Scheitert Flüchlingspolitik, scheitert EU

timabg
Zitat:
Gefühlt scheint schon über längere Zeit etwas zwischen der Freiheit in der USA und Europa zu liegen, was der westlichen Welt nicht besonders gut tut.



Wenn Egoismus, Rücksichtslosigkeit und Förderung des Rassismus von ihnen als "gut" zu bezeichnen ist, dann hoffe ich das ihre Sitze von der Hälfte ihrer Beine Abschied nehmen müssen, und folglich in unbezwingbare Tiefe rutscht!
Meta
http://www.theeuropean.de/katja-kipping/...t-kriminalitaet
Zitat:

24.05.2018
Keine Parallelgesellschaften in Deutschland!

Es entstehen Parallelgesellschaften zwischen den Vierteln, wo jeder Euro drei Mal umgedreht werden muss und denen der Superreichen. Es entsteht Kriminalität.

die-linke gesellschaft sozialpolitik rechtspopulismus kriminalitaet zwei-klassen-gesellschaft
© suze / photocase.com

Kampagne gegen Pflege-Notstand

Dass Pflegekräfte immer noch so schlecht bezahlt werden liegt auch an zwei großen Übeln dieser Gesellschaft, an zwei Unterdrückungsverhältnissen. Zum einen eine Wirtschaftsweise, die allein auf Profit orientiert. Da die Arbeit am Menschen nicht so viel Gewinn im rein monetären Sinne abwirft, wird ihr Wert geringer eingestuft, wie absurd.

Hinzukommt: Früher wurde die Arbeit am und mit den Menschen oft von Frauen quasi umsonst in den Familien weggetragen. Insofern so – die unausgesprochene patriarchalische Geringschätzung – kann sie ja gar nicht so viel wert sein. Wenn wir heute für mehr Personal im Pflege und Gesundheit und für deutlich bessere Entlohnung streiten, dann legen wir uns auch mit patriarchalen Hierarchien und mit der reinen Profit-Orientierung an.

Meine Partei hat deshalb vor einiger Zeit eine Kampagne gegen den Pflegenotstand gestartet. Wir fordern 100.000 zusätzliche Stellen in den Krankenhäusern und 40.000 zusätzliche in der Altenpflege. Zudem setzen wir uns für einen Branchenmindestlohn in der Altenpflege von 14,50 Euro ein. Mit dieser Kampagne geht uns darum den Druck auf die Regierenden zu erhöhen.

Soziale Spaltung stoppen

Diebstahl bei Bedürftigen
#
ff
Ausschnitt einer Rede: Grußwort von Katja Kipping zur Tagung des Sozialverbandes VdK

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Karl Dall, Reimer Gronemeyer, Eberhard Jüttner.

von Katja Kipping 24.05.2018

Wie sozial ist eine Gesellschaft in der Frauen arbeiten müssen, weil die Männer zu wenig verdienen? Die soziale Kluft zwischen den Menschen ist heute schlimmer als vor 150 Jahren.
So läuft der Genozid heute ab: Beide Eltern müssen arbeiten um sich ein Kind leisten zu können. Ich finde die Frauen sollten schon aus Protest nicht mehr arbeiten, dann würde die Geldverschwendung durch den Staat schnell zu ENDE gehen.
Kindergeld:
http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_f...en/tabVII14.pdf

Zeit verplempern für Eltern mittels undurchsichtiger und verkorkster Gesetzgebungen:
https://www.finanztip.de/steuervorteile-fuer-eltern/
timabg
Zitat:
Meta hat am 24. Mai 2018 um 14:09 Uhr folgendes geschrieben:

Wie sozial ist eine Gesellschaft in der Frauen arbeiten müssen



Sie müssen nicht---sie wollen!

Emanzipation war auch schonmal Inhalt ihrer Beiträge.
Nee Ne
Meta
Wer frei sein will sollte weniger arbeiten, damit für andere Arbeit übrig bleibt. Was hat man denn vom Leben wenn man sich für "staatliche Interessen" tot schuftet? Es geht doch auch wenn man von weniger lebt. Ansonsten erleben wir nur das hier geschilderte:
Scheitert Flüchlingspolitik, scheitert EU

Wir sollten nicht mehr arbeiten als was wir gerade so für unser Leben benötigen, so dass das Geld nicht für weitere EU-Finanz-Eskapaden reicht.

Dazu müssen wir nur bereit sein unseren Lebensstil für einige Zeit zu ändern und damit
die wirtschaftlichen Grundlage für EU-Finanz-Eskapaden zu beseitigen.

Es läßt sich hier gut von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe leben, was uns die Muslime beweisen, warum sollten wir es ihnen nicht gleich tun?

Wozu also das ganze Jahr über für EU-Polit-und-Finanz-Eskapaden schuften? Denn je mehr wir arbeiten um so schlechter wird es uns gehen und je mehr müssen wir zahlen, wozu sollten wir für etwas tun wovon wir nichts haben, da gibt es viele andere und bessere Möglichkeiten.
So werden wir zu Sklaven der "EU-Finanzeskapaden und Politik" belächelt und herabgewürdigt.
Dankbarkeit wird die Bevölkerung in Deutschland für ihre Sklavenarbeit nicht bekommen. Vergleiche - Spartakus.
timabg
Nicht wir werden belächelt: Sondern sie geben hier ein gutes Beispiel für Egoismus, Faulheit und Gier ab.
ALSO NUR SIE SIND HIER DER LACHHAFTE PUNKT!


Leute, Leute, Leute.


Sozialschmarotzer auf ganzer Linie - sie ruft auch noch auf es ihr gleich zu tun!
Also liebe Menschen die ihr gern tut was ihr tut.
Hört auf damit- denn @Meta hat nen Plan.

