenfalls sind sie in den Zahlen, die uns erschrecken sollen, mit enthalten.)


Doch das ist nicht alles. Natürlich gibt es auch Fälle von Dehydrierung, Kreislauf- und Nierenversagen. Bei Personen, die der Sensenmann ohnehin für dieses Jahr auf der To-Do-Liste hat, legt dieser bei Hitze gleich mal ein paar Sonderschichten ein. Ließe sich das verhindern?

Bei der Beantwortung dieser Frage kam meine Aufmerksamkeit auf ein paar ganz besondere Religioten. Die finden, dass man in öffentliche Bauten nicht einfach so eine Klimaanlage einbauen darf. Bevor ein solcher Einbau erlaubt wird, müssen erst zahlreiche Nachweise erbracht werden, dass man die Absenkung der Temperaturen mit anderen, passiven Maßnahmen bereits vergeblich versucht hat.


Das Kuriosum an dieser saublöden Regelung: Die Religioten begründen das mit dem Klimaschutz! Eine Klimaanlage würde ja mehr Energie verbrauchen, passiver Hitzeschutz verbraucht keine Energie.
Denen sei aber ins Stammbuch geschrieben: Klimaanlagen werden vor allem an heißen Sommertagen eingeschaltet, an denen ohnehin ein massiver Überschuss an Solarstrom vorhanden ist, den kaum jemand haben will!!! Zusätzliche Klimaanlagen würden genau diesen Überschussstrom verbrauchen und die Netze entlasten.
Klimaanlagen helfen bei der Umsetzung der Energiewende.


Wir sollten nun verstärkt unsere Anstrengungen darauf richten, uns gegen die immer stärker werdenden Hitzewellen zu wappnen. Gebäude, vor allem Krankenhäuser, Altenheime und Kindereinrichtungen sollten flächendeckend und vorbehaltlos mit Klimaanlagen versehen werden. Jeder Euro, den wir in Klimaresilienz investieren, kommt zu 100 Cent uns selbst zugute.

Jeder Euro, der in "Klimaschutz" und CO²-Vermeidung investiert wird, wirkt sich nicht einmal zu Promilleteilen auf das Weltklima aus. Und diese Euros machen die Menschen ärmer, während sie weiter schwitzen müssen.



Pfiffikus,
der an dieser Stelle Split-Anlagen empfehlen würde, mit denen man bei niedrigeren Temperaturen auch effektiv heizen kann
Pfiffikus
Oh es gibt auch ein aktuelles Video mit Prof. Quaschning zum Thema Hitze. Da habe ich eine fachliche Kritik.





  • 1:00 bis 1:30 Ja, es wird immer wärmer. Das scheint uns ja inzwischen Konsens zu sein.
    Wenigstens malt der Professor aber nicht mehr ganz so schwarz und spricht nur noch von drei Grad Erwärmung. Immernoch viel, aber von seinem Alarmismus, der sich bisher auf SSP8.5 bezog, ist er endlich abgerückt. Diesen Fortschritt erkenne ich ausdrücklich an.

  • 1:50 Die Ursache hat er falsch benannt. Nicht Deutschland ist das Hauptproblem, das zu dieser Klimaerwärmung führt. Das macht nur 2% davon aus.
    Ursache ist das weitere Verbrennen von fossilen Rohstoffen in Ländern wie Indien, China, USA und Russland.
    Zweite Ursache ist das Bevölkerungswachstum auf unserem Planeten. Und die zusätzlichen Menschen brauchen auch zusätzliche Energie.
    Deutschland und Österreich, die er hier nennt, können da wirklich nicht viel machen.

  • 2:15 Bei ihm ist es noch nicht angekommen.
    Jeder Euro, den wir in "Klimaschutz" investieren, macht uns nur ärmer, wirkt sich aber noch nicht einmal im Promillebereich auf das Klima aus.
    Jeder Euro, den wir in Klimaresilienz investieren, kommt uns zu 100% selbst zugute.

  • 2:30 Professor Quaschning zählt beide Forderungen auf, nämlich "Klimaschutz" und Klimaresilienz. Doch nach meiner Meinung eben in der falschen Priorität.

