Deutschland derzeit ohne Zukunft

FrankSteini
Meta, du verbreitest wieder einmal Quatsch mit Soße.

Zitat:
Die von der EZB vorgelegte Studie ist insbesondere aufgrund ihrer innovativen Methodik sehr interessant und liefert neue und politisch relevante Einblicke, vor allem wenn man die zeitliche Entwicklung der Vermögensverteilung innerhalb eines Landes betrachtet. Für einen internationalen Vergleich der Vermögensverteilung ist sie jedoch (noch) nur sehr bedingt geeignet. Ob „Focus“ und „Bild“-Zeitung etwas zurückhaltender mit ihren Schlagzeilen wären, wenn die EZB diese Einschränkungen noch klarer kommunizieren würde, ist zwar nicht garantiert. Trotzdem zeigt dieses Beispiel wieder einmal, dass Bereitsteller von Daten und Statistiken deren Risiken und Nebenwirkungen gar nicht deutlich genug herausstellen können, um Fehlinterpretationen vorzubeugen.

Quelle: https://www.rwi-essen.de/presse/wissensc...hlucker-europas
Meta
Zitat:
Absurder Merz-Plan entlarvt: Neue Studie belegt milliardenschweren Denkfehler bei Erneuerbaren
Philipp Rall
Mi., 10. Dezember 2025 um 10:39 AM MEZ
https://de.nachrichten.yahoo.com/absurde...6wwjfL35l2AW96W

Was soll man davon halten? Wo seit Energiewende und Ukrainekrieg Milliarden Kosten keine Rolle mehr spielen. Das könnte zur weiteren Enteignung der Bevölkerung führen.
holgersheim
Ja, was soll man davon halten?

Das Merz, die Reiche genau das sind was andere Mitglieder hier schon sehr treffend über die geschrieben haben. Ich könnte es jetzt wiederholen. Aber da würde ich ja auch gesperrt werden.
holgersheim
Die zu vielen Jahre CDU-Kanzlerschaft haben katastrophale Versager als Wirtschaftsminister in das wichtige Amt gebracht.
Glos, zu Guttenberg, Brüderle, Rösler, Altmaier haben den Wirtschaftsstandort Deutschland ruiniert.
Wo immer Deutschland Hoffnung entstand und durch rotgrüne Politik eine zukunftsträchtige Marktführerschaft möglich wurde (Windenergie, Photovoltaik), ließ die CDU (Altmaier) diesen Vorsprung aktiv zerstören. Geradezu manisch versuchen auch heute CDU-Politiker:innen Deutschlands Zukunftsfähigkeit und Weltmarktfähigkeit zu ruinieren. Sie tun alles gegen erneuerbare Energien und Elektromobilität. Stets im Einklang mit den hervorragenden zahlenden Fossillobbyisten und rechtspopulistischen Schwurblern. Dafür werden sie (hier im Forum auch ) gelobt und gefeiert.

Die Folgen für die Staatsfinanzen und das Klima sind ein Desaster. Es ist viel billiger, Windkraft- und Solaranlagen zu bauen, als Gaskraftwerke. Von Atomkraftwerken, der mit riesigem Abstand teuersten Energieform will ich nicht erst reden.

https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/K...ile-Importe.pdf



Absolut hoffnungslos kann man hier nur noch sein.

Was da noch zu sagen bleibt: China wird von der kommunistischen Partei Chinas geführt. Das sind Leute, die Geld verdienen und an der Spitze des Fortschritts stehen wollen und auch werden. In China haben sie eben nicht nur, „auch“ auf grüne Technologien und Elektromobilität gesetzt, sondern sind dem bräsigen CDU-Deutschland längst enteilt. China gehört die Zukunft.
Pfiffikus
Zitat:
holgersheim hat am 13. Dezember 2025 um 08:47 Uhr folgendes geschrieben:
In China haben sie eben nicht nur, „auch“ auf grüne Technologien und Elektromobilität gesetzt,
Soweit ich weiß, sind dort Verbrennungsmotoren nicht verboten und ein solches Verbot ist auch nicht geplant. - Weil es einfach nicht nötig ist, wenn die Randbedingungen stimmen.