Der Pinky, der Pinky und der Brain,... .Los nun, wir versuchen die Weltherrschaft an uns zu reisen!!!
Meta
Ich kann bescheiden sein mir reicht auch wenig und für mehr muss ich nicht sorgen. Nur die gierigen und herrschsüchtigen geifern und bekommen den Hals nicht voll genug.
Nur unwissende Menschen lassen sich zu Sklaven machen. Freiheitsliebende Menschen merken wenn sie ausgenutzt werden und ziehen ihre Konsequenzen.
Meta
https://www.die-tagespost.de/politik/Dis...;art4685,188974
Zitat:

Diskriminierung von Christen nimmt auch in Europa zu

Der österreichische Historiker und Menschenrechtsaktivist Martin Kugler berichtet im Gespräch mit der „Tagespost“ über zunehmende Einschränkungen in Gewissens-, Meinungs- und Religionsfreiheit, mit denen Christen auch in Europa zu kämpfen hätten.
Politik und Medien sieht er in der Pflicht dem besorgniserregenden Trend entgegenzuwirken.
24. Mai 2018 09:00 Uhr

Christen sind weltweit, aber auch in Europa, einer immer stärkeren Benachteiligung ausgesetzt.

Christen sind weltweit, aber auch in Europa, einer immer stärkeren Benachteiligung ausgesetzt. Darüber berichtet der österreichische Historiker und Menschenrechtsaktivist Martin Kugler im Gespräch mit der „Tagespost“. Dabei müsse man zwei Dimensionen unterscheiden: „Auf der einen Seite die soziale, mit unterschiedlichen Graden von persönlicher Ausgrenzung im Umfeld. Daneben gibt es aber auch rechtliche Einschränkungen der Gewissensfreiheit, der Meinungsfreiheit oder der Religionsfreiheit, die als Diskriminierung zu erkennen sind.“ Eine Folge von solchen Unterdrückungsmechanismen sei, dass sich Christen oft ins Private zurückzögen. „Oft werden sie durch säkularistische Lobbygruppen ins Abseits gedrängt. Teilweise geschieht der Rückzug aber auch freiwillig“, so Kugler. Dies führe dazu, dass Christen es aufgäben, aus ihrer christlichen Verantwortung heraus die Zivilgesellschaft mitzugestalten.

Martin Kugler ist der Vorsitzende der Beobachtungsstelle „Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe“. Jährlich veröffentlicht die Organisation einen Bericht, der auf die zunehmend schwierige Situation für Christen hinweist. Besonders tragisch ist für Kugler die Tatsache, dass viele christliche Flüchtlinge, die wegen religiöser Verfolgung ihre Heimat verlassen haben, in Europa erneut Opfer von Bedrohung oder Diskriminierung würden. Die Hauptursache dafür sieht der Historiker in einem zunehmenden Säkularismus in einer radikalen Erscheinungsform. Dabei gehe es nicht um mehr Pluralismus oder die Trennung von Kirche und Staat. „Dahinter steht vielmehr eine Ideologie, die alles Religiöse aus dem öffentlichen Diskurs verbannen will.“
#
ff
Der Bericht zur Bedrohungslage von Christen mit umfassender Suchfunktion ist einzusehen auf folgender Webseite: www.intoleranceAgainstChristians.eu.
#
ff

Worüber sich die Juden in Europa beklagten trifft nun auch auf die Christen zu.

https://www.stern.de/panorama/stern-crim...a--7250394.html
timabg
Also @Meta, ihre mentale Verfassung, ja der psychische Missstand wird langsam sichtbar.
Gläubige sind in nahezu allen Berufsständen zu finden.
Viele von ihnen tun gern was sie tun.
Von Herzen, mit Leib und Seele.
Und sie deklarieren sie als Sklaven der Wirtschaft!
Die Gedanken sind frei @Meta, wenn sie denken sie lesen zu können sollten sie einem Arzt vorstellig werden.
Auch Minderwertigkeitskomplexe sind behandelbar!
Meta
Wie ich feststellen muss wollen oder können Sie nicht lesen.
Sie verbreiten hier hasserfüllt Ihre Unterstellungen und Lügen.
Wie es Jesus hier beschreibt:
http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/johannes/8/
Siehe Vers 37 - 45.

Scheitert Flüchlingspolitik, scheitert EU
Zitat:
So werden wir zu Sklaven der "EU-Finanzeskapaden und Politik" belächelt und herabgewürdigt.
Dankbarkeit wird die Bevölkerung in Deutschland für ihre Sklavenarbeit nicht bekommen.
Vergleiche - Spartakus.


Ich bin ein freiheitsliebender Mensch das habe ich schon mehrmals hier betont.
Sie jedoch diffamieren Menschen und versuchen Sie einzuschüchtern, das hat mit freiheitsliebe und der freiheitlich demokratischen Grundordnung nichts gemein - Sie verstoßen damit gegen das GG.

GG
Zitat:

Art 18
Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8 ), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.

Art 21
(1) Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei. Ihre innere
Ordnung muß demokratischen Grundsätzen entsprechen. Sie müssen über die Herkunft und Verwendung ihrer
Mittel sowie über ihr Vermögen öffentlich Rechenschaft geben.
(2) Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche
demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik
Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig.
(3) Parteien, die nach ihren Zielen oder dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgerichtet sind, die freiheitliche
demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik
Deutschland zu gefährden, sind von staatlicher Finanzierung ausgeschlossen. Wird der Ausschluss festgestellt, so
entfällt auch eine steuerliche Begünstigung dieser Parteien und von Zuwendungen an diese Parteien.
(4) Über die Frage der Verfassungswidrigkeit nach Absatz 2 sowie über den Ausschluss von staatlicher
Finanzierung nach Absatz 3 entscheidet das Bundesverfassungsgericht.
(5) Das Nähere regeln Bundesgesetze.