  • 2:40 Korrekt dargestellt: Der Ventilator kann die Temperatur nicht senken, aber er kann die Verdunstung erhöhen und das Temperaturempfinden lokal senken. Ergänzen möchte ich, dass diese Methode die Luftfeuchtigkeit erhöht und es im Rest des Zimmers schwüler wird.

  • 3:15 Die Warnung vor diesen Zauber-Klimageräten, deren Werbung mir derzeit zuhauf aufploppt, kann ich hier nur unterstreichen. Es handelt sich dabei nur um drastisch überteuerte Luftbefeuchter in diversen chinesischen Designs. Mein Tipp: Finger weg!

  • 3:30 Warme Abluft nach draußen: Ja, das funktioniert in der Tat. Erwähnen sollte er allerdings bei diesen Geräten, dass dadurch dieselbe warme Luft von draußen durch die Ritzen unter der Tür wieder herein gesaugt wird. Das dämpft den Wirkungsgrad. (Oh, später wird es noch erwähnt.)

  • 3:45 Die Funktionsweise einer Split-Anlage wird korrekt erläutert.

  • 5:00 Ah, jetzt kommt doch noch die Ergänzung zu den Abluftanlagen. Ganz schön durcheinander!

  • 6:00 Die EER wird korrekt erläutert.

  • 7:00 Der Herr Professor hat sich einen genialen Standort für seine Wärmepumpe raus gesucht. Ich hoffe für ihn, dass er als Anlieger auf dem vorbei führenden Weg keine Räum- und Streupflicht hat. Denn im Winter bläst die Wärmepumpe die eiskalte Luft genau auf diesen Weg.
    Funfakt am Rande: In Berlin darf er kein Streusalz verwenden - er wird also ganz eifrig Eis hacken müssen. Das stärkt die Muskeln! ;-)

  • 9:00 Die Gefahr der Kondenswasserbildung wird sehr gut erläutert. Das könnte ich auch kaum besser.

  • 14:50 Fußbodenheizung zum Kühlen?
    Es gibt noch einen Grund, der dagegen spricht. Wärme aud dieser Heizung steigt nach oben. Aber Kälte, die eine Fußbodenheizung in die Wohnung bringt, bleibt unten. Man kann sich damit höchstens kalte Füße organisieren. Aber der Professor hält es für eine "brauchbare Option".

  • 16:30 Genau so funktioniert es. Idealerweise sollte das Kondenswasser sogar noch per Schwerkraft abfließen. Damit wird die kalte Kuft oben in den Raum eingeblasen. Und die Kälte verteilt sich dann selbstständig bis nach unten.

  • 18:15 Jetzt erläutert der Herr Professor dasselbe, was ich vorhin schon zu den Religioten geschrieben habe, die gegen Klimaanlagen sind.

  • 18:55 Ja, jetzt erwähnt auch der Herr Professor, dass Klimaanlagen Gesundheit und Leben retten. Dann scheint es wohl doch zu stimmen.

  • 22:03 Wenigstens in Schlafräumen sollte man aber eine solche Pumpe vermeiden, denn beim Schlaf wünscht man sich Ruhe.

  • 22:35 Wieder die "Hitzetoten"! Der Professor beruft sich hier auf den Wochenbericht des RKI. Ich habe mir diesen Bericht extra noch einmal angesehen. Unterscheidung von echten Hitzetoten und Badeunfällen? Fehlanzeige!

    Weil die Mortalität in der Bevölkerung immer in den Monaten steigt, an denen auch besonders viel Speiseeis konsumiert wird, werde ich also künftig lieber von "Eistoten" schreiben. Das ist nämlich ebenso plausibel für die Korellation, wie die vom RKI hergestellte Korellation mit der Hitze.

  • 23:00 Der Professor stimmt mir an dieser Stelle zu und erläutert auch einmal, warum die Klimaanlage der Energiewende eher nützt, als dem Klima schadet.

  • 26:00 Zum Problem der Kältemittel: Auch hier gibt es Grenzen, die die Physik setzt. Und jeder Hersteller muss sich immer noch davor hüten, auf welche Gedanken die Religioten kommen, wenn sie wieder einmal etwas verbieten wollen. Mehr schreibe ich hier mal lieber nicht dazu.