Zitat:
holgersheim hat am 13. Dezember 2025 um 08:47 Uhr folgendes geschrieben:
Glos, zu Guttenberg, Brüderle, Rösler, Altmaier haben den Wirtschaftsstandort Deutschland ruiniert.
In dieser Aufzählung hast Du eine wichtige Personalie vergessen!
  • Welcher Wirtschaftsminister gehörte denn maßgeblich zu den Einpeitschern des Wirtschaftskrieges?
  • Welcher Wirtschaftsminister hat sich denn vehement für den Import von LNG anstatt der Verwendung von Biogas eingesetzt?
  • ...




Pfiffikus,
der davon ausgeht, dass Robert Habeck ganz sicher mit in dieser Reiheaufgezählt gehört
Karlotta
Zitat:
Pfiffikus hat am 13. Dezember 2025 um 11:39 Uhr folgendes geschrieben:
Pfiffikus,
der davon ausgeht, dass Robert Habeck ganz sicher mit in dieser Reiheaufgezählt gehört


Ganz bestimmt nicht.

Denn Robert Habeck hat im Gegenteil zu den CDUCSUFDP-Ministern Leistung gebracht.
Seine Amtszeit steht für die Beschleunigung der Energiewende. Erzielung einer fünffachen Beschleunigung bei Genehmigungsverfahren, massive Steigerung beim Stromnetzausbau und Erreichen der Windenergieziele, mit Genehmigungen für über 10 Gigawatt.
Seine Amtszeit steht für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Es gab einen starken Zuwachs bei Solar- und Windenergie, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.
Mit dem Heizungsgesetz trieb er die Dekarbonisierung im Wärmebereich voran.
Seine Amtszeit steht für einen klugen Umgang mit der Energiekrise, Einführung von Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung. Die Gasspeicher waren nicht leer.
FrankSteini
Zitat:
daggi007 hat am 04. Dezember 2025 um 08:13 Uhr folgendes geschrieben:
Wenn das in der Praxis mal nicht funktioniert, liegt es natürlich nur an den gierigen Kindern, Alten, Kranken und sonstigen ******** des Sozialsystems, die Staatsknete, die eigentlich den Unternehmern zufließen sollte, in ihre löchrigen ********** abziehen. Daher soll das arme **** endlich mal den Gürtel enger schnallen, mehr und länger arbeiten. So viel Rente brauchen die eh nicht. Wozu liegen schließlich Pfandflaschen auf der Straße?


Ich denke ich lese trotz der Zensur richtig.

Gut möglich also, dass Merz, Reiche, Söder uns in absehbarer Zeit in Klimatod oder Atomkrieg steuern.

Doch es gibt Hoffnung.

Mit etwas Glück schaffen sie es, vorher die Wirtschaft so drastisch zu ruinieren, das eigene Volk so sehr ins Elend zu stürzen, dass alle Lügen es nicht mehr schaffen, die bittere Realität zu übertünchen:
Wohnungsnot, Entlassungen, allgemeine Dysfunktionalität durch Verdummung und Fachkräftemangel. Und natürlich Preisexplosionen.

Noch böllern wir, rasen auf der Autobahn, fressen Fleisch, fliegen nach Malle, produzieren Plastikmüll-Rekordmengen. Aber es beginnt zu bröckeln.
holgersheim
Es bröckelt zu langsam.
Pfiffikus
Zitat:
Karlotta hat am 14. Dezember 2025 um 09:12 Uhr folgendes geschrieben:
Denn Robert Habeck hat im Gegenteil zu den CDUCSUFDP-Ministern Leistung gebracht.
Ich hab ja welche aufgezählt.

Zitat:
Karlotta hat am 14. Dezember 2025 um 09:12 Uhr folgendes geschrieben:
Seine Amtszeit steht für die Beschleunigung der Energiewende.
Genauer gesagt, für die Beschleunigung eines einzelnen Standbeines der Energiewende. Nämlich dem massiven, ungezügelten Zubau von PV und Windenergie. Damit haben Habecks Protagonisten erstmal gut Geld verdient. Und verdienen sie weiterhin, dank fester Einspeisevergütung. Euer Ziel wurde während der Ampel erreicht.
Dass es nicht einfach möglich ist, beliebig viele solcher Erzeuger ins Netz einfach so zu integrieren, hat sich hoffentlich bei den denkende Menschen herumgesprochen.