Art 73
10. die Zusammenarbeit des Bundes und der Länder
a) in der Kriminalpolizei,
b) zum Schutze der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, des Bestandes und der Sicherheit des
Bundes oder eines Landes (Verfassungsschutz) und
c) zum Schutze gegen Bestrebungen im Bundesgebiet, die durch Anwendung von Gewalt oder darauf
gerichtete Vorbereitungshandlungen auswärtige Belange der Bundesrepublik Deutschland gefährden,
sowie die Einrichtung eines Bundeskriminalpolizeiamtes und die internationale Verbrechensbekämpfung;

Art 87a
#
ff
(4) Zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung
des Bundes oder eines Landes kann die Bundesregierung, wenn die Voraussetzungen des Artikels 91 Abs. 2
vorliegen und die Polizeikräfte sowie der Bundesgrenzschutz nicht ausreichen, Streitkräfte zur Unterstützung der
Polizei und des Bundesgrenzschutzes beim Schutze von zivilen Objekten und bei der Bekämpfung organisierter
und militärisch bewaffneter Aufständischer einsetzen. Der Einsatz von Streitkräften ist einzustellen, wenn der
Bundestag oder der Bundesrat es verlangen.

Art 91
(1) Zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des
Bundes oder eines Landes kann ein Land Polizeikräfte anderer Länder sowie Kräfte und Einrichtungen anderer
Verwaltungen und des Bundesgrenzschutzes anfordern.
(2) Ist das Land, in dem die Gefahr droht, nicht selbst zur Bekämpfung der Gefahr bereit oder in der Lage, so
kann die Bundesregierung die Polizei in diesem Lande und die Polizeikräfte anderer Länder ihren Weisungen
unterstellen sowie Einheiten des Bundesgrenzschutzes einsetzen. Die Anordnung ist nach Beseitigung der
Gefahr, im übrigen jederzeit auf Verlangen des Bundesrates aufzuheben. Erstreckt sich die Gefahr auf das Gebiet
mehr als eines Landes, so kann die Bundesregierung, soweit es zur wirksamen Bekämpfung erforderlich ist, den
Landesregierungen Weisungen erteilen; Satz 1 und Satz 2 bleiben unberührt.
timabg
Lachen An was sie ihre Feststellung festmachen, ich sei Hasserfüllt, war und ist mir ein Rätsel!

Außer dem stelle ich immer wieder fest das sie dass was sie doch so nieder reden, immer und immer heranziehen um ihren Unfug hier zu rechtfertigen.
(Demokratie)!!!
Gegen welche sie wehement im FT propagieren.
Gar nicht so übel, diese Demokratie oder, sonst säßen sie längst hinter Gittern.
Also ich kann sagen das ich nicht mit Mitteln streite die ich doch eigentlich verabscheue.
Meta
Da wo Sie herkommen ist es wohl so, das man hinter Gittern sitzt wenn man die Wahrheit sagt? Weil Sie die Schranken hierzulande nicht kennen glauben Sie das Sie sich hier alles erlauben können; dem ist nicht so?
timabg
Wie man an ihrem Beispiel sehr gut erkennen kann, ist es sehr wohl möglich sich politisch sehr weit aus dem Fenster zu lehnen.
Ab welchem Zeitpunkt man damit eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt ist aus Sicht des Staates zu beurteilen.
Meta
Wie definieren Sie Staat?
Wann führt Machtmißbrauch zur Gefahr für die Allgemeinheit und zur Zerstörung der freiheitlich demokratischen Grundordnung?


Vom Gottesstaat Augustinus
Zitat:

30. Die Ankläger der christlichen Zeiten möchten in schändlichem Überfluß schwelgen können.

Wenn Scipio Nasica, weiland euer Oberpriester, noch lebte, den einst der Senat einhellig bestimmte,
als es sich unter den Schrecken des punischen Krieges um die Überführung der phrygischen
Heiligtümer73 handelte und man den besten Mann ausfindig machen wollte, er, dem ihr vielleicht
nicht ins Angesicht zu sehen wagtet, er würde euch von solcher Unverschämtheit zurückhalten.
Denn ihr beklagt euch in dieser Heimsuchung doch nur deshalb über die christlichen Zeiten, weil
ihr eure Schwelgerei gesichert wissen und ohne jede Belästigung durch Mühseligkeiten euren ganz
verwerflichen Sitten fröhnen möchtet74 . Nicht deshalb etwa wünscht ihr Friede und Überfluß aller
Art, um solche Güter in Ehren zu gebrauchen, d. h. bescheiden, vernünftig, mäßig und fromm,
sondern um in unsinniger Verschwendung immer neue Vergnügungen damit zu erjagen und so
durch das Glück moralische Übel heraufzubeschwören, die schlimmer sind als feindliches Wüten.
Euer Oberpriester Scipio aber, der trefflichste Mann nach dem Urteil des ganzen Senates, fürchtete
solches Unheil für euch und wollte nicht zugeben, daß Karthago, damals die Nebenbuhlerin Roms,
zerstört werde75 ; er widersprach Cato, der auf die Zerstörung drang, weil er befürchtete, die
Sicherheit werde sich als Feindin der schwachen Gemüter erweisen, und sah ein, daß den gleichsam
unmündigen Bürgern der Schrecken als der rechte Vormund nötig sei. Und er täuschte sich nicht;
die Tatsachen haben erwiesen, wie sehr er recht hatte. Denn kaum war Karthago zerstört und so das
große Schrecknis des römischen Staates verscheucht und beseitigt, als auch schon aus dem
Wohlergehen Übel erwuchsen, so mächtig, daß die Eintracht dahinschwand und zunächst in
heftigen und blutigen Aufständen und bald hernach durch das Zusammenwirken unseliger Ursachen
selbst in Bürgerkriegen solche Metzeleien angerichtet wurden, soviel Blut floß und unmenschlicher
Sinn in solcher Sucht nach Ächtungen und Räubereien entbrannte, daß die Römer, die in ihrer
unbescholtneren Periode von ihren Feinden Schlimmes zu erfahren fürchteten, nun nach Verlust der
Unbescholtenheit Grausameres von ihren Mitbürgern zu erdulden hatten. Gerade die Herrschsucht,
die sich unter den Gebrechen der Menschennatur beim gesamten römischen Volke besonders
ausgeprägt vorfand, hat, in einigen wenigen Machthabern zum Durchbruch gelangt, die Übrigen in
den Staub getreten, abgehetzt und unter das Joch der Knechtschaft gezwungen.