  • 26:45 Etwas mehr als eine Tonne CO²-Äquivalent hat eine Füllung seiner Anlage. Das spart sie allemal in kurzer Zeit ein. Wenn ich nur daran denke, dass ich so eine Menge vor 30 Jahren innerhalb von einem Monat durch meine Kachelöfen gejagt habe.
    Übrigens: Wenn die Anlage vorschriftsmäßig abgebaut wird, dann wird das Kältemittel ordnungsgemäß abgepumpt und entsorgt. Dann hat es keinerlei Klimaschaden.

  • 31:00 Ja, genau diese Empfehlung ist sinnvoll. Früher hat er ja gefordert, alte, noch vorhandene Gasheizungen heraus zu reißen. Praktisch darf die natürlich weiterhin eine Splitanlage ergänzen.

  • 32:20 Ja, er spricht es auch an. Viele Menschen können sich eine Klimaanlage nicht leisten. Aus diesem Grunde hatte ich ja schon mehrfach angeregt, diese Eistoten lieber als "Armutstote" zu bezeichnen.

  • 32:40 Seine Schlussfolgerung ist natürlich wirtschaftlicher Unsinn in Reinform. Die Investition in Klimaanlagen für alle wichtigen Gebäude würde uns hundertprozentig selbst zugute kommen. Geld in Klimaschutz investieren, das kann man nur dann, wenn man es übrig hat. Denn das ist ein Fass ohne Boden und beeindruckt die Inder und Chinesen nicht im Geringsten. Die werden weiter CO² emittieren.

  • 33:25 Stichwort Desinformation: Lieber Professor, dann kehre doch bitte mal vor der eigenen Türe! Stichwort "Hitze"tote hier in diesem Video.

  • 33:45 Sachliche Informationen stehen in Aussicht? Wie wir aus der Diskussion der letzten Zeit wissen, müssen auch solche Informationen ordentlich "eingeordnet" werden. Wir freuen uns schon drauf.


Einen weiteren sehr wichtigen Vorteil seiner Split-Anlage hat er in diesem Video verschwiegen. Den hat er wahrscheinlich selber noch nicht bemerkt, denn der wirkt sich erst im Spätherbst aus.


Pfiffikus,
der sich schon seit über einem Jahrzehnt mit einer solchen effektiven Anlage wohlfühlt
Pfiffikus
Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.





  • 0:20 So einfach, wie der Professor die Sache darstellt, ist es natürlich nicht. Wollte man das Auto wirklich mit diesen 5 Solarmodulen antreiben, dann dürfte man das Auto nur nachts benutzen. Denn tagsüber muss man die Karre ja an den Solarmodulen stehen lassen, die müssen es ja aufladen.

    Ob die produzierte Menge Strom auch im Dezember/Januar reichen würde, wenn das Fahrzeug zusätzlich noch geheizt werden muss, wenn die Akkus nicht so fit sind, darüber reden wir lieber gar nicht erst!

    Gewiss hängt diese Aussage auch von der Fahrleistung ab, aber reden wir gerne von einem Durchschnittsfahrer.

    Der Professor hätte hier lieber ehrlich sein sollen. Um das Auto wie beschrieben zu betreiben, braucht man die dreifache Infrastruktur: Für die mittelfristige Speicherung vom Tag in die Nacht-Ladestunden braucht man zum Beispiel Akkus mit zusätzlichem Lithium. Ja, auch diese Menge, also zwei Eimerchen voll Lithium, würde das E-Auto nicht zu sehr umweltschädlich machen, aber der Ehrlichkeit halber sollte er es erwähnen.

    Zusätzlich braucht man noch Langzeitspeicher, um Überschussenergie vom Sommer in den Winter speichern zu können. Das Problem geht hier ganz unter. Ist es ehrlich, diese Tatsache zu verschweigen?

  • 0:43 Die Zahlen zum Thema Treibstoffverbrauch mögen ja stimmen.
    (Hab jetzt nicht nachgerechnet, ob er ein altes durstiges Modell eines Benziners als abschreckendes Vergleichsbeispiel genommen hat.)