Auch wenn ich nicht alle Entscheidungen von Frau Reiche gut heißen kann - dass sie hier einen vernünftigen Riegel vorgeschoben hat, finde ich erleichternd gut. Jetzt wird den (neuen) Profiteuren wenigstens nicht noch unser Geld hinterher geworfen, wenn sie Abfall ins Netz einspeisen.
Endlich werden diese Profiteure gezwungen, sich zu ihrer PV-Anlage noch die passenden Speicher zuzulegen, um den Strom erst dann eispeisen oder nutzen zu können, wenn er wirklich gebraucht wird. Bis einschließlich in Habecks Regentschaft hinein durften sie diese unbedingt erforderliche Leistung auf die Netzbetreiber und letztendlich auf die Allgemeinheit abwälzen.

Zitat:
Karlotta hat am 14. Dezember 2025 um 09:12 Uhr folgendes geschrieben:
Erzielung einer fünffachen Beschleunigung bei Genehmigungsverfahren,
Das könnte man in der Tat als sein Verdienst anerkennen.


Zitat:
Karlotta hat am 14. Dezember 2025 um 09:12 Uhr folgendes geschrieben:
massive Steigerung beim Stromnetzausbau
Wenn der einmal erledigt ist, wäre ein geeigneter Zeitpunkt gekommen, die Großkraftwerke in Süddeutschland abzuschalten. Habeck war da zu voreilig. Insbesondere mit der Zerstörung der konventionellen Teile der stillgelegten AKWs.


Zitat:
Karlotta hat am 14. Dezember 2025 um 09:12 Uhr folgendes geschrieben:
und Erreichen der Windenergieziele, mit Genehmigungen für über 10 Gigawatt.
die vorerst niemand braucht.

In Deutschland stehen derzeit 105,6GW installierten Leistung an PV-Anlagen herum. Davon mindestens ein Drittel speisen ein, wann sie lustig sind. Darüber hinaus stehen noch 67,6GW Windräder onshore und 9,3GW offshore herum. Die haben sich im Sommer wenigstens abschalten lassen.

Wenn Du dann noch weißt, dass im Sommer deutschlandweit zwischen 40 und 50GW Strom gebraucht werden, im Winter höchstens bis zu 80GW, dann verstehe ich nicht, wieso Du Dich über einen weiteren Ausbau der Windräder freuen kannst.

Ja wenn die auch dazu gezwungen würden, den Strom erst dann einzuspeisen, wenn er wirklich gebraucht wird, indem die Profiteure selbst für die angemessene Speicherung sorgen müssen, ja dann würde ich mich auch über weitere Windkraftanlagen freuen können. Aber doch nicht über WKAs nach Habeck-Art!


Zitat:
Karlotta hat am 14. Dezember 2025 um 09:12 Uhr folgendes geschrieben:
Seine Amtszeit steht für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Es gab einen starken Zuwachs bei Solar- und Windenergie, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.
Wie gesagt, blinder, unkontrollierter Ausbau, ohne die nötigen Randbedingungen zu schaffen. Und deshalb verteuern sie zwar den Strom, aber konnten selbst im Sommer nicht dafür sorgen, dass die Kohlekraftwerke pausieren.


Zitat:
Karlotta hat am 14. Dezember 2025 um 09:12 Uhr folgendes geschrieben:
Seine Amtszeit steht für einen klugen Umgang mit der Energiekrise,
Das ist jetzt Satire, oder?


Pfiffikus,
der immer wieder darauf hinweist, dass die Elektronen keine Rücksicht auf irgendeine Ideologie nehmen werden
FrankSteini
Im Allgemeinen lernen wir alle dazu und begreifen in der Regel irgendwann unsere Irrwege. Außer man heißt Merz. Der Mann ist auf eine absolut erschreckende Weise erkenntnisresistent. Er will in Atomkraft und Verbrennertechnik einsteigen.