Wenn Scipio Nasica, weiland euer Oberpriester, noch lebte, den einst der Senat einhellig bestimmte,
als es sich unter den Schrecken des punischen Krieges um die Überführung der phrygischen
Heiligtümer73 handelte und man den besten Mann ausfindig machen wollte, er, dem ihr vielleicht
nicht ins Angesicht zu sehen wagtet, er würde euch von solcher Unverschämtheit zurückhalten.
Denn ihr beklagt euch in dieser Heimsuchung doch nur deshalb über die christlichen Zeiten, weil
ihr eure Schwelgerei gesichert wissen und ohne jede Belästigung durch Mühseligkeiten euren ganz
verwerflichen Sitten fröhnen möchtet74 . Nicht deshalb etwa wünscht ihr Friede und Überfluß aller
Art, um solche Güter in Ehren zu gebrauchen, d. h. bescheiden, vernünftig, mäßig und fromm,
sondern um in unsinniger Verschwendung immer neue Vergnügungen damit zu erjagen und so
durch das Glück moralische Übel heraufzubeschwören, die schlimmer sind als feindliches Wüten.
Euer Oberpriester Scipio aber, der trefflichste Mann nach dem Urteil des ganzen Senates, fürchtete
solches Unheil für euch und wollte nicht zugeben, daß Karthago, damals die Nebenbuhlerin Roms,
zerstört werde75 ; er widersprach Cato, der auf die Zerstörung drang, weil er befürchtete, die
Sicherheit werde sich als Feindin der schwachen Gemüter erweisen, und sah ein, daß den gleichsam
unmündigen Bürgern der Schrecken als der rechte Vormund nötig sei. Und er täuschte sich nicht;
die Tatsachen haben erwiesen, wie sehr er recht hatte. Denn kaum war Karthago zerstört und so das
große Schrecknis des römischen Staates verscheucht und beseitigt, als auch schon aus dem
Wohlergehen Übel erwuchsen, so mächtig, daß die Eintracht dahinschwand und zunächst in
heftigen und blutigen Aufständen und bald hernach durch das Zusammenwirken unseliger Ursachen
selbst in Bürgerkriegen solche Metzeleien angerichtet wurden, soviel Blut floß und unmenschlicher
Sinn in solcher Sucht nach Ächtungen und Räubereien entbrannte, daß die Römer, die in ihrer
unbescholtneren Periode von ihren Feinden Schlimmes zu erfahren fürchteten, nun nach Verlust der
Unbescholtenheit Grausameres von ihren Mitbürgern zu erdulden hatten. Gerade die Herrschsucht,
die sich unter den Gebrechen der Menschennatur beim gesamten römischen Volke besonders
ausgeprägt vorfand, hat, in einigen wenigen Machthabern zum Durchbruch gelangt, die Übrigen in
den Staub getreten, abgehetzt und unter das Joch der Knechtschaft gezwungen.

31. Die Stufenfolge der Laster, in der sich die Herrschsucht der Römer entwickelte.
#
ff
War doch auch auf römischer Seite die Gefahr nicht gering; es kam selbst
zur Belagerung der Stadt und man mußte hinter den verschlossenen Toren Schutz suchen; aber auch
diese öffneten sich durch Verrat, die Feinde drangen ein, auf dem Forum sogar entspann sich ein
unseliger und nur allzu grimmer Kampf zwischen Vätern und Schwiegersöhnen, die Mädchenräuber
wurden geschlagen, in Scharen flüchteten sie sich in das Innere ihrer Häuser und häuften Schande
auf ihre früheren Siege, die doch an sich schon schmachvoll und traurig genug waren.
#
ff
4. Ohne Gerechtigkeit sind die Staaten nur große Räuberbanden.

Was sind überhaupt Reiche, wenn die Gerechtigkeit fehlt, anderes als große Räuberbanden? Sind doch auch Räuberbanden nichts anderes als kleine Reiche. Sie sind eine Schar von Menschen, werden geleitet durch das Regiment eines Anführers, zusammengehalten durch Gesellschaftsvertrag und teilen ihre Beute nach Maßgabe ihrer Übereinkunft. Wenn eine solche schlimme Gesellschaft durch den Beitritt verworfener Menschen so ins große wächst, daß sie Gebiete besetzt, Niederlassungen gründet, Staaten erobert und Völker unterwirft, so kann sie mit Fug und Recht den Namen „Reich“ annehmen, den ihr nunmehr die Öffentlichkeit beilegt, nicht als wäre die Habgier erloschen, sondern weil Straflosigkeit dafür eingetreten ist. Hübsch und wahr ist der Ausspruch den ein ertappter Seeräuber Alexander dem Großen gegenüber getan hat.