    Völlige alarmistische Fakes sind allerdings die gezeigten Bilder mit schwarzen Rußfahnen aus dem Auspuff. Sowas ist schon lange Geschichte, denn heute haben nahezu alle Fahrzeuge einen entsprechenden Partikelfilter. Doch für Propagandazwecke kann man die KI schon mal rattern lassen.

  • 0:53 Wenigstens kehrt der Professor die Probleme bei der Lithiumgewinnung nicht ganz unter den Tisch.

  • 1:00 "Bei Lithium wird aber daran gearbeitet." Mag sein, aber bei der Förderung von anderen Rohstoffen wohl nicht?

  • 1:20 Dass wir durch den Einsatz von Erneuerbaren zum Antrieb von Fahrzeugen unabhängiger vom Ausland werden, ist unbestritten und sollte der Hauptgrund für die fällige Disruption sein.
    Wenn dann noch etwas weniger CO² ausgestoßen wird - angenehmer Nebeneffekt, den man gerne mitnehmen kann.



Pfiffikus,
der meint, dass der Professor viel glaubwürdiger würde, wenn er zu Gunsten von Ehrlichkeit nicht so fett auftragen würde
Pfiffikus
Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.





  • 0:20 Ja, Iter ist ein Forschungsreaktor und teuer. Warum er teurer als nötig wird und warum der Bau so lange dauert, hatten wir schon im Atomkraftthema geklärt. Dafür stehen ja weniger technologische Gründe.
    Iter als Maßstab für künftige Fusionsreaktoren herzunehmen, halte ich für unseriös.

    Darüber hinaus kennen wir Write's Law. Immer, wenn sich die Anzahl der gebauten Produkte verdoppelt, verringern sich die Stückkosten um einen gewissen Faktor. Iter ist der Erste. Bei Nummer zwei werden die Designkosten wegfallen und es wird der Skaleneffekt eintreten. Bei Fusionsreaktor Nr. 4 ist die nächste Verdopplung passiert. Und so werden die Baukosten für solche Reaktoren fallen, Bauzeiten wie bei Iter sind in Folgeprojekten ohnehin nicht zu erwarten.

    Bei Solarzellen, bei Akkus, bei Prozessoren und bei zahlreichen anderen Wirtschaftsgütern beobachten wir diese Skaleneffekte - warum soll das bei Fusionsreaktoren nicht passieren?


  • 0:25 Der Professor ist nicht auf dem Neuesten Stand. Das Tritium wird gleich im Fusionsreaktor aus Lithium erbrütet. Er sollte sich mal bei seinem Professorenkollegen Harald Zohm erkundigen.

  • 0:30 Das Plasma kann auf zwei verschiedene Weisen eingeschlossen werden: Magnetfeldeinschluss und Trägheitseinschluss. Auf Letztere Methode geht der Professor gar nicht ein. Doch gerade hier sind in den letzten Jahren Riesenschritte gemacht worden, so dass ich persönlich schon vor 2050 mit einem kommerziellen Reaktor rechne.


  • 0:45 Professor Quaschning ignoriert den Skalierungseffekt bei Fusionskraftwerken total, doch merkwürdigerweise stellt er ihn bei Solarzellen in Aussicht. Solarstrom würde dann nur noch 1/10 kosten. Tagsüber, am Ort der Erzeugung könnte er ja Recht behalten. Doch die Menschheit braucht auch nachts Energie. Und hier ist eine Technologie, die Sommer wie Winder, Tag und Nacht bei jedem Wetter Energie liefert, haushoch überlegen.


  • 0:50 Ob die Kernfusion dann nur für interstellare Flüge in den Weltraum taugt, wird sich zeigen. Wir wissen nicht, ob sie sich auch auf der Erde etablieren wird und zuverlässig Energie liefert. Dann erscheint mir fraglich, ob sich die Menschheit langfristig noch Energiegewinnung mit einem so exorbitanten Flächenverbrauch wie Solarenergie leisten will.

    Trotz alledem - den netzdienlichen Zubau von Solar- und Windkraftwerken (und nur in dem Maße, wie er netzdienlich ist) kann man in heutiger Zeit nur befürworten, weil wir dadurch von Importen unabhängiger werden. Was heute gebaut wird, kann durchaus im Laufe der zwei bis drei Jahrzehnte Lebensdauer noch gut gebraucht werden.