Zitat:
Aber rettet die Rückkehr zum Verbrenner wirklich deutsche Industriejobs? Vier namhafte Ökonomen aus verschiedenen Lagern, von arbeitgeber- bis gewerkschaftsnah, hat die SZ zu genau dieser Frage um Antwort gebeten. Ihre Einschätzungen im Protokoll:

Monika Schnitzer, Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung„Die Abkehr vom Verbrenner wird Industriearbeitsplätze kosten, das war immer klar. Einfach weil man für die Produktion eines Verbrenners nicht so viele Leute braucht, das ist ein viel einfacherer Prozess. Aber würde man diese Arbeitsplätze retten, wenn man das Verbrenner-Aus jetzt verschiebt? Ich fürchte, das Gegenteil ist der Fall.
Meine Sorge ist, dass manche Autohersteller das gleiche Schicksal erleiden könnten wie Nokia oder Kodak. Die waren auch mal extrem erfolgreich mit ihren Tastenhandys und Fotofilmen. Aber heute spielen sie keine Rolle mehr. Wenn es jetzt also heißt, die Deutschen hätten bei den Verbrennern einen großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz, kann ich nur sagen: kurzfristig vielleicht. Aber heute nutzt auch niemand mehr ein Tastenhandy.“

Thomas Puls, Institut der deutschen Wirtschaft (IW)„Ich halte das alles vor allem für eine Symboldebatte: E-Autos und Plug-in-Hybride werden bis 2035 für die allermeisten Anwendungen sowieso das bessere Produkt sein. Und das Problem der Autoindustrie liegt auch nicht im Angebot. 40 Prozent aller in Deutschland produzierten Autos sind schon E-Fahrzeuge und Plug-ins, Tendenz steigend.

Sebastian Dullien, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)„Das Problem der deutschen Autoindustrie ist weniger das Verbrenner-Aus, sondern vor allem der technische Rückstand, zum Beispiel bei den Batteriezellen. Auf der Lernkurve für E-Autos sind die Hersteller im Vergleich zu China nicht schnell genug und nicht weit genug. Je weiter man da kommt, desto besser und günstiger wird man. Aber das funktioniert nur, wenn man mehr E-Autos baut. Wenn man stattdessen mehr Verbrenner baut, hilft das nicht.

Anita Wölfl, Ifo-Institut„Die CO₂-Emissionsgrenzen jetzt aufzuweichen, indem man das Verbrenner-Aus zurücknimmt oder verschiebt, würde die Situation der deutschen Autohersteller nicht verbessern. Ganz im Gegenteil: Es führt zu einem Glaubwürdigkeitsverlust und zu Unsicherheit bei den Käufern. So hat die Flaute im Geschäft von neuen Elektrofahrzeugen im letzten Jahr nicht nur an der wirtschaftlichen Unsicherheit gelegen, sondern auch viel mit Unsicherheit bei den Käufern über die Entwicklung der E-Mobilität zu tun. Quelle: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/v...trie-li.3352271


Pfiffikus
Zitat:
FrankSteini hat am 15. Dezember 2025 um 08:03 Uhr folgendes zitiert:
Meine Sorge ist, dass manche Autohersteller das gleiche Schicksal erleiden könnten wie Nokia oder Kodak. Die waren auch mal extrem erfolgreich mit ihren Tastenhandys und Fotofilmen.
Dankesehr.
Der Vergleich gefällt mir. Gestatte mir den Hinweis, dass diese veralteten Technologien niemals verboten worden sind, sondern von der Disruption erfasst wurden, als es dafür Zeit war.


Pfiffikus,
dass genau aus diesem Grunde auch ein Verbrennerverbot völlig überflüssig ist
FrankSteini
Ich habe den Vergleich deshalb angeführt weil heute jeder sehen kann, dass die neuen Technologien NICHT in Deutschland Fuß gefasst haben.
GENAU so wird es der deutschen Autoindustrie ergehen, weil sie immer noch an der Umweltverpester-Technologie der Verbrenner festhalten. Da sie nicht von allein begreifen, muss man denen per Verbot begegnen. Leider sind wieder nur die lohnabhängig Beschäftigten die Opfer von all den CDUCSUFDP Fehlentscheidern in Ministerämtern, die die Zukunftsfähigkeit des Landes total versauen.

Die von Dir ewig gebrachte Leier der Disruption zieht hier nicht.
Pfiffikus
Zitat:
FrankSteini hat am 16. Dezember 2025 um 08:47 Uhr folgendes geschrieben:
Ich habe den Vergleich deshalb angeführt weil heute jeder sehen kann, dass die neuen Technologien NICHT in Deutschland Fuß gefasst haben.
Wenn das so ist, dann spräche nichts dagegen, für diese neue Technologie, die politisch gewollt ist, die entsprechenden, besseren Rahmenbedingungen zu schaffen. Und wenn die stimmen, dann wird sich die E-Fahrzeuge auch in Deutschland durchsetzen. Das ist deutlich erkennbar in anderen Ländern, in denen das geklappt hat.. Und auch deutlich erkennbar an anderen Technologien, die sich völlig ohne Verbot der bisherigen Alternative durchgesetzt haben.