Auf die Frage des Königs, was ihm denn einfalle, daß er das Meer unsicher mache, erwiderte er mit freimütigem Trotz: „Und was fällt dir ein, daß du den Erdkreis unsicher machst? aber freilich, weil ich es mit einem armseligen Fahrzeug tue, nennt man mich einen Räuber, und dich nennt man Gebieter, weil du es mit einer großen Flotte tust.“

Mit Plattitüden können Sie, timabg, mich nicht beeindrucken. Sie haben den Charakter eines Menschen [] der sich, mit allen Mitteln, die Macht über Seelen verschaffen will. Eine freiheitlich demokratische Grundordnung ist für Sie kein Staat, welcher Ihnen Macht über Seelen verschafft. Sie wollen einen Staat der nicht für sondern gegen freiheitlich denkende Menschen agiert.

http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-teu...istentum-5892/3
timabg
Woraus schließen sie ihre Behauptungen?

-"alle Mittel"
- ordnen sie ihre demokratiefeindliche Haltung ein
- von welchen Lügen sprachen sie in Vergangenheit?

Und noch unbeantwortet:

Wo versuche ich einzuschüchtern?
An was machen sie "hasserfüllt" fest?
Woran machen sie meine Abstammung fest?
Ist ihre empfohlene Behandlung schon angelaufen?

Rufen sie nur hier zum schmarotzen auf?
Zitat:
Es läßt sich hier gut von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe leben, was uns die Muslime beweisen, warum sollten wir es ihnen nicht gleich tun?



Fast nichtige Chancen bei ihnen klinische Erfolge zu erzielen!
Stellt sich ein jeder vor das sie, und auch andere Menschen zum Beispiel in einem Krankenhaus arbeiteten.
geschockt Oder noch viel schlimmer, einer psychiatrischen Station, nicht auszudenken wenn leicht lenkbare Menschen mit ihrem gedanklichem Müll konfrontiert würden. geschockt
Meta
Zitat:
timabg hat am 26. Mai 2018 um 04:28 Uhr folgendes geschrieben:
Wie man an ihrem Beispiel sehr gut erkennen kann, ist es sehr wohl möglich sich politisch sehr weit aus dem Fenster zu lehnen.
Ab welchem Zeitpunkt man damit eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt ist aus Sicht des Staates zu beurteilen.


Jetzt ist mir klar woher Sie kommen, aus einem Land wo der "Staatsschutz" [Stasi, etc. pp.] die Macht hat oder hatte.
Bei uns gibt es einen Verfassungsschutz der sich um Feinde unserer Verfassung kümmert, deren Inhalt Sie entweder nicht kennen oder nicht akzeptieren.
Für mich ist letzteres wahrscheinlicher da ich bereits des öfteren darauf hingewiesen habe.
Meta
Zitat:
timabg hat am 26. Mai 2018 um 08:26 Uhr folgendes geschrieben:
Woraus schließen sie ihre Behauptungen?

-"alle Mittel"
- ordnen sie ihre demokratiefeindliche Haltung ein
- von welchen Lügen sprachen sie in Vergangenheit?

Und noch unbeantwortet:

Wo versuche ich einzuschüchtern?
An was machen sie "hasserfüllt" fest?
Woran machen sie meine Abstammung fest?
Ist ihre empfohlene Behandlung schon angelaufen?

Rufen sie nur hier zum schmarotzen auf?
Zitat:
Es läßt sich hier gut von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe leben, was uns die Muslime beweisen, warum sollten wir es ihnen nicht gleich tun?



Fast nichtige Chancen bei ihnen klinische Erfolge zu erzielen!
Stellt sich ein jeder vor das sie, und auch andere Menschen zum Beispiel in einem Krankenhaus arbeiteten.
geschockt Oder noch viel schlimmer, einer psychiatrischen Station, nicht auszudenken wenn leicht lenkbare Menschen mit ihrem gedanklichem Müll konfrontiert würden. geschockt


http://www.denkforum.at/threads/erzeugen...bezweckt.12667/
Zitat:
Erzeugen von Rechtfertigungsdruck - was wird damit bezweckt?


Wer Antworten will muss auch Antworten geben. Gegenfragen sind keine Antworten, sondern Versuche andere vorzuführen.
Lesen Sie einmal Ihren eigenen Text und denken Sie dabei es hätte ein anderer an Sie geschrieben.
timabg
Wenn sie es "Druck" nennen ihre Befindlichkeiten mit ihren eigenen Worten zu erläutern und darüber Jahre vergehen in denen der "Druck"auf ihnen lastet, dann würde ich das schon ein großes Problem nennen, welches sich an ihre Seele legt.
Überdenken sie dies.
Denn die Fragen die ihnen schon vor Jahren gestellt wurden werden immer eindringlicher!
Öffnen sie ihr Überdruckventil. Und zwar gegenüber einem Menschen, denn bei denen leben sie!
Lassen sie einmal nur den Gedanken zu und sehen sie das positive an und in anderen Meinungen.
Gleichen sie ab!
Korrigieren oder wechseln sie ihre Ansichten über Menschen, Welt und die Politik die zur Ausübung kommt.
Verharren sie nicht in ihrer gedanklichen Welt sondern nutzen sie die vorhandene.
Denn diese ist es in der sie leben!
Klammern sie jeglichen Kriegsgedanken aus, auch wenn es ihnen schwer fällt.
Denn Frieden ist Gottes Weg!!!
Meta
Wie sich Geschichte und Zukunft in heutiger Zeit verflechten

Die europäische Geschichte des Balkan verflechtet sich zunehmend mit unserer Zukunft.
Wer mehr darüber wissen möchte der suche einmal nach:
-Balkan unter islamischer Macht
-Balkan Islam Europa
-Befreiungskriege auf dem Balkan
-Janitscharen
-Balkan Islam
-Suchen Sie nach der Geschichte der Balkanstaaten mit dem Islam, sowie dem Einfluß des Islam auf die Weltkriege und den Bolschewismus in Russland.
-Balkankriege in den letzten 30 Jahren.