Pfiffikus,
der weniger pessimistisch auf die Entwicklung der Kernfusion blickt
Pfiffikus
Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.



  • 0:15 Gewiss - diese Ladezeiten sind beachtlich, das ist keine Frage! Doch was wäre dazu nötig?
    Rechnen wir mal nach! Um eine Batterie von 80kWh in 5 Minuten zu laden, brauchen wir eine Ladeleistung von mehr als einem Megawatt! Aus dem Niederspannungsnetz wird man eine solche Leistung nicht entnehmen können.
    (Die Leitungen müssten bei 400V weit mehr als 1000A aushalten!)
    Demzufolge wäre für jede einzelne Ladesäule eine solche Zuleitung nötig.


    Ja, richtig und konsequent ist es, dass dann für jede Ladestation noch eine Batterie installiert werden muss. Das wird später gezeigt. Doch wenn man mehrere Fahrzeuge kurz hintereinander laden möchte, kommt man um eine solche Zuleitung nicht herum.

    Aber auch innerhalb des Fahrzeuges muss diese Strommenge zum Akku transportiert werden - entweder mit Hochspannung und fetter (schwerer) Isolierung, oder mit Niederspannung und armdicken Kabeln, die den hohen Strom leiten können.

    Beim Laden von Akkus werden sie warm. Rechnen wir nur mal mit optimistischen 5% Verlusten. Dann wären in diesem Auto für 5 Minuten lang eine Heizleistung von 50kW wirksam (~5 Saunaöfen gleichzeitig im Auto). Da wird das Auto beim Laden ganz schön heiß! Die Dame, die bei 0:02 gezeigt wird, kann wohl nicht lange so entspannt auf dem Auto sitzen bleiben.

    Fazit: Beachtlicher Erfolg, für kleine Akkus in Laboren, Laptops und Telefonen möglicherweise interessant. In Verkaufsgesprächen für die im Titelbild gezeigten roten Autos dürfte das auf lange lange Zeit kein Thema sein.
    Der Elektrotechnik-Professor ist optimistisch, dass diese Technologie in die Elektroautos einziehen wird. Solche Überschlagsrechnungen, wie ich sie hier schildere, sollten ihm gewiss geläufig sein. Ich bin gespannt, ob das Umgehen der Physik dabei so leicht möglich sein wird, wie er es hier darstellt.


  • 1:00 Die übliche Hetze gegen die deutsche Politik, die eigentlich weniger für das Desaster verantwortlich ist, als die Manager der Unternehmen. Hat denen irgendwann mal irgendwer verboten, E-Eutos zu entwickeln und zu verkaufen? Ja, die Kundschaft, nicht die Politiker. Kein weiterer Kommentar zu dieser sinnfreien Hetze!

  • 1:20 Skepsis abbauen? Wie wollen Sie denn die oben gezeigten hohen Leistungsdichten bewältigen. Klar, der Herr Professor glaubt wahrscheinlich, dass man die Formeln überlisten kann.



Pfiffikus,
der meint, dass man auch mit dem größten Optimismus die Gesetze von Strom, Spannung, Leistung und Energie nicht schlagen kann
Pfiffikus
Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.



Dass wir gegenwärtig wenige Niederschläge heben, ist nicht von der Hand zu weisen. Darüber hinaus sind die Gletscher in den Alpen kleiner geworden, deshalb gibt es von da oben kaum Schmelzwasser. Das sieht man am Rhein sehr deutlich.


  • 0:20 Wieder hören wir die undifferenzierte Zahl der Übersterblichkeit. Wie viele von denen an echten Hitzefolgen starben, weiß niemand. Aber die 10000 klingt schon mal schrecklich.

  • 0:45 Waldbrände in Südeuropa. Ja, die gibt es. Nur ist der Klimawandel nicht die einzige Ursache.

  • 1:10 Die Lösungen, die Quaschning hier bietet, sind natürlich hanebüchen.
    PV-Anlagen auf den Dächern sollen angeblich helfen? Im Gegenteil!