Zitat:
FrankSteini hat am 16. Dezember 2025 um 08:47 Uhr folgendes geschrieben:
GENAU so wird es der deutschen Autoindustrie ergehen, weil sie immer noch an der Umweltverpester-Technologie der Verbrenner festhalten.
Wenn im Management Fehler gemacht werden, dann muss der Aufsichtsrat im Namen der Eigentümer aktiv werden. Oder auch die Mitarbeiter im Rahmen der Mitbestimmung. Aber die Politik hat da nicht hinein zu reden. Politik darf Rahmenbedingungen setzen (CO² ist einzusparen!!!), wenn es politische Mehrheiten dafür gibt.
Aber die Politik hat sich heraus zu halten, wenn es um die Frage geht, wie diese Ziele erreicht werden sollen.


Zitat:
FrankSteini hat am 16. Dezember 2025 um 08:47 Uhr folgendes geschrieben:
Da sie nicht von allein begreifen, muss man denen per Verbot begegnen.
Hier zeigst Du schon wieder Diktatoren-Gelüste!
Woher nimmst Du Dir das Recht, Dich als so ein Herrenmensch aufzuspielen, der andere Menschen zu bevormunden versucht?


Zitat:
FrankSteini hat am 16. Dezember 2025 um 08:47 Uhr folgendes geschrieben:
Leider sind wieder nur die lohnabhängig Beschäftigten die Opfer von all den CDUCSUFDP Fehlentscheidern in Ministerämtern,
Richtig. Die Lohnabhängig Beschäftigten, die täglich aus Debschwitz-Ost nach Korbußen zur Arbeit fahren müssen, wären die Leidtragenden bei einem Verbrennerverbot. Angewiesen auf teure öffentliche Ladestellen abseits von zu Hause.



Zitat:
FrankSteini hat am 16. Dezember 2025 um 08:47 Uhr folgendes geschrieben:
Die von Dir ewig gebrachte Leier der Disruption zieht hier nicht.
Die Gründe (außer den von mir vermissten Rahmenbedingungen) hast Du uns verschwiegen.


Pfiffikus,
der Dich hiermit bittet, diese Gründe einmal aufzuzählen, warum die Disruption nicht zieht
do4rd
und China lacht sich einen Ast ab.
FrankSteini
Pfiffikus:
Meine Fresse. Geht das schon wieder los. Was zu Geier ist Debschwitz oder Korbusen? Wen interessieren die Looser? Die Welt dreht sich weiter. Nicht jeder kommt mit. Wer nicht mitfahren will ist eben raus. Auch das ist Disruption.
Pfiffikus
Zitat:
FrankSteini hat am 16. Dezember 2025 um 22:18 Uhr folgendes geschrieben:
Pfiffikus:
Meine Fresse. Geht das schon wieder los.
Wieso wunderst Du Dich über ganz normale, sachliche Diskussion mit Hilfe von Argumenten? Ok, passt wahrscheinlich nur nicht in Dein Weltbild?


Zitat:
FrankSteini hat am 16. Dezember 2025 um 22:18 Uhr folgendes geschrieben:
Was zu Geier ist Debschwitz
Das ist ein Stadtteil von Gera, in dessen dicht besiedelter Ostteil vor allem solche Menschen wohnen, die sich kein Einfamilienhäuschen mit PV-Anlage und Wallbox leisten können. Hier und in den Folgeartikeln haben wir diese fehlenden Rahmenbedingungen für eine Disruption diskutiert.
Elektroautos und was die Tatsachen sind


Zitat:
FrankSteini hat am 16. Dezember 2025 um 22:18 Uhr folgendes geschrieben:
oder Korbusen?
Dort befindet sich ein Gewerbegebiet, in den die Leute aus Debschwitz-Ost beispielsweise arbeiten könnten. Weil die ÖPNV-Anbindung dort eher suboptimal ist, braucht man wohl einen PKW, um dort zu arbeiten. Wenn die Rahmenbedingungen nicht auch für diese Leute geschaffen werden, dann haben sie bei einem Verbrennerverbot die A-Karte. Wenn allerdings die Rahmenbedingungen unter Berücksichtigung der von mir verlinkten Diskussion verbessert werden, dann werden, dann dürfen wir davon ausgehen, dass sich die erhoffte Disruption auch dort vollzieht. Dann braucht niemand ein Verbot.