Ich denke das ist notwendig um die Geschichte der letzten 250 Jahre zu verstehen. Das Zusammenspiel von Islam, katholischem und evangelischen Entwicklungen in Europa dürften dabei auch von Interesse sein, wurde doch die Bibel erst unter höchster Bedrohung des christlichen Glaubens aus dem lateinischem durch Luther übersetzt? Diese Hintergründe könnten und neue Erkenntnisse über die Vergangenheit Europas liefern.
Meta
Zur islamischen Geschichte Bulgarien findet man hier viel interessantes:
https://www.mdr.de/heute-im-osten/bulgarien190.html
Zitat:

#
ff
Unangenehme Erinnerungen an den Islam
Die Bulgaren verbinden mit dem Islam vor allem die fast 500 Jahre währende osmanische Fremdherrschaft. Erst 1878 konnte sich Bulgarien vom "türkischen Joch", wie es offiziell heißt, befreien. In jenen 500 Jahren hat sich jedenfalls die muslimische Gemeinschaft in Bulgarien herausgebildet – türkische Einwanderer, muslimische Migranten aus den verschiedenen Provinzen des osmanischen Reichs sowie Bulgaren, die zum Islam übertraten. Die meisten von ihnen blieben im neu entstandenen Staat Bulgarien. Sie siedelten sich überwiegend im Süden des Landes an, in kleinen Städten und Dörfern in der Nähe der osmanischen Grenze, in denen sie ihren Glauben und ihre Kultur pflegen konnten.
#
ff

Es scheint so als das das Auftreten als Parallelgesellschaft, als Siedler des Osmanenreiches in Bulgarien - bis heute beibehalten wurde.


https://www.focus.de/politik/ausland/rel...id_7958785.html
Zitat:

Relikt des Osmanischen Reiches
In einer Provinz Griechenlands gilt noch begrenzt die Scharia

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand.
Samstag, 09.12.2017, 19:02

Für Historiker ist es eine interessante Geschichte, für Juristen ein brisanter Fall: In der Provinz West-Thrakien im Nordwesten des EU-Lands Griechenland hält sich seit etwa 100 Jahren ein Überbleibsel der jahrhundertelangen Osmanischen Herrschaft, das islamische Heilige Recht, die Scharia. Sie gilt noch im Familien- und Erbrecht der dort lebenden muslimischen Minderheit.

Hohe Geistliche können entscheiden, wer das Sorgerecht nach einer Scheidung erhält und wer nach einem Todesfall erbt. Die Heirat, die ein Mufti absegnet, wird anerkannt, auch wenn es sich um Minderjährige handelt.

In West-Thrakien leben nach Schätzungen gut 100.000 Griechen muslimischen Glaubens. In ihrer Mehrheit verstehen sie sich als ethnische Türken. Ein anderer Teil sind Pomaken. Ein Urvolk, das schon Jahrtausende in der Region lebt. Athen und Ankara hatten 1923 vereinbart, diese muslimische Minderheit sowie eine orthodox-christliche in Istanbul von einem allgemeinen Bevölkerungsaustausch auszunehmen. Damals mussten nach mehreren Kriegen rund 1,5 Millionen Griechen und rund 400.000 Türken die Türkei und Griechenland verlassen und wurden in das jeweils andere Land umgesiedelt. Viele Historiker nennen dies eine staatlich vereinbarte ethnische Säuberung.
#
ff

Die Geschichte dieser Länder zeigt wie die Anpassung verläuft.

https://de.europenews.dk/1821-1827-Der-A...zung-80394.html
Zitat:

1821-1827:
Der Aufstand der Griechen gegen die
türkische Besatzung

29 Juni 2011

#
ff
Die Grenzen des Osmanischen Reiches

Griechenland ist eines der wenigen Länder, dem es – neben dem mittelalterlichen Spanien – gelungen ist, sich vom islamischen Joch zu befreien.
#
ff
Die Griechische Revolution
#
ff

Ein friedliches Zusammenleben verschiedener Kulturen sieht anders aus, so wie wir es in Europa kennen.
Meta
https://alteordnung.wordpress.com/2015/0...-der-wallachei/
Zitat:

Die alte Ordnung
Prinz Vlad III. der Wallachei
08/08/2015 ~ GEHEIMNISKRÄMER


Im Osmanischen Reich war er unter dem Namen „Vlad der Pfähler“ bekannt, im Westen wird sein Namen mit einer Fabelfigur verbunden. Sein Vater Prinz Vlad II. trat dem Orden der Drachen bei und wurde daher bekannt als Vlad Dracul (rumänisch „Drache“). Sein Sohn Vlad III. war daher der „Sohn des Drachen“ – oder Vlad Draculea. Nein, er war nicht untot. Er war auch kein bluttrinkendes Phantom. Aber er war die Inspiration für Bram Stokers weltberühmten Roman.