    Wir alle wissen, dass dunkle Oberflächen die Wärmestrahlung gut absorbieren, während helle Flächen deshalb hell sind, weil sie einen großen Teil der Strahlung zurück werfen. Dabei werden sie nicht so warm.

    Quaschning empfiehlt PV-Module. Die sind sehr dunkel und werden deshalb schön warm in der Sonne. Werden ziegelrote oder andere bunte Dächer mit einer PV-Anlage versehen, dann wird mehr Strahlung absorbiert und es wird wärmer! Besonders viele PV-Dächer machen besonders viel Hitze in den Städten.

    Wollte man die Städte wirklich runter kühlen, dann würde er empfehlen, die Dächer weiß zu streichen!

    Dass der Aktionismus zum Zwecke der Einsparung von Emissionen ohnehin rausgeschmissenes Geld ist, hatten wir an anderer Stelle schon diskutiert.

  • 1:20 Die Empfehlung, sich in Verbindung mit einer Batterie insgesamt unabhängiger zu machen, ist natürlich richtig und sinnvoll. Genau das ist auch die passende Motivation für die fällige Disruption.

    In seinem Panikmodus vermanscht er diese richtige Empfehlung mit der Trockenheitsproblematik, dabei hat das ebensowenig miteinander zu tun, wie der Konsum von Speiseeis.

  • 1:25 E-Auto und Wärmepumpe zu empfehlen, ist in zahlreichen Fällen gar nicht schlecht, keine Frage, doch auch das hat nix mit der Trockenheit zu tun.

  • 1:50 Ja selbstverständlich könnte man auch etwas für den Klimaschutz tun. Doch das hat nur Sinn, wenn diese Investitionen weltweit koordiniert werden. Andernfalls verpufft diese Investition durch den Wasserbetteffekt.



Pfiffikus,
der nicht weiß, weshalb die Elbe so trocken fällt, da doch die Tschechen in Lipno, Orlik und Slapy riesige Stauseen so wie sonst auch als Speicher nutzen könnten
mausi
Lasst uns nicht dauernd jammern, so der Appell.
Stimmt, Nur kennt der Professor dich nicht. Den Meister im Zerreden.
Pfiffikus
Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Da habe ich eine fachliche Kritik.




Am Beginn des Videos bis zu 0:35 begründet Professor Quaschning erneut, weshalb ein Verbot von irgendwelchen Antriebstechnologien, zum Beispiel Verbrennungsmotoren, völlig überflüssig ist. Der Professor hat mit allem, was er bis dahin sagt, völlig Recht.
  • 0:38 An dieser Stelle verkennt Quaschning die Rolle der Politiker. Es sind die Manager der jeweiligen Konzerne, die solche Entscheidugen zu treffen haben. Politiker sollten sich da raus halten!

  • 0:48 Die Diskussionen zu E-Fuels sollen gestoppt werden? Keine Sorge! Solange das Zeug nicht zu angemessenen Kosten produziert werden kann, wird es auch keiner kaufen. Und dann wird es auch allerhöchstens dann produziert, wenn es saftige Subventionen gibt.

    Vielmehr sollte man die Illusionen vergessen, die Produktion von E-Fuels hier in Deutschland zu versuchen. Das wird scheitern. Doch es gibt Gegenden auf dieser Welt, in denen man sehr wohl kostendeckend E-Methanol aus Luft und Sonne herstellen kann. Und an dieser Stelle haben deutsche Politiker jeglicher Coleur ohnehin nix zu melden. Also adressiert Quaschning hier die Falschen.



Pfiffikus,
der Euch an anderer Stelle schon das Erfolg versprechende Modell vorgestellt hat


Edit:
China setzt auf E-Fuels!


Pfiffikus
Es gibt wieder ein Video mit Prof. Quaschning. Diesmal habe ich keine fachliche Kritik.





Was der Professor in diesem Video sagt, stimmt. Es wird in der Tat immer wärmer. Und in unseren Breiten wird es immer trockener.

Ja, er zeigt sehr deutlich, warum wir immer uns mehr Mühe geben müssen, resilienter zu werden, um auch mit den höheren Temperauren fertig zu werden.


Pfiffikus,
der sich bei ihm immer so viel Realismus wünschen würde, wie in diesem Video