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Ausländer eignen sich zumeist als hier als Anlernkräfte bzw. mit Akademischer Ausbildung, ansonsten besteht ein erheblicher Nachhohlbedarf bezüglich der Ausbildung. Die Schwächen im Bereich Bildung und Kultur treten beim Umgang massiv zu tage.
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„Passungsproblem“: Migranten schlecht auf Ausbildungsmarkt vorbereitet – kultureller Unterschied zu groß Epoch Times21. December 2017 Aktualisiert: 21. Dezember 2017 12:40 Die deutsche Berufsausbildung in Deutschland passt nicht zu dem, was die meisten Asylsuchenden an Kenntnissen aus ihren Herkunftsländern mitbringen. In diesem Jahr bleiben rund 49.000 Ausbildungsplätze unbesetzt, obwohl knapp 25.000 Migranten bei Jobcentern und Arbeitsagenturen Interesse an einer Berufsbildung angemeldet haben. Die deutsche Berufsausbildung in Deutschland passt nicht zu dem, was die meisten Asylsuchenden an Kenntnissen aus ihren Herkunftsländern mitbringen. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zum „Bildungsstand von Geflüchteten“, berichtet die „Welt“. IW-Forscherin Kristina Stoewe stellt darin ein klares „Passungsproblem“ auf dem deutschen Ausbildungsmarkt fest – Betriebe und junge Menschen finden einfach nicht zueinander. # ff Die Berufsausbildung genießt in allen Herkunftsländern ein gesellschaftlich sehr geringes Ansehen im Vergleich zum Studium. Eine duale Berufsausbildung wie in Deutschland gibt es nicht. Stattdessen ist das Prinzip „Learning by Doing“ in Bäckereien, Frisörsalons oder Werkstätten verbreitet. Mit Ausnahme des Iran lassen sich im offiziellen System viel weniger Berufe erlernen. In Syrien und dem Irak werden an den technischen Sekundarschulen beispielsweise 20 Berufe angeboten. In Deutschland können Schüler zwischen 330 anerkannten Ausbildungsberufen wählen. Umgekehrt sind einige Berufe, für die man in Deutschland eine Ausbildung braucht, in den sechs Ländern akademisch angelegt. # ff Außerdem müssen viele Azubis noch die deutsche Sprache verbessern oder sie sogar erst noch erlernen. Um das „Passungsproblem“ zu beheben, müssten zukünftige Azubis viel stärker über das deutsche Bildungssystem, die Ausbildung und den Arbeitsmarkt informiert werden, fordert Stoewe. Integrationskurse und Deutschlernklassen an den allgemeinbildenden Schulen sollten über die Strukturen aufklären: „All diese Informationen müssten fester Bestandteil der Berufsorientierung sein“, sagte die Forscherin. (dts) |
Ausländer eignen sich zumeist als hier als Anlernkräfte bzw. mit Akademischer Ausbildung, ansonsten besteht ein erheblicher Nachhohlbedarf bezüglich der Ausbildung. Die Schwächen im Bereich Bildung und Kultur treten beim Umgang massiv zu tage.