Geboren wurde Vlad Dracula in Transylvanien im Jahr 1431. Kurz nach seiner Geburt trat der Vater dem Orden der Drachen bei. Als der Junge selbst gerade fünf Jahre alt war, wurde auch er zum Mitglied. Dieser Orden war von Kaiser Sigismund des Heiligen Römichen Reichs ins Leben gerufen worden, um Ungarn und das Christentum vor den im Balkan vordringenden Osmanen zu schützen.

Im Jahr 1442 fiel Vlad II. Dracul Thron den internen Machtkämpfen unter dem Adel zum Opfer. Er schloss eine Allianz mit den Osmanen, um seine Macht zurück zu gewinnen. Die Osmanen verlangten von ihm, er müsse dafür seine zwei jüngsten Söhne – Radu und Dracula – als Faustpfand zu ihnen senden.

Der junge Vlad Dracula erwarb sich am Hof des Sultan einen Ruf als frech und eigensinnig, wofür er oft geschlagen wurde. Sein Bruder, Prinz Radu, war das genaue Gegenteil. Er war ergeben, konvertierte zum Islam und diente am Ende Sultan Mehmed II. als Offizier.

Mit den Jahren entwickelte der junge Dracula einen immensen Hass auf die Türken. Sein Bruder war Günstling des Sultans geworden und sogar sein Vater hatte ihren Orden verraten. Doch während dieser Zeit wurde er nicht in irgendeinem Kerker gehalten. Die Osmanen brachten ihm Türkisch, Persisch und die Kunst der Kriegsführung bei. Man gab ihm auch Koranunterricht.

Mit Hilfe des Osmanischen Reichs konnte sein Vater Vlad II. seine Macht wiederherstellen. Doch der berühmte ungarische Adelige Janos Hunyadi (genannt „Der weiße Ritter“) führte eine Armee gegen ihn an und tötete Vlad Dracul und seinen ältesten Sohn Mircea.

Nun griffen die Osmanen ihrerseits ein. Sie platzierten Vlad Dracula als Fürsten der Wallachei. Natürlich in der Hoffnung, dass er ihnen ein getreuer Vasall sein würde. Doch auch Dracula wurde bald von Hunyadi vertrieben. Er musste nach Moldawien und später nach Ungarn flüchten, wo sein großer Hass auf die Türken, aber auch seine Kenntnis ihrer Kultur und Sprache, Hunyadi dazu veranlasste, ihn als Berater aufzunehmen.

Nachdem der Sultan Mehmed II. das lang verfolgte Ziel der Eroberung Konstantinopels endlich in die Praxis umgesetzt hatte, war man in Ungarn alarmiert. Man erachtete es nur noch als eine Frage der Zeit, ehe die Osmanen über den Balkan nach Norden vorstossen würden. Hunyadi führte seine Truppen in Richtung Belgrad, wo er nach einigen Schlachten allerdings der Pest zum Opfer fiel.

Dracula stellte währenddessen die Macht seiner Familie in ihrer Heimat Wallachei wieder her. Viel mag von der Wallachei damals nicht übrig gewesen sein, nachdem sie so viele Male geplündert und von so vielen verschiedenen Armeen verwüstet worden war.

Dracula ließ neue Dörfer anlegen, regte eine stärkere Bearbeitung des Bodens an und etablierte Handelsbeziehungen mit allen umliegenden Ländern. Die Burg Poenari wurde wieder aufgebaut, Klöster und Kirchen gefördert (u.a. das Kloster Snagov) und die Macht des Landadels beschränkt. Er griff auch zu harten und brutalen Strafmaßnahmen wie dem Pfählen, nachdem die anarchischen Zustände der letzten Jahre zu hoher Kriminalität geführt hatten. Er verstand, dass nur eine wirtschaftlich gesunde Wallachei sich gegen seine zahlreichen Feinde würde wehren können. Die einfache Landbevölkerung sah in ihm einen Garanten für Ordnung und Ehrlichkeit.

Neuer militärischer Konflikt mit den Osmanen

Der Krieg war in der Wallachei niemals fern und nachdem er seine Autorität gefestigt und die wirtschaftliche Lage stabilisiert war, stellte Vlad Dracula eine Armee auf. Später schloss er sich König Matthias Corvinus von Ungarn (Sohn des Janos Hunyadi) in dessen Kampf gegen das Osmanische Reich an.

Zuvor waren im Jahr 1459 am wallachischen Hof osmanische Gesandte eingetroffen, die von Dracula ausstehende Tributzahlungen in Höhe von 10.000 Dukaten verlangten. Außerdem forderten sie eine „Knabenlese“ von 500 Jungen, die man ihnen zur Ausbildung als Janitscharen überlassen sollte. Dracula dachte gar nicht daran, darauf einzugehen, sondern ließ die gesamte Gesandschaft kurzerhand umbringen.

Inzwischen hatte auch der Sultan von Vlads Verrat und seinem Bündnis mit Ungarn erfahren. Doch er beschloss, sich unwissend zu geben. In einem Briefwechsel kündigte der Sultan an, Vlad militärische Unterstützung und einen Berater gegen die vorrückenden Ungarn zukommen zu lassen. Natürlich wusste er bereits von Vlads Seitenwechsel. Doch er wollte ihn in Sicherheit wiegen. In Wirklichkeit sandte der Sultan eine 1.000 Mann starke Kavallerieinheit mit dem Befehl aus, Vlad zu ergreifen und nach Konstantinopel zu bringen.

Vlad erfuhr von der anrückenden Einheit. Er stellte seinen Fallenstellern selbst eine Falle, an einer engen Schlucht des Giurgiu Passes. Die türkische Streitmacht wurde dabei vollständig zerstört. Danach sollen Vlad und seine Leute sich die Kleidung der Türken übergezogen und zur türkischen Festung bei Giurgiu vorgestossen sein, wo Vlad den Wächtern in türkischer Sprache befahl, die Tore zu öffnen. Durch diesen Trick gelangten sie in das Innere der Festung, die sie im anschließenden Kampf vollständig zerstören.