Zitat:
FrankSteini hat am 16. Dezember 2025 um 22:18 Uhr folgendes geschrieben:
Wen interessieren die Looser?
Vor allem die linken Parteien, die die Arbeiterinteressen vertreten. (Nicht die, die sich LINKS nennen.)
Ja und dann gibt es noch eine Partei, die sagt, dass sie die Interessen der kleinen Leute vertritt. Und die haben in Debschwitz-Ost ein grandioses Wahlergebnis eingefahren, weil die Wähler dort sich von den Parteien, die sich nur "LINKS" nennen, verraten fühlen.


Zitat:
FrankSteini hat am 16. Dezember 2025 um 22:18 Uhr folgendes geschrieben:
Wer nicht mitfahren will ist eben raus. Auch das ist Disruption.
Volle Zustimmung und geniales, zutreffendes Schlusswort. Eine Partei wurde ja in Folge ihrer eigenen Politik disruptiert.


Pfiffikus,
der sich erinnert, dass Gera noch vor anderthalb Jahrzehnten ein tiefrotes Nest war, dessen zahlreiche Wählerstimmen dem Ramelow damals ins Amt geholfen haben.
holgersheim
Zitat:
Die neuen Regeln zum Verbrenner-Aus versteht kein Mensch mehr. Gilt nun also das Verbrenner-Aus oder gilt es nicht? Die Antwort ist ein entschlossenes Jein. Europa war schon mal viel weiter. Was nun infrage gestellt wird, war vor gerade mal zweieinhalb Jahren unter großen Mühen beschlossen worden. EU-Kommission, Parlament und auch der Rat der Mitgliedsstaaten hatten sich geeinigt, dass neue Autos vom Jahr 2035 an nur noch zugelassen werden, wenn kein klimaschädliches CO₂ aus dem Auspuff kommt. Auch nicht ein kleines bisschen. Es war ein ambitioniertes Ziel, verbunden mit schmerzhaften Strafen für die Hersteller, die es nicht erreichen. Beliebt war die Regelung in der Industrie deshalb nie. Aber sie war wenigstens verständlich: Alle konnten sich darauf einstellen. Die Autobauer und Zulieferer investierten viel Geld in neue Werke und moderne Technik, die Kunden wussten, dass E-Autos die Zukunft sein würden.Darauf hätte man politisch klug aufbauen, der Bevölkerung wie den Unternehmen die nötige Sicherheit geben können, dass man es gemeinsam ans Ziel schafft. Stattdessen wird nun politisch Verunsicherung geschürt, von der nach einhelliger Meinung der meisten Beobachter am Ende wohl niemand profitiert: nicht die Unternehmen und ihre Beschäftigten, nicht die Kunden und schon gar nicht das Klima. Denn jetzt herrscht plötzlich wieder Unklarheit, über den Weg und übers Ziel.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/meinung/eu-a...ntar-li.3355365

Aus ideologischer Verblendung, katastrophal falsche Politik machen und damit die Ökonomie abwürgen. Das Kernkompetenz der CDUCSU hier und in der EU. Ich wusste ja, dass von Merz, Reiche, von der Leyen, Weber, Spahn und Linnemann nur das Schlechteste zu erwarten ist. Aber die setzen zusammen noch einen drauf. Jeder Pessimist unterschätzt noch, wie unfähig die Fossillobbyisten der CDUCSU sind.
FrankSteini
Zitat:
FrankSteini hat am 16. Dezember 2025 um 22:18 Uhr folgendes geschrieben:
Pfiffikus:
Die Welt dreht sich weiter. Nicht jeder kommt mit. Wer nicht mitfahren will ist eben raus. Auch das ist Disruption.


Die ideologisch geprägten Bremser gibt es auch in anderen Gegenden.
Gejammer, dass es viel zu wenige Ladesäulen gibt und man deshalb weiter Verbrenner fahren muss.
Da gibt es wirklich schlimme Schicksale.