In der Folge führte Dracula eine brutale Kampagne entlang der Donau an. Er vernichtete den Gegner und – laut eigener Aussage – massakrierte Türken und Muslime, wo immer er sie fand. Wer den Kampf überlebte, wurde geköpft oder verbrannt. Die christliche Bevölkerung wurde verschont.

Osmanische Reaktion auf den Verrat

Der Sultan war außer sich vor Wut. Mehmed II. ließ eine Armee für eine Strafexpedition speziell gegen Dracula aufstellen. Als diese die Wallachei betraten, trauten sie ihren Augen kaum. Vor ihnen lag ein „Wald“ von auf Pfählen aufspießten osmanischen Soldaten der letzten Schlachten. Dieses schauerliche Spiel sollte ihnen zeigen, was sie erwartete. Die Vorliebe Vlad Draculas für das Pfählen seiner Gegner führte zu seinem Spitznamen „Vlad der Pfähler“ unter den Osmanen.
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Wen erinnern diese Schilderungen nicht an eventuelle Zusammenhänge mit dem IS.


https://www.welt.de/geschichte/article16...r-Reaktion.html
Zitat:

JANITSCHAREN
Erdogans osmanische Helden sind Symbole der Reaktion
Veröffentlicht am 22.08.2017 |
Berthold Seewald
Von Berthold Seewald
Leitender Redakteur Geschichte

Die Janitscharen waren der Inbegriff des Schreckens, den die osmanische Armee über Jahrhunderte hinweg verbreitete. Auf seinem Aquarell stellte Daniel Chodowiecki 1763 vor allem ihre Fremdartigkeit heraus.
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Lange Zeit waren die Garden der Sultane abendländischen Truppen mindestens ebenbürtig.
Quelle: G. Jansoone

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Aber mit der Zeit wandelten sie sich zu einer Versorgungsanstalt, die alle Reformen hintertrieb, von denen die Sultane zugleich aber abhängig waren.
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Der Reformsultan Mahmud II. beschloss, sie nach einem Aufstand 1826 buchstäblich auszurotten.
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Der Reformsultan Mahmud II. beschloss, sie nach einem Aufstand 1826 buchstäblich auszulöschen.
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So stellt man sich heute die Janitscharen auf dem Höhepunkt ihrer Macht bei der ersten Belagerung Wiens um 1529 vor. Szene aus der Arte-Sendung „Die großen Schlachten“.
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In der Türkei gehören die Janitscharen wieder zur touristenwirksamen Folklore.
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Wenn der türkische Präsident die Größe der Osmanen beschwört, verweist er gern auf ihre Elitetruppe, die Janitscharen. Ausgerechnet sie stehen für ein Strukturproblem vieler muslimischer Gesellschaften.

Wenn der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan über Geschichte spricht, gerät er ins Schwärmen: von der Größe des Osmanischen Reiches, der Pracht seiner Sultane und der Stärke seiner Soldaten. Bei den üblichen Feiern anlässlich der Eroberung Konstantinopels durch die Türken (was immerhin vor mehr als 564 Jahren geschehen ist), kommen auch Szenen mit den berühmtesten osmanischen Truppen zur Aufführung, den Janitscharen.

Um ihren Glanz seinen Untertanen vor Augen zu führen, scheut Erdogan keinen Konflikt. So entzündeten sich die Protestaktionen im Jahr 2013 in Istanbul an einem Plan seiner Regierung, den populären Gezi-Park für die Rekonstruktion einer osmanischen Kaserne zu opfern, einer Janitscharenkaserne. Drei Jahre vor dem Militärputsch und der autoritären Wende in der Türkei gab dieses Projekt schon einen Vorgeschmack auf die Gegenwart.

Erdogan und das Osmanische Reich

Das staatlich gesteuerte Fernsehen in der Türkei zeigt immer öfter Karten der Türkei, die nicht den 1923 festgelegten Grenzverlauf darstellen. Ein Versehen, oder Ausdruck einer expansiven Politik Erdogans?

Quelle: Zoomin.TV

Denn am Beispiel der Janitscharen lässt sich trefflich der existenzielle Konflikt markieren, der nicht nur die türkische, sondern fast alle muslimischen Gesellschaften spaltet. Es geht um die Frage, wem die Loyalität ihrer Mitglieder gilt: der Familie, dem Stamm oder dem Staat? Womit auch die Chancen einer Modernisierung umrissen sind.

Das Janitscharenkorps wurde Mitte des 14. Jahrhundert gegründet. Es sollte das Heer des türkischen Fürstentums der Osmanen verstärken, das sich in Anatolien etabliert hatte und mit aller Macht daranging, seine Nachbarn, allen voran das siechende Byzantinische Reich, zu unterwerfen. Der Grundgedanke bei der Aufstellung der „neuen Truppe“, so die Übersetzung, war, das Potenzial der neuen Untertanen, die zumeist nicht dem Islam anhingen, militärisch zu nutzen.

Zunächst wurden Kriegsgefangene und Sklaven, bald aber vor allem Kinder der Unterworfenen rekrutiert. Sie wurden zum muslimischen Glauben zwangsbekehrt, erhielten eine gute Ausbildung, um anschließend in die Garde der Sultane eingereiht zu werden.
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Der Rückgriff auf die Geschichte und deren Huldigung zeigt mit welchen Menschen wir es zu tun haben.