Zitat:
Und selbst wenn er sich für ein Elektroauto entscheiden wollte: So einfach wäre das nicht. "Wir haben tatsächlich in unserem Ort mit 5.000 Einwohnern eine einzige öffentliche Ladesäule", erzählt er. "Das ist schon ausbaufähig." Hoffman müsste also erstmal investieren, um überhaupt elektrisch fahren zu können.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ene...litaet-100.html

Schrecklich. Was ist denn das für ein Kaff? Erkelenz-Gerderath südwestlich von Mönchengladbach.

https://maps.app.goo.gl/ki2RsdZkz4hotXJ37

Ich zähle da spontan 20 Ladesäulen in der näheren Umgebung.

Na, vielleicht kennt der Mann sich nicht so aus mit Autos.

Zitat:
Das Autohaus Bleuel in Kerpen-Sindorf. Hier arbeitet er als Werkstattleiter.


Oh, na gut. Bestimmt eine reine Verbrennerbude.

https://bleuel-official.de/fahrzeuge/

Aktuell 17 BYD-Fahrzeuge im Angebot. Dann wird es in dem Laden doch wohl auch eine Steckdose geben, um die aufzuladen, oder?

Alles ideologisch geprägter Müll der Verbrennerlobby.

Ok, Gera ist in dieser Hinsicht tatsächlich ein noch bedeutungsloses rückständiges Kaff. Sieht man an den Wahlergebnissen.
James T. Kirk
Zitat:
Dann wird es in dem Laden doch wohl auch eine Steckdose geben, um die aufzuladen ...


Und wieder einer der glaubt dass es normal ist, sein Privatauto beim Arbeitgeber aufzuladen.

Aber so ganz nebenbei - ab wieviel Kilometer "in der näheren Umgebung" ist es denn zumutbar, nach Hause zu laufen, um das Auto über Nacht aufzuladen?
Pfiffikus
Zitat:
holgersheim hat am 18. Dezember 2025 um 08:33 Uhr folgendes geschrieben:
Aus ideologischer Verblendung, katastrophal falsche Politik machen und damit die Ökonomie abwürgen.
So eine Phrase ist schnell mal gedroschen.
Wie die Abschwächung eines Verbotes irgendetwas abwürgen kann, weißt wahrscheinlich nur Du.

Im Gegenteil! Das Verbot hat erklärtermaßen das Ziel, aus ideologischer Verblendung eine Technologie abzuwürgen, bei denen die Chinesen nicht gerade an der Spitze stehen. Aber nicht dessen Abschwächung!

Also wer verdreht hier Tatsachen?




Zitat:
FrankSteini hat am 18. Dezember 2025 um 09:03 Uhr folgendes geschrieben:
Oh, na gut. Bestimmt eine reine Verbrennerbude...
... mit der Adresse "Dieselstr. 22-24" Huhu

Zitat:
FrankSteini hat am 18. Dezember 2025 um 09:03 Uhr folgendes geschrieben:
Aktuell 17 BYD-Fahrzeuge im Angebot. Dann wird es in dem Laden doch wohl auch eine Steckdose geben, um die aufzuladen, oder?
Eine Steckdose gibt es gewiss, doch eine Steckdose reicht eben nicht zum Laden eines solchen Autos.


Ansonsten kommt im Artikel auch wieder gut zum Vorschein: Die Leute, die die Landschaft mit einem Einfamilienhaus zersiedeln und sich eine PV-Anlage leisten können, für die ist E-Mobilität heute schon eine feine Sache. Doch der Verkaufsleiter sagt auch: "Diejenigen, die das nicht können, und das ist ja das, was wir in unseren täglichen Verkaufsgesprächen merken, die scheuen davor zurück, ein Elektroauto zu kaufen, weil sie eben nicht die geeignete Ladeinfrastruktur haben."

Und selbst, wenn ich wie in meinem Falle nur 200m entfernt eine Ladesäule finde, wäre es auch für mich keine Option, mich abends noch einmal vom Sofa zu heben, um dort das Auto abzuholen und wieder heim zu holen. Sonst kostet es saftige Blockierungsgebühr!


Pfiffikus,
der sich in seiner Einschätzung bestätigt fühlt